Wie Du Deine Google-Rankings verbesserst, ohne SEO-Strafe

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Die Steigerung des Google-Rankings ist mit Erfolg verbunden.

Laut einer Studie von Infront Webworks, erzielt die erste Seite der Suchergebnisse auf Google 95 % des gesamten Traffics, denn nur fünf Prozent greifen überhaupt auf die zweite Seite der Suchergebnisse zu.

Ich habe mich mit vielen Unternehmern und Führungskräften unterhalten, junge sowie erfahrene Unternehmer, die alle nach dem Geheimrezept für den Erfolg auf Google und die Steigerung des Rankings suchen, ohne sich dabei eine Strafe einzuhandeln.

Ich war 16 Jahre alt, als ich mich das erste Mal mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigte und muss zugeben, dass ich mich damals selbst nach einer Lösung für den schnellen Erfolg sehnte.

Ich wünschte, es gäbe dieses Geheimrezept für den schnellen Erfolg, um auf Platz 1 der Suchergebnisse zu erscheinen, doch dies erfordert vor allem Einfallsreichtum, Engagement, viel Ausdauer und Kreativität, weil der Google-Algorithmus ständig aktualisiert und überarbeitet wird.

Es gibt zwar keine Garantie für den Erfolg, dennoch kannst Du durchaus ein paar Dinge tun, um Dir einen Platz auf der ersten Seite der Suchergebnisse (SERPs) zu sichern.

Ich selbst habe diese Lektion auf die harte Weise lernen müssen, da ich meine Erfahrungen jetzt jedoch mit Dir teilen kann, wird Dir dies erspart bleiben.

In diesem Artikel möchte ich auf die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung eingehen, die wichtigsten und neusten SEO-Regeln erklären und Dir zeigen, wie Du Deine Webseite optimieren musst, damit sich Nutzer und Suchbots besser zurechtfinden. Ich werde sowohl auf On-Page SEO als auf auf Off-Page SEO eingehen.

Hier ist eine kleine Übersicht der Themen, die ich abdecken werden:


Schritt Nr. 1 : Die Grundlagen des Google-Algorithmus

Ich könnte direkt in die Praxis einsteigen und Dir zeigen, wie man eine SEO-Strategie umsetzt, möchte an dieser Stelle jedoch zuerst auf die Grundlagen eingehen, damit Du nicht aus Versehen bestraft wirst, falls Google ein neues Update herausbringt.

Google-Manager Gary Illyes und John Mueller haben bestätigt, dass Google seinen Algorithmus regelmäßig überarbeitet, obwohl die meisten Aktualisierungen und Veränderungen gar nicht öffentlich bekannt gegeben werden.

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Nach Schätzungen von Moz finden jedes Jahr bis zu 600 Updates statt!

Große Updates werden zwar offiziell angekündigt, jedoch unterliegen die Feinheiten jeder Aktualisierung strengster Geheimhaltung. Meistens handelt es sich bei Informationen, die an die Öffentlichkeit geraten, lediglich um Spekulationen von Branchenexperten.

Aus diesem Grund sagen 40 % aller Unternehmer, dass die ständigen Updates eine der größten Hindernisse für den SEO-Erfolg darstellen.

Die Geheimhaltung macht aber Sinn, denn wenn Google verraten würde, wie man ohne Strafe oder Black Hat SEO die Spitzenposition erzielt, könnte es den Nutzern nicht mehr die allerbesten Suchergebnisse zur Verfügung stellen, denn dann könnte sich ja jeder den ersten Platz erschleichen.

Das würde ehrlichen Unternehmern nicht nur das Leben erschweren, es würde auch Googles Mission Statement schaden:

Wir wollen allen Nutzern helfen, die Informationen zu finden, die sie brauchen.

Wir haben jedoch aus den vergangenen Google-Algorithmus-Updates lernen können:

  • Update für Mobilfreundlichkeit (April 2015): Google bevorzugt ab sofort mobilfreundliche Webseiten. Webseiten, die diese Bedingungen nicht erfüllen, werden bestraft.
  • Pigeon (Juli 2014): Pigeon läutet die Einführung der lokalen Suchergebnisse auf Google Maps ein.
  • Hummingbird (August 2013): Google deutet ab sofort auch die Absicht des Nutzers und interpretiert Suchanfragen. Seit Einführung von Hummingbird wird die Suchanfrage des Nutzers nicht mehr wortwörtlich genommen.
  • Penguin (April 2012): Spam-Webseiten mit unnatürlichem Linkprofil werden bestraft und verlieren ihre Rankings.

Mal ganz abgesehen vom Panda-UpdateGoogle EMDs (Exact Match Domain Names) und dem Update zur Bestrafung privater Blognetzwerke (PBNs). Das Phantom-Update wurde erstmals im May 2013 durchgeführt und ist Schätzungen zufolge seitdem bereits vier Mal aktualisiert worden – wurde offiziell jedoch nie von Google bestätigt.

Wie soll man denn da mithalten?

Ich kenne ein paar Quellen, mit denen Du Dich auf dem Laufenden halten kannst. Die Datenbank Google Algorithm Change History von Moz organisiert alle Updates in chronologischer Reihenfolge. Auf Google Webmaster Central und The Webmaster findet man ebenfalls hilfreiche Informationen.

Im folgenden Video erkläre ich, wie Linkbuilding, On-Page SEO und Nutzer-Metriken funktionieren und wie sie das Google-Ranking beeinflussen.

Das waren die Grundlagen des Google-Algorithmus. Im zweiten Schritt gehe ich darauf ein, wie man sich eine Strategie zurechtlegt und diese gekonnt umsetzt.

Schritt Nr. 2 : Die Prüfung Deiner aktuellen Rankings

Um Deine Rankings zu verbessern, musst Du natürlich erst herausfinden, wie Du aktuell abschneidest. Selbst neue Webseiten sollten ihre Rankings regelmäßig prüfen. Zum Glück stehen uns dafür verschiedene Tools und Programme zur Verfügung.

Überprüfe das aktuelle Ranking Deiner Seite für bestimmte Keywords mit dem Rank Tracker von Authority Labs.

Falls Du Inhalte rund um spezifische Keywords erstellst, kannst Du das aktuelle Ranking Deiner Seiten mit dem Rank Tracker prüfen. Gib ein Keyword (z. B. “Contentmarketing”) und Deine URL ein. Du kannst Dein Ranking auf Google oder Yahoo anzeigen lassen. Zudem hast Du die Wahl zwischen Desktop und mobilem Ranking, sowie Ranking nach Stadt oder Postleitzahl.

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Die Ergebnisseite enthält folgende Daten:

  • Das aktuelle Ranking der Seite in den Suchergebnissen
  • Die erste Seite Deiner Webseite, die in den Suchergebnissen für das bestimmte Thema angezeigt wird
  • Deine durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen
  • Deine durchschnittlichen Kosten pro Klick (falls man eine Google Ads-Kampagne für das Keyword schalten würde)

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Überprüfe die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite.

Als Nächstes muss die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite überprüft werden, weil diese ein sehr wichtiger Google Rankingfaktor ist.

Wenn Deine Webseite nicht schnell genug lädt, erreichst Du niemals eine Spitzenposition, außerdem wird Dir die Kundengewinnung schwer fallen.

WebPerformanceToday berichtet davon, dass die Ladegeschwindigkeit der Webseite von Walmart von einer auf vier Sekunden stieg und das Unternehmen daraufhin massenweise Kunden verlor.

Wenn Deine Webseite zu langsam ist, können Dich weder die On-Page SEO, Meta-Beschreibung noch Deine Title-Tags retten. Google wird Dich bestrafen, denn die Suchmaschine macht nicht mal vor großen Unternehmen wie Walmart halt.

