SEO-Copywriting: Wie man bessere Artikel schreibt und für Google optimiert

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Wenn Du treue Leser für Deinen Blog gewinnen willst, musst Du bessere Artikel schreiben.

Eine der größten Herausforderung für viele Blogger und Vermarkter ist das Schreiben ansprechender Inhalte, die suchmaschinenoptimiert sind, sich aber dennoch gut lesen lassen.

Copyblogger sagt, dass die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sehr oft missverstanden wird, dabei muss sie gar nicht kompliziert sein, denn Du musst lediglich verstehen, dass die Nutzer immer Vorrang haben und der Algorithmus nur eine untergeordnete Rolle spielt. SEO-Agenturen verdienen viel Geld, weil sie das Konzept durchschaut haben.

Um ein erfolgreiches Onlineunternehmen zu führen, muss man über “das Schreiben von Inhalten” hinausgehen. Deine Inhalte müssen zwei Ziele verfolgen. Zum einen müssen sie den Endnutzer (Kunden, Verbraucher, Leser, usw.) ansprechen und zum anderen müssen sie ein bestimmtes Problem lösen.

Aber wie erstellt man Inhalte, die diese beiden Voraussetzungen erfüllen? Was braucht ein Inhalt, um sowohl den Leser als auch Google glücklich zu machen? Mit diesen Fragen befasst sich das SEO-Copywriting. Du brauchst nicht mal einen teuren und erfahrenen Werbetexter. Du kannst Deine Artikel, Blogbeiträge und Inhalte selbst schreiben, indem Du meine Anweisungen befolgst.

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie man gute SEO-Texte schreibt. Ich werde auch folgende Themen eingehen:

  • Was ist SEO?
  • Was ist Copywriting?
  • Was ist SEO-Copywriting?
  • Elemente des SEO-Copywriting
  • Hilfreiche Inhalte schreiben
  • Die Keywordrecherche für die Erstellung einer Inhalte
  • Copywriting – die Handlungsaufforderung

Los geht’s…

Was ist SEO?

Das Prinzip kennst Du bereits. Du gibst einen Suchbegriff in die Suchmaschine ein und betätigst die Eingabetaste. Jetzt erhältst Du eine lange Liste mit Suchergebnissen, die auf Deinem eingegebenen Suchbegriff beruhen.

Diese Ergebnisse erscheinen auf der jeweiligen Position, weil die Webseiten Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben. Suchmaschinenoptimierung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, Deine Inhalte zu optimieren (besser zu machen), damit diese über anderen Inhalten und Webseiten, die auf die gleichen Suchbegriffe abzielen, platziert werden.

Alpha Bee Design hat den SEO-Prozess als Grafik dargestellt:

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Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Übersicht, die erklärt, wie SEO funktioniert:

  1. Du recherchierst Keywords …
  2. Du suchst Dir ein bestimmtes Keyword aus und …
  3. Schreibst einen Blogbeitrag zu diesem Keyword…
  4. Deine Leser lesen Deinen Beitrag und teilen ihn anschließend auf Twitter, Facebook, ihrem eigenen Blog oder anderen sozialen Netzwerken.

Laut Redevolution platziert Google Webseiten in seinen Suchergebnissen basierend auf der Autorität und Relevanz der jeweiligen Seite, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Wie wird die Autorität und Relevanz eines Suchergebnisses bestimmt?

  • Google bestimmt die Relevanz Deiner Seite, indem es den Inhalte der Seite unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren analysiert, z. B. wo und wie oft bestimmte Wörter im Text vorkommen.
  • Google misst die Autorität Deiner Seite, indem es ermittelt, wie viele Links auf Deine Seite verweisen und berücksichtigt dabei auch, wie vertrauenswürdig diese Backlinks sind.

Links sind wie Stimmen bei einer Wahl, mit einem kleinen Unterschied. Bei einer Wahl kommt es auf die Anzahl der Stimmen an, im Internet ist es jedoch nicht nur die Quantität der Links, sondern vielmehr die Qualität. Dieser kleine aber feine Unterschied ist wichtig.

Die Qualität der Backlinks ist Googles wichtigster Rankingfaktor, besonders seit der Einführung des Panda- und Penguin-Updates.

Wenn Du mehr über die Suchmaschinenoptimierung erfahren willst, solltest Du den SEO-Leitfaden für Anfänger und den SEO-Leitfaden für Fortgeschrittene lesen.

Was ist Copywriting?

Copywriting (das Verfassen von Werbetexten) ist eine Wissenschaft für sich, bei der es darum geht, den Nutzer mit reinen Worten vom Kauf eines Produktes, der Anmeldung zum Newsletter, einer Probefahrt oder einer beliebigen anderen Handlung zu überzeugen.

Copywriting ist Verkaufskunst„, sagt Bruce Bendinger. Hier ist seine Definition, die Dir bestimmt ein Lächeln entlockt:

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Wer überzeugt den Nutzer von einer bestimmten Handlung? Der Werbetexter. Der Werbetexter (auch Copywriter genannt) schreibt wirkungsvolle Werbetexte für Werbemittel (u. a. Werbeanzeigen, Sonderangebote, Broschüren, usw.). Ein SEO-Copywriter ist auf Online-Werbemittel spezialisiert.

Ein Werbetexter muss über gute Menschenkenntnisse verfügen, sein Publikum kennen und seine Worte gut wählen. Alle Elemente des Textes, u. a. Überschrift, Wörter, Sätze, Ausschnitte, müssen den Leser von der Ausführung einer bestimmten Handlung überzeugen. Ein guter Werbetexter versteht zudem, wie Google bestimmte Wörter verarbeitet, vor allem Long-Tail-Keywords.

Als Blogger, freiberuflicher Texter oder Unternehmer bist Du sehr gefragt, wenn Du kreativ bist und Deine Schreibkünste perfektionierst.

Wenn Du ein florierendes Online-Business aufbauen und in der wechselhaften SEO-Welt Bestand haben willst, musst Du Inhalte produzieren, die hilfreich, interessant, überzeugend und für Suchmaschinen optimiert sind, und zwar konstant, denn die Nutzer haben sich daran gewöhnt auf Abruf neue und frische Inhalte zu bekommen.

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Was ist SEO-Copywriting?

SEO-Copywriting hat sich seit der Einführung der neuen Google-Updates verändert.

Um nützliche Inhalte zu erstellen, die gut in den Suchergebnissen auf Google platziert werden und gleichzeitig neue Kunden für Dein Onlineunternehmen gewinnen, musst Du die unterschiedlichen Komponenten des Google Ranking-Algorithmus kennen.

