Der On-Page SEO Spickzettel

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In den vergangenen Jahren hat Google immer wieder zahlreiche Updates für den Such-Algorithmus herausgebracht, von denen Panda, Penguin und Hummingbird die wohl größten Veränderungen brachten. Jedes Update führt neue Regeln ein, die Auswirkungen auf das Linkprofil, den Linkaufbau und die Nutzung von Ankertexten haben.

Trotz der zahlreichen Updates ist die On-Page SEO fast unverändert geblieben. Die On-Page SEO ist voll und ganz auf den Nutzer ausgerichtet, doch einige Webseitenbetreiber scheinen dies noch immer nicht akzeptieren zu wollen.

Google will den Nutzer glücklich machen, darum muss Deine Webseite ihn voll und ganz zufriedenstellen. Google kann aber nur wissen, dass die Nutzer glücklich sind, wenn sie engagiert sind und sich mit den Inhalten Deiner Webseite beschäftigen. Wie viel Zeit verbringt ein Nutzer normalerweise auf Deiner Webseite?

Der heutige Artikel ist ein Spickzettel für On-Page SEO. Ich werde Dir zeigen, welche SEO-Elemente wichtig sind und worauf bei jeder Strategie zu achten ist. Mit diesem Spickzettel kannst Du mehr Traffic bekommen, Deine Rankings steigern und außerdem macht er die Off-Page SEO ein bisschen leichter.

1. Die Ladegeschwindigkeit

Überflüssige und duplizierte Inhalte machen eine Webseite langsamer, darum sollten sie entfernt werden.

Niemand wartet gerne, hab ich nicht recht? Wenn wir nicht sofort auf die gewünschten Inhalte zugreifen können und sofortige Befriedigung erhalten, werden wir ungeduldig.

Aus diesem Grund ist die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite ein wichtiger Rankingfaktor für Google (das ist sie übrigens schon seit langer Zeit). Hier ist ein Ausschnitt aus dem Webmaster Central Blog:

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Im Jahr 2010 gab Matt Cutts bekannt, dass die Ladegeschwindigkeit nicht so wichtig ist wie andere Faktoren, u. a. die Relevanz der Webseite oder Backlinks. Das ist jedoch nicht mehr der Fall, denn mittlerweile zählt die Geschwindigkeit einer Webseite zu den wichtigsten Rankingfaktoren und ist mindestens genau so wichtig wie der eingegebene Suchbegriff.

Aktuelle Studien zur Ladegeschwindigkeit zeigen, dass bereits eine Sekunde Zeitverzögerung zu sieben Prozent Kundenverlust führen kann.

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Noch mal, falls es Dir noch nicht klar war: Die Ladegeschwindigkeit hat Auswirkung auf Dein Ranking, wie die folgende Infografik deutlich macht (klick hier, um die Grafik zu vergrößern).

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Mit Ubersuggest kannst Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite prüfen und weitere Ranking-Faktoren einsehen. Das geht so:

Schritt Nr. 1: Gib Deine URL in die Suchbox ein und klick auf „Suchen“.

Schritt Nr. 2: Klick in der Linken Seitenleiste auf „Seiten-Audit“.


Schritt Nr. 3: Scroll nach unten bis zum Bereich mit der Überschrift „Websitengeschwindigkeit“.


Hier findest Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite auf Desktop- und Mobilgeräten. Meine Webseite bekommt in beiden Fällen die Bewertung „ausgezeichnet“.

Die Geschwindigkeit der Webseite wird folgendermaßen aufgeschlüsselt:

  • First Contentful Paint
  • Speed Index
  • Time to Interactive
  • First Meaningful Paint
  • First CPU Idle
  • Est. Input Latency

Du musst aber nicht gleich in Panik geraten, falls Deine Webseite ein schlechteres Ergebnis erzielt, denn es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Geschwindigkeit einer Webseite zu verbessern. Eine Möglichkeit, die jedoch Geld kostet, ist die Nutzung eines Content Delivery Networks (CDN).

Falls Deine Webseite in WordPress erstellt wurde, kannst Du Plug-ins installieren, um die Ladegeschwindigkeit zu senken.

2. Meta-Tag-Grundlagen

Benutzt Du Meta-Tags? Der Einfluss von Title-Tags und der Meta-Beschreibung aufs Ranking verändert sich zwar ständig, dennoch sind sie auch weiterhin wichtig.

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Hier sind die wichtigsten Meta-Tags der On-Page SEO:

Title-Tag: Der Title-Tag ist die Überschrift der jeweiligen Seite und wird als Titel der Suchergebnisse benutzt. Der Title-Tag sollte möglichst kurz, verständlich und beschreibend sein. Jede Seite Deiner Webseite muss ihren eigenen und einzigartigen Title-Tag haben.

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Die ideale Länge beträgt 50 bis 60 Zeichen. Falls Dein Title-Tags länger ist, wird er von Google nach 60 Zeichen abgeschnitten.

Mit dem Preview-Tool von Moz kannst Du prüfen, wie der Titel-Tag in den Suchergebnissen erscheinen würde.

Meta-Beschreibung: Die Meta-Beschreibung wird ebenfalls im Suchergebnis eingeblendet.

