Du kannst mein altes Geschäftsmodell haben, mit dem ich 381.722 USD pro Monat verdiene

Ich habe mich neulich mit einem Freund unterhalten, der bei Keap (früher Infusionsoft) arbeitet und er hat mir erzählt, dass viele Leute auch heute noch mit Informationsprodukten und E-Books Umsätze in Millionenhöhe verdienen.

Ich habe früher selbst sehr viele Informationsprodukte verkauft und damals wirklich viel Geld verdient, als ich mich zu Hundert Prozent auf den Verkauf konzentrierte.

Schau Dir mal den oberen Screenshot an. Das sind meine Umsätze, wenn ich mal einen schlechten Monat hatte.

Für diesen Artikel habe ich mir also etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Anstatt über die neusten Marketingstrategien zu schreiben, teile ich mein altes Geschäftsmodell mit Dir. Ich teile meine alten E-Mail-Vorlagen, Power-Point-Präsentationen und weitere Unterlagen mit Dir, damit Du das Modell selbst erfolgreich umsetzen kannst.

Bist Du bereit?

Schritt Nr. 1: Überleg Dir, was Du verkaufen möchtest

Denk jetzt noch nicht an Deinen Traffic. Im ersten Schritt überlegst Du Dir, was Du verkaufen möchtest.

Egal, für welches Produkt Du Dich am Ende entscheidest, es muss darauf ausgelegt sein, die Probleme Deiner Kunden zu lösen.

Ich habe früher zum Beispiel Onlinemarketingkurse verkauft und Leuten beigebracht, wie man mehr Traffic generiert. Viele Unternehmen generieren nicht genug Traffic, um genügend Produkte zu verkaufen.

Man kann im Grunde genommen alles im Internet verkaufen, solange man eine gewisse Leidenschaft für das Thema oder Produkt hat.

Grant Cardone verkauft Kurse für Vertriebsmitarbeiter. Sam Ovens bringt Leuten bei, wie man als Berater Geld verdient. Ezra Firestone zeigt Dir, wie man einen Onlineshop erstellt.

Schritt Nr. 2: Erschaffe Dein Produkt

Wenn Du Dich für ein Produkt oder Thema entschieden hast, musst Du es erstellen. Du musst es nicht sofort fertigstellen. Du kannst bereits im Vorfeld verkaufen.

Bevor Du anfängst, solltest Du Dir aber die folgende Anleitung von Kajabi durchlesen. Das Unternehmen hat sich auf Onlinekurse spezialisiert.

Leitfaden zum Erstellen eines Onlinekurses

Hier sind ein paar Ratschläge aus eigener Erfahrung in Bezug auf die Zusammenstellung eines Informationsproduktes:

  1. Der Konsument bevorzugt Kurse im Videoformat. Verschwende Deine Zeit nicht mit textbasierten Kursen oder Audiodateien.
  2. Deine Videos müssen kurz und präzise sein, weil die Kursteilnehmer nur wenig Zeit haben.
  3. Der Kurs sollte höchstens zwei oder drei Monate in Anspruch nehmen. Im Idealfall sollte ein Videokurs innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen werden können.
  4. Stelle den Teilnehmern als Kursbegleitung auch Arbeitsunterlagen, Vorlagen und Quizze bereit. Du kannst diese Dateien problemlos mit Kajabi erstellen.

Schritt Nr. 3: Stelle eine Präsentation zusammen

Du brauchst eine Präsentation, um Dein Produkt zu verkaufen.

Die Präsentation sollte in etwa so aussehen:

Du kannst meine Präsentation als Vorlage benutzen, anpassen und auf Dein Angebot zuschneiden, damit es schneller geht. Du kannst sie hier herunterladen.

Die Präsentation kann auf den ersten Blick etwas verwirrend sein, aber in Kombination mit dem folgenden Video wird schnell alles klar.

Wenn die Power-Point-Präsentation fertig ist, brauchst Du eine Software wie Webinar Jam, um sie potenziellen Kunden zu zeigen. (Keine Sorge. Ich zeige Dir gleich noch, wie das funktioniert).