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Aus diesem Grund solltest Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite regelmäßig prüfen und herausfinden, wie Du Deine Webseite schneller machen kannst. Auf hierfür gibt es wieder zahlreiche Programme. Zu meinen Favoriten gehören die Folgenden:

Ich zeige Dir jetzt, wie Pingdom funktioniert.

Klick auf tools.pingdom.com, gib Deine URL ein, wähle Deinen Standort aus und klick dann auf “Start Test”.

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QuickSprout bekommt 81 Punkte. Webseiten, die über 50 Punkte erzielen, sind schnell genug, falls Du jedoch weniger als 50 Punkte erzielen solltest, musst Du Deine Ladezeiten verbessern.

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Achte darauf, wie viele Sekunden Deine Webseite zum Laden genötigt.

Quick Sprout braucht 1,89 Sekunden. Du solltest eine Ladezeit von unter zwei Sekunden auf Desktop-Geräten und einer Sekunde auf Mobilgeräten anstreben. Laut einer Studie, die auf Optimizely veröffentlicht wurde, führte die künstliche Latenz der Nachrichtenseite The Telegraph bei einer um vier Sekunden gesteigerten Ladezeit zu einem Rückgang der Seitenaufrufe von elf Prozent. 20 Sekunden Verzögerung führten zu einem Rückgang von 40 %, darum sollte die Ladezeit Deiner Webseite auf keinen Fall mehr als ein paar Sekunden betragen, denn sonst verlierst Du Traffic.

Prüfe den allgemeinen ‘Gesundheitszustand’ Deiner Webseite.

Wenn Du Deine Rankings und die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite geprüft hast, musst Du den allgemeinen Zustand Deiner Webseite prüfen, erst dann kannst Du mit der Optimierung beginnen.

Ist es in den vergangenen Monaten oder Jahren vielleicht zu einem plötzlichen Abschwung im Traffic gekommen?

Hast Du Dich schon mal gefragt, ob Deine Webseite aus dem Google-Index entfernt (oder verbannt) wurde?

Es gibt Tools, mit denen Du das herausfinden kannst. Der MxToolBox Domain Health Report teilt Probleme in fünf Kategorien ein: Allgemeine Probleme, Blacklist, Mail-Server, Web-Server und DNS.

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Klick auf eine Kategorie, um mehr zu erfahren und herauszufinden, wie sich der jeweilige Fehler beheben lässt.

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Wenn Du herausfinden willst, ob Deine Webseite von einer Google-Strafe betroffen ist, kannst Du den Website Penalty Indicator von FE International benutzen.

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Die Grafik zeigt den Verlauf Deines Traffics und alle großen Google-Updates. Dieser Vergleich würde klar zeigen, falls Deine Webseite von einer Strafe betroffen wäre.

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Das Alter Deiner Domain spielt ebenfalls eine Rolle. Zwar sagt Matt Cutts in diesem Video, dass “der unterschied einer sechs Monate alten und einer einem Jahr alten Domain verschwindend gering ist”, das macht das Alter aber noch lange nicht irrelevant.

Such-Algorithmen messen älteren Webseite mehr Bedeutung zu.

SerpIQ analysierte über 160.000 SERPs und 1,6 Millionen URLs und kam zu dem Schluss, dass das Alter der Domain durchaus in Korrelation mit dem Rankings auf Platz 1 steht.

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Du brauchst also vor allem Geduld. Deine Domain wird älter und so auch die externen Links, die auf Deine Seiten verweisen, darum sollte Dein Ranking im Laufe der Zeit weiter steigen.

Schritt Nr. 3 : Die Verfolgung und Messung der richtigen Kennzahlen

Als Nächstes müssen wir einen Blick auf die Kennzahlen werfen und herausfinden, an welchen Bereichen wir arbeiten müssen. Hier sind die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

Organischer Traffic

Du solltest wissen, wie viele Besucher über die organische Suche auf Deine Webseite gelangen. Eine Studie von BrightEdge zeigt, dass die organische Suche 51 % des gesamten Traffics von B2B- und B2C-Webseiten ausmacht. Die bezahlte Suche (Werbung) und sozialen Medien sind lediglich für zehn und fünf Prozent des gesamten Traffics verantwortlich.

Dieselbe Studie zeigte auch, dass die organische Suche branchenübergreifend die höchste Einnahmequelle darstellt, mit Ausnahme der Medien- und Unterhaltungsbranche, denn hier führen E-Mail, Display-Banner und Referrals mit einem kleinen Vorsprung.

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Um herauszufinden, wie Deine Besucher auf Deine Webseite zugreifen, musst Du Dich bei Google Analytics anmelden und den Akquisitionsbericht nach Kanälen aufrufen. Hier ist eine hilfreiche Google Analytics Videoanleitung.

Organische Traffic-Conversions

Neben den Kanälen, über die Dein Traffic auf Deine Webseite gelangt, solltest Du auch herausfinden, mit welchen Begriffen und Keywords Deine Besucher auf Deine Webseite aufmerksam werden.

Für diese Aufgabe kannst Du das Programm SERP Scan benutzen. Ich benutze es, um die Keywords zu finden, über die meine Besuche auf meine Webseite zugreifen.

SERP Scan zeigt Dir, welche Keywords in den letzten 12 Monaten organischen Traffic auf Deine Webseite geschickt haben. Die Daten werden in einem übersichtlichen On-Page SEO Keyword Performance Chart bereitgestellt.

Mit diesem Programm kannst Du die Daten aus Google Analytics noch besser aufbereiten und herausfinden, welche Keywords neue Besucher auf Deine Seite schicken. Es gibt aber noch mehr Kennzahlen.

Keyword-Ranking für kommerzielle Keywords

Viele Unternehmen machen denselben Fehler. Sie investieren nicht genug Zeit und Geld in kommerzielle Keywords.

Kommerzielle Keywords bringen Umsatz und Kunden. Um Traffic zu gewinnen und Geld zu verdienen, brauchst Du einen guten Mix aus informativen und kommerziellen Keywords.

Mit informativen Keywords gewinnt man neuen Traffic, doch dieser Traffic und Fans in den sozialen Medien werden nicht zwangsläufig zu zahlenden Kunden, denn sie sind noch nicht kaufbereit.

Informative Keywords werden häufig für folgende Suchanfragen genutzt:

  • Hausmittel gegen Akne
  • Wie installiert man WordPress
  • Wie verdient man kostenlos Geld in Internet
  • Kostenloses E-Book zum herunterladen
  • Die besten 10 kostenlosen Programme für Article Spinning

Diese Nutzer möchten kein Produkt kaufen, sie sind auf der Suche nach kostenlosen Produkten.

Hier sind Keywords, die auf Kaufbereitschaft hindeuten:

  • Die beste Produkte gegen Akne
  • Die besten Hosting-Anbieter
  • Web-Designer in Köln

Diese Nutzer suchen nach einer Lösung für ihr Problem und sind bereit für diese Lösung zu zahlen.

Falls Du einen Onlineshop führst oder in der Handelsbranche tätig bist, solltest Du bereits über eine Liste mit kommerziellen Keywords für Dein Unternehmen verfügen.

Du könntest diese Keywords nun mit folgenden Präfixen oder Suffixen kombinieren, um ein noch effizienteres Keyword zu erhalten:

  • Kaufen
  • Produktbewertung
  • Bestellen
  • Preisnachlass
  • Coupon
  • Angebot
  • Lieferung
  • Bestellung

Keywords, die organischen Traffic auf Deine Webseite schicken, sollten in der Meta-Beschreibung platziert werden und für die On-Page SEO genutzt werden.

Hier ist eine kleine Übung. Kannst Du die informativen und kommerziellen Keywords sofort erkennen?

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Richte jetzt ein benutzerdefiniertes SEO-Dashboard ein und verfolge Deine Kennzahlen.

Du solltest ein benutzerdefiniertes SEO-Dashboard anlegen, damit Du alle wichtigen Kennzahlen immer im Blick hast.

