Wie Du eine Webseitenstruktur erstellst, die Deine SEO verbessert und Dein Ranking steigert

How to Create a Website Structure That Enhances SEO and Boosts Your Rankings

Je besser und logischer die Struktur einer Webseite ist, desto mehr Vorteile wird die Nutzererfahrung und die SEO bringen. Die Strukturierung einer Webseite erfordert jedoch Zeit und sorgfältige Überlegung.

In diesem Leitfaden erfährst Du, was eine Webseitenstruktur ist und warum sie wichtig ist. Wir befassen uns mit den vier Arten von Strukturen und ich erkläre, wie Du die richtige für Deine Webseite auswählst. Abschließend zeige ich Dir, wie Du eine Struktur für Deine Webseite entwickelst.

Was versteht man unter Webseitenstruktur?

Mit Webseitenstruktur ist der allgemeine Aufbau einer Webseite gemeint, d. h. wie die einzelnen Unterseiten und Inhalte der Webseite miteinander verlinkt sind.

Einer der Hauptgründe, warum Besucher eine Webseite verlassen, ist eine schlechte Struktur. 73,1 % der Besucher geben an, dass sie Webseiten mit einem nicht responsiven Design verlassen, und 34,6 % sagen, dass dies auf eine schlechte Struktur zurückzuführen sei.

Du hast nur sehr wenig Zeit, um einen guten Eindruck zu hinterlassen, sonst springen Deine Besucher wieder ab.

Viele Elemente fließen in die Struktur einer Webseite ein, darunter Taxonomie, interne Links, Breadcrumbs, Navigation und Schema.

Warum ist die Struktur einer Webseite wichtig?

Die Webseitenstruktur ist aus drei Gründen wichtig.

Erstens bietet ein logischer und gut geplanter Aufbau ein gutes Nutzererlebnis (User Experience-UX). 88 % der Online-Konsumenten geben an, dass sie nach einer schlechten Erfahrung seltener auf eine Webseite zurückkehren. Einfach zu navigierende Webseiten bieten dem Publikum ein nahtloses Erlebnis ohne Frustration.

Zweitens wirkt sich die Struktur einer Webseite auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus. Mehr als 25 % aller SEO-Experten glauben, dass strukturierte Daten ein wichtiger SEO-Faktor sind. 36,6 % glauben, dass die Core Web Vitals von Google in Zukunft zu einer der wichtigsten Komponenten der SEO-Strategie werden.

Wenn Deine Webseite übersichtlich ist, leicht gecrawlt werden kann und gut strukturiert ist, können Deine Inhalte leichter indexiert werden.

Drittens trägt eine bewusst gewählte Struktur dazu bei, die Keyword-Kannibalisierung zu minimieren. Das bedeutet, dass Inhalte, die ähnliche Themen abdecken, so organisiert werden, sodass Nutzer und Bots sofort wissen, wie jeder dieser Inhalte einzuordnen ist und welchen Zweck sie erfüllen.

Aufsteigende oder absteigende Struktur

Es gibt vier Arten von Strukturen, die in zwei Kategorien eingeteilt werden können: aufsteigend und absteigend.

Unterschiedliche Strukturen dienen unterschiedlichen Ziele. Jeder Ansatz hat seine Vor- und Nachteile.

Eine Herausforderung der absteigenden Strukturen ist, dass jedes Element und jeder Schritt von Anfang an geplant werden muss. Sobald die Struktur eingerichtet ist, ist es unmöglich, den Aufbau zu ändern. Dennoch erleichtert diese logische Struktur sowohl Benutzern als auch Suchmaschinen die Navigation.

Der Vorteil einer aufsteigenden Struktur besteht darin, dass sie langsam im Laufe der Zeit aufgebaut und erweitert werden kann. Du kannst also weiterhin Anpassungen vornehmen. Auch wenn diese Strukturen für Webseitenbetreiber oft praktischer sind, können sie den Besuchern und Suchmaschinen die Navigation erschweren.

Die 4 Arten der Webseitenstruktur

Nachfolgend findest Du die vier Hauptarten der Webseitenstruktur, die heute Anwendung finden. Ich erkläre auch, wann welcher Aufbau besser geeignet ist.

1. Hierarchisch

Eine hierarchische Struktur, manchmal auch Baumstruktur genannt, ist die beliebteste Webseitenstruktur. Sie geht von größeren, allgemeineren Seiten zu kleineren, einzelnen Unterseiten über.

Ein typisches Beispiel dafür sind E-Commerce-Webseiten mit übergeordneten Produktkategorien (z. B. Hemden), die in kleinere Kategorien (z. B. T-Shirts, Blusen, Strickwaren) übergehen, die dann auf einzelne Produktseiten führen.