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Sie ist, wie der Name bereits sagt, eine Beschreibung der jeweiligen Seite, die der Suchmaschine verrät, um welches Thema es geht und für welche Zielgruppe die Seite demnach interessant sein könnte. Die Beschreibung muss beschreibend und kurz sein. Sie sollte maximal aus 320 Zeichen bestehen.

Die Meta-Beschreibung darf jedoch keine überflüssigen Keywords enthalten, denn das könnte Deinem Ranking schaden, außerdem bietet sie nicht eh genug Platz für Keyword-Stuffing. Du solltest Synonyme oder LSI-Keyword des Hauptkeywords benutzen, um der Beschreibung mehr Kontext zu verleihen und die Suchmaschine glücklich zu machen.

Wenn Dein Hauptkeyword “Web-Traffic gewinnen” lauten würde, wären folgende Begriffe geeignete LSI-Keywords:

  • Webseitenbesucher gewinnen
  • kostenlosen Traffic generieren
  • Besucher auf die Webseite schicken
  • Webseitenbesucher anlocken

Achte darauf, dass jede Seite Deiner Webseite eine einzigartige Meta-Beschreibung und ihren eigenen Title-Tag bekommt, denn Meta-Elemente dürfen nicht wiederholt werden. Um herauszufinden, ob Du duplizierte Meta-Tags hast, kannst Du Ubersuggest benutzen. Du findest diese Informationen ebenfalls im Seiten-Audit, dem Du auch die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite entnimmst. Die Seite sieht so aus:

Hier findest Du Probleme und Fehler. Die Webseite aus dem oberen Beispiel hat acht Seiten mit duplizierten Title-Tags. Wenn ich jetzt auf diesen Fehler klicke, sehe ich folgendes:


Klicke auf das Ergebnis aus der Spalte „Seiten-URL“, um eine Liste mit Seiten, die von duplizierten Title-Tags betroffen sind, angezeigt zu bekommen. Diese Liste sieht so aus:


Duplizierte Title-Tags sollten nicht vorkommen, es sei denn, es gibt einen guten Grund dafür, wie beispielsweise mehrsprachige Webseiten (siehe das obere Beispiel) und müssen sofort behoben werden.

3. Inhalte, mit denen man mehr Such-Traffic gewinnt

Deine Inhalte sind die Grundlage Deines Unternehmens und On-Page SEO ist die Grundlage des Contentmarketings. Du hast die Aussage “Content is King” bestimmt schon mal irgendwo gehört. Erfolgreiches Contentmarketing erfordert jedoch mehr als nur “Inhalt”. Du bist auf die Art von Inhalt angewiesen, mit der man Traffic gewinnt und das Wachstum eines Unternehmens fördert.

Dies beinhaltet die Verwendung spezifischer Keyword-Komponenten, wie beispielsweise Long-Tail-Keywords.

Ausführliche und lange Inhalte führen zudem zur Steigerung Deines Traffics, da mehr Besucher über Long-Tail-Suchanfragen auf Deine Webseite zugreifen. Diese Suchbegriffe lassen auf die Bedürfnisse des Nutzers schließend und deuten oft eine gewisse Dringlichkeit an. Die Suchmaschine schickt mehr Nutzer auf Deine Webseite, weil Du ihnen bei der Lösung ihrer Probleme behilflich bist.

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Deine Kunden sind nicht dumm, darum solltest Du ihnen aufmerksam zuhören und von ihnen lernen, denn ihre Suchanfragen bestehen oft aus gezielten Fragen. Diese Fragen verraten Dir mehr über den Nutzer und seine Bedürfnisse.

Sie suchen gezielt nach Inhalten, die ihnen bei der Lösung ihrer Probleme helfen.

Deine Inhalte müssen demnach praktisch, nützlich und hilfreich sein. Zudem sollten Inhalte folgende Charakteristiken aufweisen:

  • Sie müssen interessant sein.
  • Sie müssen ausführlich und gut geschrieben sein.
  • Sie müssen auf die Bedürfnisse des Nutzers eingehen.
  • Sie müssen auf die Lösung eines Problems ausgerichtet sein.
  • Sie sollten für ein Keyword mit hohem Suchvolumen optimiert werden.

Demand Metric sagt, dass sich 76 % aller Onlinekunden einem Unternehmen näher fühlen, wenn dieses Unternehmen Inhalte erstellt, die auf den Kunden ausgerichtet sind. Aus diesem Grund sind 78 % aller Marketingleiter davon überzeugt, dass benutzerdefinierte Inhalte die Zukunft des Marketings sind.

Früher konnte man duplizierte Inhalte veröffentlichen, um ein Spitzenranking zu erzielen, da die Suchmaschine dann mehr Inhalte fand und indexierte, doch heute wird man vom Such-Algorithmus für solch unseriöse Strategien bestraft.

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Inhalte, die auf den Nutzer ausgerichtet sind, machen besagten Nutzer glücklich, darum möchte ich an dieser Stelle auf den wichtigsten Aspekt des Contentmarketings eingehen, die Optimierung der Nutzererfahrung.

Diese fängt beim eingegebenen Suchbegriff an, der Hinweise auf die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers liefert.

