Das 15-stufige SEO-Audit, das Dein Ranking garantiert verbessert

the 15-step seo audit that is guaranteed to improve your rankings

Du hast eine Webseite eingerichtet und sie sieht gut aus, zieht aber keine Besucher an. Dein Traffic geht zurück. Du bist nicht allein. Laut Ahrefs erhalten 90,63 % der Webseiten keinen organischen Traffic von Google.

Gibt es eine Lösung? Das kannst Du mit einem Website-Audit herausfinden. Ein Website-Audit kann das Ranking verbessern und die Anzahl der Besucher sowie Conversions steigern.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie solch ein Audit durchgeführt wird, solltest Du diesen Leitfaden aufmerksam lesen, denn er führt Dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess.

Bevor wir jedoch darauf eingehen, wie es funktioniert, möchte ich erklären, was ein SEO-Audit ist und warum es notwendig ist.

Was ist ein SEO-Audit?

Ein SEO-Audit (Website-Audit) ist eine vollständige Analyse aller Faktoren, die die Sichtbarkeit einer Webseite in Suchmaschinen beeinflussen. E zeigt, wo Verbesserungen vorgenommen werden können.

Wenn Du ein Website-Audit durchführst, bewertest Du verschiedene Faktoren wie On-Page-Optimierung, identifizierst Bereiche mit Verbesserungspotenzial und erhältst Empfehlungen zur Verbesserung des Rankings Deiner Webseite.

Ein SEO-Audit kann folgende Probleme aufdecken:

  • Ladegeschwindigkeit
  • thematische Lücken
  • technische SEO-Probleme, die den Traffic reduzieren
  • in welchen Bereichen Dich Deine Konkurrenten übertreffen
  • Benutzererfahrung (UX)

Der durchschnittliche Benutzer verbringt 54 Sekunden auf einer Webseite und trifft noch schneller Annahmen über Dein Unternehmen. Einer Studie zufolge hast Du weniger als zwei Zehntelsekunden Zeit, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Diese Studie wurde 2011 durchgeführt, daher hast Du heute möglicherweise noch weniger Zeit.

Ein guter erster Eindruck ist nur einer der Gründe, warum SEO-Audits so wichtig sind. Schauen wir uns ein paar weitere an.

Warum sind SEO-Audits notwendig?

SEO-Audits vermitteln Dir ein klares Verständnis davon, wie es um Deine SEO steht. Du kannst Dein Ranking drastisch verbessern. Benötigst Du einen Nachweis? Nach der Durchführung eines einfachen SEO-Audits steigerte Smash VC seinen organischen Traffic um 76 %.

Obwohl eine solche Website-Prüfung sehr zeitaufwendig sein kann, sind die gewonnenen Erkenntnisse von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, die Präsenz im Internet zu verbessern und Probleme zu identifizieren, die behoben werden müssen.

  • Finde Fehler im Quelltext, Inhalt und der Struktur Deiner Webseite.
  • Bleibe wettbewerbsfähig, indem Du umsetzbare Erkenntnisse gewinnst.
  • Finde heraus, ob die von Dir gewählten Keywords ranken und wo Deine Inhalte in den Suchergebnissen angezeigt werden.
  • Aktualisiere Deine Inhalte, um Dich an die Änderungen des Algorithmus und die Webmaster-Richtlinien zu halten.
  • Treffe Entscheidungen darüber, welche Inhalte aktualisiert werden sollen.
  • Optimiere Deine Seitentitel, Überschriften und Meta-Beschreibungen.
  • Führe eine Konkurrenzanalyse durch.
  • Überprüfe die Qualität Deiner Backlinks, Länge Deiner Texte und finde URL-Keywords, einige der wichtigsten SEO-Faktoren.
  • Prüfen Deine Ladezeiten und die mobile Erreichbarkeit Deiner Webseite, um ein optimales Kundenerlebnis zu liefern.

