5 Strategien, um sofort mehr Leads zu gewinnen

An image with the text "11 Tips To Gain Qualified Leads."

Kennst Du das Problem, mit denen Unternehmer am häufigsten konfrontiert sind? Ich spreche von der Leadgewinnung.

Natürlich kannst Du Deine idealen Kunden ansprechen. Du kannst Unternehmen, die Deine Dienste benötigen, E-Mails senden. Oder Du nutzt die sozialen Medien und hoffst auf das Beste. Allerdings ist das viel Arbeit. Diese Aufgaben füllen Deinen Terminkalender, bringen aber nicht unbedingt mehr Geschäft.

Gibt es eine Lösung für dieses Problem? Die Antwort ist kompliziert.

Es ist nicht einfach, potenzielle Kunden oder „Leads“ für Dein Unternehmen zu finden. Zum einen braucht man eine Strategie. Du musst Deine Zielgruppe identifizieren, Deine Marke effektiv vermarkten und informative, ansprechende Inhalte bereitstellen.

Ferner entwickeln sich Kunden weiter, sodass Du Deine Strategie ständig anpassen musst, um den Erwartungen Deiner Kunden gerecht zu werden. Als Unternehmer kannst Du es Dir nicht leisten, ineffiziente, veraltete Taktiken zu nutzen. Du benötigst solide, bewährte Techniken, um Dich in der zunehmend wettbewerbsorientierten digitalen Welt behaupten zu können und Leads zu gewinnen.

Dabei kann ich helfen.

Im Folgenden zeige ich Dir einige Techniken, mit denen Du mehr Leads gewinnen kannst, um Dein Geschäft auszubauen. Aber bevor ich Dir jedoch Tipps zur Lead-Gewinnung gebe, möchte ich über die Leadgenerierung im Allgemeinen sprechen.

Wie Leadgenerierung funktioniert

Die Leadgenerierung ist es ein einfaches Konzept.

Leadgenerierung ist ein Sammelbegriff für Strategien, mit denen man neue potenzielle Kunden gewinnen kann. Man kann den Prozess der Leadgewinnung in zwei Teile unterteilen.

Zuerst muss man Traffic auf eine Webseite oder ein Profil in den sozialen Medien lenken. Dies erreicht man beispielsweise über Werbung oder gezielte Hashtags. Dann muss man diese Besucher davon überzeugen, ihre Kontaktdaten zu teilen, z. B. ihre E-Mail-Adresse, Telefonnummer und so weiter.

Sobald sie ihre Kontaktdaten angegeben haben, kannst Du über gezielte Kampagnen mit ihnen in Kontakt treten und sie hoffentlich zu zahlenden Kunden machen.

Heißt das, dass man möglichst viele Leads gewinnen will? Na klar, aber nur im Rahmen des Zumutbaren. Du benötigst vorrangig qualifizierte Leads.

Stell Dir das Ganze so vor: Vielleicht zahlst Du viel Geld für 1.000 Leads, von denen aber nur zu zahlenden Kunden. Du könntest aber auch eine hochwertige Marketingkampagne durchführen und nur zwanzig Leads gewinnen, von denen dann allerdings acht zu zahlenden Kunden werden.

Das ist der Unterschied zwischen Leads und qualifizierten Leads.

Warum sind qualifizierte Leads so wichtig für das Unternehmenswachstum?

Zwei der obersten Prioritäten für Vermarkter sind die Generierung von Leads und die Umwandlung dieser Leads in zahlende Kunden.

Die Gründe dafür sind klar.

Durch die Identifizierung und Qualifizierung von Leads kannst Du Deine Zeit und Ressourcen besser einteilen und den Leads zuweisen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu zahlenden Kunden werden.

Die Konzentration auf qualifizierte Leads hilft Unternehmen auch dabei, ihre Vertriebsprozesse zu optimieren, da Vertriebsteams ihre Bemühungen priorisieren und sich auf den Aufbau von Beziehungen zu Kunden konzentrieren können, die mit größerer Wahrscheinlichkeit konvertieren. Dies führt letztlich zu einer Steigerung des Umsatzes und der Rentabilität. Langfristig fördert es die Nachhaltigkeit des Unternehmens.

11 Wege, um mehr Leads zu gewinnen

Du könntest mehrere Ansätze verfolgen, um mehr Leads zu gewinnen. Was für das eine Unternehmen funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für das andere, abhängig von Deiner Branche und Deinem Produkt.