Hier ist ein Beispiel von bringshare.com:

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Du kannst Dir ein solches Dashboard in Google Analytics einrichten und das Programm dann mit der Google Search Console verknüpfen, um noch bessere Keyword-Daten zu erhalten. Hier ist eine Anleitung, die erklärt, wie man die Search Console-Daten in Google Analytics konfiguriert.

Schritt Nr. 4 : Die Grundlagen einer mobil-freundlichen Webseite

Schätzungen zufolge werden 60 % aller Suchanfragen mit einem Mobilgerät durchgeführt, Tendenz steigend.

Laut Smart Insights hat die mobile Suche die Desktop-Suche in den USA bereits überholt.

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Zwar unterliegt der Google-Algorithmus strengster Geheimhaltung, dennoch wissen wir mittlerweile, wie viel Wert auf die mobile Nutzung gelegt wird. Am 10. Januar 2017 erschien die folgende Aussage auf dem Google Webmaster Blog:

“Ab sofort werden Seiten, deren Inhalte nicht für Benutzer zugänglich sind, die über mobile Suchergebnisse auf die Seite zugreifen, möglicherweise nicht mehr so hoch platziert.”

Der Test für Optimierung auf Mobilgeräte zeigt Dir, ob Deine Webseite mobil-freundlich ist. Gib Deine URL in die Box ein und klick auf “URL testen”.

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Der Test liefert ein klares “ja” oder “nein” auf die Frage nach der Mobilfreundlichkeit. Zudem erhältst Du eine Liste mit Problemen, die Deine Webseite langsamer machen. Diese Fehler sollten behoben werden, um ein optimales mobiles Nutzererlebnis zu garantieren.

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Die Liste zeigt Fehler, die durch Weiterleitungen zustandekommen, und Seiten die durch eine Robots.txt-Datei blockiert werden und Google somit vom Crawlen der Seite abhalten.

Die Google Search Console verfügt über einen Bericht zur Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten, in dem weitere Fehler zur mobilen Nutzung zu finden sind.

So machst Du Deine Webseite mobil-freundlich:

Falls Deine Webseite nicht optimal auf Mobilgeräten dargestellt wird, solltest Du folgende Schritte unternehmen:

  • Dienstleister wie Mobify, Duda Mobile oder bMobilized können eine mobil-freundliche Version Deiner Webseite bauen.
  • Falls Deine Webseite mit einer kommerziellen CRM-Plattform gebaut wurde, könnte ein Plug-in wie WPtouch für WordPress, ThemeKey für Drupal oder Responsivizer für Joomla Abhilfe schaffen.

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Du brauchst ein responsives Web-Design (RWD), damit sich der Inhalt Deiner Seite problemlos und automatisch verschiedenen Bildschirmen auf allen mobilen Geräten anpasst. Platziere einen Viewport-Meta-Tag im Header-Bereich Deiner Webseite, um den Browsern zu zeigen, dass sich Deine Seite automatisch an verschiedene Geräte anpasst. Hier ist der Tag:

<meta name=”viewport” content=”width=device-width, initial-scale=1.0″>

Für weitere Informationen und Tipps von Google, solltest Du diesen Artikel lesen: Konfiguration für Mobilgeräte auswählen

Mobile und lokale SEO: Eine enge Freundschaft

Die mobile und lokale SEO sind eng miteinander verbunden. Google zeigt dem Nutzer bereits seit Längerem verstärkt lokale Suchergebnisse, um die richtigen Kunden mit den richtigen Unternehmen zu verbinden.

Aus diesem Grund solltest Du ein Profil auf Google My Business erstellen, denn auf diese Weise hast Du die volle Kontrolle über alle Informationen Deines Unternehmens auf Google.

Achte darauf, dass die Informationen stets aktuell und korrekt sind, denn lokale Kunden greifen gerne auf lokale Suchergebnisse zu. Aktualisiere auch andere lokale Brancheneinträge und Profile, zum Beispiel auf Yelp, Facebook, Better Business Bureau, und so weiter.

HubSpot verfügt über ein Verzeichnis mit lokalen Branchenverzeichnissen.

Schritt Nr. 5 : Die Diagnose und Behebung von bereits verhängten Strafen

Du hast Dir einen Überblick über Deine Rankings verschafft und verfolgst die wichtigsten Kennzahlen. Jetzt müssen wir uns um die bereits verhängten Strafen kümmern.

Dieser Schritt ist besonders wichtig, denn es bringt nichts, Linkbuilding für eine Webseite zu betreiben, die von Google bestraft wird.

Wie sich das Linkbuilding verändert hat

Bis 2012 waren Spam-Links kein Problem und konnten zur Manipulation der Such-Rankings genutzt werden. Moz führte dazu eine Studie durch, in der gezeigt wurde, wie Link-Schemes funktionieren.

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Dank der Algorithmus-Updates von Google gehören Link-Schemes jedoch der Vergangenheit an und funktionieren nicht mehr.

Spam-Links schaden Deiner Webseite und können Dir eine Strafe einhandeln, sie wirken sich demnach negativ auf Dein Google-Ranking aus, darum musst Du das aktuelle Linkprofil Deiner Webseite überprüfen.

Matt Cutts sagt: ”Links sollten nicht nur natürlich AUSSEHEN, sie müssen natürlich SEIN.”

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Um ein gesundes Linkprofil zu erhalten, müssen Spam-Links identifiziert und entfernt werden. Das geht so:

Linkprofil analysieren: Als erstes muss das aktuelle Linkprofil Deiner Webseite geprüft und analysiert werden. Um herauszufinden, welche externen Links auf Deine Inhalte verweisen, kannst Du eins der folgenden Programme benutzen:

Ich erkläre den Prozess anhand des Programms SEOprofiler.

Richte einen kostenlosen Demo-Account ein und klick auf Link-Analyse → Links. Ich benutze die Webseite problogger.net zu Demonstrationszwecken:

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Das obere Ergebnis enthält alle wichtigen Informationen zur Analyse Deiner Backlinks:

  • Unikate-Links: Die Anzahl der Links, die auf Deine Webseite verlinken und direkt oder indirekt Einfluss auf Dein Google-Ranking nehmen. “Unikat” bedeutet, dass jeder Link von einer anderen IP-Adresse stammt. Es handelt sich um natürliche Links, die in den letzten 90 Tagen von Google indexiert wurden.
  • NoFollow-Links: Das Linkprofil von Problogger besteht zu 10,2 % aus NoFollow-Links, in diesem Fall sind es 1.522 Backlinks von insgesamt 14.922. Der rel= “nofollow” Tag wurde von Google im Jahr 2005 eingeführt, damit Spam-Kommentaren auf Blogs nicht mehr genutzt werden konnten, um die Rankings zu manipulieren. Seit Einführung des Google Penguin-Updates ist die Diversifizierung des Linkprofils umso wichtiger geworden. Matt Cutts sagt, dass jede Webseite über einen ausgewogenen Mix aus DoFollow-Links (Links, die Link Juice übertragen) und NoFollow-Links (Links, die keinen Link Juice übertragen) verfügen sollte.
  • Branche: Man könnte meinen, dass Problogger der Branche “Blogging” oder “Onlinemarketing” angehört, die Analyse teilt das Unternehmen jedoch der Branche “Medien” zu. Die Branche könnte wichtige Aufschlüsse in Bezug auf den Such-Algorithmus zur Optimierung des Linkprofils liefern.
  • Link Influence Score: Dieser Wert zeigt, wie viel Einfluss das aktuelle Linkprofil auf die Such-Rankings hat. Je höher der Wert, desto besser. Problogger erzielt sagenhafte 99 %! Welchen Wert erzielt Deine Webseite?
  • Anchor-Text: Das Programm liefert auch Daten zu Ankertexten (das ist der Text, der mit einen Hyperlink hinterlegt ist). Seit der Einführung des Penguin-Updates können Suchrankings nicht mehr mit Hilfe genau passender Ankertexte manipuliert werden. Um mögliche Strafen zu vermeiden, müssen Ankertexte diversifiziert werden.

