Marketingtrends 2020: Trends über die niemand spricht

Das Jahr steht bereits vor der Tür und Du hast Dich sicherlich gut vorbereitet, indem Du haufenweise Blogs und Onlineartikel zum Thema Marketing gelesen hast, hab ich Recht?

Auch ich lese bekannte Marketingblogs, folge Marketingexperten auf YouTube und höre mir regelmäßig Podcasts zum Thema an.

Mir ist aufgefallen, dass wenige Leute wirklich über die Zukunft des Marketings in 2020 sprechen.

Man hört zwar immer wieder, dass die Sprachsuche über 50 % der Suchanfragen ausmachen wird, aber das ist ja nichts Neues.

Es gibt viel interessantere Trends, die Einfluss auf Dein Marketing nehmen, über die aber niemand spricht.

Von welchen Trends spreche ich? Was wird passieren?

Dann mal los…

Trend Nr. 1: Unternehmen, die sich ausschließlich auf Google Analytics verlassen werden nicht mehr mithalten können

Wir lieben unser Google Analytics.

Ich finde es so toll, dass ich das Programm mindestens vier Mal pro Tag öffne. Doch wusstest Du, dass Google Analytics seine Zahlen und den Traffic nur ein Mal pro Tag aktualisiert?

Ich muss wirklich lernen mich zurückzuhalten.

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, was mit Google Analytics nicht stimmt.

Nichts. Das Programm an sich ist super, vor allem, wenn man bedenkt, dass es kostenlos ist.

Allerdings hat sich das Marketing in den letzten Jahren ganz schön gewandelt und es kommen immer wieder neue Kanäle dazu, zum Beispiel die Sprachsuche.

Eine Transaktion ist nicht mehr so simpel wie früher, als ein Besucher auf Deine Webseite kam und eins Deiner Produkte kaufte.

Heute gibt es Dinge wie Upselling, Downselling, wiederkehrende Bestandskunden und Kunden, die ihren Kauf in letzter Sekunde abbrechen. Dazu kommen dann noch zahlreiche ausgeklügelte Umsatzstrategien, Partnerschaften mit anderen Unternehmen, Affiliate Marketing und Webseminare.

Aus diesem Grund nutzen viele Unternehmen ein Analyseprogramm wie Amplitude, das mit der internen Datenbank verknüpft werden kann. Viele Unternehmen greifen zudem verstärkt auf Business Intelligence (Geschäftsanalytik) zurück.

Mit einem entsprechenden Programm kann man alle Daten an Ort und Stelle auswerten und bessere Entscheidungen treffen, um den Lifetime Value des Kunden zu steigern und Langzeitgewinne zu erzielen.

Immer mehr Unternehmen greifen auf solche Programme zurück, darunter kostenpflichtige und kostenlose Programme wie Google Data Studio.

Wenn Du das Programm noch nicht kennst, solltest Du es am besten sofort benutzen, denn es vereinigt alle Daten über Dein Unternehmen und Dein Marketing in einer Benutzeroberfläche.

Du kannst die Daten Deiner Facebook-Werbekampagne problemlos ins Data Studio übertragen.

Mit Google Analytics ist dieser Prozess zu kompliziert. Ein weiteres Programm, mit dem Du Dir einen kleinen Vorteil verschaffen kannst, ist Ubersuggest, denn mit diesem Programm kannst Du die Leistung Deiner Mitbewerber in den Suchmaschinen überprüfen.

Google Analytics enthält zum Beispiel kaum noch Daten zu den Keywords, über die Besucher auf Deine Webseite zugreifen.

Du müsstest Vermutungen anstellen, kannst Dir aber nie hundertprozentig sicher sein und das macht Dich anfällig.

Mit Ubersuggest findest Du innerhalb weniger Minuten heraus, welche Suchbegriffe von Deinen Kunden benutzt werden und kannst Deine Marketingstrategie dann dementsprechend anpassen.

Schritt Nr. 1: Gib die URL Deiner Webseite in die Suchbox ein, wähle Dein Land aus und klick auf “Suchen”.

Für unser Beispiel nehmen wir jetzt einfach mal das Unternehmen Close, ein führender Anbieter für CRM-Software mit starker Präsenz in den Suchmaschinen.