Ein kleiner Einblick in die Optimierung der Nutzererfahrung: On-Page SEO beginnt und endet mit dem Nutzer. Deine Webseite sollte nicht auf die Suchmaschinen ausgerichtet sein. Eine Webseite muss immer für den Nutzer gebaut werden, denn der Googlebot schreibt keine Kommentare, meldet sich nicht für Deinen Newsletter an und kauft auch keins Deiner Produkte. Diese Aktionen können nur von echten Nutzern durchgeführt werden.

Die On-Page SEO besteht aus mehreren Elementen, die sich direkt auf den Seiteninhalt, die Webseite selbst und die Webseitenstruktur auswirken, mit anderen Worten, die internen Faktoren Deiner Webseite helfen dem Besucher dabei, sich besser zurechtzufinden.

Bei der Optimierung der Nutzererfahrung geht es in erster Linie darum, die Inhalte Deiner Webseite so zu gestalten, dass der Nutzer die gewünschten Informationen sofort finden kann – ein weiterer Grund dafür, warum Du Deine Ladezeiten verbessern solltest.

Um die Nutzererfahrung Deiner Webseite zu verbessern, kommt es mitunter zu duplizierten Inhalten in Deiner Sitemap, da sich der Nutzer so besser schneller und einfacher zurechtfinden kann, allerdings musst Du die Suchbots in diesem Fall wissen lassen, dass diese duplizierten Inhalte nicht indexiert werden sollen.

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Dein Hauptziel sollte immer darin bestehen, dem Nutzer eine optimale Erfahrung zu bieten. Eine Studie von Ruby Newell-Legner zeigt, dass 12 positive Erfahrungen die negativen Effekte einer schlechten Kundenerfahrung ersetzen und somit wieder gut machen können.

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Bei der Optimierung der Nutzererfahrung geht es in erster Linie um die Beantwortung der Fragen der Nutzer mit Hilfe gut geschriebener und übersichtlicher Inhalte, nicht um die Nutzung der richtigen Keywords. Wenn der Nutzer beispielsweise nach “E-Gitarren-Lektionen” suchen würde, dann wäre die folgende Überschrift und Beschreibung falsch gewählt:

Einfache E-Gitarren-Lektionen für alle, die E-Gitarre spielen lernen möchten

Bist Du auf der Suche nach einfachen E-Gitarren-Lektionen, mit denen Du in Nullkommanichts zum E-Gitarren-Profi wirst? Mit diesen E-Gitarren-Lektionen bist Du auf dem richtigen Weg. Hier lernst Du in weniger als 30 Tagen alle wichtigen E-Gitarren-Akkorde.

Die obere Überschrift und Beschreibung wurde nicht mit dem Gedanken an den Nutzer geschrieben, denn das Beispiel enthält überflüssige Keywords und außerdem ist es nicht gut formuliert, sondern sogar verwirrend.

Um Dir zu zeigen, wie die Nutzeroptimierung in den Praxis funktioniert, formuliere ich die Überschrift und Beschreibung jetzt um, ohne das Keyword “E-Gitarren-Lektionen” zu verlieren:

Mit diesen Lektionen wirst Du zum E-Gitarren-Profi

Kann man das Gitarrespielen gemütlich von zu Hause aus lernen? Viele Anfänger würden jetzt wahrscheinlich zum Buch greifen, doch es gibt einen besseren Weg. Mit E-Gitarren-Lektionen vom Profi, der weiß, was er tut, kannst auch Du Gitarre spielen lernen. Ich möchte meine Gitarrenkenntnisse hier zwar nicht zur Schau stellen, doch ich kann Dir dabei helfen, diese Kunst zu meistern.

Kannst Du den Unterschied erkennen? Im zweiten Beispiel kommt das Hauptkeyword lediglich einmal vor, außerdem erscheint die Beschreibung plausibel. Das zweite Beispiel lässt sich zudem besser lesen und ist verständlicher.

Bei der Optimierung der Nutzererfahrung spielt das Keyword nicht die entscheidende Rolle, es geht vielmehr um die Nutzerabsicht – der Grund, warum der Nutzer diesen Suchbegriff in die Suchmaschine eingegeben hat.

Wenn die On-Page SEO-Optimierung effizient durchgeführt wird, machst Du Dein Suchergebnis bereits vor dem Klick attraktiver für den jeweiligen Nutzer, indem Du auf den Vorteil hinweist, den sich dieser vom Klick erhoffen kann.

Brian Clark findet die richtigen Worte. Er sagt, Google, sei wie ein Kleinkind, das bei der Hand genommen und geführt werden muss.

Er sagt: “Du musst die Suchmaschinen per Hand mit hilfreichen Inhalten, über die sich die Nutzer freuen werden, füttern.”

Im Laufe der Jahre haben Brian und sein Team viele wertvolle Blogbeiträge und Artikel verfasst. Dank der richtigen Nutzung von Keywords und sorgfältig ausgewählter Content-Marketing-Strategien ist sein Blog (copyblogger.com) zu einem digitalen Medienunternehmen herangewachsen, das auf 7 Millionen US-Dollar geschätzt wird.

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Ein weiterer wichtiger Aspekt der Nutzererfahrung ist das funktionelle Design. Steve Jobs sagte ja schon immer, dass sich das Design nicht ausschließlich “auf das Aussehen eines Gerätes” beschränkt, sondern auch “dessen Funktionsweise” beschreibt.