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Du solltest auch herausfinden, welche Links Deiner Seite schaden und diese dann für ungültig erklären. Google Penguin 2.0 ermöglich die schnelle Identifizierung qualitativ minderwertiger Links. Dazu gehören u. a. Folgende:

  • Links, die von PR-n/a oder PR0 Webseiten stammen
  • Seitenübergreifende Links
  • Links von Domains mit sehr wenig Traffic
  • Links von IP-Adressen aus derselben Netzklasse
  • Links von Webseiten mit sehr vielen externen Links

Es gibt Programme, mir denen Du unnatürliche und schädliche Links identifizieren kannst. Ich selbst habe bereits Monitor Backlinks und Linkquidator ausprobiert. Hier ist der Prozess am Beispiel von Linkquidator:

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Gib Deine Domain ein und klick auf “Scan” und die unnatürlichen Links Deiner Webseite zu finden.

Moz verfügt über eine ausführliche Anleitung zu unnatürlichen Links und wie man sie entfernt.

Exportiere die Liste unnatürlicher Links und speichere sie auf Deinem Computer, damit Du jederzeit darauf zugreifen kannst.

Du solltest nichts überstürzen oder gar die Seite löschen, wenn Du einen unnatürlichen Spam-Links findest. Du kannst den Link stattdessen für ungültig erklären, damit Deine Webseite nicht betraft wird.

Ich zeige Dir jetzt, wie man ein Linkprofil bereinigt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Bitte den Webseitenbetreiber darum, den Link zu entfernen. Öffne die Webseite, die den minderwertigen Link enthält, und kontaktiere den Webseitenbetreiber. Bitte ihn höflich darum, den Link vollständig zu entfernen (dies wäre die bessere Lösung) oder ein NoFollow-Tag zu setzen.
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Falls ein Mitarbeiter für den Linkaufbau zuständig ist, solltest Du ihn darum bitten, die Spam-Links für Dich zu entfernen. Falls Du dafür einen Service beauftragt hast, ist hier eine Anleitung von Search Engine World, die zeigt, wie man um die Entfernung von Spam-Links bittet:

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In diesem Fall ist es immer besser die Person, die für den Linkaufbau zuständig war, mit dieser Aufgabe zu beauftragen, weil der Webseitenbetreiber sonst denken könnte, dass Du ein Spammer bist, der der Webseite schaden will. Lies Dir diesen Artikel von Search Engine Journal durch, um herauszufinden, wie man einen Webseitenbetreiber um das Entfernen eines Links bittet.

2. Erkläre die Links auf Google für ungültig. Falls der Webseitenbetreiber den Link nicht entfernen will oder Deine Anfrage ignoriert, kannst Du sie selbst für ungültig erklären.

Die erste Option ist zwar immer besser, doch diese zweite Lösung kann als Notlösung dienen.
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Das Disavow-Tool gehört zur Google Search Console. Öffne die Search Console und wähle die betroffene Webseite aus.

Hier ist ein Screenshot:

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Falls Du die unnatürlichen Links als Datei gespeichert hast, kannst Du sie an dieser Stelle hochladen.

Google kann die Links zwar nicht von der Webseite entfernen, weil es keinen Zugriff auf den Quelltext hat, es kann die Links jedoch ignorieren, damit ab sofort kein Link Juice mehr auf Deine Webseite übertragen wird.

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3. Diversifiziere Deine Ankertexte. Ankertexte sind wichtig und wirken sich auf Deine Rankings aus. Für ein gesundes und natürliches Linkprofil ist es wichtig, möglichst viele unterschiedliche Ankertexte zu haben.

Die Ankertextverteilung muss möglichst ausgewogen sein, die Ankertexte sollten demnach aus möglichst vielen unterschiedlichen Keywords bestehen. Das könnte in etwa so aussehen:

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Ankertexte können den folgenden Kategorien zugeordnet werden:

Nehmen wir einfach mal an Du verkaufst Jeanshosen und der Name Deiner Webseite lautet: bluedenimjeans.com. Was wäre in diesem Fall eine ideale Ankertextverteilung?

Falls Deine Webseite von drei unterschiedlichen Webseiten verlinkt werden würde, wäre dies die ideale Verteilung:

  • Ankertext Nr. 1: Webseite Bluedenimjeans.com – Ziel: Startseite
  • Ankertext Nr. 2: Produktbewertungen für Denim Jeans – Ziel: Seite mit Produktbewertung
  • Ankertext Nr. 3: www.bluedenimjeans.com Bewertungen – Ziel: Onlineshop

4. Vermeide Überoptimierungen. Die exzessive Nutzung von Ankertexten kann ebenfalls zu einer Strafe führen. Geoff Kenyon empfiehlt folgende Verteilung:

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Überoptimierung kann vermieden werden, indem Du die folgenden Regeln beachtest:

  1. Vermeide Ankertexte, die überflüssige Keywords enthalten. Wenn Du auf eine Webseite zum Thema “Linkbuildingstrategien” verweisen willst, solltest Du nicht das genaue Keyword als Ankertext setzen. Wähle stattdessen eine leicht abgewandelte Form, wie “hier erfährst Du mehr zum Theme Linkbuilding” oder kombiniere ein generisches Wort mit einem Keyword. Man sollte immer eine ausgewogene Balance anstreben.
  2. Setze keine irrelevanten Links. Warum solltest Du auf eine Seite verweisen, auf der es um Hundeerziehung geht, wenn das Hauptthema Deiner Webseite Golf ist? Die Verlinkung irrelevanter Webseiten schadet Deinem Ranking und kann sogar eine Google-Strafe zur Folge haben.

Falls Du Dich ins Thema Überoptimierung einlesen willst, solltest Du meinen Artikel zur Vermeidung von Überoptimierung auf Webseiten lesen.

Schritt Nr. 6 : Die Keywordrecherche für On-Page SEO

Wenn Du alle unseriösen Links entfernt oder für ungültig erklärt hast, kannst Du Dich endlich an die Arbeit machen und Deine On-Page SEO optimieren.

Die Keywordrecherche ist ein sehr wichtiger Bestandteil Deiner Marketingstrategie, denn ohne Keywordrecherche kann man kein erfolgreiches Onlineunternehmen führen.

Finde heraus, wie die Besucher auf Deine Webseite aufmerksam werden.

Du musst herausfinden, mit welchen Keywords und Suchbegriffen die Besucher auf Deine Webseite zugreifen. Das geht so:

Schritt Nr. 1 : Öffne Ubersuggest, gibt ein Keyword ein und klick auf “Suchen”.

Schritt Nr. 2 : Klick auf “Keyword-Ideen”.


Schritt Nr. 3 : Prüfe das monatliche Suchvolumen der gefundenen Keywords.


Ich erkläre Dir jetzt, warum Du eine Keywordrecherche durchführen solltest.

Die Keywordrecherche versorgt Dich mit hilfreichen Informationen über Deine Zielgruppe, Du findest heraus, wonach die Nutzer suchen und wie sie die gewünschten Informationen konsumieren möchten.

Ein Nutzer, der den Suchbegriff “HTML5-Anleitung für Anfänger” eingibt, kennst sich nicht mit HTML5 aus und sucht nach einer Anleitung, die erklärt, wie diese Programmiersprache funktioniert.

Diese Information könntest Du jetzt nutzen, um eine ansprechende Überschrift zu verfassen und einen Artikel zu schreiben, der ein gutes Ranking in den Suchergebnissen auf Google erzielt.