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Beim SEO-Copywriting geht es vor allem um die Produktion überzeugender und hilfreicher Inhalte, die auf bestimmte Keywords ausgerichtet sind und von den Lesern gerne in den sozialen Medien geteilt werden. So steigerst Du die Autorität und Relevanz Deiner Inhalte, damit diese für das jeweilige Keyword in den Suchergebnissen auf Google steigen. Wenn ein Nutzer einen bestimmten Inhalt teilt und somit weiterempfiehlt, stuft Google diesen Inhalt als relevant ein und platziert ihn besser in den Suchergebnissen.

Das SEO-Copywriting ermöglicht die Ausrichtung auf eine bestimmte Zielgruppe, indem es den Nutzern durch Inhalte dabei hilft, gezielt Probleme zu lösen.

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Schritt Nr. 1 : Elemente des SEO-Copywriting

Bestimmte Elemente, wie ein ansprechendes und zeitloses Design, sind Kennzeichen eines guten Werbetextes.

Indem Du den empfohlenen Vorgehensweisen der SEO folgst, kannst Du Deine Inhalte auf natürliche Art und Weise in die Top 10 der Google-Ergebnisse bringen und Deinen Traffic steigern.

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Es gibt jedoch bestimmte Elemente, die einen größeren Einfluss auf Deine Platzierungen und die Steigerung Deiner Conversion-Rate nehmen. Bevor Du diese Strategien jedoch einsetzt, musst Du Dich um wichtige Elemente der On-Page-Optimierung kümmern.

Hier sind sechs wichtige Elemente des SEO-Copywriting:

1) Ladegeschwindigkeit

Ich habe die folgenden Statistiken in einer Studie von Akamai gefunden:

  1. 40 % aller Besucher verlassen eine Webseite, wenn diese nicht innerhalb von drei Sekunden lädt.
  2. 47 % aller Nutzer erwarten, dass eine Webseite in unter zwei Sekunden lädt.

Die Ladegeschwindigkeit ist bereits seit 2010 ein wichtiger Rankingfaktor und zudem gut für den Nutzer. Wenn Deine Webseite nicht in unter zwei Sekunden lädt, was mittlerweile als Standard angesehen wird, musst Du Deine Ladegeschwindigkeit verbessern.

Wenn Deine Seite zu lange braucht, um vollständig zu laden, verlassen die Besucher Deine Webseite wieder, obwohl der Inhalt interessant wäre. Das liegt an der immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne und daran, dass lange Ladezeiten für eine schlechte Nutzererfahrung sorgen.

Wie findet man die Ladezeit seiner Webseite heraus? Ganz einfach. Ich zeige Dir, wie es geht, indem ich mir die Webseite von Psychology Today genauer anschaue.

Schritt Nr. 1 : Benutze den Website Speed Test von Pingdom.

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Schritt Nr. 2: Analysiere Deine aktuelle Ladegeschwindigkeit und klick dann auf “History”.

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Die Webseite von Psychology Today lädt sehr schnell und zwar in 1,97 Sekunden, ist somit also 0,03 Sekunden schneller als der empfohlene Standard.

Schritt Nr. 3 : Schau Dir den Verlauf der Ladezeiten an, um herauszufinden, wie schnell Deine Webseite in der Vergangenheit geladen werden konnte.

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Am 15. Januar 2015 betrug die Ladezeit von Psychology Today 2,58 Sekunden. Damals war die Seite 1,6 MB groß. Dann wurde die Größe der Webseite auf 1,5 MB reduziert, darum lädt sie jetzt innerhalb von 1,97 Sekunden. Das sagt uns also, dass Du die Größe Deiner Webseite reduzieren musst, um Deine Ladezeiten zu verbessern.

Prüfe Deine aktuelle Ladezeit am besten sofort mit Pingdom.

Wenn Du wissen willst, wie man eine Webseite schneller macht, kannst Du die folgenden Artikel lesen:

Führen schnellere Ladezeiten automatisch zu besseren Conversion-Rates? Ja.

Kathryn Aragon sagt, dass schnellere Ladezeiten die Conversion-Rate um bis zu sieben Prozent steigern können.

Diese Fallstudie zeigt, wie Smashing Magazine seine Conversion-Rate verbesserte, indem es unnötige Daten alter Plug-ins aus der Datenbank entfernte und alle Daten dann in einer neuen Datenbank zusammenführte.

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2) Überschrift

Dein Artikel kann noch so gut sein, doch wenn die Überschrift zu wünschen übrig lässt, dann fällt die Klickrate niedrig aus und Du hast Deinen SEO-Text verschwendet.

Im Durchschnitt lesen fünfmal so viele Menschen die Überschrift wie den Text. Wenn Du Deine Überschrift geschrieben hast, dann hast Du bereits 80 Cent Deines Euros ausgegeben. — David Ogilvy

Impression Marketing stellte fest, dass Blogger und SEO-Experten 55 % ihrer Zeit mit dem Content Marketing verbringen, u. a. mit der Erstellung von Inhalten, der Prüfung und Analyse sozialer Signale, der Auswertung der Ergebnisse und so weiter, aber wie viel dieser Zeit entfällt auf das Schreiben einer perfekten Überschrift?

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Die Überschrift muss den Leser sofort fesseln, damit er auf den Inhalt klickt und den gesamten Text liest.

Du kannst lernen, wie man bessere Texte schreibt, indem Du Dich auf die Elemente konzentrierst, die potenziellen Kunden als erstes ins Auge fallen, wie die Überschrift.

Wenn Du auf der ersten Seite der Suchergebnisse platziert wirst, ist die Position, auf der Deine Seite erscheint, eigentlich egal, weil Du mit einer guten Überschrift so oder so organischen Traffic gewinnst. Erfolgreiche SEO-Werbetexter schreiben zuerst die Überschrift und dann den Artikel.

Anmerkung: Überschriften, die eine bestimmte Botschaft oder Idee vermitteln, funktionieren besonders gut. Conversion XL sagt, dass Überschriften, die eine Zahl enthalten, noch besser funktionieren, darum solltest Du, wenn möglich, immer eine Zahl in Deine Überschrift einbauen.

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Viele bekannte Webseiten benutzen Zahlen in ihren Überschriften. Drei von fünf Überschriften auf Lifehack enthalten eine Zahl. Webseiten wie Inc, BusinessWeek, Mashable und Upworthy haben die psychologische Komponente dieser Strategie richtig erkannt.

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Überschriften mit Zahlen werden auch häufiger auf Facebook und Twitter geteilt. Einer der beliebtesten Beiträge auf HubSpot hat ebenfalls eine Zahl im Titel und wurde bereits über 10.000 Mal auf Twitter geteilt.

