Wie man in einer Stunde eine technische SEO-Webseitenprüfung durchführt

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Du musst Deine SEO-Anstrengungen maximieren, wenn Du ein erfolgreiches Onlineunternehmen führen willst, denn die harte Wahrheit ist, wenn Du es nicht machst, verlierst Du den Anschluss.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) gehört zu den Top-Prioritäten der meisten Vermarkter. Ganze 61 % sagen, dass die SEO zu ihren wichtigsten Aufgaben im Bereich des Inbound Marketing gehört.

Diese Vermarkter machen es. Warum machst Du es nicht?

Wenn Du die SEO ignorierst, ignorierst Du Deine Kunden.

Aber wo soll man nur anfangen?

Ganz einfach. Gute Suchmaschinenoptimierung beginnt mit einer ausführlichen Webseitenprüfung, um den aktuellen Stand der SEO beurteilen zu können.

Am einfachsten geht das mit einem SEO-Audit. Bei einer solchen Prüfung findest Du heraus, auf welchen Positionen Deine Webseite aktuell in den Suchergebnissen platziert wird und wie Du seine Rankings steigern kannst.

Das hört sich gerade für Einsteiger sehr umständlich und vielleicht auch ein bisschen einschüchternd an, ich werde Dir in diesem Artikel aber genau zeigen, wie man eine Webseitenprüfung durchführt.

Du brauchst nur eine Stunde und die richtigen SEO-Tools, um eine solche Prüfung durchzuführen. Es dauert nicht lange, die Ergebnisse können sich jedoch sehen lassen.

Bevor ich jedoch auf die Schritte eines SEO-Audits eingehe, müssen wir uns zuerst um die Grundlagen kümmern.

Was ist ein SEO-Audit?

Du willst die Inhalte Deiner Webseite der richtigen Zielgruppe präsentieren.

Mit alten SEO-Strategien ist das nicht mehr möglich, denn die Zeiten, in denen das Keyword-Stuffing, Seiten mit unterschiedlichen Keyword-Varianten und viele kleine Micro-Seiten funktioniert haben, sind vorbei.

Die Kriterien und Rankingfaktoren haben sich in den letzten Jahren stark verändert.

Jetzt werden mobil-freundliche Webseiten, die auf den Nutzer zugeschnitten sind, bevorzugt.

Suchmaschinen (u. a. Google, Bing, Yahoo) benutzen einen Algorithmus, um Webseiten zu crawlen (durchsuchen) und vergleichen die Ergebnisse dann mit unterschiedlichen Rankingfaktoren, um zu bestimmen, wie hilfreich und relevant die jeweilige Webseite ist.

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Jede einzelne Seite Deiner Webseite wird durchsucht, um herauszufinden, ob sie nützliche und legitime Inhalte enthält.

Die Suchmaschine will aber auch herausfinden, wie schnell Deine Webseite lädt und ob sie einfach zu nutzen ist.

Anschließend bekommt die Webseite eine Note, die bestimmt, auf welcher Position sie auf den Seiten der Suchergebnisse (SERP) erscheint, wenn ein Nutzer ein bestimmtes Keyword eingibt.

Darum geht es bei der SEO.

Doch die Suchmaschinenoptimierung entwickelt sich ständig weiter, denn jede Suchmaschine hat ihren eigenen Algorithmus, der regelmäßig überarbeitet und aktualisiert wird.

Der Algorithmus ist aber nicht das einzige, um das Du Dir sorgen machen musst, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Alte Inhalte müssen regelmäßig aktualisiert werden, um relevant zu bleiben.

Dich die Regeln verändern sich ständig, darum musst Du Dich den neuen Gegebenheiten anpassen und neue SEO-Strategien anwenden, um Warnhinweise sofort zu erkennen und Fehler zu vermeiden.

Wenn Deine Webseite kaputt ist oder nicht richtig funktioniert, verlierst Du Traffic und Kunden, darum ist eine regelmäßige Webseitenprüfung ratsam, damit Deine Webseite immer den aktuellen Ansprüchen der Suchmaschinen entspricht.

Beim Audit wird der allgemeine Zustand (die Gesundheit) Deiner Webseite geprüft.

Da sich der Algorithmus und die technischen Voraussetzungen von einen Tag auf den anderen ändern können, ist zu empfehlen, jeden Monat ein kleines Seiten-Audit durchzuführen.