Wie Du sehen kannst, ist ein SEO-Audit sehr umfangreich und schließt alle wichtigen Bereiche Deiner Webseite ein.

Woran erkennt man, dass man ein SEO-Audit durchführen muss?

Laut 45 % der Befragten Teilnehmer einer Studie des Search Engine Journal zum Thema „State of SEO“ gehören persönliche Webseiten oder Unternehmenswebseiten zu den drei wichtigsten Quellen für Umsatz. Es ist wichtig, dass Deine Kunden Dich online finden können. Um dies sicherzustellen, musst Du regelmäßige Webseitenprüfungen durchführen.

Wie oft? Eigentlich ist immer ein guter Zeitpunkt für ein SEO-Audit. Es gibt jedoch starke Anzeichen dafür, wann ein solches Audit wirklich notwendig ist.

  • Der organische Traffic und die Conversions Deiner Webseite gehen zurück.
  • Deine Webseite hat eine hohe Absprungrate.
  • Dein Keyword-Ranking sinkt und Du weißt nicht, warum.
  • Die Kundenzufriedenheit nimmt ab. Untersuchungen zeigen, dass SEO die Qualität des Rankings verbessert und so die Zufriedenheit der Besucher steigern kann.

Führe ein Website-Audit durch, wenn Du eine neue Webseite erstellt hast oder nach einer Website-Migration. Dies wird Dir helfen, SEO-Probleme frühzeitig zu erkennen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

Es wird jedoch empfohlen, in vierteljährlichen Abständen ein SEO-Audit durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Webseite optimal funktioniert.

Was man vor dem SEO-Audit machen sollte

Die regelmäßige Durchführung von SEO-Audits wurde in einer Umfrage als zweitwirksamste Taktik zur Steigerung des Traffics genannt.

Ein Website-Audit kann wenige Stunden oder sechs Monate dauern. Wenn Du Dich vor Beginn der Prüfung vorbereitest, stellst Du sicher, dass Du aufkommende Probleme sofort beheben kannst. Dies spart Zeit und reduziert unnötigen Stress. Es gestaltet den Prozess auch effizienter.

Stelle vor dem Start des SEO-Audits Folgendes sicher:

  • Lege klare Ziele fest. Was möchtest Du erreichen? Konzentriere Dich auf spezifische Probleme. Möglicherweise wird Deine Webseite für die von Dir gewählten Keywords nicht in den Suchergebnissen angezeigt oder Deine Absprungrate steigt. Der Klarheit halber: Eine Absprungrate zwischen 26 und 40 % gilt als ausgezeichnet, während der Durchschnitt bei 45 % liegt.
  • Identifiziere Stakeholder und Ressourcen. Wer ist für das Projekt verantwortlich? Welche Ressourcen benötigst Du? Hast Du Zugriff auf die nötigen Personen, Tools und Daten, die zur Durchführung eines Audits benötigt werden?
  • Lege die zu verfolgenden Messwerte fest.
  • Lege ein Zeitfenster fest. Möchtest Du die Leistung Deiner Webseite im letzten Jahr, Quartal oder Monat prüfen?
  • Wähle Deine Tools. Es gibt viele Mehrzweck-Tools wie Ubersuggest oder Screaming Frog zur Durchführung einer Website-Prüfung. Für spezifische Probleme gibt es Copyscape, DeepCrawl, das Structured Data Tool von Google und den Keyword-Checker von Small SEO Tools.
  • Lege Dir einen Plan zur Nutzung Deine Daten zurecht. Wie wirst Du die gesammelten Daten analysieren? Möchtest Du ein Datenvisualisierungs-Programm wie Google Data Studio verwenden, um Deine Ergebnisse übersichtlich darzustellen? Lege Dich frühzeitig auf eine Strategie fest, damit Du die gesammelten Daten schnell verarbeiten kannst.