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Hier sind weitere Faktoren, die Dir dabei helfen, Deine Webseite besser auf den Nutzer auszurichten:

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Das Unternehmen Apple dient hier als hervorragendes Beispiel. Die meisten Unternehmen verkaufen Funktionen, doch Apple verkauft sein einzigartiges Design.

Apple-Kunden vertrauen der Marke und empfehlen die Produkte des Unternehmens sehr gerne an Freunde und Bekannte weiter. Das liegt nicht nur an der überragenden Produktqualität und dem tollen Preis-Leistungsverhältnis, sondern auch am ansprechenden Design und der tollen Nutzererfahrung.

HubSpot.com glänzt ebenfalls mit einer hervorragenden Nutzererfahrung, da man sich problemlos auf der Webseite zurechtfinden kann, die Farbgestaltung ansprechend gewählt wurde und weil die Inhalte auch höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.

So funktioniert der Google Panda-Algorithmus: Das Panda-Update wurde im February 2011 herausgebracht. Es wurde entwickelt, um Google dabei zu unterstützen, dem Nutzer bei Eingabe eines bestimmten Suchbegriffes nur qualitativ hochwertige Ergebnisse zu präsentieren.

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Google führt regelmäßig neue Updates ein, doch die Effekte des Panda-Updates sind auch heute noch zu spüren. Vielleicht kannst Du Dich noch daran erinnern, dass nach Einführung des Updates vor allem Webseite mit minderwertigen Inhalten verstärkt betraft wurden. Wenn Du die Qualität der heutigen Suchergebnisse jetzt aber mal mit den Ergebnissen von vor 10 Jahren vergleichst, stimmst Du mir sicherlich zu, dass die Suchmaschine seit Panda bessere Suchergebnisse liefert.

Unternehmer und Vermarkter haben mittlerweile erkannt, dass man ohne qualitativ hochwertige Inhalte nichts erreichen kann.

Panda erleichtert Unternehmen die Bereitstellung wertvoller Informationen und ermöglicht den gegenseitigen Austausch mit der Zielgruppe. Man kann seinen Kunden wertvolle Einblicke sowie Ratschläge bieten und gleichzeitig auf Kundenfragen und Vorschläge eingehen.

Das Google-Update Hummingbird verfolgt ein ähnliches Ziel. Es wurde entwickelt, um Kunde und Unternehmen näher zusammenzubringen und Unternehmen dazu zu bringen, besser aus die Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen.

Wenn Du Deine Rankings verbessern möchtest, musst Du auf Folgendes achten:

Qualitativ minderwertige Inhalte sollten vermieden werden. Die Tage generischer Inhalte sind gezählt. Ich muss an dieser Stelle sicherlich nicht weiter auf das Thema eingehen.

Dünne Inhalte sollten ebenfalls vermieden werden. Dünne Inhalte sind Inhalte, die dem Leser keinen Mehrwert bieten und wenig hilfreiche Informationen enthalten. Wenn Du bessere Rankings in den SERPs erzielen möchtest, musst Du längere und ausführlichere Blogbeiträge schreiben.

Artikel, die nur 300 bis 500 Wörter enthalten, sind demnach nutzlos, es sei denn, sie enthalten eine Infografik. Schreibe stattdessen ausführliche Artikel, die über 2.000 Wörter enthalten, denn die Länge eines Artikels nimmt Einfluss auf dessen Ranking in den Suchergebnissen.

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98 % meiner Artikel enthalten um die 5.000 Wörter und da ich regelmäßig ausführliche und hilfreiche Blogbeiträge schreibe, verbessere ich dadurch mein Ranking für zahlreiche Keywords. Ich bekomme auch mehr Backlinks, weil ich anderen Webseite viel Material zur Verfügung stelle, dass problemlos zitiert und verlinkt werden kann. Meine Webseite wird für den überaus beliebten Suchbegriff “Blog-Traffic” sogar auf Position drei der Suchergebnisse platziert. Überzeuge Dich selbst davon:

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Der Inhalt muss frisch sein. Die Frische und Aktualität Deiner Inhalte hat natürlich ebenfalls Auswirkungen auf Deine Platzierung in den Suchergebnissen. Google legt sehr viel Wert auf „frische Inhalte“.

Die Suchmaschine bevorzugt aktuelle Informationen, überarbeitete Inhalte und Artikel, in denen es um aktuelle Trends geht.

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, wie Google erkennt, dass es sich um einen frischen Inhalt handelt und wie dieser bewertet wird. Nun, Amit Singhal sagt, dass “unterschiedliche Suchanfragen unterschiedliche Ansprüche in Bezug auf Aktualität haben”.

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Dieser Rankingfaktor ist übrigens nicht neu. Google bewertete Inhalte bereits vor der Einführung des ‚Document Scoring Based on Document Content Update‚, für das Google 2003 Patent anmeldete, im Hinblick auf ihre Aktualität.

Einige Suchbegriffe setzten ein gewisses Maß an Frische und Aktualität voraus. Nutzer, die beispielsweise nach ‚Coupon für Hosting 2020‘ suchen, sind natürlich nicht an einem abgelaufenen Coupon aus dem Jahr 2019 oder 2018 interessiert.