Dennoch ist ein vollständiges SEO-Audit nicht zu ersetzen. Dieses sollte alle vier bis sechs Monate oder nach der Überarbeitung einer Webseite durchgeführt werden.

Ich führe einmal im Quartal ein vollständiges SEO-Audit durch und zusätzlich jeden Monat kleine Mini-Audits.

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Bevor wir loslegen, will ich Dir aber noch die wichtigsten Bestandteile einer Webseitenprüfung vorstellen.

Welches sind die Schlüsselelemente eines SEO-Audits?

Es gibt drei Schlüsselfaktoren, auf die man bei einem SEO achten sollte.

  • Backend-Faktoren wie Hosting und Indizierung
  • Frontend-Faktoren wie Inhalte, Keywords und Meta-Daten
  • Linkqualität und verweisende Webseiten

Man hat nicht immer Zeit, auf jeden dieser Faktoren einzugehen, darum muss man lernen, um welche Faktoren man sich zuerst kümmern muss.

Dafür wende ich das Paretoprinzip an.

Der wichtigste Teil Deiner Webseite sind die Inhalte, die Deine Webseitenbesucher sehen, doch wenn Deine Webseite nicht mobil-freundlich ist, war alles für die Katz.

Seit der Einführung des Mobile-First-Index muss Deine Webseite problemlos auf allen Mobilgeräten dargestellt werden können, damit sie in den Suchergebnissen platziert wird.

Da mittlerweile 60 % aller Suchanfragen auf einem Mobilgerät durchgeführt werden, hat Google seinen Algorithmus angepasst und crawlt nun auch mobile Webseiten.

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Wenn Du das berücksichtigst (und prüfst, ob Deine Webseite mobil-optimiert ist), kannst Du den aktuellen Stand Deiner Webseite nach dem Abschluss Deines Mini-Audits besser beurteilen.

Ich stelle Dir jetzt acht Schritte vor, um den SEO-Audit innerhalb einer Stunde durchzuführen.

1. Lass Deine Webseite crawlen (5 Minuten)

Der wichtigste Teil des SEO-Audits ist das Crawlen Deiner Webseite, darum solltest Du damit anfangen.

Du kannst Ubersuggest benutzen, um Deine Webseite nach möglichen Fehlern und Problemen zu durchsuchen. So geht’s:

Schritt Nr. 1 : Gib Deine URL in die Suchbox ein und klick auf „Suchen“.

Schritt Nr. 2 : Klick in der linken Seitenleiste auf „Seiten-Audit“.

Schritt Nr. 3 : Warte, bis die Durchsuchung abgeschlossen ist.

Nach der Webseitenprüfung bekommst folgende Informationen über Deine Webseite:

Mögliche Probleme, wie duplizierte Inhalte, Seiten mit zu niedriger Wortzahl, nicht verlinkte Seiten oder zu viele Weiterleitungen. Im unteren Abschnitt siehst Du die „Top SEO-Probleme“.

Falls die Prüfung SEO-Probleme zutage fördert, solltest Du auf die Ergebnisse klicken, um mehr darüber zu erfahren und herauszufinden, wie diese Probleme zu beheben sind. Beim Audit meiner Webseite ist zum Beispiel herausgekommen, dass 32 Seiten meiner Webseite zu wenige Wörter enthalten.

Ich kann diese Seiten jetzt der Reihe nach überprüfen, um herauszufinden, ob ich daran etwas ändern muss.

Und wofür ist das alles gut?

Mit einem Seiten-Audit kannst Du Deine Webseite aus den Augen des Googlebot betrachten.

Die manuelle Prüfung Deiner Webseite

Du kannst schnell herausfinden, wie Deine Webseite in den Suchergebnissen auf Google platziert wird, indem Du ein paar Suchanfragen durchführst.

Wie viele Deiner Seiten erscheinen bei der Eingabe wichtiger Keywords?

Erscheint Deine Webseite bei der Suche nach Deinem Namen oder Deiner Marke ganz oben?

Wo erscheint Deine Seite in den Suchergebnissen?

Um herauszufinden, welche Seiten gecrawlt werden, kannst Du diese Suchanfrage benutzen: “site:DeineDomain

Hier siehst Du das Ganze in Aktion:

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Wenn eine Seite fehlt, heißt das nicht, dass sie nicht gecrawlt werden kann, dennoch kann es sehr hilfreich sein, herauszufinden, woran es liegt.

Deine Webseite muss auch nicht unbedingt ganz oben stehen. Eine Position in der oberen Mitte der Suchergebnisse ist oft ausreichend.