Der 15-stufige Leitfaden zum SEO-Audit

Google berücksichtigt über 200 verschiedene Ranking-Faktoren. Es ist fast unmöglich, herauszufinden, wo man Fehler macht. Ein umfassendes SEO-Audit kann diese Probleme jedoch finden und Dir sogar sagen, wie man sie behebt.

Diese 15-stufige SEO-Checkliste deckt die Hauptprobleme ab, die meiner Meinung nach das Ranking vieler Webseiten beeinträchtigen.

1. Überprüfe (und optimiere) Meta-Beschreibungen und Meta-Titel

Folgendes weißt Du möglicherweise bisher nicht. Wenn die Meta-Beschreibung schlecht ist, wird sie von Google umgeschrieben. Tatsächlich schreibt Google 62,78 % aller Meta-Beschreibungen um, was bedeutet, dass die Dein Keyword oder Dein Verkaufsargument gar nicht enthalten.

Die Meta-Beschreibung ist eine Einladung an den Suchenden, Deine Webseite zu besuchen. Sie muss den Nutzer fesseln und auf Deine Seite führen. Eine kurze, prägnante, aber dennoch detaillierte Meta-Beschreibung lockt viele Besucher an.

Du kannst Deine Meta-Beschreibungen und Seitentitel mit SEMrush prüfen und optimieren.

  1. Starte ein neues Projekt und führe ein Website-Audit durch.
  2. Prüfe Deine Inhalte und erstelle eine Liste aller Seiten mit Seitentitel und Meta-Beschreibung. Schaue Dir dann die Tabelle an, entferne unnötige Spalten und optimiere Deine SEO.
  3. Wähle den On-Page-SEO-Checker, um Ideen zur Optimierung Deiner Webseite zu sammeln.
SEO audit - SEMrush dashboard

2. Biete eine bessere Benutzererfahrung (UX)

Suchmaschinen werden immer intelligenter und UX ist ein wichtiger Rankingfaktor. 73 % der Kunden sagen, dass das Erlebnis auf der Webseite ihre Kaufentscheidung beeinflusst. Wenn die Benutzererfahrung schlecht ist, werden Deine SEO und Deine Rankings wahrscheinlich darunter leiden. Die gute Nachricht ist, dass man sie verbessern kann.

Viele verschiedene Faktoren beeinflussen, wie ein Benutzer eine Webseite wahrnimmt, z. B. das Design, die Benutzerfreundlichkeit, die Ladezeit und mehr. Wir müssen die Dinge aber nicht unnötig kompliziert machen. Wir sollten uns zuerst um die offensichtlichsten Probleme kümmern.

Welche Änderungen können die Navigation auf einer Webseite verbessern? Konzentriere Dich auf Dinge wie:

  • Dein Farbschema: Passt es zum Branding?
  • Überschriften: Stelle sicher, dass sie hervorstechen und klickbar sind.
  • Bilder und Videos: Bilder und Videos erzeugen Stimmung, können ein Produkt oder eine Dienstleistung präsentieren oder Besucher auf bestimmte Bereiche Deiner Seiten weiterleiten. Stelle sicher, dass Deine Inhalt genügend Bilder und Videos enthalten, achte aber auf eine gute Balance zwischen Text und Fotos.
  • Der Pfad zu wichtigen Seiten: Können Benutzer problemlos auf die wichtigsten Seiten, wie Dienstleistungen, Produktseiten usw. zugreifen?
  • Formulare: Funktionieren Deine Formulare und sind sie einfach zu navigieren?

Erwäge die Verwendung einer Heatmap, um den aktuellen Stand Deiner Benutzererfahrung zu bewerten und Ideen für potenzielle Optimierung zu gewinnen. Beachte, dass dieser Schritt möglicherweise mehr Zeit in Anspruch nimmt, falls Du erhebliche UX-Probleme feststellst.