Hier sind 11 Tipps zur Leadgenerierung, mit denen Du Deine Strategie optimieren kannst.

1. Optimiere Deine Landingpage

Deine Landingpage (oder Zielseite) ist eines der wichtigsten Elemente, um qualifizierte Leads zu sammeln. Ziel ist es, dem Besucher ein so attraktives Angebot zu machen, dass er seine persönlichen Informationen gerne hinterlässt.

Zielseiten konvertieren besser als Werbung. Die durchschnittliche Conversion-Rate liegt bei 2,35 Prozent, in einigen Branchen sogar bei über 10 Prozent. Wenn Deine Conversion-Rate nicht im zweistelligen Bereich liegt, solltest Du eines oder mehrere Elemente optimieren, zum Beispiel:

  • Überarbeite Deinen Text: Großartiger Inhalt ist nicht optional. Achte darauf, dass Dein Text kurz, prägnant und ansprechend ist. Stelle sicher, dass Du die Vorteile Deines Produkts hervorhebst und Dich nicht nur auf seine Funktionen konzentrierst.
  • Teste verschiedene Überschriften: Verbringe mehr Zeit mit der Optimierung Deiner Überschriften, denn sie sind das Erste, was einem Besucher ins Auge springt und einer der entscheidenden Faktoren dafür, ob er sich den Rest der Seite anschaut.
  • Nutze Videos: Ein Großteil Deines Publikums sieht sich lieber ein Video an, darum sagen 76 Prozent der Verkäufer, dass Videos der Schlüssel zum Abschluss weiterer Geschäfte sind.

Entferne alle Ablenkungen. Das Layout sollte so einfach wie möglich sein, damit der Besucher nicht auf das Menü oder Links klicken muss. Das lässt dem Nutzer nur zwei Möglichkeiten: Er kann sein Browserfenster schließen oder sich anmelden.

Die folgende Landingpage von ConvertKit ist ein hervorragendes Beispiel für eine gute Zielseite:

ConvertKit's creator pass.

Die Seite hat kein Navigationsmenü, der Text weißt einen klaren Vorteil hin und der Call-to-Action ist klar und deutlich zu erkennen.

2. Richte Deine Anzeigen sorgfältig aus

Wie zuvor erwähnt, ist es sinnlos, Ressourcen in die Pflege von Leads zu stecken, die Dein Produkt niemals kaufen würden. Du benötigst qualifizierte Leads, darum musst Du Deine Anzeigen zur Leadgenerierung sorgfältig ausrichten.

Ich habe schon viel über Zielgruppen und Zielgruppenausrichtung geschrieben, werde darum nicht noch mal auf dieses Thema eingehen, möchte aber darauf hinweisen, bei der Beurteilung der Leistung Deiner Anzeigen nicht zu voreilig zu sein.

Beurteile die Leistung Deiner Kampagne nicht nur danach, wie viele Personen sie auf Deine Zielseite weiterleiten oder wie viele Dein Produkt kaufen. Das sind gute Kennzahlen, aber eigentlich kommt es darauf an, wie viele Menschen langfristig zu Kunden werden.

Denk mal darüber nach. Eine Werbekampagne könnte eine hohe Anmeldequote von 20 Prozent haben. Wenn aber nur ein kleiner Teil dieser Leute später das Produkt kauft, war die Werbung nicht besonders effektiv. Andererseits könnte eine Werbekampagne mit einer viel niedrigeren Anmeldequote bessere Leads sammeln.

Das bedeutet natürlich, dass Du länger warten musst, bis Du relevante Daten zusammengetragen hast. Das Endergebnis sollte aber eine gezieltere und effektivere Werbekampagne zur Folge haben.

Suche nach Keywords mit hoher Kaufabsicht, um Anzeigen effektiv auf Deine Kunden auszurichten. Damit meine ich Suchbegriffe, die darauf hinweisen, dass der Benutzer kaufbereit ist.

3. Nutze die Personalisierung

Wenn Du die Konversionsraten in jeder Phase Deines Verkaufstrichters steigern und mehr Leads gewinnen möchtest, solltest Du die Personalisierung einsetzen.

Warum? Weil Untersuchungen zeigen, dass die Personalisierung das Kaufverhalten beeinflusst.

Personalization and the customer life cycle.