Amit teilt Keywords, die mit höherer Wahrscheinlichkeit frische Inhalte erfordern, in drei Kategorien ein:

Angesagte Trends und aktuelle Geschehnisse: Aktuelle Geschehnisse oder Trends finden im selben Moment weltweit statt. Für einen Spielehersteller könnte es sich zum Beispiel um die Einführung eines neuen Videospiels handeln. Weltweite und lokale Trends findest Du hier: Google.com/trends.

Zu den Webseiten, die diesen Rankingfaktor gekonnt ausnutzen, gehört Mashable. Auf ihrer Webseite findet man aktuelle Artikel zu Themen wie Unterhaltung, Technologie, Start-ups, Unternehmertum, Bildung und Politik. Die On-Page SEO der Webseite ist für Keywords aus den Bereichen Klatsch und aktuelle Nachrichten optimiert.

Veranstaltungen und Events: Veranstaltungen die jede Woche, jeden Monat oder jährlich stattfinden, bringen Dir „Frische-Punkte“ ein, weil diese Inhalte regelmäßig aktualisiert werden. Folgende Keywords werden immer wieder bei Google eingegeben:

  • AT&T Jahresumsatz
  • NFL Ergebnisse
  • The Voice Teilnehmer

Informationen, die regelmäßig aktualisiert werden müssen: Gewisse Inhalte müssen regelmäßig aktualisiert werden, damit die Informationen nicht veralten. Ein gutes Beispiel dafür sind Suchergebnisse für Keywords wie „die besten DSL-Kameras“ oder „die besten Fitness-Programme“.

Die oben genannten Kategorien werden von Google als Maßstab zur Bewertung der Aktualität eines Inhaltes herangezogen. Google achtet zudem aber auch auf das Datum der Veröffentlichung, denn alte Inhalte verlieren im Laufe der Zeit an Aktualität doch neue oder überarbeitete Inhalte mit einem neuen Veröffentlichungsdatum steigen im Ranking und nehmen den Platz veralteter Inhalte ein.

Was kann man also machen, damit eine Webseite nicht an Aktualität verliert und stetig neuen Traffic gewinnt?

Man muss regelmäßig neue und aktuelle Inhalte veröffentlichen, am besten einen Artikel pro Tag.

Dieser Artikel sollte praktische und hilfreiche Tipps enthalten und muss auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sein. Für einen vielbeschäftigten Unternehmer sind zwei Artikel pro Woche ebenfalls akzeptabel. So enthält Deine Webseite immer frische und aktuelle Inhalte, die vom Googlebot gefunden und indexiert werden können.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Google dem Nutzer bevorzugt aktuelle Suchergebnisse zeigt, wenn dieser ein bestimmtes Keyword eingibt. Um dies zu umgehen, greifen viele Black Hat SEOs zu unseriösen Methoden und gaukeln der Suchmaschine vor, dass ihre Inhalte aktuell sind, indem sie einfach das Veröffentlichungsdatum ihrer alten Artikel und Seiten änder, ohne diese Überarbeitet zu haben.

Das mag zwar funktionieren, ist aber auch riskant und wird früher oder später nach hinten losgehen, lasse Dich also bitte nicht auf solch unseriöse Methoden ein, sollten sie auch noch so verlockend sein. Warum solltest Du Deine Inhalte und das Datum der Veröffentlichung manipulieren, wenn Du dafür von Google bestraft werden könntest?

Content Engagement: Das Word “Engagement” bedeutet in diesem Fall so viel wie ‚Interaktivität‘. Ein Inhalt ist nur dann qualitativ hochwertig, wenn der Nutzer mit diesem Inhalt interagiert. Du musst Deine Leser aktiv in die Erstellung Deiner Inhalte miteinbeziehen, um die richtigen Inhalte für sie zu erstellen. Suchmaschinen lieben das.

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Die On-Page Optimierung hilft Dir dabei, den jeweiligen Inhalte besser auf die Bedürfnisse des Nutzers auszurichten. Um Kunden für Dein Unternehmen zu gewinnen, musst Du Dich mit potenzielle Kunden austauschen.

Brandon Dennis von Scotch and Smoke Rings hat seine Interaktionsrate auf Facebook mit Buffer um 200 % gesteigert. Er erzielte dieses Ergebnis, indem er genau zum richtigen Zeitpunkt Beiträge veröffentlichte, die seine Zielgruppe interessant fand, und auf diese zugeschnitten waren.

Er hatte sich vorher erkundigt und herausgefunden, um welche Uhrzeit Nutzer auf Facebook und Twitter am aktivsten sind. Hier ist die entsprechende Infografik:

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Da er seine Beiträge nun immer zur richtigen Uhrzeit veröffentlichte, stiegen seine Interaktionen auf Facebook von 150 auf 700 pro Tag. Das ist eine Steigerung von 365 %.

Programme, die bei der Erstellung von Inhalten behilflich sein können: Ein essentieller Bestandteil der On-Page-SEO sind natürlich die Inhalte Deiner Webseite, darum musst Du dieser Aufgabe Deine volle Aufmerksamkeit widmen. Allerdings musst Du auch einen Weg finden, um das Schreiben Deiner Artikel zu automatisieren, da Schnelligkeit besonders wichtig ist, um ein gutes Ranking zu erzielen. Aus diesem Grund solltest Du ein Programm benutzen, dass Dir beim Prozess der Automatisierung behilflich sein kann. Ich empfehle folgende Tools:

Ubersuggest: Mit diesem Tools findest Du gut konvertierende Long-Tail-Keywords mit hohem Suchvolumen. Der Prozess besteht aus vier einfachen Schritten.