3. Suche nach Keyword-Kannibalisierung

Kannibalisierung tritt auf, wenn eine Webseite mehrere Seiten hat, die um ähnliche oder identische Keywords konkurrieren. Im Wesentlichen konkurrieren sie dann um den gleichen Such-Traffic.

Wenn es zur Keyword-Kannibalisierung kommt, kann es Deiner Sichtbarkeit schaden, da die Rankings der konkurrierenden Seiten sinken und die Besucher verwirrt sind. Wenn Du das Problem behebst, kannst Du Deinen Traffic verdreifachen.

Verwende ein Tool wie Ahrefs, um Keyword-Kannibalisierung zu erkennen.

  • Führe ein Site-Audit durch.
  • Überprüfe Deine historischen Rankings.
  • Führe eine Seitensuche nach Deinem Keyword durch und achte auf identische URLs.
SEO Audit - keyword cannibalization chart Ahrefs

Wenn Du feststellst, dass Deine Seiten mit anderen konkurrieren, solltest Du erwägen, schwächere Seiten umzuleiten oder den Inhalt zusammenzufassen, um eine Quelle wertvoller Informationen zu bieten.

4. Behebe Probleme bei der Indexierung

Fragst Du Dich, warum Dein Traffic zurückgeht? Möglicherweise treten Probleme bei der Indexierung auf, zum Beispiel:

  • 404- und Serverfehler
  • fehlende Seiten
  • Crawling-Probleme und duplizierte Inhalte

Andere Dinge, zum Beispiel zu viele permanente Weiterleitungen, können auf zu Problemen führen. Laut einer SEMrush-Studie sollte man unbedingt prüfen, ob eine Webseite zu viele Weiterleitungen hat, da 74,9 % aller Seiten von diesem Problem betroffen sind.

Es gibt verschiedene Gründe, warum Google Deine Website ignoriert, z. B. langsame Ladezeiten, qualitativ minderwertige Inhalte oder mangelnde Mobilfreundlichkeit. Du solltest jedoch bedenken, dass Google nicht jede Seite indexiert.

Die Antwort auf die Probleme bei der Indexierung ist möglicherweise in der Google Search Console zu finden.

SEO Audit Google console

Die Search Console liefert wertvolle Informationen zu spezifischen Problemen wie Sicherheit, duplizierten Inhalten und Crawling-Problemen.

  1. Öffne das URL-Prüftool.
  2. Gib die vollständige URL ein, die geprüft werden soll.
  3. Finde heraus, wie man die Ergebnisse interpretiert und Probleme behebt.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Google Index Checker zu verwenden. Hier kannst Du mehrere URLs gleichzeitig eingeben.

Hier ist eine vollständige Liste aller Indexierungsprobleme sowie entsprechende Lösungen. Alternativ kannst Du die Hilfe einer SEO-Agentur beanspruchen.

5. Optimiere Deine Inhalte mithilfe von Keywords

Wusstest Du, dass das oberste Suchergebnis zehnmal mehr Klicks erhält als das Ergebnis auf Platz zehn? Wie stellst Du sicher, dass Deine Webseite ganz oben steht? Mit Keywords. Wenn Du die falschen Keywords auswählst, wirst Du weder Traffic gewinnen noch Produkte kaufen, aber mit höheren Rankings gehen mehr Conversions, Leads, Klicks und Backlinks einher.

Die Optimierung Deiner Inhalte muss nicht kompliziert sein. Befolge diese einfachen Schritte:

  1. Führe eine Konkurrenzanalyse mit Ubersuggest durch.
  2. Analysiere neue Keyword-Möglichkeiten und suche nach Lücken, d. h. Themen, die Deine Konkurrenten abdecken, Du aber nicht.
  3. Erstelle Inhalte, die auf diese Keywords ausgerichtet sind (oder aktualisiere ältere Inhalte, um die neuen Keywords einzuschließen).
  4. Erweitere Deine Inhalte, einschließlich Meta-Beschreibungen, mit Keywords.
  5. Optimiere Deine Inhalte im Hinblick auf Snippets und Lesbarkeit.
  6. Setze eine interne Linkstrategie um. Stelle sicher, dass jeder Link einen optimierten Ankertext hat.