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Finde neue Ideen für Blogbeiträge: Wenn Dir kein neues Thema für Deine Blogbeiträge einfallen will, kannst Du Inbound Now benutzen, um neue Themen und Ideen für Deine Artikel zu finden und dann einen SEO-Copywriter einstellen, damit er diese Artikel für Dich schreibt.

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Es gibt viele tolle Quellen, die Du zurate ziehen kannst, um Überschriften zu schreiben, die gerne geklickt und geteilt werden. Lass mich Dir das an einem Beispiel zeigen, indem ich Überschriften für drei beliebte Branchen schreibe: Kleinunternehmen, Fitness und Dating.

Hier sind drei schöne und optimierte Überschriften für die Branche Kleinunternehmen:

  • 7 Trends für Kleinunternehmen, die sich auf den Verkauf auswirken
  • Wie man ein erfolgreiches und beliebtes Kleinunternehmen gründet
  • Finanzierung für Kleinunternehmen: Wie man in 60 Tagen eine 20.000 Euro Investition bekommt

Hier sind drei SEO- und benutzerfreundliche für die Fitnessbranche:

  • 10 Fitness-Geheimnisse berufstätiger Frauen
  • Der beste Weg, um nach der Geburt 10 kg zu verlieren
  • Das Personal Trainer Kit: So wirst Du zertifizierter Personal Trainer

Und hier sind drei optimierte und interessante Überschriften für die Dating-Branche:

  • 3 Lustige Ideen, um Deinen Ex zurückzugewinnen
  • Wie man wieder Schwung in seine Liebesbeziehung bringt
  • Was gehört zu einer fabelhaften Hochzeit dazu?

Analysiere die Suchergebnisse: Ich gebe jetzt einfach mal den Suchbegriff “Geld sparen” bei Google ein. Wir Du sehen kannst, ist die überwiegende Mehrheit der Suchergebnisse bereits SEO-freundlich (sie enthalten ein Keyword), die Titel sind aber nicht immer benutzerfreundlich. Mit einem Long-Tail-Keyword könnte man weitere Nutzer ansprechen, die spezifische Suchen durchführen.

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Neue, sowie erfahrende SEO-Copywriter benutzen das WordPress Plug-in Yoast SEO für die Optimierung von Werbetexten. Wenn Du gelernt hast, wie man SEO-freundliche Texte schreibt, werden Deine Seiten weiter oben in den Suchergebnissen auf Google dargestellt und werden zudem von potenziellen Kunden geklickt.

Anmerkung: Damit der Titel der Seite nicht abgeschnitten wird, darf er höchstens 72 Zeichen lang sein. Ein kurzer Titel erzielt darüber hinaus auch bessere Klickraten.

3) Inhalte

Der Inhalt ist natürlich ein wichtiges Element für SEO-Copywriting. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer führt eine Suchanfrage durch, weil sie nach bestimmten Inhalten suchen und Suchmaschinen bevorzugen aktuelle Inhalte, darum musst Du deine Artikel regelmäßig überarbeiten.

Marcus Sheridan hat sich ein erfolgreiches Unternehmen in der Swimmingpool-Branche ausgebaut. Er steigerte seinen Traffic innerhalb von sechs Monaten von unter 10.000 auf über 80.000 Besucher pro Monat, indem er pro Woche zwei bis drei neue Blogbeiträge veröffentlichte.

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Der Erfolg kam für Marcus mit der Nutzung von Long-Tail Keywords in seinen Blogbeiträgen. Er sagt, dass seine Artikel “innerhalb weniger Stunden auf der ersten Seite in den Suchergebnissen auf Google erschienen”.

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Um gute Artikel zu schreiben, die in den Suchergebnissen auf Google erscheinen, musst Du Deine Artikel für bestimmte Suchbegriffe optimieren. Vermeide jedoch unseriöse Praktiken wie Keyword-Stuffing oder die Nutzung unnötiger Keywords. Du solltest auch ein Keyword in der Überschrift platzieren, sie muss aber trotzdem natürlich klingen.

Das Google Panda 4.1 Update wurde herausgebracht, um Webseiten für “nichtssagende” und informationsarme Inhalte zu bestrafen und zu verhindern, dass diese Seiten in den Suchergebnissen erscheinen. Deine Blogbeiträge sollten mindestens 1.000 Wörter enthalten. Doch nicht die Länge allein ist entscheidend, wenn viele lange Artikel werden trotzdem nicht gut in den SERPs platziert.

Bevor Du einen Artikel schreibst, musst Du Dein Publikum besser kennenlernen. Gehe im Artikel auf ein spezifisches Problem ein, mit dem Deine Leser zu kämpfen haben und hilf ihnen bei der Lösung ihres Problems. Dein Ziel ist es, SEO und Copywriting miteinander zu kombinieren.

Jeder Deiner Artikel baucht eine überzeugende Einleitung. Die Einleitung folgt direkt auf die Überschrift (oder Unterüberschrift, wenn Du eine benutzt). Auch die Einleitung muss Keywords enthalten, am besten ein Long-Tail-Keyword.

Dir muss jedoch bewusst sein, dass es beim heutigen, modernen SEO-Copywriting um weitaus mehr geht als das Keyword-Targeting und die Keyword-Platzierung. Die besten Inhalte sind diejenigen, die auf die Nutzerabsicht ausgerichtet sind. Dazu aber später mehr…

4) Meta-Beschreibung

Bevor Du Deinen Blogbeitrag schreibst und veröffentlichst, musst Du Dich um die Meta-Beschreibung kümmern. Die Meta-Beschreibung hilft sowohl Suchmaschinen als auch Nutzern dabei, zu verstehen, um welches Thema es im Artikel geht und warum Deine Keywords immer wieder im Inhalt auftauchen. SEO-Agenturen verdienen eine Menge Geld, weil sie dieses Prinzip verstanden haben.

Moz sagt, dass die Meta-Beschreibung das HTML-Attribut ist, das den Suchmaschinen eine „präzise Erklärung“ des Inhalts Deiner Seite liefert. Der Meta-Tag wird zwischen den beiden <Head>-Tags im Quelltext der jeweiligen Seite platziert. Das sieht so aus:

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Google benutzt diesen Meta-Tag und stellt ihn als Beschreibung in den Suchergebnissen dar, wenn jemand das entsprechende Keyword in die Suchmaschine eingibt. Dieses Snippet entscheidet darüber, ob der Nutzer auf Dein Suchergebnis klickt oder nicht, die Position der Seite ist dabei unerheblich.