2. Sorg dafür, dass nur eine Version Deiner Webseite durchsucht werden kann (5 Minuten)

Deine Webseite hat in der Regel mehrere URL-Versionen.

Die unterschiedlichen “Versionen” können der Suchmaschine jedoch unterschiedliche oder gar widersprüchliche Nachrichten senden, die sich auf das Crawling Deiner Seite auswirken.

Der Bot weiß nicht, welche Version die richtige ist.

Wenn die Suchmaschine nicht weiß, auf welche Version der Traffic weitergeleitet werden soll, dann wirkt sich das natürlich negativ aufs SEO-Ranking aus.

Es könnte sich beispielsweise um eine mobile und eine Desktop-Version derselben Seite handeln, die sich gegenseitig den Traffic stehlen, oder um eine “Https”- und eine ”Http”-Version, die um dasselbe Ranking konkurrieren.

Die Auswirkungen einer HTTP- und HTTPS-Version auf die SEO einer Webseite ist ein heiß diskutiertes Thema unter SEO-Experten.

Einige Webseite, die AdSense benutzen, um Geld zu verdienen, stellten nach der Umstellung auf HTTPS einen Rückgang ihrer Umsätze fest.

Der Umsatz von Crunchify ging nach Umstellung auf HTTPS um 10 % zurück.

Auf der anderen Seite werden Webseite ohne SSL-Zertifikat von Google bestraft.

Google hat eigens dafür sogar eine Warnung eingeführt, um dem Nutzer zu zeigen, dass die sich bei der Webseite um eine Seite ohne SSL-Zertifikat handelt. Diese Seiten werden mit dem Zusatz “Nicht sicher” markiert.

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Aufgrund dieser Änderungen solltest Du nur die HTTPS-Version Deiner Webseite benutzen.

3. Führe eine On-Page SEO-Prüfung durch (10 Minuten)

Wenn Du die Ergebnisse Deines Audits auswertest, musst Du prüfen, ob Deine Webseite optimiert ist.

Prüfe zuerst duplizierte Seiten, Überschriften und Title-Tags.

Wenn Du beispielsweise mehrere Blogbeiträge zum ähnlichen Thema geschrieben hast, so wie ich, tauchen bei der Prüfung vielleicht Inhalte auf, die scheinbar nichts in den Suchergebnissen zu suchen haben.

Das ist aber nicht weiter schlimm, denn uns geht es um duplizierte Inhalte, also identische Inhalte.

Du kannst Copyscape benutzen, den dieses Programm findet potenzielle SEO-Probleme, die durch duplizierte Inhalte entstehen.

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Achte vor allem auf die folgenden Rankingfaktoren, die von Google genutzt werden, um das Ranking Deiner Webseite in den Suchergebnissen zu bestimmen.

Die Überschriften und Title-Tags

Ein Title-Tag ist ein HTML-Code, der der Suchmaschine sagt, welche Teil der Seite die Seitenüberschrift ist. Diese Überschrift wird als Titel in den SERPs benutzt.

So wird er dargestellt:

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Du musst dafür sorgen, dass der Titel immer den Inhalt der jeweiligen Seite reflektiert. Deine Seite muss die Fragen der Nutzer beantworten, die sie in der Suchanfrage stellen.

Die ideale Länge eines Title-Tags beträgt 50 bis 60 Zeichen.

Benutze den Pixel-Checker, um die Länge Deiner Überschrift zu prüfen.

Die Meta-Beschreibung

Die Meta-Beschreibung wirkt sich zwar nicht direkt aufs Ranking aus, ist aber trotzdem wichtig.

Nutze die Meta-Beschreibung, um das Interesse des Nutzers für Deine Seite zu wecken. Deine Beschreibung muss interessant sein und neugierig machen, damit der Nutzer klickt.

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Google hat das Zeichenlimit der Meta-Beschreibung von 160 auf 320 Zeichen erweitert, Dir steht also mehr Platz zur Verfügung.

Die Seitenstruktur

Deine Webseite muss gut strukturiert und übersichtlich sein.

Sie braucht eine klare Hierarchie, damit Google die Seite problemlos analysieren und indexieren kann.

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Die Keyword-Platzierung

Jede Deiner Seiten muss ein Hauptkeyword enthalten, das in den ersten 100 Wörtern der Seite platziert werden muss.

In diesem Artikel über „Social Proof“ kommt es gleich zweimal vor.