Du solltest eine Buyer Persona Deines idealen Kunden erstellen und den Customer Lifecycle Deiner Zielgruppe analysieren, um herauszufinden, was potenzielle Kunden motiviert und welche Bedürfnisse sie haben. Erstelle anschießend hilfreiche Inhalte oder schreibe Blogbeiträge, die auf Deine Zielgruppe zugeschnitten sind, und verbessere so Deine Rankings.

Mit Alexa findest Du die demografischen Merkmale Deiner Zielgruppe heraus. Das untere Beispiel stammt von Upworthy.

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Für diesen Schritt benötigen wir ebenfalls informative und kommerzielle Keywords.

Anhand der eingegebenen Suchbegriffe lässt sich leicht erkennen, ob der jeweilige Nutzer kaufbereit ist oder lediglich nach Informationen sucht.

Das Keyword lässt auf die Absicht des Nutzers schließen. Hier ist ein Beispiel:


Der Suchbegriff “kostenloses Web-Design” ist ein informatives Keyword. Der Suchbegriff “kostenlose Web-Design Kurse” ist ein kommerzielles Keyword.

Um Deine Rankings zu verbessern, brauchst Du eine ausgewogene Mischung aus kommerziellen und informativen Keywords auf Deiner Webseite.

Kommerzielle Keywords deuten aus die Kaufabsicht des Nutzers hin, denn Nutzer suchen oft vor dem Kauf eines Produktes auf Google nach Informationen, um eine Kaufentscheidung zu treffen.

Informative Keywords stärken Deine Marke, da mit ihrer Hilfe neue potenzielle Kunden auf Deine Webseite gelangen.

Du musst den Webseitenbesucher bilden, informieren, inspirieren und erst sein Vertrauen gewinnen, bevor Du ihm ein Produkt empfiehlst.

Informative Keywords können genutzt werden, um E-Mail-Listen aufzubauen und Kontakte zusammeln. Diese Kontakte müssen gepflegt werden, bevor Du dem potenziellen Kunden ein Angebot machen kannst.

Achte bei Deiner Recherche vor allem auf Long-Tail-Keywords.

Rand Fishkin von Moz hat ein Experiment durchgeführt und konnte zeigen, dass Long-Tail-Keywords zu 80 % mehr Traffic und besseren Google-Rankings führen.

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Führe eine Wettbewerbsanalyse durch.

Falls Deine Konkurrenz bessere Rankings erzielt als Deine Webseite, solltest Du sie ausspionieren, da Du auf diese Weise herausfinden kannst, warum ihre Webseite vom Such-Algorithmus bevorzugt wird. Du kannst ihre Strategie kopieren.

Mit Ubersuggest verschaffst Du Dir einen guten Überblick über die Keywords Deiner Mitbewerber.

Wir nehmen jetzt einfach mal an, dass Du “Überlebensmesser” verkaufst. In diesem Fall würde sich der Blog survivallife.com für eine Wettbewerbsanalyse anbieten.

Öffne Ubersuggest, gib aber dieses Mal kein Keyword ein, sondern die URL des Mitbewerbers und klick auf “Suchen”.


Scroll dann bis zum Bereich “SEO-Keywords”, um die Keywords des Mitbewerbers zu sehen.


Du erhältst folgende Daten zu jedem Keyword:

  • Suchvolumen – Die Anzahl der monatlichen Suchanfragen, die mit dem jeweiligen Keyword durchgeführt werden.
  • Position – Die Position der URL in den Suchergebnissen auf Google.
  • Geschätzte Seitenaufrufe – Der geschätzte Traffic, der über das jeweilige Keyword auf die Webseite gelangt.

Nehmen wir mal an, dass Dein Konkurrent für den Suchbegriff “Überlebensmesser” auf der ersten Position der Suchergebnisse erscheint. In diesem Fall würden jeden Monat 395 neue Besucher aus seine Webseite zugreifen, falls Du ihm diese Position abjagen kannst, würdest Du diesen Traffic stattdessen bekommen.

Mit Ubersuggest kannst Du die versteckten und ungenutzten Keywords jeder Branche finden und sie anschließend nutzen, um Deine Rankings zu verbessern.

Verbessere die Position der Keywords, die ein schlechtes Ranking erzielen.

Wie gelangt man von Seite zwei auf Seite eins der Suchergebnisse?

Du könntest die Skyscraper-Technik von Brian Dean benutzen.

Finde einen guten Artikel, benutze diesen als Vorlage, schreibe dann einen besseren Artikel zum selben Thema und teile Deinen eigenen Artikel anschließend auf allen Netzwerken. Brian konnte seinen organischen Traffic mit dieser Methode um 457 % steigern.

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Folge seinem Beispiel, indem Du die folgenden Regeln beachtest (für dieses Beispiel nehmen wir das Keyword “Outsourcing-Leitfaden für Kleinunternehmen”).

  • Suche nach Artikel und Studien, die sich mit dem Thema Outsourcing für Kleinunternehmen befassen.
  • Finde alternative und ähnliche Keywords (nutze dafür die weiter oben beschriebenen Methoden und Programme).
  • Schreib einen ausführlichen Blogbeitrag zum Thema (der Beitrag muss länger, besser und hilfreicher sein als alle anderen Artikel).
  • Lasse nun von angesehenen Blogs, die sich mit dem Thema Outsourcing befassen, auf Deinen neuen Artikel verlinken.

Du brauchst eine überzeugende Überschrift, die neugierig macht.

Falls die Überschrift des Artikels, den Du als Vorlage benutzt, so lautet…

Outsourcing-Leitfaden für Kleinunternehmen

… könntest Du sie in diese Überschriften umwandeln:

Ein kompletter Leitfaden zum Thema Outsourcing für Kleinunternehmen

Eine ausführliche Anleitung zum Outsourcing für Kleinunternehmen

X Outsourcing-Strategien, die Dein Kleinunternehmen revolutionieren

Kontaktiere dann die in Deinem Artikel erwähnten Blogs und bitte sie um einen Link, ein paar werden Deiner Bitte hoffentlich nachkommen.

Mit dieser Strategie kannst Du das Ranking Deiner Webseite verbessern.

Führe eine Keywordanalyse durch, um Deine Inhalte zu optimieren.

Eins möchte ich von vornherein klarstellen.

Es gibt kein optimales Keyword-Verhältnis für Blogbeiträge.

Dennoch ist es wichtig die richtigen Keywords zu benutzen, um den Inhalt optimal auf die jeweilige Zielgruppe auszurichten. Um diese Keywords zu finden, sollte eine Keywordanalyse durchgeführt werden.

Wordstream hat Folgendes dazu zu sagen:

Sie (Keywordrecherche) ist der Ausgangspunkt und Eckpfeiler jeder Suchmaschinen-Kampagne. Wenn Du weißt, welche Suchbegriffe von qualifizierten Besuchern in die Suchmaschine eingegeben werden, kannst Du dieses Wissen nutzen, um bessere Landingpages zu erstellen und Deine Conversion-Rate zu steigern.

Wenn Du nicht weißt, welche Keywords und Suchbegriffe von potenziellen Kunden in Google eingegeben werden, kannst Du Deine Rankings nicht verbessern und Deine Conversion-Rate nicht steigern.

Ich habe Dir gezeigt, wie man eine Keywordrecherche durchführt. Das war einfach. Jetzt musst ich Dir erklären, wie man das gewonnene Wissen nutzt, um mehr organischen Traffic zu gewinnen.

Ich habe Dir gezeigt, wie man Keyword mit SERP Scan findet. Diese Keywords geben wir jetzt bei Google ein und schauen uns dann die Suchergebnisse an.

Du kannst die gefundenen Keywords benutzen und Artikel zum Thema schreiben, die auf die jeweilige Absicht des Nutzers ausgerichtet sind, um so Dein Google-Ranking zu verbessern.

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Wie platziert man diese Keywords im Artikel?