Schritt Nr. 1: Gib ein Keyword ein und klick auf „Suchen“.

Schritt Nr. 2: Klick in der linken Seitenleiste auf „Keyword-Ideen“.


Schritt Nr. 3: Schau Dir die Keyword-Vorschläge an.


Ich schau mir immer zuerst die Keyword-Ideen auf der ersten Liste unter dem Reiter „Vorschläge“ an, falls Du jedoch noch mehr Ideen brauchst, kannst Du auf die nebenstehenden Reiter klicken.

  • Ähnlich
  • Fragen
  • Präpositionen
  • Vergleiche

Die Keywords im Bereich „Fragen“ sind immer sehr aufschlussreich, weil ich hier Fragen finde, die von den Nutzern in die Suchmaschine eingegeben werden.


Schritt Nr. 4: Klick auf ein Keyword.

Wenn Du ein interessantes Keyword gefunden hast, das Du gerne benutzen würdest, kannst Du auf das Keyword klicken, um einen detaillierten Bericht aufzurufen.


In diesem Bericht findest Du die Top 100 URLs, die für diesen Suchbegriff in den Suchergebnissen auf Google platziert werden und zudem noch folgende Daten:

  • Geschätzte Seitenaufrufe – Der geschätzte monatliche Traffic, der über dieses Keyword auf die Webseite zugreift.
  • Links – Die Anzahl der verweisenden Backlinks anderer Webseiten.
  • Domain Score – Die allgemeine Stärke der Webseite auf einer Skala von 1 (schwach) bis 100 (stark).
  • Social Shares – Dieser Wert zeigt an, wie oft die URL in den sozialen Medien geteilt wurde.

Anhand dieser Daten lässt sich bestimmen, ob sich das jeweilige Keyword lohnt. Wenn Deine Webseite für den Begriff „Contentmarketing-Beispiele“ auf der ersten Position der Suchergebnisse platziert werden würde, dann würdest Du pro Monat durchschnittlich 303 neue Besucher gewinnen.

Klick dann auf „Content-Ideen“, denn hier findest Du beliebte Artikel und Blogbeiträge zum jeweiligen Keyword, die Du als Inspirationsquelle nutzen kannst.


Wir nehmen jetzt einfach mal diesen Artikel als Beispiel: 29 wichtige Kennzahlen fürs Contentmarketing

Hier sind ein paar Ideen, um diese Überschrift noch besser zu machen:

  • 59 wichtige Kennzahlen fürs Contentmarketing
  • 37 Kennzahlen fürs Contentmarketing, die Du kennen musst
  • 100 Contentmarketing-Statistiken, die Dich schockieren werden

Du hast das Prinzip sicherlich verstanden. Jetzt musst Du nur noch einen Artikel schreiben, der besser und ausführlicher ist als die Artikel, die bereits in den Suchergebnissen erschienen. So stichst Du die Konkurrenz aus.

Blog Topic Generator von HubSpot: Dieses Tool gehört definitiv zu meinen Lieblingsprogrammen. Falls Du mal wieder an einer Schreibblockade leidest und Dir einfach nichts Gescheites einfallen will, kannst Du einfach ein paar Keywords eingeben und auf “Give Me Blog Topics!” klicken.


HubSpot stellt jetzt fünf Überschriften zudammen, zu denen Du dann Artikel schreiben kannst. Du kannst die Überschriften natürlich auch noch überarbeiten und verbessern, falls Du jedoch unter Zeitdruck leidest, könntest Du sie einfach so benutzen, wie sie sind. Ich finde die automatisch erzeugten Überschriften wirklich sehr gelungen. Überzeuge Dich selbst:


nTopic: Relevanz ist der Schlüssel zum Erfolg. Interne Links, externe Links und Inhalte müssen genaustens aufeinander und auf das jeweilige Thema abgestimmt sein. Linkbuilding ist wichtig, wenn man ein gutes Ranking erzielen möchte.

Falls Du Dir nicht sicher bist, ob Dein gewähltes Thema oder Keyword relevant genug sind, kann nTopic.org Abhilfe schaffen.

Gib die URL Deines Blogs und Dein gewähltes Thema (z. B. Social Media Marketing) in die Suchbox ein und klick auf „Score“.

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Hier ist eine Liste mit weiteren Tools, die beim Schreiben von Blogbeiträgen helfen können und hier ist eine Liste mit Contentmarketing-Tools für die Suchmaschinenoptimierung.

4. Crawlbarkeit optimieren

Die Suchmaschinenoptimierung ist eigentlich gar nicht kompliziert. Die Webseiten, die bessere Ergebnisse erzielen, haben keine Geheimwaffe gefunden, sie arbeiten einfach härter an ihren SEO-Grundlagen. Die SEO besteht aus drei wichtigen Faktoren:

  • Crawlbarkeit
  • Inhalt
  • Linkbuilding

Falls Du den Begriff “Crawlbarkeit” noch nie gehört hast, ist hier eine Erklärung vom Google Knowledge Graph:

Suchbots sind gar nicht so intelligent, wie uns viele SEO-Experten weismachen wollen.