Die hierarchische Struktur eignet sich hervorragend für Webseiten mit großen Datenmengen wie Onlineshops. Zuerst würde man Seite mit allgemeinen Informationen anlegen und dann würde man Kategorien einrichten. Ein guter Ausgangspunkt sind die Seiten, die den meisten Traffic verzeichnen.

Dann würde man bestimmen, wie der Rest der Inhalte in diese Kategorien passt. Achte immer darauf, dass Du diese Aufgabe so angehst, dass die für Benutzer und Bots sinnvoll ist, da es später sehr schwierig sein wird, den Aufbau hierarchischen Struktur zu ändern.

2. Sequentiell

Eine sequenzielle oder lineare Struktur folgt einem einfachen, logischen Pfad. Diese Strukturen finden wir häufiger auf einfachen Webseiten oder Zielseiten.

Als Start-up oder kleines Unternehmen würde man zuerst nur die wichtigsten Seiten anlegen, daher wäre dieser Ansatz sinnvoll. Doch selbst große Webseiten wie Gymshark oder KKW Beauty können von diesem Aufbau profitieren.

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Diese Struktur eignet sich am besten für Seiten, die ihre Inhalte in chronologischer Reihenfolge vorstellen wollen, zum Beispiel für einen Onlinekurs oder einen Checkout-Prozess. Der lineare Aufbau stellt sicher, dass Nutzer die einzelnen Schritte durchlaufen, um den Prozess so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Suche zuerst nach Bereichen, in denen eine logische Abfolge das Benutzererlebnis optimieren würde. Dies könnte zum Beispiel über Deinen Checkout-Prozess geschehen, indem Du die Vorteile Deiner Angebote hervorhebst oder sinnvolle Produktvorschläge machst.

3. Datenbank

Die Datenbankstruktur ist ein komplexer Aufbau, der dem Aufwärtsprinzip folgt. Dieser Ansatz erfordert besondere Aufmerksamkeit, da Tags und Metadaten angelegt werden müssen, um eine Datenbank anzulegen, die durchsucht werden kann.

Die Suche erfreut sich immer größerer Beliebtheit und kann ein wertvolles Instrument sein, um die Conversions zu steigern. Ungefähr 30 % der Besucher nutzen gelegentlich die Suchfunktion. Eine andere Studie von eConsultancy ergab, dass diese Besucher fast doppelt so oft konvertieren, wenn die Suche zuverlässig funktioniert.

Die Webseite Medium folgt einer Datenbankstruktur:

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Ein großer Vorteil der Datenbankstruktur besteht darin, dass sie an Deine Bedürfnisse angepasst werden kann. Sie kann zudem langsam im Laufe der Zeit aufgebaut werden, da der Aufbau von unten nach oben erfolgt, Du musst also nicht alles sofort perfekt machen. Wenn Deine Webseite wächst oder sich verändert, kannst Du sie ganz einfach anpassen und erweitern.

Eine Herausforderung der Datenbankstruktur besteht darin, dass Du jemanden benötigst, der über umfangreiche Programmierkenntnisse verfügt, um sicherzustellen, dass bei der Umsetzung nichts schiefgeht.

Berücksichtige den Datenumfang Deiner Webseite, bevor Du diese Struktur in Betracht ziehst. Wenn Du die passende Struktur gefunden hast, musst Du einen Programmierer mit Erfahrung finden, der Deine Strategie und die Praxis umsetzen kann.

4. Matrix

Die Matrix ist einer der ältesten Strukturen im Internet. Sie ist komplex und unkonventionell und kann über die Suche und interne Links navigiert werden.

Wikipedia ist das Paradebeispiel einer Matrix. Es gibt scheinbar endlose Möglichkeiten und Schritte, die ein Benutzer unternehmen kann. Da mehr als 80 % des Traffics aus der organischen Suchen stammen, scheint es zu funktionieren.

Die Verwendung einer Matrixstruktur ist naheliegend, wenn an eine große Menge an Daten und Informationen in einem Wortwolken-ähnlichen Format präsentieren will. Du musst Dir nicht so viele Gedanken um die Beziehungen und Verlinkung der Seiten oder der Navigation machen, denn der nächste Schritt hängt immer vom Benutzer ab.

Diese Struktur sollte man vorwiegend dann in Betracht ziehen, wenn die Webseite einen engen Fokus hat, da umfassende Themen die Benutzer überfordern können. Sinnvoll wäre die Matrix beispielsweise als Schulungsdatenbank für Unternehmenssysteme oder als Fanseite für beliebte TV-Sendungen.