Mit Webinar Jam kannst Du ein Webseminar bauen, dem die Teilnehmer jederzeit beitreten können, sodass Du jederzeit neue Kunden gewinnen kannst. Die meisten Unternehmer, die digitale Infoprodukte verkaufen, machen das so. Es funktioniert super.

Schritt Nr. 4: Bereite E-Mails vor und richte Dein CRM-System ein

E-Mails sind der Schlüssel zum Erfolg mit digitalen Informationsprodukten.

Damit das E-Mail-Marketing funktioniert, braucht man aber das richtige CRM-System.

Ohne E-Mails verkaufst Du keine Onlinekurse. So einfach ist das.

Hier sind acht Situationen, für die Du im Vorfeld E-Mails vorbereiten musst.

  1. Einladung – Die erste E-Mail-Sequenz ist die Einladung zu Deinem Webinar. (Hier ist meine Mustervorlage für die Einladung von Teilnehmern)
  2. Einführung – Du musst eine Verbindung zu Deinen Teilnehmern herstellen. Du gewinnst mehr Teilnehmer, wenn die Leute Dir vertrauen und Deine Botschaft verstehen. (Hier ist eine Vorlage)
  3. Nicht erschienene Teilnehmer – Leute, die sich anmelden, nehmen nicht unbedingt am Seminar teil. Angemeldeten Teilnehmern, die nicht erscheinen sind, solltest Du ein Video des Kurses per E-Mail schicken. (Hier ist eine E-Mail-Vorlage für nicht erschienene Teilnehmer)
  4. Zugabe – Nicht jeder Teilnehmer schaut sich den Onlinekurs bis zum Schluss an. Teilnehmer, die vorzeitig abspringen, sehen Dein Angebot nicht, darum musst Du diesen Teilnehmern im Anschluss auch ein Video des Webinars schicken. (Hier ist eine Mustervorlage)
  5. Einwände – Es gibt mit Sicherheit viele Gründe dafür, warum ein Teilnehmer Dein Produkt nicht kaufen will. Du musst in einer E-Mail auf jeden potenziellen Einwand eingehen und ihn aus dem Weg räumen. (Hier ist meine E-Mail-Vorlage für Kundeneinwände)
  6. Countdown – Du musst Deinen Teilnehmern eine feste Frist setzen. Wenn sie nur wenige Tage haben, um das Angebot wahrzunehmen, verkaufst Du mehr. Diese E-Mails sind für fast ein Drittel Deiner Gesamtumsätze verantwortlich. (Hier ist eine Vorlage für den Countdown)
  7. Letzte Chance – Am letzten Tag vor Ablauf der Frist musst Du Deinen Teilnehmern noch einmal die Chance geben, das Angebot doch noch wahrzunehmen. (Hier ist meine E-Mail-Vorlage dafür)
  8. Kostenlose Testversion – Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer wird Dein Produkt nicht sofort kaufen. Diesen Leuten kannst Du eine kostenlose Testversion oder Demoversion anbieten und Deinen Umsatz um bis zu 15 % steigern. (Hier ist meine E-Mail zur kostenlosen Testversion)

Ich weiß, dass das ganz schön viele E-Mails sind, aber darum kannst Du Dir ja meine Mustervorlagen runterladen. Du musst sie nur noch umschreiben und auf Dein Produkt zuschneiden. 🙂

Jetzt musst Du den Versand der E-Mails nur noch automatisieren. Dafür kannst Du Keap benutzen.

Die meisten Vermarkter benutzen Keap, weil es sich problemlos mit anderen Programmen verknüpfen lässt, es kann also bei der Maximierung von E-Mail-Umsätzen helfen, bietet aber gleichzeitig absolute Flexibilität. (Außerdem, ist die Software super und sehr effizient).