Fall sie einen kaputten Link auf Deiner Webseite finden und nicht weiter kommen, suchen sie nicht nach einem alternativen Pfad. Sie halten einfach inne. Kannst Du Dir denken, was als Nächstes passiert? Du erzielst ein schlechteres Ranking, weil Du Dich nicht ausreichend ums Linkbuilding gekümmert hast.

SEO ist keine Strategie, die man einmal macht und dann vergisst. Sie ist ein ständiger Lernprozess. Du musst Dich in die Lage Deiner potenziellen Kunden hineinversetzen und Artikel schreiben, die Deine Zielgruppe interessieren.

Deine Artikel erzielen aber nur dann gute Rankings, wenn sie gelesen und oft geteilt werden, und zwar sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräten.

Du musst interne Links setzen, um den Suchbots das Crawlen Deiner Webseite zu erleichtern. Suchmaschinen sind auf Links angewiesen, um sich von Punkt A nach Punkt B zu bewegen. Neue Inhalte können demnach viel schneller gefunden und indexiert werden, wenn Du einen internen Link setzt, denn wenn die Suchmaschine erst die komplette Webseite durchsuchen muss, dauert es viel länger. Die Verbesserung Deines internen Linkprofils führt demnach zu besseren Suchergebnissen.

Es gibt Studien, die belegen, dass die Verbesserung der Crawlbarkeit einer Webseite zu besseren Rankings führt.

Vergiss aber nicht, dass Du dem Suchbot mitteilen musst, duplizierte Inhalte nicht zu indexieren, falls Deine Webseite über duplizierte Inhalte verfügen sollte, denn sonst könntest Du Dir eine Strafe einhandeln. Die Platzierung eines Haftungsausschlusses auf jeder Seite könnte möglicherweise als duplizierter Inhalt gewertet werden, darum musst Du die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um Deine Webseite zu schützen, ohne wichtige Informationen oder SEO-Juice zu verlieren.

Die Veröffentlichung neuer und aktueller Inhalte führt zu mehr Traffic und stärkt Deine persönliche Marke.

Jetzt weißt Du, was Crawlbarkeit ausmacht und warum es so wichtig ist. Nun werde ich Dir zeigen, wie man eine Webseite crawlbar macht.

Die URL-Struktur: Die URL – Universal Resource Locator – ist die Adresse Deiner Webseite. Sie ist wichtig für die SEO. Gibt es Regeln zur Strukturierung von URLs?

Ändere niemals die URL alter Blogbeiträge, denn dann würde der alte Link eine 404-Fehlerseite auslösen und Nutzer, die auf den alten Link klicken, würden den gewünschten Inhalt nicht finden und Deine Seite frustriert wieder verlassen.

URLs bieten Nutzern und Suchmaschinen bereits vor dem Klick wichtige Hinweise auf das Thema der dahinterliegenden Seite, darum sollte die URL niemals aus Zahlen, Zeichen oder einer IP-Adresse bestehen, sondern immer aus Wörtern.

Die Strukturierung von URL ist seit jeher ein kontroverses und heiß diskutiertes Thema. Viele Leute glauben, dass kurze URLs besser sind, wiederum andere setzen auf lange URLs, die aus der kompletten Überschrift des Blogbeitrages bestehen.

Da es keine klaren Regeln gibt, sollten wir dem Beispiel großer und erfolgreicher Webseiten folgen. Die URL von HubSpot besteht immer aus der Kategorie gefolgt von einem Keyword.

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Copyblogger teilt seinen Inhalt nicht in Kategorien ein und platziert demnach nur ein Keyword, das aus drei Wörtern besteht, in der URL.

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Brent Carnduff sagt, dass die URL aus drei bis fünf Wörtern bestehen sollte, die mit einem Bindestrich (-), nicht mit einem Unterstrich (_), getrennt werden müssen.

Sowohl lange als auch kurze URL, die ein Keyword enthalten und allgemein gehalten sind, erzielen gute Platzierungen in den Suchergebnissen, vor allem dann, wenn der Inhalt hilfreich und praktisch ist.

Deine URL sollte bereits auf das Thema der Seite hinweisen. Meine URLs bestehen oft aus der gesamten Überschrift des jeweiligen Blogbeitrages, ich würde Dir diese Strategie jedoch nicht empfehlen, weil die URL viel zu lang ist. Der Leser kann sie sich nicht merken. Könntest Du Dir eine lange URL merken?

Kurze URLs, die aus drei Wörtern bestehen und auf das Thema der Seite hinweisen, sind viel einfacher zu merken. So wie hier:

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Die URL muss selbsterklärend sein. Das ist das Wichtigste.

Du darfst den Nutzer nicht im Ungewissen lassen, denn er soll ja nicht raten, worum es auf Deiner Seite oder in Deinem Blogbeitrag geht, darum sollte die URL verständlich sein und keine Rechtschreibfehler enthalten.

Fehlerbehebung beim Crawlen: Beim Crawlen einer Webseite kommt es hin und wieder zu Fehlern. Diese Fehler müssen bei der On-Page Suchmaschinenoptimierung behoben werden.