Dir stehen zahlreiche Tools zur teilweisen Automatisierung für diese Aufgabe zur Verfügung, z. B. Topic, Mit dem Du das Ranking Deiner Webseite erheblich verbessern kannst.

6. Suche nach duplizierten Inhalten

Duplicate Content wirkt sich nicht direkt aus Ranking aus. Und tatsächlich sind schätzungsweise 29 % aller Webseiten von duplizierten Inhalten betroffen.

Obwohl duplizierte Inhalte sich nicht direkt aus Ranking auswirken, haben sie trotzdem einen negativen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung, da sie Google daran hindern könnte Inhalte zu indexieren und weil sie sich negativ auf die Link-Equity auswirken.

Dieses Problem kann auftreten, wenn man mehrere Domains hat oder Inhalte in unterschiedlichen Formaten veröffentlicht. Du kannst mit Copyscape oder der Chrome-Erweiterung Duplicate Content Checker nach Duplikaten suchen.

Wenn Du duplizierte Inhalte findest, können sie einfach behoben werden.

  • Verwende 301-Weiterleitungen oder Top-Level-Domains
  • Beobachte, wie Du Inhalte syndizierst, da Google immer die beste Seite priorisiert
  • Schränke ähnliche Inhalte ein, z. B. identische Urheberrechtshinweise
  • Verwende keine Platzhalterseiten
  • Gib eine kanonische Präferenz für Deine URLs an, um festzulegen, welche URL in den Suchergebnissen angezeigt werden soll

7. Überprüfe die Ladezeiten

Das Laden einer Webseite dauert durchschnittlich 1,286 Sekunden auf dem Desktop und 2,594 Sekunden auf Mobilgeräten. Wenn Deine Webseite länger benötigst, könntest Du den Anschluss verlieren. Langsames Laden kann zu einer höheren Absprungrate, geringeren Conversions und weniger Sichtbarkeit in den Suchergebnissen führen.

Die Ladezeit ist bereits seit Längerem ein wichtiger Ranking-Faktor. Wenn das Laden Deiner Webseite zu lange dauert, entscheiden sich Deine Besucher mit höherer Wahrscheinlichkeit sich für einen Mitbewerber, weil sie nicht warten möchten.

Wie behebt man dieses Problem und macht eine Webseite schneller?

Führe eine Analyse mit Google PageSpeed Insights durch, um eine Bewertung zu erhalten und Fehler sowie Verbesserungsvorschläge hervorzuheben.

Wenn Deine Ladezeiten verzögert sind, kannst Du Folgendes versuchen:

  • Optimiere Deine Bilder
  • Verwende ein Content Delivery Network (CDN)
  • Reduziere die Anzahl von Plug-ins und Skripte
  • Minimiere CSS, JavaScript und HTML
  • Aktiviere die GZIP-Komprimierung auf Deinem Server

Wenn Du die Ursache Deines Problems trotzdem nicht ermitteln kannst, helfen wir gerne weiter.

8. Analysiere den organischen Traffic

Unter organischem Traffic versteht man die Anzahl der Besucher, die von Suchen auf einer Suchmaschine auf eine Webseite gekommen sind. Du kannst Deinen organischen Traffic mithilfe von Links, Erwähnungen und andere Maßnahmen wie Beiträge in den sozialen Medien erhöhen.

Der organische Traffic ist ein wertvoller Indikator für die Beliebtheit einer Webseite und hilft dabei, die Relevanz und Qualität der Inhalte sowie die Wirksamkeit der SEO-Strategie zu messen. Es wirkt sich außerdem auf das Gesamtergebnis aus, denn 94 % der Vermarkter sagen, dass organischer Traffic den höchsten ROI erzielt.