Schritt Nr. 2: Wirf einen Blick auf die Ergebnisse. Du findest die Anzahl der organischen Keywords, für die die Domain platziert wird, und weitere Daten, unter anderem:

  • Organischer monatlicher Traffic: Der geschätzte Traffic pro Keywords, der jeden Monat erzielt werden kann.
  • Domain Score: Die allgemeine Stärke der Webseite auf einer Skala von 1 bis 100.
  • Backlinks: Die Anzahl der Backlinks, die aus anderen Quellen auf die Webseite verweisen.

Schritt Nr. 3: Scroll nach unten,um die Keywords zu sehen. Diese Daten findest Du nicht in Google Analytics. Es handelt sich um die Keywords, für die Deine Webseite in den Suchergebnissen platziert wird. Die Webseite aus unserem Beispiel erscheint für 6.135 Keywords in der Suche. Zudem erhältst Du Angaben zu folgenden Informationen:

  • Volumen: Die Anzahl der monatlichen Suchanfragen mit diesem Keyword.
  • Position: Die Position der Webseite für dieses Keyword in den Suchergebnissen.
  • Geschätzte Seitenaufrufe: Der geschätzte Traffic, der über dieses Keywords auf die Webseite gelangt.

Auch diese Informationen sind nicht in Google Analytics zu finden. Du müsstest zusätzliche Programme wie den Google Keyword-Planer benutzen, um an diese Daten zu kommen. Mit Ubersuggest hast Du Zugriff alle wichtigen Zahlen im selben Dashboard.

Schritt Nr. 4: Überprüfe alle Deine Keywords. Du kannst nicht nur Deine Keywords auf Volumen, Position, Schwierigkeitsgrad und geschätzte Anzahl der Seitenaufrufe prüfen, Du kannst auch die Keywords Deiner Konkurrenten untersuchen und auf diese Weise neue Keywords für Deine eigene Webseite finden.

Im Zuge unseres vorherigen Beispiels würde ich die Keywords des Unternehmen Pipedrive prüfen. Auf diese Weise findest Du zusätzliche Keywords, für die die Webseiten Deiner Konkurrenten bereits in den Suchergebnissen erscheinen und bekommst neue Ideen und neue Suchbegriffe, die Du selbst benutzen kannst.

Ich benutze Google Analytics seit Jahren und daran wird sich auch nichts ändern, allerdings bietet das Programm keine hilfreichen Informationen für eine umfangreiche Wettbewerbsanalyse.

Wenn Du eine solche Analyse durchführen möchtest, musst Du Analytics mit anderen Programm wie Ubersuggest kombinieren, um Zugriff auf Daten zu erhalten, die es Dir erlauben, gut informierte Entscheidungen zu treffen.

Trend Nr. 2: Unternehmen optimieren ihre Webseite für die Sprachsuche, aber nicht für Umsatz

Laut einer Umfrage von ComScore, haben sich über 50 % aller Unternehmen auf die Sprachsuche vorbereitet. Der Trend ist aber nicht neu, denn er wird bereits seit Jahren immer stärker.

Warum ist die Sprachsuche so wichtig?

Die Optimierung für die Sprachsuche kann die Markenbekanntschaft steigern, aber wie macht man damit mehr Umsatz?

Ich habe noch nicht viele Strategien oder Programme gesehen, um mit der Sprachsuche Geld zu verdienen, doch es gibt Jetson.ai.

Jetson.ai entwickelt Programme, die es den Besuchern Deiner Webseite erlauben, mit Sprachbefehlen in Deinem Onlineshop einzukaufen. Das Programm ist mit allen gängigen Sprachassistenten, darunter auch Alexa und Google Home, kompatibel.

Das tolle an Jetson.ai ist, dass man das Onlineerlebnis individuell auf jeden Besucher zuschneiden kann.

Wenn der Kunden beispielsweise immer dieselbe Zahnpasta kauft, wird diese Informationen gespeichert, damit der Kauf beim nächsten Mal schneller und einfacher abgeschlossen werden kann.

Der gesamte Prozess ist so einfach wie der Kauf am Computer oder Handy.

Trend Nr. 3: Deine Kontaktliste konvertiert nicht mehr so gut, Du musst Dich also nach alternativen Kommunikationskanälen umsehen

E-Mails und Newsletter sind sehr weit verbreitet.

Ich selbst habe Kontakt zu über 109 E-Mail-Vermarktern auf der ganzen Welt und uns ist etwas interessantes aufgefallen.

Ahnst Du schon, was es ist?