Zuerst werden alle Seiten aufgelistet, die miteinander verbunden sein könnten. Dann sucht man nach logischen Möglichkeiten, um sie miteinander zu verknüpfen.

Wie man die richtige Struktur für eine Webseite wählt

Die von Dir gewählte Struktur hängt weitgehend von der Art Deiner Webseite ab. Während Du die Struktur Deiner Webseite selbst festlegen kannst, ist es am besten, einen Aufbau zu wählen, der zu Deinen Inhalten passt und der Art und Weise entspricht, wie Besucher mit Deiner Webseite interagieren.

Webseiten mit vielen Daten und klaren Kategorien sollten eine hierarchische Struktur oder Datenbankstruktur wählen. Wenn Du Daten in chronologischer Reihenfolge bereitstellen möchtest, ist die lineare Struktur die bessere Wahl.

Was die Matrixstruktur angeht, ist ein Wiki-Ansatz wirklich die beste Lösung. Dieser Aufbau eignet sich hauptsächlich für Webseiten mit vielen Inhalten oder Links, die miteinander verbunden werden müssen.

7 Tipps zum Entwerfen und Entwickeln einer Webseitenstruktur

Bevor wir uns mit den einzelnen Schritten befassen, die zum Erstellen einer Struktur nötig sind, möchte ich auf einige Nuancen des Designs eingehen. Das Design ist im Hinblick auf das Nutzererlebnis wichtig.

1. Optimiere Deine Webseite für Menschen, nicht für Bots

In den vergangenen Jahren ist der Unterschied zwischen Webseiten, die für Menschen oder Bots optimiert wurden, immer kleiner geworden. Trotzdem optimieren manche Webseitenbesitzer immer noch für Bots. Das ist zwar keine schlechte Idee, Du musst aber bedenken, dass Du Menschen zum Kauf motivieren willst.

Fast 40 % der Leute beschäftigen sich nicht länger mit einer Webseite, wenn Inhalt oder Layout zu verwirrend sind.

2. Verwende nicht zu viele Links auf Deinen Seiten

Du musst die Verweildauer der Besucher und die Anzahl Deiner Links irgendwie in Einklang bringen. Du möchtest die Nutzer auf der aktuellen Seite halten, sie aber gleichzeitig dazu ermutigen, weitere Inhalte zu konsumieren und tiefer in Deine Webseite einzutauchen.

Dieses Gleichgewicht erreichst Du, indem Du die Anzahl der Links auf ein angemessenes Maß beschränkst und sicherstellst, dass der Link auf einen sinnvollen Inhalt verweist.

Aber was ist ideal? Hier scheiden sich die Gemüter. Drei bis fünf Links pro 1.000 Wörter sind sicher. Wichtig ist, dass Du Deine Seite nicht überlädst.

3. Ordne Deine Überschriften nach Hierarchie an

Die Struktur Deiner Webseite ist wichtig, aber auch die Struktur einzelner Seiten. Eine Hierarchie mit Hauptüberschrift und Unterüberschriften gibt jeder Seite Deiner Webseite eine logische Struktur, die sowohl Menschen als auch Bots verstehen können.

Du kannst Deine Seiten mithilfe verschiedener Elemente (z. B. H1-, H2-, H3-, H4-Tags) organisieren. Diese Tags lassen sich relativ einfach implementieren und verbessern die Lesbarkeit Deiner Inhalte.

Du kannst verschiedene Header-Typen testen, um zu sehen, welche Auswirkungen sie auf das Engagement einzelner Seiten haben.

4. Halte die Navigation möglichst flach

Nutzer sollten immer mit möglichst wenigen Klicks den gewünschten Inhalt finden. Das gilt für jede Art von Webseite. Laut John Mueller von Google ist die Klicktiefe sogar wichtiger als die URL-Struktur.

Auch wenn es keine feste Regel für die genaue Anzahl der Klicks gibt, solltest Du versuche, die Navigationstiefe auf maximal vier Klicks zu beschränken.

5. Zeige Breadcrumbs an

Da wir gerade von Navigation sprechen, Du musst den Besuchern die Navigation so einfach wie möglich machen, verwende darum eine Breadcrumb-Navigation. Breadcrumb ist eine sekundäre Navigation, die den Weg und die aktuelle Position auf der Webseite anzeigen.