Die Beschreibung sollte 150-160 Zeichen nicht überschreiten und sieht in der Praxis so aus:

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Anmerkung: Wenn Dein Blog in WordPress erstellt wurde, solltest Du das Plug-in All-In-One SEO Pack installieren, um Deine Title- und Meta-Tags zu bearbeiten und relevante Keywords einzufügen. Falls Dein Blog neu ist, kann Dir diese Anleitung bei der richtigen Einstellung des Plug-ins helfen.

Jetzt die Frage, die allen auf der Seele brennt: Wie schreibt man eine Meta-Beschreibung, die interessant ist und ganz weit oben in den Suchergebnissen auf Google platziert wird?

Schritt Nr. 1 : Du musst die Absicht des Nutzers hinter dem eingegebenen Suchbegriff verstehen. Der Nutzer hat den Suchbegriff aus einem guten Grund eingegeben (das gilt sowohl für kurze als auch für lange Suchbegriffe).

Wenn Du ein Social-Media-Berater wärst und neue Kunden gewinnen wollen würdest, dann würde Dein Keyword wahrscheinlich “Social Media Expertenberatung” lauten.

Wenn ein Nutzer diesen Suchbegriff bei Google eingibt, wonach sucht er dann?

Ganz klar nach einem Social Media Berater, der ihnen dabei helfen kann, die Onlinepräsenz seines Unternehmens zu verbessern.

Vielleicht möchte der Nutzer mehr Twitter-Follower gewinnen, seine Interaktionsrate steigern oder selbst mehr Kunden gewinnen. Deine Meta-Beschreibung muss genau auf die Ziele dieses Nutzers zugeschnitten sein.

Schritt Nr. 2 : Wenn der Blogbeitrag fertig ist, musst Du die Meta-Beschreibung schreiben. Hier ist eine Checkliste von Swell Path, damit es Dir leichter fällt:

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Lass uns diese Tipps am besten gleich umsetzen, indem wir zwei SEO-freundliche Meta-Beschreibungen erstellen, die unsere Zielgruppe ansprechen.

a) Wir beginnen die Beschreibung mit einer Frage: Suchst Du nach einem professionellen Social Media Berater, um neue Kunden zu gewinnen, oder Besucher in Kunden zu verwandelt? Fang mit der Zielsetzung an.

Länge: 153 Zeichen

b) Hier weisen wir auf das Offensichtliche hin: Viele Unternehmen geben das Social Media Marketing auf, weil sie überfordert sind, dabei brauchen sie nur eine kompetente Beratung.

Länge: 131 Zeichen

Anmerkung: Die Meta-Beschreibung muss nicht den genauen Wortlaut Deines Keywords enthalten, sie muss aber gut lesbar sein. Ich habe schon viele Webseiten gesehen, die auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse erscheinen, ohne ein Keyword in der Meta-Beschreibung zu benutzen.

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5) Keyword-Frequenz

Die Keyword-Frequenz (manchmal auch Keyword-Häufigkeit genannt) gibt an, wie oft ein Keyword auf einer Webseite oder innerhalb eines bestimmten Inhaltes vorkommt.

Wenn Dein Keyword “beste Hotels London” lauten würde, wie oft sollte es dann in einem Artikel, der 300, 500 oder über 1.000 Wörter lang ist, vorkommen? Im Gegensatz dazu beschreibt die Keyworddichte das prozentuale Verhältnis des Keywords “beste Hotels London” zur Gesamtzahl aller Wörter der Seite.

Keyword-Frequenz und Keyworddichte haben nicht mehr so viele Auswirkungen auf die Suchergebnisse, wie sie es vor der Einführung der neuen Google-Updates hatten, sind aber dennoch wichtig für die SEO. Vermeide On-Page-Optimierungsfehler wie Keyword-Stuffing oder die Nutzung überflüssiger Keywords im Text und in der Überschrift.

Die Keyworddichte wirkt sich zu einem gewissen Grad jedoch noch immer auf die organischen Rankings aus. Brian Dean sagt, dass Keyworddichte und -Frequenz einer von über 200 Rankingfaktoren sind. Sie sind also wichtig, Du darfst es nur nicht übertreiben.

Hier ist ein Zitat von Brian Clark:

Die einzige Möglichkeit, festzustellen, ob die Wiederholung Deiner Keywords als unseriös oder überflüssig wahrgenommen wird, besteht darin, deren Häufigkeit im Verhältnis zur Gesamtlänge des Inhalts zu messen. Liegt die Keyworddichte bei über 5,5 %, könnte das dazu führen, dass Deine Seite von Google für Keyword-Stuffing bestraft wird. Für die Optimierung Deiner Seite ist die unnötige Wiederholung von Keywords gar nicht nötig. Du könntest damit sogar das genaue Gegenteil bewirken.

Du kannst die Keyworddichte Deiner Seite mit dem Keyword Density Analyzer von SEObook überprüfen.

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6) Links

Links sind die Grundbausteine Deiner Webseite. Eins der 10 Dinge, die Google mit Gewissheit weiß, ist die Tatsache, dass es “stets neue Informationen zu entdecken gibt”.

Links zeigen Google, dass Du gut vernetzt bist und über weitere Informationen verfügst, die dem Nutzer behilflich sein können. Diese Informationen können auf Deiner eigenen Webseite oder auf einer anderen Webseite zu finden sein.

Der Verweis auf externe, autoritäre Webseiten ist ein Hinweis darauf, dass Du die Inhalte anderer Leute zu schätzen weißt. Google belohnt Webseiten, die der Suchmaschine ihre Arbeit erleichtern, denn ihre Mission lautet: ‚Die Informationen der Welt organisieren und allgemein zugänglich machen‘. Ein gutes Marketing Team würde empfehlen, einen entsprechenden Link zu setzen.

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Gute Werbetexter finden in der Regel geeignete Keywords und Daten, die sie dann in ihre Inhalte einbauen, darum ist das Copywriting ein fundamentaler Faktor der Suchmaschinenoptimierung.

Die Regeln für das Setzen externer sowie interner Links sind nicht in Stein gemeißelt, doch kluge Onlinevermarkter, die herausragende Erfolge im Suchmaschinenmarketing verzeichnen wollen, sollten folgende Dinge beachten:

  • Verweise in Deiner Einleitung immer auf relevante interne oder externe Seiten
  • Verweise auf ausführliche interne sowie externe Artikel oder Inhalte
  • Benutze den richtigen Ankertext, der sich perfekt in den Text einfügt

Wie bereits gesagt, es gibt keine festen Regeln, weder von Google noch von anderen Suchmaschinen. Wenn Du Deine Zielgruppe verstehst und Artikel schreibst, die ihnen bei der Lösung ihrer Probleme behilflich sind, musst Du Dir aber keine Gedanken um Keyworddichte, Links oder soziale Signale machen, weil diese dann auf ganz natürliche Weise zustande kommen.