Die Öffnungsraten sind gleich geblieben, weil wir unsere Newsletter regelmäßig optimieren und überarbeiten, doch die Klickraten sind gefallen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind unsere Klickraten um 9,4 % gefallen.

Verrückt, wenn man bedenkt, dass wir alle zusammengenommen rund 146 Millionen E-Mail-Adressen besitzen.

Heißt das jetzt, dass E-Mail seinen Reiz verloren hat?

Natürlich nicht!!!

E-Mail-Marketing ist und bleibt auch weiterhin wirksam, Unternehmen sollten sich jedoch nach weiteren, ergänzenden Kommunikationskanälen umsehen.

Chatbots sind extrem beliebt. Nicht nur Intercom oder Drift, sondern auch Softwarelösungen wie ManyChat und MobileMonkey.

ManyChat und MobileMonkey sind momentan nur mit dem Facebook Messenger kompatibel, sobald es jedoch eine Schnittstelle zu Instagram und WhatsApp gibt, werden die sicherlich noch beliebter werden

Chatbots sind aber nicht die einzige Lösung. Du kannst zusätzlich zum Chatbot auch ein Programm benutzen, das Push Nachrichten verschickt, z. B. Subscribers.

Push Benachrichtigungen funktionieren super. Hier ist mein Ergebnis mit Subscribers:

Warte nicht bis nächstes Jahr, um Chatbots und Push Nachrichten auszuprobieren. Fang am besten sofort damit an 😉

Trend Nr. 4: “Moats” gibt es nicht mehr. Branding ist Deine einzige Schutzmaßnahme

Du kennst dem Begriff “Moat” (Wassergraben) bestimmt in einem ganz anderen Kontext und musst jetzt sofort an ein altes Schloss aus dem Mittelalter denken.

Schlösser waren früher von einem Wassergraben umgeben und konnten nur über eine einziehbare Brücke betreten werden, um das Schloss vor einer Invasion zu schützen.

Dein Unternehmen verfügt vielleicht auch über so einen “Wassergraben”. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Funktion oder ein Programm, mit dem man sich einen technologischen, Marketing-oder Kostenvorteil verschaffen kann.

Diese Programme sind jedoch bereits seit Jahren auf dem Rückzug.

Mittlerweile können sie einfach zu leicht zu kopiert werden und bieten darum keinerlei Wettbewerbsvorteil mehr.

Strategien sind halt nicht für die Ewigkeit gemacht.

Es gibt aber eine Strategie, die auch 2020 und in den kommenden Jahren Bestand haben wird und die lautet Branding.

Kunden kaufen Schuhe der Marke Jordan, weil die Fans von Michael Jordan sind. Seine Marke ist, selbst 16 Jahre nach seiner aktiven Karriere in der NBA, weiterhin stark.

Seine Schuhe sind so beliebt, dass sie Michael Jordan zum Multi-Milliardär gemacht haben. Und der Besitz eines eigenen Basketballteams schadet sicherlich auch nicht. 😉

Interessant ist jedoch die Tatsache, dass Michael Jordan nach seiner aktiven Karriere als Basketballspieler erst so richtig durchgestartet ist und jetzt viel mehr Geld verdient.

Nicht nur Jordan hat eine starke Marke aus seinem Namen gemacht… auch die Kardashians gehen mit gutem Beispiel voran.

Kylie hat ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen gegründet, das nur aufgrund ihres Namens so erfolgreich geworden ist. Ihr Kosmetikunternehmen ist weder revolutionär noch bietet sie außergewöhnliche Produkte an. Was sie jedoch von allen anderen Unternehmen unterscheidet, ist ihre Marke und die hat sie zu Geld gemacht.

Das gleiche gilt für Unternehmen wie Nike, Ferrari, Tesla, American Express… Die Liste ist unendlich.

Darum investieren so viele Unternehmen jedes Jahr über 10 Milliarden Euro ins Influencer Marketing.

Meine Agentur NP Digital gehört zu den am schnellsten wachsenden Werbeagenturen der Welt. Und wenn ich mir die Zahlen meiner Konkurrenten so anschaue, dann habe ich meinen Erfolg sicherlich meinem Namen und meiner starken Marke zu verdanken.

Natürlich sind auch meine Mitarbeiter am Erfolg beteiligt, doch viele Agenturen verfügen über ein ausgezeichnetes Team, es hebt mich also nicht von meinen Mitbewerbern ab. Meine Marke macht den entscheidenden Unterschied und wird sich hoffentlich auch weiterhin halten.