Laut einer Studie des Baymard Institute leisten Breadcrumbs auf mobilen Webseiten einen großen Teil der Arbeit, doch 36 % der Webseiten, die sie nutzen, zeigen nicht alle Breadcrumbs an. Außerdem nutzen 20 % der Desktop-Webseiten und 65 % der mobilen Webseiten überhaupt keine Breadcrumbs. Das kann Benutzer verwirren, da sie nicht wissen, wo sie sich gerade befinden oder wie sie von dort auf einen anderen Bereich zugreifen können.

Breadcrumbs erleichtern es Benutzern, mit nur wenigen Klicks auf übergeordnete Seiten oder Kategorien zuzugreifen und auf die Homepage zurückzukehren.

6. Führe regelmäßig eine Keywordrecherche durch

Wenn es etwas gibt, das genauso wichtig ist wie die Struktur einer Webseite, dann ist es der Inhalt.

Um Inhalte zu produzieren, die bei Deinem Publikum Anklang finden, musst Du in jeder Phase des Entwicklungsprozesses eine neue Keywordrecherche durchführen, um sicherzustellen, dass alle Seiten optimiert sind.

Laut Ahrefs sind fast 95 % aller Keywords in weniger als zehn Suchanfragen pro Monat enthalten, darum ist es wichtig, die Keywords auszuwählen, die Traffic generieren.

Aber wo fängt man am besten an? Verwende ein Keyword-Tool wie Ubersuggest, um die richtigen Suchbegriffe zu finden. Ubersuggest bietet umfangreiche Keyword-Daten, Erkenntnisse zur Verbesserung des Traffics und findet neue Backlink-Möglichkeiten.

7. Verwende strukturierte Daten

Optimiere die Architektur Deiner Webseite, indem Du strukturierte Daten verwendest. Dazu gehören Tags, JSON-Code und Rich Data, die von Suchmaschinen verstanden werden können. Die Verwendung strukturierter Daten wird von Google bereits seit 2014 empfohlen. Sie können die Sichtbarkeit einer Webseite drastisch verbessern. Einige Webseiten verzeichnen einen Anstieg des organischen Traffics um bis zu 400 %.

Verwende Schema Markup, um das Meiste aus dieser Strategie herauszuholen. Es lässt sich im Vergleich zu JSON recht einfach implementieren, und es gibt zahlreiche Anleitungen, die Dir den Einstieg erleichtern.

Wie man die Struktur einer Webseite plant

Was fließt in die Entwicklung und Gestaltung einer Webseite ein? Nachfolgend findest Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Planung der Struktur Deiner Webseite.

Schritt Nr. 1: Marktforschung

Es ist nicht falsch, die Struktur Deiner Webseite zu überarbeiten oder anders zu gestalten. Es sollte aber eine bewusste Entscheidung sein.

Achte darauf, wie ähnliche Webseiten strukturiert sind, bevor Du Dich für eine Struktur entscheidest. Du musst die Erwartungen der Nutzer erfüllen, schließlich willst Du sie nicht verwirren. Viele Nutzer gehen davon aus, dass bestimmte Webseiten auf bestimmte Art und Weise aufgebaut sind.

Wähle die fünf bis zehn Konkurrenten aus, schau Dir ihre Webseiten an, analysiere ihre Struktur und finde ihre Stärken und Schwächen, bevor Du mit der Planung Deiner eigenen Struktur beginnst.

Schritt Nr. 2: Zielgruppenanalyse

Noch wichtiger als Deine Konkurrenz ist Deine Zielgruppe. Bevor Du eine Entscheidung triffst, musst Du wissen, wer Deine Zielgruppe ist, welche Webseiten sie besuchen und welche Benutzererfahrung sie erwarten.

Überstürze diesen Schritt des Prozesses nicht. Dies ist die Gelegenheit, um zu erfahren, wie Deine Besucher die Webseiten Deiner Mitbewerber navigieren. Sobald Du ihre Stärken und Schwächen identifiziert hast, kannst Du Verbesserungen vornehmen, damit Deine Webseite dem Besucher ein besseres Erlebnis bietet.

Schritt Nr. 3: Auswahl der Struktur und Hierarchie

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit. Es ist an der Zeit, die Informationen aus unserer Markt- und Zielgruppenrecherche zu nutzen, um die richtige Struktur für unsere Webseite zu finden.

Dies wäre auch der richtige Zeitpunkt, um einen erfahrenen UX/UI-Designer ins Boot zu holen. Dieser kann Deinen Entwicklern wertvolle Erkenntnisse liefern.

Schritt Nr. 4: URL-Struktur

Die ideale URL-Struktur wird die von Dir gewählte Webseitenstruktur nachahmen. Was bedeutet das?