Nehmen wir einfach mal an, Du würdest einen Artikel zum Keyword “die besten Golfschläger für Senioren” schreiben. Hier sind ein paar geeignete Überschriften für einen solchen Artikel:

  • Die 10 besten Golfschläger für Senioren
  • Ratgeber: Die besten Golfschläger für Senioren
  • Die besten Golfschläger für Senioren – Kaufberatung und Kaufanleitung

Hier ist eine gute Einleitung für einen solchen Artikel:

Die Auswahl an Golfschlägern für Senioren ist groß. Aber wie findet man den richtigen Golfschläger. In diesem Artikel stelle ich die besten Golfschläger für Senioren vor und zeige Dir, wie Du einen verlässlichen und preiswerten Golfschläger findest.

Du könntest die Einleitung auch mit einer Frage beginnen, so wie hier:

Willst Du den perfekten Golfschläger für Senioren finden? In diesem Artikel werde ich Dir nicht nur die besten Golfschläger vorstellen, ich werde Dir auch tolle Tipps geben, um Deinen Abschwung zu verbessern, und zeige Dir, wo man günstige Golfschläger kaufen kann.

Ich habe das Keyword gekonnt in den ersten Absatz eingebaut, trotzdem hört sich die Anleitung natürlich an und wirkt nicht wie Spam.

Du musst das Keyword auf natürliche Art und Weise in den Inhalt einfließen lassen. Es darf auf keinen Fall gezwungen wirken.

Schritt Nr. 7 : On-Page SEO zur Verbesserung des Google-Rankings

Jetzt weißt Du, welche Keywords Du benutzten musst, um bessere Leistungen zu erzielen und kannst die entsprechenden Veränderungen an Deiner On-Page SEO durchführen.

Backlinko hat eine Infografik erstellt, die erklärt, welche 16 On-Page SEO-Faktoren die größten Auswirkungen aufs Google-Raking und Deine Besucher haben.

Hier ist eine kleine Übersicht:

Die Optimierung der Title-Tags

Title-Tags haben bis jetzt jedes Google-Update überstanden und nehmen auch weiterhin Einfluss auf das Ranking Deiner Seite.

Jede Deiner Seiten muss einen beschreibenden und einzigartigen Title-Tag haben, der ein Keyword enthält.

Benutze dasselbe Keyword oder den selben Title-Tag nicht zweimal, denn sonst würden Deine eigenen Seiten in den Suchergebnissen miteinander konkurrieren.

Wenn Du ein Handelsunternehmen führst, könntest Du die Title-Tags Deiner Produktseiten nach diesem Vorbild gestalten:

[Produktname] – [Produktkategorie] | [Marke]

Und so sieht das Ganze in der Praxis aus:

Leave-in Conditioner für lockiges Haar – Haarpflege | Diana’s DIY

Hier sind ein paar Tipps zur Gestaltung von Title-Tags:

  • Trenne die Keywords mit Prime-Zeichen ( | ) und Bindestrichen ( – ).
  • Vermeide Title-Tags, die AUSSCHLIEßLICH AUS GROßBUCHSTABEN BESTEHEN. Das ist nervig.
  • Verwend niemals generische Wörter wie “Produktseite” oder “Startseite”, da Google sonst denken könnte, dass es sich um eine duplizierte Seite handelt, außerdem sind solche Titel nicht sehr überzeugend und verraten dem Nutzer nichts über den Inhalt der jeweiligen Seite.
  • Platziere die wichtigsten Keywords möglichst weite vorne.
  • Übertreib es nicht und platziere keine überflüssigen Keywords im Titel-Tag. Google bevorzugt relevante, natürlich klingende Titel, die dem Inhalt mehr Kontext verleihen.
  • Besucher sind wichtiger als Google, darum muss Dein Titel-Tag immer mit dem Nutzer im Hinterkopf gestaltet werden.

Der Title-Tag sollte aus höchstens 60 Zeichen bestehen, damit er nicht abgeschnitten wird. Falls Dir ein längerer Titel jedoch zugutekommt, weil Du den Nutzer neugierig machen willst, kann er ruhig länger sein. Ein Title-Tag kann auch dynamisch sein und sich der jeweiligen Suchanfrage anpassen, ein beschreibender Titel ist demnach immer empfehlenswert.

Desktop-Snippets werden anhand der Pixel gemessen, mobile Titel sind in der Regel länger.

Hier ist ein Beispiel von Hobo Web:

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Im oberen Screenshot lässt sich erkennen, dass Google möglichst viele Zeichen einblendet, bevor es den Titel abschneidet. Das untere Beispiel enthält jedoch mehr Zeichen und den Begriff “Hobo” am Ende des Titels.

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Obwohl die Meta-Beschreibung keine direkten Auswirkungen auf das Ranking einer Seite hat, ist sie dennoch wichtig, weil sie dem Nutzer verrät, worum es auf der Seite geht. Sie wirkt sich also auf die Durchklickrate (CTR) aus.

In diesem Artikel erfährst Du mehr über die Gestaltung der Meta-Beschreibung zur Steigerung der Klickrate.

Schema Mark-up (strukturierte Daten) richtig nutzen

Schätzungen von Searchmetrics zufolge, besteht rund ein Drittel der Google SERPs aus sog. Rich Snippets, trotzdem machen nur 0,3 % aller Webseiten von strukturierten Daten Gebrauch!

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Man kann sich das Schema Mark-up in etwa wie kleine “Etiketten” mit Informationen vorstellen, die Google sagen, was der Inhalte genau bedeutet. Falls Du als Autor eines Artikels erwähnt werden würdest, dann würde Google Deinen Namen im Suchergebnis einblenden.

Wenn ich also die entsprechenden Daten im Quelltext platziere, kann ich Google sagen, dass ich der Autor des Artikels bin, um dem Artikel noch mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen.

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Strukturierte Daten helfen Google nicht nur dabei Deine Webseite besser zu verstehen, sie erhöhen auch den Traffic Deiner Webseite, da alle relevanten Informationen ansprechend gestaltet sind und übersichtlich zur Verfügung gestellt werden.

Snippets können auch auf Mobilgeräten dargestellt werden, sind also umso wichtiger, da die Mehrheit aller Suchanfragen in den USA ja mittlerweile auf einem Mobilgerät durchgeführt wird.

Mit dem Programm Strukturierte Daten: Markup-Hilfe von Google kannst Du Deiner Webseite strukturierte Daten hinzufügen.

Hierfür stehen Dir unterschiedliche Kategorien an strukturierten Daten zur Verfügung, darunter die Folgenden:

  • Artikel
  • Buchrezensionen
  • Veranstaltungen
  • Lokale Unternehmen
  • Filme
  • Produkte
  • Restaurants
  • Software
  • TV-Folgen
  • Stellenausschreibungen
  • Datensätze
  • Frage-Antwort-Seiten

Schema Mark-up kann in folgenden Fällen sogar für E-Mails benutzt werden:

  • Reservierungen für Bus, Mietwagen, Flüge, Restaurants, Unterkunft, Zug, Veranstaltungen
  • Bestellungen
  • Paketzustellung

In dieser Anleitung zu Schema Mark-up findest Du weitere Informationen zu strukturierten Daten.

Erstelle eine Sitemap für die Suchmaschinen

Die Sitemap zeigt der Suchmaschine, wie Deine Webseite aufgebaut und organisiert ist, damit Deine Inhalte schneller und effizienter gecrawlt werden können.

Dank der Sitemap erscheinen Deine Inhalte dann schneller in den Suchergebnissen.

Darüber hinaus enthalten sie aber auch wertvolle Informationen. Sie sagen der Suchmaschine beispielsweise wann Deine Webseite das letzte Mal aktualisiert wurde, wie oft sie aktualisiert wird und wie die jeweiligen Seiten miteinander im Verhältnis stehen.

Du kannst Deine Sitemap auf XML-sitemaps.com erstellen.