Vergiss nicht, wenn Dein Blogbeitrag hilfreich ist, dann wird er gerne geteilt, kommentiert und zieht unter Garantie neue Kunden an. Das ist Dein Job als SEO-Copywriter.

Hilfreiche Tools und Programme fürs SEO-Copywriting: Um das SEO-Copywriting erfolgreich umsetzen zu können, brauchst Du die richtigen Tools und Programme. Ich möchte Dir jetzt ein paar geeignete SEO-Programme empfehlen.

Unsuck-it: Diese kostenlose Online-App hilft Dir beim Finden der richtigen Wörter und unterstützt beim Schreiben von Sätzen und Textabschnitten. Du kannst die App benutzen, um in sekundenschnelle Alternativen für Fachjargon zu finden.

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RhymeZone: Viele Leute mögen Gedichte und Poesie. Mit diesem Tool kannst Du Deine Texte poetischer gestalten, um die richtige Zielgruppe, Poesieliebhaber, anzusprechen.

Read-Able: Mit diesem Programm kannst Du Deine Artikel für die Lesestufe der siebten oder achte Klasse optimieren. So stellst Du sicher, dass Deine Artikel von einem breiteren Publikum verstanden werden können, damit mehr Leute auf Deine Suchergebnisse auf Google klicken.

Live-Keyword-Analysis: Mi diesem kostenlosen SEO-Tool kannst Du die Keyworddichte Deiner Inhalte bestimmen.

Kill Writer’s Block: Mit diesem Programm findest Du tolle neue Ideen für Deinen nächsten Blogbeitrag.

Quick Sprout: Mit diesem Programm findest Du heraus, warum die Besucher von Google ausbleiben, obwohl Deine Webseite für Long-Tails-Keywords in den Suchergebnissen angezeigt wird.

EMV Headline Analyzer: Appelliert Deine Überschrift an die Gefühle der Leser? Um das herauszufinden, solltest Du dieses Tool benutzen. Es analysiert Deine Überschrift und gibt Dir eine Note.

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Der Artikel ‚Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List‚ ist selbsterklärend.

Wenn Du gerne weitere Ressourcen und Tools zum Thema SEO-Copywriting hättest, solltest Du Writtent besuchen.

Optimiere Deine Texte: Dein Ranking in den Suchergebnissen kann nicht vorhergesagt werden, weil Google seinen Algorithmus ständig aktualisiert. Falls Du mit dem Gedanken spielst, eine SEO-Agentur einzustellen, damit sie Deine Artikel für Dich schreibt, musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass auch sie diesen Veränderungen unterliegt.

Es gibt jedoch gewisse Dinge, die Du sehr wohl beeinflussen kannst, um Deine Chancen, für relevante Suchbegriffe in den Suchergebnissen auf Google zu erscheinen, zu erhöhen. Hier sind Faktoren, auf die Du Einfluss nehmen kannst.

Title-Tags: Du musst lernen, wie man Title-Tags schreibt, die suchmaschinenoptimiert sind. Auch dabei kann Dir das Plug-in Yoast SEO hilfreich zur Hand gehen. Der Title-Tag ist ein HTML-Code, so wie die bereits erwähnte Meta-Beschreibung. Der Title-Tag ist die der Einband eines Buches. Er ist das Erste, was in den Suchergebnissen auftaucht.

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Der Title-Tag sollte kurz und prägnant sein, muss Deine Seite aber trotzdem perfekt beschreiben. Google schneidet Title-Tags in den Suchergebnissen nach 60 Zeichen automatisch ab. Nicht nur die Länge ist wichtig, der Title-Tag muss auch zu Deiner Marke passen.

Moz empfiehlt den folgenden Aufbau für einen ideal formatierten Title-Tag: Hauptkeyword – Sekundäres Keyword | Markenname

Zum Beispiel: CSS Online lernen – Tipps zur CSS-Formatierung | WebDesignClub

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Heading-Tags: Es gibt sechs verschiedene Heading-Tags: H1 bis H6. Dieser Tag legt bestimmte Textabschnitte als Überschrift oder Unterüberschrift fest. Man benutzt H-Tags, um einen Artikel besser zu strukturieren.

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Optimiere Deine Title-Tags: Dieser Schritt ist der mit Abstand wichtigste, wenn Du willst, dass Deine Seite ganz oben in den Suchergebnissen auf Google erscheint und wenn Du neue Leser gewinnen willst. Dieser Screenshot von Moz zeigt, wie man Title-Tags optimiert:

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Schritt Nr. 2 : Schreibe hilfreiche Inhalte

Wörter können viel bewirken. Wörter rufen zu bestimmten Handlungen auf. Wenn Deine Artikel wirklich hilfreich sind, werden Deine Leser das zu schätzen wissen und Dich dafür lieben. Dann bleiben sie Dir treu. Es gibt keine Alternative zum Schreiben großartiger Inhalte.

Jeden Tag werden neue Blogs veröffentlicht. Duplizierte Inhalte, überflüssige Keywords und qualitativ minderwertige Artikel helfen Deinen Lesern nicht weiter und sind darum auch nicht gut für Deine SEO-Strategie, das kann ich einfach nicht oft genug betonen. Darüber hinaus wird es Deine organischen Rankings nicht verbessern.

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass selbst hilfreiche Inhalte drei wichtige Kriterien erfüllen müssen, um organischen Traffic zu generieren.

  1. Sie sind für viele Keywords mit hohem Suchvolumen optimiert.
  2. Sie verfügen über viele Backlinks aus vertrauenswürdigen Quellen.
  3. Sie gehen auf Themen ein, die immer aktuell bleiben (Evergreen Content).

Mit dieser Strategie konnte Brian Dean seinen organischen Traffic in nur 14 Tagen um 110 % steigern.

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Finde die Absicht der Nutzer heraus: Um die Keywordrecherche kommst Du trotzdem nicht herum. Einer der wichtigsten Aspekte des Keywords ist jedoch die Absicht des Nutzers. Bevor Du also einen Artikel schreibst und auf das Problem Deiner Leser eingehst, musst Du herausfinden, welche Absicht die Leser bei der Eingabe eines bestimmten Suchbegriffes verfolgen.

Greg Meyers sagt, dass man vor allem auf die Keyword-Klassifizierung achten muss, also darauf, ob der Nutzer ein Produkt kaufen will oder lediglich Informationen sucht.