Untersuchungen von McKinsey ergaben, dass 76 Prozent der Konsumenten eher einen Kauf in Betracht ziehen, wenn Marken ihre Kundenansprache personalisieren. Außerdem empfehlen 78 Prozent dieser Kunden ihren Freunden und Verwandten ein Unternehmen weiter, wenn diese Personalisierung anbieten, und 78 Prozent neigen eher dazu, erneut einen Kauf durchzuführen.

Wie kann man den Marketingtrichter personalisieren, um Leads zu generieren?

Beginne mit der Personalisierung Deiner Werbeanzeigen. Google macht dies relativ einfach, da Du bezahlte Suchanzeigen mit dynamischen Anzeigen kombinieren kannst.

Als Nächstes musst Du Deine Zielseite personalisieren, insbesondere der Call-to-Action. Untersuchungen zeigen, dass personalisierte Handlungsaufforderungen 202 Prozent mehr Conversions erzielen.

Marketingtools wie HubSpot und Unbounce können Dir dabei helfen, dynamische CTAs zu erstellen, die sich dem jeweiligen Kunden automatisch anpassen. Du kannst auch altmodisch vorgehen und für jede Anzeigengruppe mehrere unterschiedliche Versionen Deiner Zielseite erstellen und den Text entsprechend personalisieren.

Personalisiere dann noch Deine E-Mails, indem Du Deine Abonnenten mit ihrem Namen ansprichst.

4. Führe A/B-Tests durch

Ein Call-to-Action oder CTA ist eine Handlungsaufforderung, die den Benutzer zu einer bestimmten Aktion ermutigen soll, zum Beispiel:

  • Für einen Newsletter anmelden
  • Eine kostenlose Produktdemo herunterladen
  • Einen Termin vereinbaren
  • Einen Rabatt-Coupon benutzen

Der CTA ist der erste Schritt, um Menschen in Deinen Verkaufstrichter zu locken und neue Leads zu gewinnen, daher ist es wichtig, dass Du alles richtig machst. Deine Handlungsaufforderungen sollten klar, emotional ansprechend und prägnant sein. Abhängig von Deiner Zielgruppe kannst Du auch ein visuelles Element hinzufügen.

Hier ist ein Beispiel von Officevibe, einem Teambuilding-Programm für Unternehmen. In einem Blogbeitrag über Einzelgespräche finden wir ein ansprechendes Bild, gefolgt von einem CTA, der die Leser dazu ermutigt, sich eine Vorlage herunterzuladen.

Office vibe website.

Jetzt wissen wir, was einen guten CTA ausmacht. Aber wann hast Du die Wirksamkeit Deiner CTAs das letzte Mal getestet? Mach Dir keine Sorgen, wenn die Antwort „noch nie“ lautet. Das lässt sich schnell beheben.

Du musst einen A/B-Test durchführen.

Der A/B-Test ist eine Testmethode zur Bewertung zweier Varianten eines Systems (z. B. eines CTAs), bei der die Originalversion gegen eine leicht veränderte Version getestet wird. Wir könnten etwa den Text der Handlungsaufforderung ändern oder den Hyperlink durch eine Schaltfläche ersetzen.

Verwende Tools wie Google Analytics und meinen A/B-Test Signifikanzrechner, um Deine Ergebnisse zu prüfen und die effektivste Version zu ermitteln. Nutze dann diese Version, um mehr Leads zu gewinnen.

5. Teile benutzergenerierte Inhalte

User-Generated Content (UGC, oder benutzergenerierte Inhalte) sind Medieninhalte, die nicht vom Anbieter eines Kanales, sondern von dessen Nutzern erstellt werden. Dazu gehören:

  • Produktbewertungen
  • Videos
  • Fotos oder Grafiken
  • Audio
  • Artikel und Blogbeiträge

Benutzergenerierte Inhalte sind Gold wert. Du musst nichts für diesen Inhalt bezahlen. Es handelt sich im Wesentlichen um kostenloses Marketing, darüber hinaus wird der Inhalt von echten Kunden geschaffen, die Dein Produkt so toll finden, dass sie es unbedingt mit anderen Menschen teilen möchten. UGC stärkt die Authentizität und Vertrauenswürdigkeit Deiner Marke.