Stellt sich die Frage, wie man den organischen Traffic am besten steigert.

Beginne mit der Ausarbeitung einer SEO-Strategie. Verwende Ubersuggest für die Keywordrecherche und Konkurrenzanalyse, nutze ausgewählte Keywords auf Deinen Seiten, einschließlich im Seitentitel, den URLs und der Meta-Beschreibung. Führe dann ein technisches SEO-Audit durch, um sicherzustellen, dass alles wie gewünscht funktioniert.

9. Bewerte den mobilfreundlichen Zustand Deiner Webseite

Je besser Deine Webseite auf Mobilgeräten dargestellt werden kann, desto weiter oben wird sie in den Google-Suchergebnissen platziert. Die Mobile-First-Indexierung ist standardmäßig für alle neuen Webseiten aktiviert, da mehr als die Hälfte des Web-Traffics über mobile Geräte erfolgt.

Du kannst den Test für Optimierung auf Mobilgeräte nutzen, um herauszufinden, ob Deine Webseite für Mobilgeräte optimiert ist.

SEO audit Google mobile friendly test

Der Bericht zur Nutzerfreundlichkeit von Seiten verrät Dir, welche Fehler vorliegen und behoben werden müssen. Unabhängig vom Ergebnis solltest Du jedoch immer eine Umgestaltung zur Steigerung der Mobilfreundlichkeit Deiner Webseite zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit in Betracht ziehen oder eine Agentur mit dieser Aufgabe beauftragen.

10. Repariere defekte Links

Defekte Links sind eins der häufigsten Probleme. Fast jede Webseite verfügt über mehrere kaputte Links. Eine Studie ergab, dass Webseiten im Durchschnitt 5,92 defekte Links pro 100 Seiten aufweisen. Sie können durch Aktualisierungen, Änderungen oder das Löschen alter Seiten auftreten.

Auch wenn sie zunächst kein großes Problem darstellen, weiß jeder, wie frustrierend es ist, wenn Links nicht funktionieren und dass es sich negativ auf das Benutzererlebnis auswirkt. Überdies wirken sie sich auf das Ranking aus, da Google für PageRank und Ankertext auf Links angewiesen ist. Wenn sie defekt sind, kann Google sie nicht finden.

Die Behebung des Problems ist jedoch einfach. Verwende den Broken Link Checker von Screaming Frog, um defekte Links zu finden, zu reparieren, zu löschen oder umzuleiten.

11. Verbessere das Suchranking mit HTTPS

Google verlangt, dass alle Webseitenbetreiber HTTPS auf ihren Servern aktivieren, da Webseiten ohne SSL-Zertifikat als „unsicher“ gekennzeichnet werden.

Untersuchungen von Google zeigen nicht nur, dass SSL ein Maß für die Vertrauenswürdigkeit einer Seite ist, wir können zudem einen deutlichen Trend feststellen: 98 % der Chrome-Nutzer laden Webseiten über eine sichere Verbindung.

Da frühere Untersuchungen jedoch zeigen, dass HTTPS bestenfalls einen mittelmäßigen Einfluss auf das Ranking hat, sollte man SSL nicht nur für SEO-Zwecke in Betracht ziehen. Wenn Du Dich für den Umstieg auf HTTPS entscheidest, solltest Du Dich an die Empfehlungen und Vorgaben von Google halten.

12. Führe eine Inhaltsprüfung durch

Laut einer Studie des Content Marketing Institute wollen 75 % der erfolgreichen Content-Marketing-Teams ihr Budget für das Content-Marketing erhöhen. Ohne ein Content-Audit wissen sie jedoch möglicherweise nicht, welche Maßnahmen den ROI steigern werden.

Mit einer Inhaltsprüfung kannst Du herausfinden, was funktioniert und welche Inhalte optimiert werden müssen. Du kannst Deine Inhalte priorisieren und Veränderungen vornehmen, damit sie bessere Leistungen erzielen.