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So hilfst Du Google dabei, das Thema Deiner Seite zu verstehen.

Das reicht aber noch nicht, denn Du musst das Keyword an weiteren Stellen einbauen, um bessere Rankings zu erzielen.

Keyword-Stuffing ist natürlich verboten, die strategische Platzierung Deines Keywords jedoch nicht.

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Die On-Page-SEO ist extrem wichtig und muss darum regelmäßig geprüft werden, sie ist aber nur ein Bestandteil Deiner SEO-Strategie.

4. Prüfe das interne und externe Linkprofil (10 Minuten)

Ich habe ja bereits erwähnt, dass Webseiten mit guter Struktur bessere Rankings erzielen, darum musst Du die internen und externen Links Deiner Webseite prüfen.

Manchmal werden Seiten verschoben oder gelöscht. So kommen kaputte Links zustande.

Aber keine Sorge, Du musst jetzt nicht auf jeden einzelnen Link klicken, um herauszufinden, ob er funktioniert.

Lade Dir das Programm Integrity oder Xenu Sleuth herunter. Beide helfen Dir dabei, kaputte Links auf Deiner Webseite zu finden. (Hinweis: Integrity funktioniert nur auf dem Mac.)

Beide Programme sind kinderleicht zu benutzen, ich werde den Prozess jetzt aber mit Integrity vorführen.

Lade das Programm herunter, installiere es, gib Deine URL in die Suchbox ein und klick auf “Go”.

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Du erhältst eine Liste mit allen Links Deiner Webseite.

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Oben Links wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse eingeblendet, die zeigt, wie viele Links überprüft wurden und wie viele dieser Links Probleme aufweisen.

Je nach Größe der Webseite und Anzahl der Links, solltest Du Deine Ergebnisse nach Links, Seite oder Status sortieren, um Dir eine bessere Übersicht zu verschaffen.

Links, die “404-Fehler” aufweisen, sollten sofort ausgetauscht werden, weil diese Fehler negative Auswirkungen auf die SEO haben.

Google bewertet interne und externe Links unterschiedlich, doch beide sind wichtig für die Suchmaschinenoptimierung.

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5. Prüfe die Ladegeschwindigkeit (10 Minuten)

Nutzer sind ungeduldig und Google weiß das.

Deine Kunden möchten nicht warten. Je länger Deine Webseite lädt, desto mehr Besucher springen ab und schließen die Seite wieder.

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Aus diesem Grund musst Du bei der Webseitenprüfung vor allem auf die Ladegeschwindigkeit Deiner Seite achten. Dass diese wichtig ist, wurde im Juli 2018 offiziell bekannt gegeben.

Wie prüft man die Geschwindigkeit einer Webseite?

Dafür kannst Du Ubersuggest benutzen. Es ist ganz einfach.

Schritt Nr. 1 : Gib die URL Deiner Webseite ein und klick auf „Suchen“.

Schritt Nr. 2 : Klick dann im linken Navigationsmenü auf „Seiten-Audit“.

Schritt Nr. 3 : Scroll nach unten zum Bereich „Websitegeschwindigkeit“.

Ubersuggest bewertet die Geschwindigkeit auf Desktop- und Mobilgeräten. Meine Webseite bekommt in beiden Fällen die Bewertung „ausgezeichnet“.

Du erhältst zudem weitere Angaben:

  • First Contentful Paint
  • Speed Index
  • Time to Interactive
  • First Meaningful Paint
  • First CPU Idle
  • Est. Input Latency

Falls die Geschwindigkeit Deiner Webseite nicht mit „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet wird, musst Du tätig werden.

Du könntest beispielsweise Deine Bilder optimieren, JavaScript minimieren, oder Caching zulassen.

Ubersuggest macht Vorschläge zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit, die Du umsetzen kannst.

6. Erstelle einen Analysebericht und werte Deine Kennzahlen aus (10 Minuten)

Du musst zuerst herausfinden, ob Dein Analyseprogramm (z. B. Google Analytics, Kissmetrics, usw.) Ergebnisse in Echtzeit liefert.

Wenn es das tut, wurde der Code richtig installiert.

Wenn nicht, muss der Code geprüft und der Fehler behoben werden.

Der Tracker-Code für Google Analytics muss über dem Header-Code im Quelltext jeder Seite platziert werden.

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Wenn das Programm richtig installiert wurde, kannst Du die Daten mit den Ergebnissen der Suchanfrage “site:DeineDomain” vergleichen.