Möchtest Du UGC nutzen, um mehr Leads zu gewinnen? Wenn Deine Bewertungen im Allgemeinen positiv sind, teile sie auf Deiner Webseite, um einen guten Eindruck von der Marke zu hinterlassen und Besucher zum Kauf zu ermutigen.

Hier ist ein großartiges Beispiel von FITJEANS:

Fit jeans website.

Benutzergenerierte Inhalte können Deiner Marke zu neuem Glanz verhelfen. Du könntest beispielsweise auf Videos verlinken, die Dein Produkt zeigen, oder Bilder von Kunden teilen, die das Produkt verwenden (natürlich nur mit deren Erlaubnis).

Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Ansatz in Deine Strategie zu integrieren. Scheue Dich nicht davor, mal kreativ zu werden!

6. Veranstalte ein Schulungsseminar

Ein Schulungsseminar ermöglicht Dir, Dein Wissen und Deine Erfahrung zu teilen und so mehr Leads zu gewinnen. Wenn Du Dein Wissen kostenlos weitergibst, erzeugt dies zudem einen positiven Eindruck von Dir als Person und Deinem Unternehmen.

Schulungen und Seminare können je nach Zielgruppe im B2B- und B2C-Bereich funktionieren. B2B-Unternehmen, die Software an kleine Unternehmen verkaufen, könnten eine Produktdemonstration veranstalten. B2C-Unternehmen, die Kosmetika verkaufen, könnten ihren Kunden zeigen, wie man ihre Produkte am besten verwendet.

Diese Strategie funktioniert unabhängig davon, ob Du im B2B- oder B2C-Bereich tätig bist. Die Schritte zur Durchführung eines Onlineseminars zur Lead-Generierung sind ebenfalls dieselben.

Mache zuerst Werbung für Dein Webinar. Du könntest es auf LinkedIn bewerben oder auf Facebook sowie anderen sozialen Kanälen.

Stelle sicher, dass Du einige persönliche Details Deiner Interessenten sammelst, etwa deren E-Mail-Adresse, damit Du mit den Teilnehmern später wieder Kontakt aufnehmen kannst, um qualifizierte Leads zu bekommen.

Verwende zudem effektive CTAs, um Teilnehmer dazu zu ermutigen, Deinen Newsletter zu abonnieren oder Deinem Unternehmen in den sozialen Medien zu folgen.

Halte die Kommunikation im Gang, indem Du die Teilnehmer einlädst, nach dem Webinar Fragen zu stellen oder eine private Beratung zu vereinbaren.

7. Führe plattformübergreifende Kampagnen durch

Auf wie vielen Plattformen bewirbst Du Deine Landingpage und Deinen Inhalt? Wahrscheinlich nicht genug.

Die Kundenreise dauert heutzutage mindestens einen Monat, oft auch länger. Die meisten Besucher werden nicht zu zahlenden Kunden, wenn sie zum ersten Mal auf Deiner Webseite landen. Die Mehrheit wird sich wahrscheinlich auch nicht für den Newsletter anmelden. Eine Studie zeigte, dass ein Kunde mindestens achtmal mit einer Marke in Kontakt kommen muss, um zu konvertieren. Andere Quellen gehen aber davon aus, dass es je nach Produkt und Kaufphase sogar 50 oder mehr Kontakte benötigt.

Der einfachste Weg, mit einem potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben, ist eine Multi-Touch-Kampagne, bei der Du Deine Nachrichten in verschiedenen Formaten über mehrere Kanäle übermittelst, denn Werbung auf verschiedenen Kanälen maximiert die Chancen, dass potenzielle Kunden Deine Anzeige sehen und klicken. Letztlich kommt es hier auch ein wenig auf Quantität an.

8. Biete eine kostenlose Testversion oder einen kostenlosen Download an

Nur weil jemand Deine Webseite besucht oder Deinen Newsletter abonniert, heißt das nicht, dass diese Person bereit ist, Dein Produkt zu kaufen. Wie kann man dieses Lead vom Kauf überzeugen?

Biete eine kostenlose Testversion an. E-Commerce-Unternehmen könnten ihren Kunden eine Produktprobe schicken. Auf diese Weise kann sich der Kunde einen Eindruck vom Produkt verschaffen, zudem stärkt es das Vertrauen in Deine Marke.

Ich biete eine kostenlose siebentägige Testversion für meine SEO-Tools an. Dies ermöglicht jedem Benutzer, mein Produkt zu testen und herauszufinden, ob es ihm helfen kann.