Es gibt zwei Gruppen, denen man seine Keyword zuordnen kann: informelle Keywords und kommerzielle Keywords

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Informelle Keywords: Die meisten Nutzer suchen nach Informationen und möchten nicht für diese Informationen bezahlen.

Informelle Keywords enthalten oft bestimmte Phrasen, z. B. “Wie man”. Hier ist ein Beispiel, das sich auf Ubersuggest gefunden habe:

Von den sieben Begriffen auf der Liste beginnen fünf mit den Worten „Wie man…“.

Diese Suchbegriffe sind informeller Natur, weil der Nutzer an kostenlosen Artikeln, Videos, Blogbeiträgen oder Kursen interessiert ist.

Ein SEO-Copywriter kann auch mit informellen Keywords hilfreiche Texte schreiben, weiß aber, dass diese Inhalte nicht zu neuen zahlenden Kunden führen, weil die Leser noch nicht kaufbereit sind. Nutze diese informellen Keywords stattdessen, um Deine Leser zu binden und Deine Marke zu stärken.

Kommerzielle Keywords: Kommerzielle Keywords weisen auf das ‚Kaufinteresse‘ des Nutzers hin. Oft ist sogar eine gewisse “Verzweiflung” zu erkennen. Der suchende Nutzer baucht eine schnelle Lösung, am besten sofort. Perfektes Beispiel: “Wie verliere ich 10 kg in 3 Tagen?”

Der Nutzer, der diese Suchbegriffe eingibt, ist dem Kauf eines Produktes nicht abgeneigt und würde sich wahrscheinlich auch für einen Newsletter anmelden und später konvertieren.

Nutzer, die kommerzielle Suchbegriffe eingeben, sind kaufbereit. Kommerzielle Keywords beinhalten i. d. R. bestimmte Zusätze, z. B. Bewertung, Kaufen, Bestellen, Vergleich, kostenlose Lieferung, schnell, usw. Hier ist ein Beispiel aus der Gesundheitsbranche:

Die Suchbegriffe für schnellen Gewichtsverlust lauten: Gewicht GNC-Produkt, GNC-Produkt zum Abnehmen, Herbalife Gewichtsverlust Produkt und Herbalife Produkt zum Abnehmen.

Anmerkung: Wenn Du einen Artikel schreibst, der kommerzielle Keywords enthält, musst dieser trotzdem hilfreiche Informationen zum Produkt enthalten, z. B. wie man das Produkt richtig benutzt, welche Vorteile und Funktionen es hat oder wie man es installiert.

Solltest Du auf bestimme Keywords abzielen? Ja, denn Google greift auf Keywords zurück, um zu verstehen, worum es auf Deiner Seite geht. Sei aber vorsichtig und übertreibe es nicht.

Ich folge diesen drei Schritten, um meine Artikel für bestimmte Keywords zu optimieren:

  1. Ich platziere mein Hauptkeyword in der Überschrift. Wenn mein Keyword beispielsweise „Conversion-Rate-Optimierung“ lautet, könnte die dazugehörige Überschrift so aussehen: 7 Wege, um die Conversion-Rate-Optimierung gekonnt umzusetzen
  2. Ich verwende alternative Begriffe in der Einleitung, Meta-Beschreibung und im Title-Tag, z. B. Welches ist der beste Weg, um die Conversion-Rate eines Blogbeitrages zu erhöhen? Du weißt, wie wichtig das ist, besonders dann, wenn scheinbar gute Inhalte trotzdem nicht zu mehr Traffic, Social Shares oder Kunden führen.
  3. Ich schreibe natürlich klingende Artikel, um meine Leser glücklich zu machen, und platziere mein Hauptkeyword dann noch mal in der Zusammenfassung.

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Storytelling (oder die Kunst des Geschichtenerzählens): SEO-Copywriter, die gute Geschichten erzählen, können sich von allen anderen Autoren abheben. Wir Menschen lieben gute Geschichten, darum solltest Du in Deinen Blogbeiträgen, Videos oder Artikeln hin und wieder auch auf Deine Markengeschichte eingehen, um Deine Leser zu halten.

Kzero Research zeigt uns, dass das Storytelling für das exponentielle Wachstum vieler großer Onlineunternehmen, u. a. Google, Facebook, Netflix und sogar Zappos verantwortlich ist.

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Das ist aber nichts Neues. Diese Strategie war schon immer sehr beliebt und ist es auch heute noch. Kristen Matthews sagt, dass man mehr Einfluss auf den Lesern nimmt, wenn man eine interessante Geschichte erzählt.

Ich habe einen Artikel geschrieben, in dem ich erkläre, wie ich mit einem Ferrari eine Million Euro verdient habe. Ich habe erst kürzlich noch einen Blogbeitrag geschrieben, in dem ich erkläre, wie ich 692.000 Euro verdienen konnte, indem ich 162.301,42 Euro für neue Kleidung ausgegeben habe. Beide Artikel sind bereits über 2.000 Mal auf Facebook, Twitter und in anderen Netzwerken geteilt worden.

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The LEGO Movie hat auch eine tolle Geschichte zu erzählen. Marcus Sheridan, ein großartiger Geschichtenerzähler, sagt, dass “Lego keine Bausteine verkauft, sondern Möglichkeiten”.

(Hier ist die ganze Geschichte, falls Du sie lesen willst: The Best Example of Brand Storytelling Ever: The Lego Movie)

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Du musst Deinen Lesern zeigen, wie sie erfolgreich werden können, indem sie Deinem Beispiel folgen. Die Geschichte muss aber nicht immer von Dir handeln. Finde neue Wege, um Deine Leser anzusprechen.

Mit einer guten Geschichte gewinnst Du unter Garantie mehr Traffic, neue Kunden und steigerst Dein Ranking.

Humor: Ich schreibe lockere Artikel mit Humor, weil ich meine Leser länger halten will. Mit ein bisschen Humor kannst Du selbst ein trockenes und kontroverses Thema auflockern.

Beim SEO-Copywriting geht es nicht nur um das Schreiben guter Inhalte, die dem Leser bei der Lösung eines Problems behilflich sind, der Inhalt muss auch interessant sein.

Der Leser sollte sich bereits im Vorfeld auf den Klick auf die Überschrift freuen, dann die Einleitung und anschließend den gesamten Artikel lesen. Dein Text muss überzeugend sein. Wenn Dir das gelingt, spielt das Thema eine untergeordnete Rolle, denn der Leser wird Deinen Artikel trotzdem lieben und dann kauft er auch die Produkte, die Du empfiehlst.

Hier ist ein tolles Beispiel. Die professionelle Bloggerin und Rednerin Marie Forleo verleiht ihren Inhalten immer eine Prise Humor. Ich find ihre Videos immer lustig.