Die Anzahl der Seiten im Analysebericht sollte mit der Anzahl der gefundenen Suchergebnisse übereinstimmen.

Falls das nicht der Fall sein sollte, können einige Deiner Seiten wahrscheinlich nicht gecrawlt werden.

Achte auf die Absprungrate

Google Analytics ermittelt die Absprungrate jeder Seite. Diese sollte möglichst niedrig sein, um das Rankig der Seite positiv zu beeinflussen.

Eine hohe Absprungrate deutet normalerweise darauf hin, dass der Nutzer die gewünschten Ergebnisse nicht finden konnte und darum zu den Suchergebnissen zurückkehrt, darum solltest Du sicherstellen, dass der Inhalt Deiner Seite auf Deine Zielgruppe zugeschnitten ist.

Du findest die Absprungrate Deiner Webseite in Google Analytics unter Zielgruppe > Übersicht.

Vergleiche Deine Daten mit MozBar

Du kannst die MozBar von Moz benutzen, um die Leistung Deiner Seiten mit einem Maßstab zu vergleichen.

MozBar ist eine Chrome-Erweiterung, mit dem Du die SEO-Daten anderer Webseiten oder Suchergebnisse sehen kannst.

Die Toolbar verfügt über mehrere Funktionen und kann ganz einfach im Browser installiert werden.

Du kannst MozBar zum Beispiel benutzen, um herauszufinden, welche Linktypen eine Webseite hat.

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Diese Informationen allein sind bereits sehr hilfreich, noch besser ist es jedoch, wenn Du die Link-Daten mit denen anderer Seiten vergleichst.

MozBar verfügt über eine Suchfunktion, die Dir das Leben erleichtern kann, denn Du kannst benutzerdefinierte Suchanfragen nach Standort, sogar nach Stadt, durchführen.

Das SEO-Tool zeigt Dir sogar die Page Authority der jeweiligen Seite an.

Dieser Messwert auf einer Skala von 1 bis 100 zeigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit die entsprechende Seite für einen bestimmten Suchbegriff in den Suchergebnissen platziert wird.

Mit diesem Programm und einem SEO-Audit kannst Du Dir blitzschnell einen Überblick darüber verschaffen, wie es um die Suchmaschinenoptimierung Deiner Webseite steht.

Je weniger Du herumraten musst, desto besser wird Dein SEO-Audit.

Du kannst Version 3 sogar benutzen, um Deine Social-Media-Aktivitäten zu verfolgen.

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7. Führe eine Off-Page-SEO-Prüfung und ein Backlink-Audit durch (10 Minuten)

Backlinks sind wichtig für eine gute SEO.

Google und andere Suchmaschinen greifen auf Backlinks zurück, um zu bestimmen, ob die jeweilige Seite relevant ist und hilfreiche Informationen für den Nutzer enthält.

Die Bots achten bei der Off-Page-SEO aber nicht nur auf Hyperlinks, sie suchen auch nach schlechten Kundenbewertungen, darum musst Du wissen, was innerhalb und außerhalb Deiner Webseite vor sich geht.

Führe eine Backlink-Prüfung durch

Benutze Ubersuggest, um Dein Linkprofil zu prüfen und herauszufinden, welche Backlinks auf Deine Webseite verweisen.

Schritt Nr. 1: Gib die URL Deiner Webseite ein und klick auf „Suchen“.

Schritt Nr. 2: Klick auf „Backlinks“.

Schritt Nr. 3: Schaue Dir den Bericht an.

Backlink-Audits sind aus folgenden Gründen sinnvoll:

  • Du kannst Dein aktuelles Linkprofil analysieren und herausfinden, wie es Deine Webseite beeinflusst.
  • Du erfährst, was Du machen musst, um mehr hochwertige Links aufzubauen.
  • Du kannst das Linkprofil Deiner Mitbewerber analysieren und ihre Backlinks klauen.

Belasse es aber nicht bei der Backlink-Prüfung.

Deine Konkurrenten arbeiten sicherlich fleißig an ihrer Link-Strategie, darum darfst Du keine Zeit verlieren. Wahrscheinlich werden die für bestimmte Suchbegriffe über Deiner Webseite platziert.

Auch dabei kann Ubersuggest helfen, denn Du kannst sehen, für welche Keywords die Webseiten Deiner Konkurrenten in den Suchergebnissen angezeigt werden. Ubersuggest zeigt Dir auch, welche Backlinks auf diese Seiten verweisen.