Hier sind die wichtigsten Schritte eines Content-Audits:

  1. Erstelle eine Liste Deiner Inhalte. CoSchedule stellt eine kostenlose Vorlage zur Verfügung. Du kannst alternativ auch eine Liste Deiner aktuellen Seiten aus Google Analytics herunterladen.
  2. Lege Deine Ziele fest und priorisiere die wichtigsten Themen.
  3. Verwende Ubersuggest, Google Analytics oder Blaze, um ein Inventar Deiner Links anzulegen, und einen Link-Checker wie Screaming Frog, um defekte Links zu finden.
  4. Führe Recherchen und Analysen durch.
  5. Finde heraus, welche Inhalte überarbeitet werden müssen.
  6. Lege Dir einen Plan zurecht.

13. Führe eine Wettbewerbsanalyse durch

Die Wettbewerbsanalyse hilft Dir, Deine Konkurrenz zu verstehen und Möglichkeiten zu finden, um Dein Ranking auf Google zu verbessern. Außerdem kannst Du herausfinden, welche Leistungen Deine Mitbewerber erzielen und welche Stärken und Schwächen sie haben. Gleichzeitig erhältst Du eine Vorstellung davon, wie Du Dein Produkt oder Deine Dienstleistung positionieren musst, um mehr Kunden anzusprechen.

Berücksichtige die folgenden Faktoren:

  • Keywords, für die Dein Mitbewerber in den Suchergebnissen platziert wird
  • Anzahl der Backlinks, die jede Webseite hat
  • Qualität der Backlinks
  • Engagement in den sozialen Medien (z. B. Likes auf Facebook, Follower auf Twitter usw.)
  • Ladegeschwindigkeit der Webseite
  • Reaktionsfähigkeit auf mobilen Geräten

Es gibt zahlreiche Tools, die diese Aufgabe vereinfachen können, beispielsweise Ubersuggest oder SproutSocial zur Messung der Leistung von Social-Media-Kampagnen.

Hier ist eine Anleitung zur Nutzung von Ubersuggest zur Durchführung einer Konkurrenzanalyse:

  1. Gib die URL des Mitbewerbers ein und klicke auf „Suchen“.
  2. Wähle in der linken Seitenleiste die Option „Keyword“ aus.
  3. Analysiere die Keyword-Liste.
  4. Klicke auf „Backlinks“.
  5. Klicke in der linken Seitenleiste auf „Top-Seiten“.

14. Verwende einen Web-Crawler

Ein Website-Crawler, auch Web-Spider oder Web-Robot genannt, durchsucht das Web und „schaut“ sich den Inhalt an. Google verwendet diese Bots, um das Ranking von Inhalten zu bestimmen, aber auch SEO-Programme nutzen sie, um SEO-Probleme zu identifizieren.

Web-Crawler und Bots finden Probleme wie:

  • Probleme beim Crawlen und der Indexierung
  • Defekte Links
  • Duplizierte Inhalte

Semrush verfügt über eine SEO-Audit-Funktion, mit der Du Deine Webseite in wenigen Minuten crawlen kannst.

SEO Audit - SEMrush crawler tool

So verwendet man die Crawling-Funktion, um SEO-Probleme zu finden:

  • Lege ein neues Projekt an.
  • Nimm wichtige Grundeinstellungen vor.
  • Bestimme die zu verwendenden Crawling-Einstellungen und den Crawler-Typ.
  • Erlaube und verbiete URLs basierend auf dem, was der Bot sehen soll.
  • Analysiere die Daten und schaue Dir das Ergebnis Deiner Webseite an.

Lege einen Zeitplan fest, damit Du bestimmen kannst, in welchen Abständen Deine Webseite gecrawlt werden soll.

15. Identifiziere Inhaltslücken

Inhaltslücken sind Themen, nach denen Benutzer suchen, die aber nicht auf Deiner Webseite abgedeckt werden. Die Behandlung dieser Themen füllt Lücken, sorgt für ein besseres Benutzererlebnis und trägt zur Steigerung des organischen Traffics bei.