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Fallstudien: Fallstudien sind eins von 15 Formaten, mit denen man mehr Traffic gewinnen kann. Sie sind sehr leistungsstark und werden oft unter den ersten zehn Ergebnissen der Suchergebnisse platziert, weil sie so extrem nützlich sind.

Eine Studie von Content Marketing Institute zeigt, dass B2B-Kunden Fallstudien und Inhalte, die auf wissenschaftlichen Untersuchungen basieren, bevorzugen.

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Wenn Du nützliche und detaillierte Fallstudien erstellst, erscheinen Deine Long-Tail-Keywords bestimmt schon bald in den oberen Suchergebnissen auf Google.

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Fallstudien zeigen, wie Produkte und Dienstleistungen funktionieren. Sie enthalten Experimente, Untersuchungen und Interviews, die eigens für die Fallstudie durchgeführt wurden, und natürlich Deine Ergebnisse. Du kannst eine SEO-Agentur mit der Auswertung Deiner Ergebnisse beauftragen, das ist aber nicht nötig.

Du solltest alle Fallstudien veröffentlichen, auch die, die nicht die zum erhofften Ergebnis geführt haben. Nimm den folgenden Screenshot zur Hilfe, falls Du eine eigene Fallstudie durchführen willst:

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Schritt Nr. 3 : Die Keywordrecherche für die Erstellung Deiner Inhalte

Über 66 % der Klicks entfallen auf die ersten drei Suchergebnisse. Wenn Du auch ganz oben platziert werden willst, dann musst Du lernen, wie man eine Keywordrecherche durchführt.

Long-Tail-Keywords sind die beste Wahl für moderne SEO, weil große Unternehmen es oft nicht auf diese Suchbegriffe abgesehen haben. Wenn Du hochwertige Inhalte produzieren und diese Suchbegriffe auf natürliche Art und Weise in Deinen Text einfließen lassen kannst, dann dominierst Du schon bald die Suchergebnisse.

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SEO ist ohne Keywordrecherche einfach nicht vollständig. Du brauchst sie, um die Gedanken Deiner Zielgruppe zu lesen und ihre Absicht hinter der Suchanfrage zu erkennen. Long-Tail-Keywords verraten Dir, was im Kopf Deiner potenziellen Kunden vorgeht.

Die Wahl der richtigen Keywords, um eine profitable Webseite in einer bestimmten Nische aufzubauen will, stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderung.

Wenn Du Dich für ein Thema entschieden hast, musst Du die passenden Keywords zum Thema finden. Ich demonstriere dass jetzt mal am Beispiel “wasserfeste Digitalkameras”.

Öffne Ubersuggest, gib den Suchbegriff in die Suchbox ein und klick auf “Suchen”.

Du erhältst folgende Angaben zum Keyword:

  • Suchvolumen – Die Anzahl der monatlichen Suchanfragen für dieses Keyword
  • SEO-Difficulty – Die geschätzte Konkurrenz in den organischen Suchergebnissen
  • Paid-Difficulty – Die geschätzte Konkurrenz in der bezahlten Suche
  • Kosten pro Klick – Die durchschnittlichen Kosten pro Klick für eine Anzeige in Google Ads

Du bekommst eine Übersicht, die mit der Anzahl der Backlinks und dem Domain Score, der benötigt wird, um es auf die erste Seite der Google-Ergebnisse zu schaffen. Diese Angaben stehen über der Grafik der Entwicklung des Keyword-Suchvolumens über die letzten 12 Monate. Achte hier vor allem auf Zusammenbrüche im Suchvolumen. Für unser gewähltes Keyword ist es ganz normal, dass die Nachfrage im Herbst und Winter nachlässt.

Weiter unten findest Du Long-Tail-Keywords, die Du benutzen kannst, um Deine Inhalte für dieses Keyword zu optimieren.

Aus der oberen Liste eignet sich das Keyword „die besten wasserfesten Digitalkameras“, weil das Suchvolumen noch relativ gut ist.

Die Optimierung der Inhalte für Bots: Such- und Web-Bots (sog. Crawler, Spider, usw.) sind Programme, die das Internet durchsuchen.

Wenn der Googlebot Deine Webseite durchsucht (crawlt), sucht er nach neuen Inhalten. Da die Bots nach frischen Inhalten suchen, wird man belohnt, wenn man seine Inhalte regelmäßig überarbeitet und aktualisiert.

Allerdings ist der Googlebot nur an Deinen Meta-Tags (Title-Tags und Meta-Beschreibung) interessiert, wenn er Deine Inhalte indexiert (neue Inhalte seiner Datenbank hinzufügt).

Google ist vor allem an den Keywords interessiert, die Du im Inhalt platziert hast, denn diese werden von Google benutzt, um Deine Seite einer Kategorie zuzuordnen, z. B. Gesundheit, Unternehmertum, Kleinunternehmen, Onlinemarketing, usw.

Um bessere Ergebnisse zu erzielen, kannst Du Deine Inhalte folgendermaßen für die Bots aufbereiten:

  • Füge dem Title-Tag und der Meta-Beschreibung nur ein Hauptkeyword hinzu.
  • Benutze natürlich klingende Varianten des Keywords in der Einführung. Sollte dies nicht gelingen und den Lesefluss stören, musst Du das Keyword ignorieren und stattdessen ganz natürlich schreiben.

Keywords wie “bestes SEO Web-Design NY” eignen sich nicht für den Title-Tag, die Meta-Beschreibung oder den Text. In diesem Fall musst Du das Keyword leicht anpassen, zum Beispiel so:

Wie man die beste SEO-Agentur und Web-Designer in NY findet

On-Page-Optimierung: On-Page SEO muss weder öde noch kompliziert sein. Es wurden schon viele Artikel zu diesem Thema geschrieben.

Bestimmte Elemente verleihen Deiner Seite mehr Wert und sind somit sehr wichtig, z. B. interne Links.

Du kannst 98 % der Geschehnisse auf Deiner Webseite kontrollieren.

Google achtet vor allem auf bestimmte Signale und misst gewisse Leistungskennzahlen, z. B. Absprungraten, Bindungsrate und Social Shares.

Die Grundlage einer erfolgreichen SEO-Kampagne ist von internen Faktoren (Dinge, die auf Deiner Webseite geschehen) abhängig. Achte darum auf die Ausrichtung Deiner Keywords, die verwendeten Ankertexte, die verlinkten internen Seiten, Meta-Tags, usw.

Hier ist eine Infografik zur On-Page-Optimierung von Backlinko, die zeigt, was wirklich wichtig ist, um eine SEO-freundliche Seite zu erstellen.