Achte darauf, dass Deine kostenlose Testversion den Menschen einen genauen Eindruck davon vermittelt, wie Deine App oder Deine Software funktioniert. Wenn das Produkt zu komplex ist, um es während der Testphase zu verstehen, oder wenn Du den Nutzern nur kostenlosen Zugang zu ein paar Funktionen Deines Programms gewähren willst, reicht eine Demo möglicherweise nicht aus, um Dein Publikum zu überzeugen.

Alternativ könntest Du auch kostenlose Downloads wie Ratgeber anbieten. Merchant Maverick bietet einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Buchhaltung an. So sammelt er qualifizierte Leads, die er in seine Mailingliste aufnimmt, um seine Produkte dann an diese potenziellen Kunden zu vermarkten.

Merchant Maverick website.

9. Arbeite mit einem Influencer zusammen

Heutzutage gibt es eine narrensichere Möglichkeit, um Dein Produkt einem großen Publikum vorzustellen. Arbeite mit einem Influencer zusammen.

Du kannst seinen Status und Einfluss nutzen, um seine Follower vom Kauf Deines Produktes zu überzeugen. Der Influencer könnte seinen Fans zum Beispiel dazu aufrufen:

  • Eine neue Modemarke auszuprobieren
  • Eine App herunterzuladen
  • Ein Produkt zu abonnieren
  • Bei einem bestimmten Unternehmen einzukaufen

Influencer im B2C-Bereich arbeiten oft auf Social-Media-Plattformen. Zu einflussreichen Persönlichkeiten im B2B-Bereich gehören vorrangig Technologieexperten, Analysten und Branchenführer. Egal, ob Du im B2C- oder B2B-Bereich tätig bist, Influencer haben ihren Nutzen und können zur Leadgewinnung eingesetzt werden.

  • Setze Dir zuerst ein festes Ziel, z. B. Werbung für ein bestimmtes Produkt oder die Aufforderung zum Herunterladen Deiner Software. Indem Du festlegst, welche Aktion die Nutzer durchführen sollen, kannst Du leichter erkennen, welcher Nutzer ein „qualifizierter Lead“ ist.
  • Finde dann einen Influencer, mit dem Du zusammenarbeiten kannst. B2C-Unternehmen können in den sozialen Medien oder einer Influencer-Marketing-Agentur nach einem Influencer suchen. B2B-Unternehmen sollten ihr Produkt verschiedenen Experten vorstellen und diese um eine Bewertung bitten.

Du musst den Erfolg Deiner Kampagne messen und solltest regelmäßige Partnerschaften in Erwägung ziehen, wenn Influencer-Marketing in Deinem Fall zuverlässig funktioniert.

10. Nutze Chatbots, um über Gespräche hochwertige Leads zu sammeln

Deine Vertriebsmitarbeiter sind nicht die Einzigen, die Leads pflegen können. Chatbots können fast jeden Teil eines Verkaufsgesprächs automatisieren und Dir dabei helfen, mehr Leads zu sammeln. Sie sind auch unglaublich effektiv. Über die Hälfte der Unternehmen, die KI-gestützte Chatbots verwenden, generieren hochwertigere Leads.

Wie kann man diese Technik gezielt anwenden?

Ersetze die Formulare auf Deiner Landingpage durch einen Chatbot. Formulare können langwierig sein und bieten selten ein tolles Benutzererlebnis. Chatbots erleichtern Interessenten die Angabe ihrer Daten. Manchmal merkt man gar nicht, dass man ein Lead-Formular ausfüllt.

Du kannst Chatbots auch nutzen, um blitzschnell auf Anfragen zu reagieren. Bei der Leadgenerierung kommt es auf eine schnelle Reaktionszeit an. Statistiken zeigen, dass es immer besser ist, einen Lead innerhalb von fünf Minuten anzurufen als innerhalb von 30 Minuten. Mit Chatbots kannst Du diesen Prozess automatisieren und dem Nutzer eine Antwort schicken, sobald er Kontakt aufnimmt.

Nutze Chatbots, um Deine Leads zu pflegen und zu qualifizieren. Chatbots können die gleichen Fragen stellen wie ein Verkäufer, um gute von schlechten Kunden zu unterscheiden. So kannst Du die besten Leads sofort an den Vertrieb weiterleiten und alle anderen in die Pflegesequenz aufnehmen.