Nehmen wir an, Du hast eine hierarchische Struktur gewählt. Diese Webseite hat Oberseiten, Kategorien und Produktseiten. Eine sinnvolle URL-Struktur würde so aussehen:

www.beispiel.de/hauptkategorie/unterkategorie/produktseite

Diese URL-Struktur bietet Benutzern einen logischen Pfad, dem sie folgen können. Sie ist der Breadcrumb-Navigation sehr ähnlich.

Wie sieht es mit der URL-Struktur einer Matrix aus? Aufgrund der vielen internen Links wäre es unmöglich, eine logische URL-Struktur wie die obere zu erstellen. In diesen Fällen wäre die Verwendung eines direkten Links zum Seitenthema eine mögliche Lösung. Hier ist ein Beispiel von Wikipedia:

website-structure-wikipedia

Schritt Nr. 5: Interne Linkstrategie

Betrachte interne Links als Möglichkeit, eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass sie Benutzern die Navigation auf Deiner Webseite ermöglichen.

Wie bereits erwähnt, sollte jeder interne Link einem Zweck dienen. Du darfst es nicht übertreiben. Ziel ist es, den Nutzern einen Mehrwert zu bieten und sie nicht mit mehr Informationen zu bombardieren.

Schritt Nr. 6: Sitemap

Wenn Du möchtest, dass Suchmaschinen Deine Webseite schnell und effizient crawlen können, benötigst Du eine Sitemap.

Die Sitemap ist eine „Landkarte“, die Suchmaschinen verwenden, um ihren Weg auf Deiner Webseite zu finden. Sie teilt Bots mit, welche Seiten wichtig sind und wie sie miteinander verbunden sind.

Zum Glück ist das Erstellen und Einreichen einer Sitemap ganz einfach und dauert in der Regel nicht mal 20 Minuten.

Schritt N. 7: Tests durchführen

Die Arbeit ist weiterhin nicht getan, sobald die Webseite online ist. Eigentlich fängt sie gerade erst an.

Du solltest regelmäßige Tests durchführen, um Probleme zu erkennen. Auch wenn sich dieser Schritt nicht unbedingt auf die übergreifende Struktur Deiner Webseite auswirkt, kann er wichtige Bereiche hervorheben, die Du überarbeiten oder optimieren solltest.

Ein solcher Test könnte folgende Fragen beantworten:

  • Wo bleiben Benutzer stecken?
  • Gibt es bestimmte Elemente (z. B. Navigation, Suche), die den Nutzern Schwierigkeiten bereiten?
  • Welche Schritte in der Customer Journey könnten verbessert werden?
  • Weist Deine aktuelle Struktur irgendwelche Schwachstellen auf?

Es ist nicht ungewöhnlich, denselben Test mehrmals durchzuführen, falls Du auf Grundlage des Feedbacks Änderungen an Deiner Webseite vornimmst. Teste erneut und optimiere Deine Webseite weiter.

Häufig gestellte Fragen zur Struktur einer Webseite

Was ist eine lineare Struktur?

Eine lineare Struktur zeigt Inhalte in sequenzieller Reihenfolge an. Das beste Beispiel dafür ist der Checkout-Prozess.

Welche Webseitenstruktur ist am besten für die SEO?

Wenn es um die SEO geht, ist hierarchisch die beste Struktur, weil sie logisch ist und leicht gecrawlt werden kann.

Wie viele Arten von Webseitenstrukturen gibt es?

Es gibt vier Arten von Strukturen: hierarchisch, sequenziell, Datenbank und Matrix.

Wer kann die Struktur einer Webseite entwerfen?

Ein Web-Entwickler ist die beste Wahl, wenn es um die Gestaltung und Entwicklung der Struktur einer Webseite geht. Du kannst aber auch mit anderen Experten zusammenarbeiten, zum Beispiel mit UX/UI-Designern.

Fazit

Die Struktur einer Webseite wirkt sich auf die Benutzererfahrung und die SEO aus. Das bedeutet, dass sie für die Generierung von Traffic und Deinen Online-Erfolg von entscheidender Bedeutung ist. Mit viel Planung und durchdachter Organisation kannst Du eine Struktur schaffen, die der SEO zugutekommt und Dein Ranking steigert.

Die beste Struktur ist immer die, die für Dich und Dein Publikum am zuverlässigsten funktioniert. Egal, ob Du Dich für einen hierarchischen oder sequenziellen Aufbau, eine Datenbank oder Matrix entscheidest, achte darauf, Benutzererlebnis, SEO und Erkenntnisse aus Deiner Marktforschung zu berücksichtigen.

Welche der oben genannten Tipps zum Entwerfen und Entwickeln Deiner Webseitenstruktur fandest Du am hilfreichsten?

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