Mit Keap bleibst Du flexibel und kannst mehr Geld verdienen. Ich zeige Dir jetzt, was ich damit meine:

  1. PicSnippets – Du brauchst ein benutzerdefiniertes Bild mit dem Namen des Teilnehmers für Deine E-Mail-Einladung zum Onlineseminar. Im oberen Beispiel erscheint der Name “Ben” auf dem Whiteboard. Hier erscheint immer der Vorname des jeweiligen E-Mail-Empfängers.
  2. Plus This – In der E-Mail, in der ich auf mögliche Einwände eingehe, spreche ich den Teilnehmer auch immer mit Namen an. Dafür benutze ich das Programm ‚Plus This‘. Wenn man jemandem eine Textnachricht schickt und die Person mit ihrem Namen anspricht, antwortet sie normalerweise mit: „Wer ist das?“ Plus This schickt dann automatisch die folgende Nachricht zurück: “Hi. Hier ist Neil Patel. Ich wollte mich für Deine Teilnahme am Webinar bedanken. Bei Fragen stehe ich Dir jederzeit gerne zur Verfügung.” Viele Leute schicken mir dann eine Frage und ich kann sie dann in Ruhe beantworten und auf diese Weise noch ein paar Kunden gewinnen.
  3. Plus This – Ich weiß, ich habe das Programm gerade schon erwähnt, du brauchst es aber noch mal für die E-Mail-Sequenz mit dem Countdown, die letzte Chance zur Wahrnehmung des Angebotes und die kostenlose Testversion. Du musst diesen E-Mails einen Countdown hinzufügen, der sich automatisch an das Versanddatum der E-Mails und die Zeitzone des Teilnehmers anpasst. Plus This verfügt über diese Funktion.
  4. Onlinezahlung – Ich benutze Keap auch für Onlinezahlungen. Der Empfänger kann auf eine Schaltfläche in der E-Mail klicken und die Zahlung sofort durchführen.

Schritt Nr. 5: Traffic gewinnen

Um mit digitalen Infoprodukten Geld zu verdienen, braucht man natürlich Traffic.

Ich weiß, was Du jetzt denkst… “Neil, Du hattest Erfolg, weil Du eh schon soviel Traffic hattest.”

Der Kurs von Sam Ovens und Grant Cardone erscheint nicht ganz oben in den Suchergebnissen auf Google, trotzdem verdienen sie Umsätze im achtstelligen Bereich. Sie verkaufen ihre Onlinekurse mit Onlinewerbung.

Um Deinen Traffic zu erhöhen, musst Du Folgendes tun:

Jetzt hast Du ein paar Verkaufsstrategien, die Du benutzen kannst. Mit Werbung auf Facebook erzielst Du wahrscheinlich am schnellsten Ergebnisse. Ich verdiene mit Werbung für jeden investierten Dollar in der Regel zwei Dollar.

Als Langzeitstrategie solltest Du SEO und Contentmarketing in Betracht ziehen und mit Instagram kannst Du Deine persönliche Marke stärken.

Für den optimalen Erfolg solltest Du am besten gleich alle Strategien umsetzen. 😉

Fazit

Ich weiß, dass die vielen neuen Informationen überwältigend sein können, lass Dich aber nicht verrückt machen. Setze meine Tipps am besten Schritt für Schritt um.

Es gibt zahlreiche Programme, mit denen Du Deine Aufgaben optimieren und automatisieren kannst. Die besten Programme habe ich ja bereits in diesem Artikel erwähnt. Du kannst Zapier benutzen, um mehrere Arbeitsabläufe miteinander zu verknüpfen.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, warum ich mein Geschäftsmodell umgestellt habe. Es liegt jedenfalls nicht daran, dass man mit digitalen Infoprodukten kein Geld mehr verdienten kann.

Ganz im Gegenteil. Es lohnt sich, die Steigerung der Umsätze im Millionenbereich ist aber harte Arbeit und aufgrund des hohen Aufwandes sinkt die Gewinnspanne.

Die ideale Gewinnspanne ist limitiert, man kann aber durchaus mehrere Millionen Euro pro Jahr verdienen. Wenn man mehr verdienen will, muss man sich aber richtig anstrengen.

Wirst Du das neu gewonnene Wissen sinnvoll nutzen? Möchtest Du ein digitales Informationsprodukt anbieten?

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