Der Chatbot von Drift ist ein ideales Beispiel. Wenn ein neuer Besucher auf der Webseite landet, wird ihm eine qualifizierende Frage gestellt, die ihn direkt an einen Vertriebsmitarbeiter weiterleitet, wenn er dazu bereit ist.

11. Nutze Automatisierung zur Leadpflege

Das Sammeln von Leads ist nur der erste Schritt. Du musst sie auch pflegen. Zu viele Unternehmen geben nach dem ersten Versuch auf oder haben Schwierigkeiten, ihre Leads nachzuverfolgen. Das Problem hat man nicht, wenn man den Prozess automatisiert.

Ich empfehle, wenn möglich, E-Mail zur Pflege Deiner Kontakte zu verwenden. Du kannst Deinen Leads nicht nur automatisch Nachrichten übermitteln, E-Mail-Kampagnen generieren auch einen ausgezeichneten ROI. Laut einer Studie der Direct Marketing Association liegt der ROI von E-Mail-Marketing bei 36 US-Dollar pro investiertem US-Dollar. Nicht schlecht, oder?

Wenn Du noch kein E-Mail-Programm benutzt, schau Du Dir meinen Artikel zum Thema durchlesen. Integriere dann ein Formular in Deine Landingpage, damit neue Kontakte automatisch einer E-Mail-Kampagne hinzugefügt werden.

Als Nächstes erstellst Du eine Reihe automatisierter E-Mails, die regelmäßig versendet werden. Ihr Ziel ist es, Leads durch die verschiedenen Phasen des Kaufprozesses zu führen. Das bedeutet, dass Du dem Nutzer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Inhalte zur Verfügung stellen musst. Informiere sie zunächst über Themen aus Deiner Branche und gehe auf allgemeinen Probleme ein. Später kannst Du Dich dann auf Dein Produkt oder Deine Dienstleistungen konzentrieren und diese als Lösung vorschlagen.

Je mehr E-Mails Du versendest, desto mehr kannst Du Dein Produkt hervorheben und desto direkter kannst Du mit Deinem Lead kommunizieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein qualifizierter Lead?

Ein qualifizierter Lead ist ein potenzieller Kunde, den Du aufgrund seines Interesses an Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung als potenziellen Kunden identifiziert hast. Dazu gehören zum Beispiel Webseitenbesucher, die ein Kontaktformular ausgefüllt haben, und Interesse an Deinem Produkt gezeigt haben.

Wie erkennt man qualifizierte Leads?

Du erkennst qualifizierte Leads an den Daten der Analyseberichte Deiner Webseite, am Engagement in den sozialen Medien oder ihren Interaktionen mit Deiner Marke. Du kannst ein Lead-Scoring-System verwenden oder Deine Daten nutzen, um qualifizierte Leads zu identifizieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem qualifizierten Lead und einem Interessenten?

Ein qualifizierter Lead ist ein potenzieller Kunde, der aufgrund von Faktoren wie Zinsniveau und verfügbarem Budget mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem zahlenden Kunden wird. Ein Interessent hat zwar Interesse an Deinem Produkt gezeigt, benötigt aber möglicherweise weitere Pflege oder Überzeugungsarbeit.

Fazit

Du musst lernen, wie man Leads gewinnt, um Dein Geschäft auszubauen. Daran führt kein Weg vorbei.

Qualität ist aber wichtiger als Quantität, schließlich geht es bei der Lead-Generierung darum, neue Kunden zu gewinnen und Deine Marke auszubauen. Du möchtest Deine Energie nur in qualifizierte Leads stecken.

Die Tipps zur Lead-Generierung in diesem Artikel haben Dir gezeigt, wie man mehr Leads gewinnt. Führe A/B-Tests durch, optimiere Deine Inhalte, veranstalte Webinare, biete Lead-Magneten an und nutze die sozialen Medien. Wenn dies nicht zu mehr Leads führt, probiere einige der anderen Tipps aus und baue Deine Lead-Strategie auf Grundlage der Methoden auf, die für Dich am verlässlichsten funktionieren.

Ich biete persönliche Beratungen an, falls Du Hilfe bei der Leadgewinnung benötigst.

Wie bekommst Du mehr Leads? Welche Methoden funktionieren für Dich am besten?

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Neil Patel

source: https://neilpatel.com/de/blog/strategien-leadgewinnung/