So findest Du inhaltliche Lücken:

  • Analysiere das Ranking Deiner aktuellen Inhalte. Vielleicht erzielen Deine Keywords ein Ranking, aber nicht so hoch, wie Du es gerne hättest. Beginne mit den Grundlagen und prüfe, ob die SEO-Grundlagen vorhanden sind. Optimiere dann Deine bestehenden Inhalte.
  • Führe eine Keyword-Recherche durch. Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, was gut funktioniert, suche daher nach leistungsstarken Keywords. Achte dabei insbesondere auf Long-Tail-Keywords, da diese oft weniger Konkurrenz haben, und achte auch auf verwandte Keywords.
  • Führe eine Wettbewerbsanalyse durch. Für welche Keywords werden Deine Konkurrenten in den Suchergebnissen platziert? Nutze die gewonnenen Informationen als Inspiration für neue Themen.

Du kannst den Prozess mit Ahrefs automatisieren und beschleunigen.

SEO audit - Ahrefs content gap tool

Gib Deine URL in die Suchbox ein, um herauszufinden, für welche Keywords Deine Webseite keine Rankings erzielt. Du kannst Ahrefs auch nutzen, um Unterthemen zu identifizieren.

Häufig gestellte Fragen zum SEO-Audit

Was ist ein SEO-Audit-Tool?

SEO-Audit-Tools finden SEO-Fehler, die sich negativ das Ranking Deiner Webseite auswirken. SEMrush und Ahrefs sind nur zwei der zahlreichen verfügbaren Tools. Wenn Du ein kostenloses Programm bevorzugst, solltest Du meinen SEO-Analyzer oder SEOptimer benutzen.

Welches ist das beste Programm zur Durchführung eines SEO-Audits?

Es kommt ganz darauf an, wonach Du suchst. Ahrefs, SEMrush Site Audit, Ubersuggest und Screaming Frog bieten hervorragende Funktionen zur Durchführung einer umfassenden technischen Webseitenprüfung.

Was sollte man nach einem Website-Audit tun?

Das SEO-Audit zeigt, was mit Deiner Webseite nicht stimmt. Beginne mit der Priorisierung der gefundenen Fehler und Empfehlungen, um diese zu beheben. Beginne mit der einfachsten Aufgabe und gehe dann allmählich zu den schwierigeren Fehlern über. Halte Dich an einen Zeitplan.

Warum ist die Durchführung einer SEO-Prüfung wichtig?

SEO-Prüfungen sind wichtig, weil sie Verbesserungsmöglichkeiten finden. Wenn Du die SEO-Probleme Deiner Webseite behoben hast, erzielst Du bessere Rankings und gewinnst mehr Traffic, Leads und Kunden. Du kannst Dich auch mit einem SEO-Spezialisten in Verbindung setzen, um eine Strategie zu entwickeln und umzusetzen.

Fazit

Es spielt keine Rolle, wie gut eine Webseite aussieht. Wenn sie nicht optimal funktioniert, wirst Du keine Besucher, Leads und Kunden gewinnen.

Eine detaillierte SEO-Prüfung identifiziert potenzielle Probleme und liefert Informationen, um diese zu beheben. So steigerst Du die Leistung und das Ranking Deiner Webseite.

Obwohl die SEO sehr komplex erscheinen mag, hat sie einen starken Einfluss auf Deinen Traffic. Viele Programme wie Ubersuggest, Ahrefs und Screaming Frog können Dir dabei helfen, Deine Webseite zu optimieren, um besser Ergebnisse zu erzielen.

Führst Du regelmäßig SEO-Audits durch? Was sind Deine Lieblingstools und bevorzugten Strategien?

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Neil Patel

source: https://neilpatel.com/de/blog/der-ultimative-leitfaden-fur-seo-website/