Bei der SEO geht es vor allem um die kontinuierliche Verbesserung Deiner Landingpages, Inhalte, Webseitenstruktur und Zielgruppenausrichtung. Gerate nicht gleich in Panik, wenn Du einen Fehler findest, sondern behebe diesen Fehler.

Öffne die Google Search Console und klick in der „Übersicht“ unter „Abdeckung“ auf „Bericht öffnen“.

Hier findest Du Fehler, die dem Suchbot die Navigation Deiner Webseite erschweren.

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Fehler können u. a. von einer ungültigen Robot.txt-Datei ausgelöst werden.

Suchmaschinen greifen nicht direkt auf Deine Webseite zu, wie Nutzer es tun. Die Vorgehensweise eines Bots unterscheidet sich erheblich von der eines Menschen, was durchaus Sinn macht, weil es sich um ein fortgeschrittenes Programm handelt, das das Internet nach neuen Inhalten durchsucht, um diese seinem Index hinzuzufügen.

Wenn der Bot auf einen Crawl-Fehler stößt, kann er nicht auf die jeweilige Seite und somit auch nicht auf den Inhalt der Seite zugreifen. Das ist natürlich blöd, darum sollte dieser Fehler so schnell wie möglich behoben werden.

Falls Du den Fehler “Die Seite konnte nicht gefunden werden” erhältst, kann dieser relativ einfach und schnell behoben werden. Hier ist eine Anleitung zur Behebung von 404-Fehlern:

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5. Mobil-Freundlichkeit (responsive Webseiten)

Als Google das Panda-Update herausbrachte, haben viele Unternehmen es zuerst nicht ernst genommen und dafür einen hohen Preis gezahlt. Ebay verlor 80 % ihrer besten Rankings. Ein schmerzlicher Verlust.

Und was lernen wir daraus? Wir müssen uns auf Updates vorbereiten, um später kein böses Erwachen zu erleben.

Der 21 April 2015 war ein toller Tag für mobile Nutzer, denn an diesem Tag wurden sie endlich ernst genommen, da Google Webseitenbetreiber zwang, ihre Webseiten auf die mobile Nutzung auszurichten. Damals wurde vorausgesagt, dass das Update über 40 % der Fortune 500 Unternehmen betreffen würde.

Unternehmen, die sich nicht auf die Umstellung vorbereitet hatten, verloren ihre Rankings. Ein Softwareunternehmen mit responsivem Web-Design sah zunächst einen Abschwung, stellte in der Folgewoche jedoch bereits einen Aufschwung fest.

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Das Unternehmen Box Office Mojo hatte keine mobil-freundliche Webseite und verlor seine Rankings.

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Searchmetrics hat eine Liste mit Webseiten zusammengestellt, die nach dem Update an Rankings gewonnen und verloren haben. Hier ist ein kleiner Einblick:

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Google legt sehr viel Wert auf mobile Nutzer, darum muss Deine Webseite unbedingt mobil-freundlich sein.

Ich habe die oberen Statistiken geteilt, um Dir zu zeigen, warum die mobile Nutzung und mobile Nutzer so wichtig sind.

Bitte achte bei der On-Page SEO-Optimierung auch auf die Optimierung Deiner mobilen Webseite, weil die überwiegende Mehrheit der Internetnutzer mittlerweile mit einem Mobilgerät auf Deine Webseite zugreift.

Deine Webseite muss für die mobile Nutzung optimiert werden. Um zu prüfen, ob Deine aktuelle Webseite mobil-freundlich ist, kannst Du den Test auf Optimierung für Mobilgeräte von Google benutzen. Gib Deine URL in die Suchbox ein und klick auf “URL testen”.


Mein Blog ist mobil-freundlich. Wenn Deiner nicht auf die mobile Nutzung ausgelegt ist, siehst Du diese Nachricht:

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Fazit

Ich habe den Artikel “Google Algorithmus Updates: Der ultimative Guide” geschrieben, in dem ich erkläre, welche Auswirkungen Google-Updates haben, wie man sich vor ungewünschten Folgen schützen kann und wie man mit einem Blog neue Leads gewinnt.

Dieser Artikel soll Dir ebenfalls als Leitfaden dienen. Falls Du Dich jedoch nicht um alle Aufgaben kümmern kannst, die ich hier erwähnt habe, solltest Du Dir zumindest eine Sache merken. Das Ziel der On-Page SEO besteht darin, dem Nutzer zu helfen und ihm die Navigation Deiner Webseite zu erleichtern.

Bereite Deine Webseite auf das Linkbuilding vor, weil eine starke Grundlage im Hinblick auf die SEO besonders wichtig ist. Prüfe die Google Search Console und Google Analytics, um herauszufinden, was Deine Besucher wollen und an welchen Informationen sie interessiert sind.

Sowohl B2B- als auch B2C-Unternehmen haben erkannt, dass SEO wichtig ist und nicht darauf verzichtet werden kann. Du musst Dich um die Suchmaschinenoptimierung Deiner Webseite und Deines Blogs kümmern, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Mit der richtigen inneren Einstellung lernst Du viel mehr, als Du Dir von einer Platzierung auf dem ersten Platz der Google-Ergebnisse erhoffen könntest.

Hast Du schon mal eine On-Page SEO-Optimierung durchgeführt? Wie ist es gelaufen?

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