Lies Dir anschließend meinen Artikel über XML-Sitemaps durch. Im Artikel erkläre ich Schritt für Schritt, wie man eine Sitemap hochlädt, im Quelltext einer Webseite installiert und dann bei Google einreicht.

Das waren einige der Hauptfaktoren, die Einfluss auf die On-Page SEO einer Webseite nehmen. Um Deine Marke zu einer großartigen Marke zu machen, müssen wir uns jetzt noch um die Erstellung einzigartiger, strategischer und zielgerichteter Inhalte kümmern.

Schritt Nr. 8 : Das Schreiben überzeugender Artikel mit Hilfe von Keywords

Ich bin zwar schon auf die Keyword-Platzierung eingegangen, möchte jetzt aber noch genauer auf die Keywords eingehen, die Du während Deiner Recherche gefunden hast.

Leider wird die Keywordrecherche und die Keyword-Platzierung oft falsch verstanden.

Bereits vor dem Google Panda-Update, das erstmals im February 2011 erschien, war einigen Vermarktern bereits klar, dass Inhalte immer hochwertig, hilfreich und praktisch sein müssen und auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet werden sollten.

Du kannst Deine Ranking verbessern, indem Du Deine Inhalte mit informativen Keywords optimierst und ausführliche, hilfreiche Artikel schreibst. Dann musst Du nur noch eine beschreibende Meta-Beschreibung und einem guten Titel-Tag verfassen.

Auf diese Weise gewinnst Du neue Leser, die Deine Inhalte lieben und gerne mit Freunden und Bekannten in den sozialen Medien teilen. Mit dieser Strategie gewinnt man Links von autoritären Webseiten.

Ich zeige Dir jetzt, wie man einen ausführlichen und gut recherchierten Blogbeitrag schreibt.

Schreibe Artikel, die Daten enthalten. ConversionXL sagt, dass datengetriebene Artikel den Traffic steigen. Du solltest Deine Aussagen immer mit harten Fakten und Daten unterstützen, damit Du als Experte auf Deinem Gebiet wahrgenommen wirst. So gewinnst Du das Vertrauen Deiner Leser und diese teilen Deinen Artikel in den sozialen Medien. Auf diese Weise baust Du Deine organische Reichweite aus. Ich habe einen Artikel geschrieben, in dem ich zeige, wie man eine Infografik erstellt und anschließend bewirbt. Infografiken sind das perfekte Beispiel für einen datengetriebenen Inhalt.

Hier sind weitere Beispiele für datengetriebene Inhalte:

The Science of Productivity [Video]
5 Things You’re Measuring Incorrectly with Digital Analytics and What To Do About It
7 erwiesene Strategien, die Deinen Blog-Traffic um 206 % steigern

Die folgenden Artikel sind ebenfalls sehr aufschlussreich:

Ultimate List of Marketing Statistics von HubSpot
38 Content-Marketing-Statistiken, die jeder Vermarkter kennen muss
Marketing: 96 Amazing Social Media Statistics and Facts

100+ Fascinating Social Media Facts and Stats [Infografik]

Statistics: Release Calendar

Du könntest eine Fallstudie erstellen oder die Fallstudien anderer Unternehmen als Grundlage für Deine eigene nehmen.

Du könntest Deine Inhalte auch zielgenau auf eine ganz bestimmte Zielgruppe ausrichten. Falls Du einen Blog findest, auf dem es um Marketing für bestimmte Marktnischen geht, könntest Du noch einen Schritt weiter gehen, indem Du einen Artikel über Marketing für eine bestimmte Marktnische schreibst, jedoch eine ältere Domain benutzt.

Setze die Kunst des Geschichtenerzählens ein. Geschichten halten den Leser länger, wecken Gefühle und steigern die Conversion-Rate.

Dieser Artikel zur Entstehungsgeschichte von Alibaba, eine Liebeserklärung des Unternehmens für die Handelsbranche, hat Alibaba zum Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen gemacht.

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So erzählt man eine Geschichte und hält seine Leser im Bann:

Beginne mit einer einzigartigen Anekdote. Die Harvard Business School sagt, dass man immer mit einer einzigartigen Botschaft, die die Zielgruppe anspricht, beginnen sollte. Man sollte immer auf die Probleme oder Fragen seiner Zielgruppe eingehen.

Sprich aus eigener Erfahrung. Es heißt nicht ohne Grund die “Kunst” des Geschichtenerzählens. Du solltest immer aus eigener Erfahrung sprechen (seien es gute oder schlechte Erfahrungen). Lügen oder Geschichten, die Deiner Phantasie entsprungen sind, sind nicht erlaubt!

Mit dieser On-Page SEO-Strategie konnte Jon Morrow in nur sieben Tagen 1.740 neue Abonnenten für seinen Blog gewinnen. Hier ist der Artikel, mit dem er diese Meisterleistung vollbracht hat: How To Quit Your Job, Move To Paradise and Get Paid To Change The World.

Benutze eine überzeugende Handlungsaufforderung. Jede Geschichte hat auch ein Ende. Zuerst fesselt man seine Leser und dann präsentiert man die Lösung für all ihre Probleme, denn darum geht es ja.

Aus diesem Grund braucht jeder Artikel einen Call-to-Action (CTA), denn man muss den Leser ja irgendwie zu einem Lead machen und konvertieren. Das Unternehmen MatchOffice konnte seine Conversion-Rate um 14,7 % steigern, indem es den Text des CTAs leicht veränderte.

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Unbounce verfügt über viele Beispiele guter CTA-Schaltflächen, so wie diese hier:

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Schreibe überzeugende Überschriften. Trotz der zahlreichen Google-Updates ist eins doch immer gleich geblieben: Die Überschrift.

Wenn Du eine gute Überschrift findest, die gerne geteilt wird, bist Du nicht mehr zu stoppen.

Peep Laja von ConversionXL steigerte seine Conversion-Rate, indem er das Wort “heute” mit dem Wort “jetzt” ersetze. Zudem erzielte er auf diese Weise 332 % mehr Umsatz.

Mit Überschriften gewinnt man Klicks.

Dein Artikel kann zwar auf Platz eins der Suchergebnisse platziert werden, das heißt aber noch lange nicht, dass Du auch die meisten Klicks erzielst.

Mit On-Page SEO bringst Du den Stein ins Rollen, doch die überzeugende Überschrift verhilft Dir letztendlich zu den heiß ersehnten Klicks.

Ich gebe jetzt Mal den Begriff “Wie funktioniert Outsourcing” in die Suchmaschine ein. Das zweite Suchergebnis hat meiner Meinung nach die bessere Überschrift.

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Eine Webseite, die immer tolle Überschriften erstellt, ist Upworthy.

Ich benutze Buzzsumo, um die Überschriften von Upworthy zu analysieren. Schau mal, wie oft der erste Artikel in den sozialen Medien geteilt wurde.

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Um eine noch bessere Überschrift zu schreiben, würde ich jetzt Folgendes tun.

Füge Zahlen hinzu. Der Artikel von Upworthy wurde über 1,6 Millionen Mal auf Facebook geteilt, weil die Überschrift eine Zahl enthält. Wenn die Überschrift stattdessen “Americans are Completely Wrong About This Mind-Blowing Fact” lauten würde, wäre der Artikel mit Sicherheit nicht so oft geteilt worden.

Hier sind weitere Beispiele. Als ich für diesen Artikel recherchiert habe, wurden folgende Artikel für die unten genannten Keywords in den Top 10 von Google angezeigt. Mit kleinen Veränderungen könnten diese Ergebnisse jedoch eine bessere Klickrate erzielen.