Du kannst das Linkprofil Deiner Mitbewerber ausspionieren und die Ergebnisse anschließend mit Deiner eigenen Webseite vergleichen. Das geht so:

Schritt Nr. 1 : Gib die URL Deines Mitbewerbers ein und klick auf „Suchen“.

Schritt Nr. 2 : Klick auf „Keywords“.

Schritt Nr. 3 : Schau Dir die Ergebnisse an.

Du bekommst eine Liste mit den Suchbegriffen, für die die Webseite Deines Mitbewerbers in den Suchergebnissen erscheint und erhälst zudem folgende Daten zu jedem Keyword:

  • Suchvolumen – Die durchschnittliche Anzahl der monatlichen Suchanfragen mit diesem Keyword.
  • Position – Die Position, auf der die Webseite in den Suchergebnissen auf Google erscheint.
  • Geschätzte Seitenaufrufe – Der geschätzte monatliche Traffic, der über diese Keyword auf die Webseite kommt.
  • SD – Der geschätzte Wettbewerb in der organischen Suche, je höher die Zahl, desto höher die Konkurrenz.

Sei in den sozialen Medien aktiv.

Die sozialen Medien eignen sich bestens für den Linkaufbau und die Steigerung der Interaktionsrate, nutze sie also für die Suchmaschinenoptimierung.

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Du solltest herausfinden, auf welchen sozialen Plattformen sich Deine Zielgruppe am meisten aufhält.

Du kannst die sozialen Medien benutzen, um Deine SEO zu verbessern.

  • Du steigerst die Anzahl Deiner Backlinks. Nutzer, die in den sozialen Medien auf Deine Inhalte aufmerksam werden, setzten vielleicht einen Link auf Deine Webseite.
  • Du steigerst Deine Markenbekanntheit, was dazu führt, dass Deine Webseite in den Ergebnissen von mehr Suchanfragen erscheint, auch für Suchanfragen nach Deinem Markennamen.

Nutze die sozialen Medien, um mehr Traffic zu generieren und Deine Webseite in Umlauf zu bringen, so steigerst Du Deine Reichweite und bist nicht einzig und allein auf die Suchmaschinen angewiesen.

Die Nutzung der sozialen Medien ist zudem einfacher als die Planung und Durchführung einer Linkbuilding-Kampagne.

Mit dem Facebook Sharing Debugger kannst Du überprüfen, wie Deine Inhalte auf Facebook angezeigt werden.

Mit diesem Tool kannst Du Deine Open Graph Tags prüfen.

Fazit

Viele SEO-Experten debattieren, welches die besten Tools und Programme für ein SEO-Audit.

Bei einer Sache sind sich jedoch alle einig, und zwar darüber, dass Du die Leistung Deiner SEO regelmäßig überprüfen solltest, denn Algorithmen, Maßstäbe, Trends und die Konkurrenz verändern sich ständig.

Ist Deine Webseite auf dem aktuellen Stand?

Nutze diesen Artikel als Checkliste, um in einer Stunde eine komplette Webseitenprüfung durchzuführen, kleine Änderungen vorzunehmen, Fehler zu beheben und Deine SEO-Strategie anzupassen.

Zuerst musst Du den aktuellen Stand Deiner Webseite mit Ubersuggest prüfen, indem Du die Seite crawlen lässt.

Finde und entferne duplizierte Inhalte mit Copyscape.

Achte vor allem darauf, dass es nur eine Version Deiner Webseite gibt, führe eine Suchanfrage nach Deiner eigenen Webseite durch und prüfe alle On-Page SEO-Elemente.

Wirf einen Blick auf die Analyseberichte von Google Analytics oder installiere MozBar, um besonders schnellen Zugriff auf alle Daten zu erhalten.

Prüfe die Off-Page SEO, führe eine Wettbewerbsanalyse durch und teile Deine Inhalte aktiv in den sozialen Medien.

Wenn das SEO-Audit abgeschlossen ist, solltest Du Deine aktuelle SEO-Strategie überdenken und ggf. anpassen.

Je öfter Du hilfreiche Inhalte und Seiten in den sozialen Medien teilst, desto häufiger erscheint Deine Webseite in den Suchergebnissen für relevante Suchbegriffe.

Wenn Du konsequent bist, wirst Du garantiert bessere SEO-Rankings erzielen.

Welche technischen SEO-Elemente überprüfst Du regelmäßig?

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