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Klick hier, um die Grafik zu vergößern.

Off-Page-Optimierung: Am Ende bestimmen die Nutzer, wie relevant und nützlich Deine Inhalte sind. Google greift auf sog. Off-Page Faktoren zurück, um die Autorität und den Wert der Inhalte Deiner Seite festzulegen.

Diese Faktoren lassen sich nicht kontrollieren. Du kannst zum Beispiel nicht kontrollieren, wer auf Deine Webseite verweist oder Einfluss auf die Qualität der verweisenden Webseiten nehmen.

Es gibt aber ein paar Off-Page SEO-Strategien, mit denen man eine bessere Markenpräsenz aufbauen und mehr organischen Traffic gewinnen kann.

Chris Ainsworth sagt, dass sich die folgenden fünf Off-Page SEO-Strategien bewährt haben:

  1. Der Aufbau und regelmäßige Austausch mit einer aktiven Community in den sozialen Medien
  2. Werbung und lokale Kunden
  3. Markenstärkung durch Kundenbewertungen
  4. Lokale Branchenverzeichnisse und die einheitliche Darstellung von Name/Adresse/Telefonnummer (NAP-Info)
  5. Aktiver Linkaufbau durch Blogging, Gastbeiträge, Wettbewerbs- und Linkanalyse, Outreach und Networking, Kommentare auf DoFollow-Blogs.

Schritt Nr. 4 : Copywriting – die Handlungsaufforderung

Das letzte Teil des großen Puzzles ist die “Überzeugung”, denn Du musst Deine Leser von einer bestimmten Handlung überzeugen. Das ist nicht schwer, weil Dir dafür zahlreiche Tools und Programme zur Verfügung stehen.

Dein Text wurde geschrieben, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen oder eine Idee rüberzubringen, doch von dieser Idee musst Du Dich zuerst selbst überzeugen, denn Dir bleiben höchstens 30 Sekunden, um Dein Unternehmen vorzustellen und das Interesse potenzieller Kunden zu wecken.

Aufzählungszeichen: Ein Weg, um Kunden schneller von einer gewünschten Handlung zu überzeugen, ist die Nutzung von Aufzählungszeichen, um wichtige Punkte optisch hervorzuheben. Vivian Giang sagt, dass man vor dem Schreiben eines Blogbeitrages oder Artikels zuerst drei bis vier Vorteile zurechtlegen sollte, die dann im Artikel behandelt werden. Das ist sehr wichtig, weil diese Vorteile auch in der Überschrift und in den Unterüberschriften erwähnt werden können.

Derek Halpern, Gründer von Social Triggers, eine große SEO-Agentur, vereint die Psychologie mit dem Copywriting, um besonders überzeugende Artikel zu schreiben. Diese Strategie verwendet er auch bei der Erstellung neuer Landingpages.

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Das Schreiben guter und unwiderstehlicher Überschriften: Columbia University sagt, dass Überschriften das wichtigste Element eines Textes sind. Es wird empfohlen, zuerst die Überschriften zu schreiben. Dafür musst Du Dich in Deine Leser hineinversetzen. Die Überschrift muss ein Keyword enthalten, sollte sich aber dennoch flüssig lesen lassen und muss ansprechend sein.

Lass uns aus den Suchergebnissen auf Google einfach mal eine gute Überschrift zusammenbauen. Ich suche nach “Diätpläne” und bekomme folgende Ergebnisse:

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Der obere Screenshot zeigt die Überschriften, die auf Platz eins und zwei der Google-Ergebnisse für den Suchbegriff “Diätpläne” stehen.

Die Überschrift lautet:

Gewichtsverlust & Diätpläne – Finde gesunde Diätpläne und…

Hier ist eine bessere Version dieser Überschrift:

Die besten Diätpläne für einen gesunden und aktiven Lebensstil

7-Tage Diätplan zum Abnehmen für Frauen

Original-Überschrift:

28-Tage fettverbrennender Diät- und Ernährungsplan | Muscle & Fitness

Diese Überschrift können wir auch besser machen:

28-Tage Diätplan für die Fettverbrennung

BodyBuilding.com schreibt tolle und überzeugende Überschriften, die genau die richtige Länge haben (nämlich 50-60 Zeichen) und ein Keyword enthalten.

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Immer ein klares Ziel vor Augen haben: Ein gute durchdachter Text, Blogbeitrag und eine wohl überlegte Botschaft sind sehr wichtig. Das Unternehmen Wider Funnel steigerte seine Conversion-Rate von 10 % auf 277 %, indem es einen klareren Call-to-Action (CTA) verwendete und die Anzahl der Formularfelder reduzierte.

Wenn Du neue Blogbeiträge schreibst, solltest Du immer auf eine Herausforderung, ein Problem oder ein kompliziertes Thema eingehen und dann eine Lösung anbieten.

Success Consciousness stellt ein paar Strategien vor, mit denen man seine Inhalte klarer gestalten und ihnen eine bestimmte Richtung geben kann:

  1. Du ein klares Ziel vor Augen haben (Was willst Du erreichen?) – Beispiel: Wie man 100 Euro beim Lebensmitteleinkauf spart
  2. Verwende die direkte und persönliche Ansprache “Du” für B2C-Kunden, und die direkte, formelle Ansprache “Sie” für B2B-Kunden.
  3. Finde relevante Daten, die zu deinem Thema passen. Diese Studie von Conversion XL zeigt, dass der datengetriebene Ansatz und Infografiken dazu führen, dass ein Artikel häufiger in den sozialen Medien geteilt wird.

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  1. Verwende zwei bis fünf Keywords pro Artikel, lasse diese jedoch natürlich in den Text einfließen. Unten siehst Du ein Beispiel. Wenn Du es Dir laut vorliest, wirst Du feststellen, dass sich die Keywords perfekt in den Inhalt einfügen.

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Fazit

Ich habe meinen Blog-Traffic mit diesen SEO-Strategien erfolgreich um 206 % steigern können. Selbst wenn Dein Wachstum geringer ausfällt, wirst Du auf jeden Fall zusätzlichen Traffic gewinnen, Deine Marke stärken und Dich ins Contentmarketing verlieben.

Nutze die “Überzeugungskraft” in Kombination mit der “Psychologie”, um Deine organischen Rankings zu verbessern und mehr Leser zu gewinnen. Wenn Du das noch nicht machst, solltest Du jetzt sofort damit anfangen.

Was hältst Du vom SEO-Copywriting? Bist Du der Meinung, dass diese Strategie ein wichtiger Faktor für den Erfolg mit online Content Marketing ist?

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