Original-Überschrift:

SEO-Grundlagen zur Optimierung Deiner Webseite

Bessere Überschrift mit Zahlen:

  • 6 SEO-Grundlagen zur Optimierung Deiner Webseite
  • 12 SEO-Grundlagen zur Optimierung einer Webseite, auf die man nicht verzichten sollte

Original-Überschrift:

  • Schreibtipps für alleinerziehende Mütter
  • Jobs für freiberufliche Autoren

Bessere Überschrift mit Zahlen:

  • 5 Schreibtipps für alleinerziehende Mütter, um das Gehalt aufzubessern
  • 10 Jobs für freiberufliche Autoren, um Geld zu verdienen

Mache den Leser neugierig. Wenn der Leser neugierig ist, dann klickt er auf das Suchergebnis, Du musst Dein Versprechen jedoch einhalten und die Neugierde des Nutzers befriedigen.

Wenn dies Deine Überschrift wäre “7 Bodybuilding-Geheimnisse, die Du noch nicht kennst”, müsstest Du diese sieben Geheimnisse anschließend auch wirklich verraten.

Hier ist eine tolle Überschrift, die den Leser neugierig macht:

Biete Deinem Leser ein Multi-Media-Erlebnis. Ein Blog ist zwar schön und gut, Du solltest Dich jedoch nicht nur auf das Schreiben von Artikel beschränken.

Mit einer Keywordrecherche findest Du heraus, welche Fragen Deine Leser auf Deinen Blog führen. Diese Fragen können in zahlreichen Formaten beantwortet und vom Nutzer konsumiert werden.

  • Video
  • Anleitung
  • E-Book
  • Infografik
  • Webinar
  • Demo
  • Checkliste
  • E-Mail-Serie
  • Animierte GIF-Datei
  • Comic
  • Podcast

HubSpot hat eine Liste mit 20 Formaten zur Leadgewinnung zusammengestellt. Hier ist eine weitere Liste mit 14 Formaten für experimentelle Inhalte, die Du gerne mal ausprobieren kannst.

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Entferne duplizierte Inhalte. Programme wie Copyscape, SiteLiner oder Screaming Frog finden duplizierte Inhalte auf Deiner Webseite.

Ein paar duplizierte Inhalte würden Dein Ranking zwar nicht zerstören, jedoch bevorzugt Google Webseiten, die originelle, relevante und nützliche Inhalte teilen.

Wenn Du Dich um die On-Page SEO gekümmert hast, alle Artikel kommerzielle und informative Keywords enthalten und jeder Deiner Artikel eine interessante Geschichte erzählt, musst Du Dich nur noch um den Linkaufbau kümmern.

Schritt Nr. 9 : Linkaufbau richtig gemacht

Weiter oben habe ich erklärt, wie man ein Linkprofil mit dem Programm SEOprofiler analysiert.

Hier ist das Ergebnis einer Analyse, die ich für Business Insider durchgeführt habe:

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Die Webseite verfügt über verschiedene Arten von Ankertexten für Inbound Links.

Genau so sollte ein Linkprofil aussehen.

Ich zeige Dir jetzt, wie man ein solches Linkprofil erstellt und welche Links man aufbauen sollte.

Ankertexte: Ein Ankertext ist ein Textausschnitt, der mit einem Hyperlink hinterlegt ist. Hier ist ein Beispiel:

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Ich habe festgestellt, dass Ankertexte, die im sichtbaren Seitenbereich platziert wurden, die Conversion-Rate steigern.

Ankertexte können strategisch eingesetzt werden, um für ein bestimmtes Keyword in den Suchergebnissen platziert zu werden.

Du könntest Dein Keyword zum Ankertext machen, solltest es jedoch mit generischen Wörtern vermischen, um auf Nummer sicher zu gehen und potenzielle Algorithmus-Strafen zu vermeiden.

Wenn das Keyword Digitalkameras im Test lauten würde, wäre der folgende Ankertext gut gewählt: hier findest Du die besten Digitalkameras im Test, die besten Marken, usw.

In der On-Page SEO sollte man immer eine gesunde Balance anstreben.

Bildlinks: Man kann auch Bilder mit einem Hyperlink hinterlegen und auf diese Weise Inhalte aus Artikel oder Gastbeiträgen verlinken. Ich zeige Dir jetzt, wie das in WordPress gemacht wird.

Füge dem Artikel ein Bild hinzu, gib im Bereich “Alt-Text” das Keyword ein, das als Ankertext fungieren soll, und füge einen Link hinzu. Da Bilder von Google indexiert werden, erhältst Du auf diese Weise einen Link.

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Redaktionelle Links: Wenn Du dieser SEO-Anleitung folgst, sollten Deine Blogbeiträge hilfreiche Informationen enthalten, die gerne in den sozialen Medien geteilt werden und so viele neue Links bekommen.

Der Artikel über 200 Rankingfaktoren von Brian Dean ist ein gutes Beispiel dafür, denn er wurde bereits oft zitiert.

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Google ist daran interessiert, was andere Leute über Deinen Artikel sagen. Deine eigene Meinung über Deinen eigenen Artikel zählt weitaus weniger als die Meinung Deiner Leser.

Ich habe bereits tausende ausführliche und nützliche Blogbeiträge geschrieben, die Daten und Fakten enthalten.

Wenn Du nach Informationen über Contentmarketing suchst, taucht mit Sicherheit einer meiner Artikel von QuickSprout oder neilpatel.com auf, meine Artikel bekommen also viele redaktionelle Links.

Copyblogger verweist in seinen Artikeln immer auf hilfreiche und relevante Quellen, um die Interaktionsrate der Leser zu steigern.

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Ich bin mir sicher, dass Copyblogger aus freien Stücken auf diese Quellen verweist und dass die Autoren nichts damit zu tun haben.

Der Autor hat sich diesen Link verdient, weil sein Inhalt hilfreich und gut recherchiert ist. Wenn Du Links aufbauen und Deine Rankings verbessern willst, musst Du qualitativ hochwertige Blogbeiträge schreiben.

Linkbuilding ausbauen: Um sein Ranking zu verbessern, ohne sich dabei eine Google-Strafe einzuhandeln, muss man auch beim Linkaufbau auf Vielfalt setzen.

Du solltest diesen Artikel von Chris Liversidge lesen. In diesem Artikel wird erklärt, wie man das Linkbuilding ausbaut und dabei alle Regeln des Such-Algorithmus beachtet.

Veraltete Strategien, wie das Einreichen einer Webseite bei Onlineverzeichnissen, Foren, Wikis, sogar Guest-Blogging und die Veröffentlichung von Pressemitteilungen, funktionieren nicht mehr so gut wie früher.

Ein gutes und vielfältiges Linkprofil ist nur möglich, wenn man gute Artikel schreibt, die dann von lokalen, regionalen und internationalen Webseiten aufgegriffen werden.

So baut man sich ein natürliches Linkprofil auf, optimiert die On-Page SEO und hält allen zukünftigen Google-Updates stand.

Fazit

Die Optimierung einer Webseite für bessere Google-Rankings ist immer mit einer gewissen Ungewissheit verbunden, es gibt aber durchaus erprobte Strategien, mit denen man die Leistung einer Webseite steigern kann.

Du musst Dir genügen Zeit nehmen, um Deine Zielgruppe richtig kennenzulernen und ihre Bedürfnisse zu verstehen.

Führe eine Keywordrecherche durch, um geeignete Long-Tail-Keyword für Deine Webseite zu finden.

Nutze diese Keywords anschließend, um tolle Blogbeiträge zu schreiben, die auf die Bedürfnisse Deines idealen Kunden eingehen, ihm bei der Lösung seiner Probleme behilflich sind und ihn immer wieder auf Deinen Blog zurücklocken.

Veröffentliche dann regelmäßig neue Artikel, teile sie in allen Netzwerken und bewirb sie auf allen Kanälen.

Wenn Du Dir diesen Prozess verinnerlichst, wirst Du die Suchergebnisse in Nullkommanichts erobern, ohne Dir eine Google-Strafe einzuhandeln.

Wie hat Deine Webseite das letzte Google-Update überstanden? Hast Du Veränderungen im Ranking, Traffic oder der Conversion-Rate festgestellt?

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