Du solltest Dich im kommenden Jahr also vor allem auf den Markenaufbau konzentrieren, sei es eine persönliche Marke oder die Marke Deines Unternehmens. Das ist der neue “Wassergraben”, der Dein Unternehmen vor Angriffen schützt und außerdem ist es gut für Google E-A-T.

Trend Nr. 5: Marketing wird immer ausgeglichener, Du kommst also nicht um die Automatisierung herum

Als ich mein erstes Unternehmen gründete, habe ich mich als Werbemaßnahme für SEO entschieden, weil mir kein großes Werbebudget zur Verfügung stand.

Ich konnte mir noch nicht mal Onlinewerbung leisten.

Der Market wird immer ausgeglichener.

Kreditunternehmen wie Brex versorgen Start-ups mit der nötigen Finanzspritze und diese Kredite müssen nicht sofort zurückgezahlt werden.

Es gibt mittlerweile Finanzunternehmen, die einem Unternehmen Kredite für Werbung gewähren, damit auch Unternehmen ohne Kapitalgeber problemlos Werbung schalten können.

Unternehmen wie Lighter Capital versorgen Dich relativ schnell und einfach mit Krediten auf Basis des aktuellen Umsatzes.

Zudem gibt es Software-Lösungen, die Dank künstlicher Intelligenz immer bessere strategische Empfehlungen machen können, u. a. ClickflowRankScience und Distilled ODN. Jedes Unternehmen greift mittlerweile in irgendeiner Form auf künstliche Intelligenz zurück, um SEO- und Marketingentscheidungen zu treffen.

Mit BrightEdge kann man seine SEO sogar automatisieren (oder zumindest einen Großteil der Aufgaben). Die automatisierte SEO-Lösung steigert die Anzahl der Seitenaufrufe angeblich um bis zu 60 % und erhöht die Keyworddichte jeder Seite um bis zu 21 %.

Das Unternehmen arbeitet jedoch fast ausschließlich mit großen Unternehmen zusammen (denn die Software kostet mehrere tausend Euro pro Monat), darum ist es eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass sie mehr Umsatz machen als ihre Konkurrenz, dennoch gibt es immer mehr Unternehmen, die auf Artificial Intelligence (AI) setzen.

Für mein Produkt Ubersuggest greife ich ebenfalls auf künstliche Intelligenz zurück, damit Du Dich nicht mehr stundenlang mit der SEO beschäftigen musst und nebenbei noch ne Menge Geld sparst.

Das Marketing ist zunehmend ausgeglichen. Wenn Du Dich also von der Konkurrenz abgrenzen willst, musst Du AI- und Automation-Software nutzen.

Wenn alle anderen Unternehmen auf diese Technologien setzen und Du nicht, wirst Du von Deinen Mitbewerbern platt gemacht, weil Du einfach nicht mehr mithalten kannst. Dir bleibt also gar keine andere Wahl, wenn dein Unternehmen auch weiterhin Bestand haben soll.

Aber keine Sorge. Es gibt sicherlich bald Software-Lösungen, die man sich leisten kann. Einige sind vielleicht schon bald kostenlos. 😉

Und wie verschafft man sich gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil, wenn alle Unternehmen dieselbe AI-Software benutzen?

In diesem Fall kommt es auf Dinge wie Preise, Kundenbetreuung, ergänzende Produkte und Deinen Absatz an. Mit diesen Dingen hebst Du Dich von der Konkurrenz ab.

Trend Nr. 6: Es gibt kein Wundermittel, nur Strategien zur Optimierung der Gewinnspanne

Viele Unternehmen verlassen sich fast ausschließlich auf einen Marketingkanal.

Dropbox erzielte sein explosionsartiges Wachstum mit Empfehlungsmarketing. Man muss Freunde einladen, um kostenlosen Speicherplatz zu bekommen.

Facebook gewann mit der Hilfe einer riesigen Kontaktliste mit E-Mail-Adressen. Auf diese Weise wurden alle Deine Freunde eingeladen und sollten dem Netzwerk ebenfalls beitreten.

Unternehmen wie Quora und Yelp setzen auf SEO, denn mit einer guten Platzierung in den Suchergebnissen gewinnen sie Webseitenbesucher und Kunden.

Man kann sein Unternehmen jedoch nicht länger mit einem einzigen Marketingkanal wachsen lassen, weil jeder dieser Kanäle bereits überlaufen ist.

Selbst wenn Du explosionsartiges Wachstum erzielen könntest, wäre es nur von kurzer Dauer, weil es sofort Nachahmer geben würde.

Auch im Marketing kommt es mittlerweile auf die “Maximierung der Gewinnspanne” an.

Der britische Rennradtrainer Dave Brailsford ist der Meinung, dass selbst kleine Leistungssteigerungen in allen Bereichen um nur ein Prozent zu großen Veränderungen führen können.

Er hat Recht, denn so Gewinnt man Radrennen.

Das gilt auch fürs Marketing. Viele Unternehmen haben erkannt, dass es den “Heiligen Gral des Marketings” nicht gibt und setzen verstärkt auf Optimierungen in allen Bereichen des Marketings.

Vom Split-Test der Title-Tags, um bessere Ranking zu erzielen, über die Optimierung des Checkout-Prozesses, damit der Kunde mehr Geld ausgibt, bis hin zur Steigerung des Werbebudgets mit Google Data Studio, um den Lifetime Value des Kunden zu steigern… auf die kleinen Dinge kommt es an.

So setzt man sich durch.

Du musst Deine Strategie und Deine Denkweise anpassen, um auch weiterhin Bestand zu haben.

Trend Nr. 7: Die Personalisierung ist das neue Marketing

Das Problem mit Marketing ist, dass 95 % Deiner Webseitenbesucher wieder abspringen und nicht zu Kunden werden. Und das nur, wenn Du Glück hast.

Wahrscheinlich verlierst Du sogar 97 % Deiner potenziellen Kunden.

Es liegt aber nicht am Marketing oder an der Qualität der Webseitenbesucher, sondern daran, dass man nicht dieselbe Botschaft für alle Besucher benutzen kann.

Indem Du Deine Botschaft personalisierst und auf den jeweiligen Besucher zuschneidest, kannst Du Deine Erfolgsquote jedoch steigern.

Amazon geht hier mit gutem Beispiel voran. Amazon kennt Dein Kaufverhalten und macht Dir entsprechende Produktvorschläge, um die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Einkaufs zu erhöhen.

Es funktioniert! Wenn ich mich bei Amazon anmelde, sehe ich haufenweise Haushaltswaren, weil ich diese Produkte besonders häufig bestelle. Ich kaufe zum Beispiel kein Hundefutter (weil ich keinen Hund habe) und darum sehe ich auch keine Werbung für Hundefutter.

Viele Unternehmen personalisieren mittlerweile Online- und Offline-Erfahrungen.

Unternehmen wie Amperity nehmen mit Suchmaschinenoptimierung ersten Kontakt zu potenziellen Kunden auf, um ihre Bedürfnisse anschließend über alle Kanäle hinweg, online sowie offline, besser befriedigen zu können.

Marketing kommt mittlerweile nicht mehr ohne Personalisierung aus. Da die Kosten für Werbung und die allgemeinen Kosten immer weiter ansteigen, bleibt Dir wohl nichts anderes übrig, als eine neue Strategie zu finden, um die 97 % des verlorenen Traffics doch noch zurückzugewinnen.

Die Personalisierung wird darum auch dieses Jahr immer wichtiger werden.

Fazit

Ich weiß, dass über viele der Themen, die ich in diesem Artikel angesprochen habe, nicht oft gesprochen wird, weil man nicht gerne über diese Trends spricht, allerdings sind sie die Zukunft des Marketings.

Diese Trends lassen sich nicht aufhalten und einige Voraussagen haben sich bereits eingestellt, darum muss man sich den neuen Gegebenheiten wohl oder übel anpassen.

Es gibt aber auch gute Nachrichten, denn Du hast diesen Artikel gelesen und bist nun optimal vorbereitet. Du kannst die gewonnenen Informationen nutzen, um Dir einen kleinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Nutze Dein neues Wissen.

Ich will, dass Dein Unternehmen erfolgreich ist und dass Du Deine Konkurrenz besiegst. Ich bin der festen Überzeugung, dass sowohl kleine als auch große Unternehmen mit wenig Geld erfolgreich sein können.

Was hältst Du von diesen Trends? Kennst Du einen weiteren Marketingtrend, der Deiner Meinung nach schon bald zur Realität wird?

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