Der Leitfaden für minimalistische SEO: 6 einfache Schritte

Der Leitfaden für minimalistische SEO: 6 einfache Schritte Die Leute sind verrückt nach Suchmaschinenoptimierung. Du musst lernen, wie es geht, musst sie gekonnt umsetzen und darfst sie auf keinen Fall auslassen. Die meisten Leute wissen jedoch nicht, wo sie anfangen sollen und machen sich stattdessen total verrückt, weil sie “alles richtig machen” wollen, aber wer hat schon Zeit, sich um alles gleichzeitig zu kümmern. Um die Keywordrecherche, den Linkaufbau, Google TrustRank, Mitbewerber, das eigene Linkprofil… die Liste ist lang.
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Du bist ein Vermarkter, kein SEO-Spezialist. Hast Du denn nichts Besseres zu tun als Perfektion anzustreben? Natürlich hast Du was Besseres zu tun. Und wenn wir mal ehrlich sind, hat man eh keine Chance für gute Keywords in den Suchergebnissen zu erscheinen und mehr Traffic zu gewinnen, wenn man nicht viel Zeit, Geld und Energie in die Suchmaschinenoptimierung steckt. Soll ich Dir ein Geheimnis verraten? Du kannst mit minimaler Anstrengung trotzdem gute SEO betreiben und tolle Ergebnisse erzielen, neue Leads sammeln, neue Kunden gewinnen und Deine Reichweite ausbauen. Die SEO funktioniert trotz zahlreicher Hindernisse. Wenn Deine Webseite klein ist, kannst Du die SEO sogar in unter einer Stunde erledigen. Ich zeige Dir jetzt wie das geht.

1. Sprich gezielt Nutzer an, die sich für Dein Angebot interessieren

Du hast zwar nicht so gute Chancen, für besonders beliebte Keywords in den Suchergebnissen angezeigt zu werden, dafür kannst Du aber gezielt die Leute ansprechen, die aktiv nach Deinen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Vielleicht haben sie schon mal irgendwo von Deinem Unternehmen gehört und wollen jetzt Kontakt zu Dir aufnehmen. Oder sie haben Dich auch einer Konferenz kennengelernt und möchten noch mal nachfassen, haben aber die Visitenkarte verloren. Oder sie möchten eins Deiner Produkte kaufen oder mehr über Dein Angebot erfahren. Viele dieser Leute greifen sofort zu Google, geben aber keine generischen Suchbegriffe ein, sondern suchen gezielt nach Deinem Namen, Unternehmen oder Produkten. Diese Suchanfragen bestehen natürlich aus sorgfältig gewählten Keywords. Als Immobilienmakler würde es Dir sicherlich schwer fallen für eine Suche nach “Immobilienmakler Köln” auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu erscheinen, Suchbegriffe, die Deinen Namen enthalten, zum Beispiel “Walter Schuster Köln” oder “Walter Schuster Immobilien GmbH”, erhöhen Deine Chancen auf eine gute Platzierung auf der ersten Seite jedoch erheblich, da diese Suchanfragen viel zielgerichteter sind. Wie findet man heraus, ob man die richtigen Keywords benutzt und nicht aus Versehen auf Suchbegriffe abzielt, die sehr gefragt sind? Das ist ganz einfach und super schnell erledigt. Ich zeige Dir jetzt, wie es geht.

2. Führe eine oberflächliche Keywordrecherche durch

SEO-Spezialisten benutzen ausgeklügelte und komplizierte Tools für die Keywordrecherche und -Analyse. Uns geht es aber nicht um Perfektion. Wir möchten lediglich herausfinden, ob unsere Besucher die richtigen Keywords benutzen und ihnen bei ihrer Suche behilflich sein. Überleg Dir, welche Begriffe ein Nutzer in die Suchmaschine eingeben würde, wenn er nach Deinem Unternehmen sucht, und führe dann selbst eine solche Suche auf Google durch. Beliebte Begriffe wie “Immobilienmakler Köln” lösen in der Regel Suchergebnisse aus, die die Worte”Immobilienmakler Köln” im Seitentitel enthalten. Diese Unternehmen haben es gezielt auf diesen Begriff abgesehen und weil er so beliebt ist, ist es fast unmöglich sich noch einen guten Platz in den Suchergebnissen zu sichern. Weniger gefragte Begriffe bieten jedoch noch Spielraum. Wenn Du Deinen Namen in die Suchanfrage einbaust, z. B. “Walter Schuster Immobilien GmbH”, und kein anderer diese Worte im Seitentitel benutzt, hat es auch niemand auf dieses Keyword abgesehen. Diese Keywords bieten sich also an. Oftmals sind nur ein paar kleinere Veränderungen an Deiner Webseite nötig, um für diese Suchbegriffe in den Suchergebnissen zu erscheinen. Um Dir einen besseren Überblick über Deine aktuellen Keywords zu verschaffen, kannst Du Ubersuggest benutzen und herausfinden, wie gut Deine Chancen stehen, für Deine Wunschkeywords in den Suchergebnissen platziert zu werden. Das Programm ist kostenlos und diese Aufgabe lässt sich schnell erledigen. Schritt Nr. 1 : Gib ein Hauptkeyword ein und klick auf “Suchen”.
Schritt Nr. 2 : Klick in der linken Seitenleiste auf “Keyword-Ideen”.
Schritt Nr. 3 : Suche gezielt nach Long-Tail-Keywords. Wenn wir in einer fairen Welt leben würden, könntest du bei Wunsch für Suchbegriffe wie “Contentmarketing” in den Suchergebnissen erscheinen. Mit viel Arbeit und Geduld wird das irgendwann vielleicht auch mal passieren, bis dahin solltest Du Dir jedoch lieber ein paar geeignete Long-Tail-Keywords raussuchen. Die Liste enthält 419 Keyword-Vorschläge und über 12.000 weitere Keywords unter “Ähnlich”, es sollte also nicht schwierig sein ein paar geeignete Keywords für eine Webseite zu finden. Suche gezielt nach Keywords mit hohem Suchvolumen, hohen CPC (da diese Begriffe am besten konvertieren) und möglichst niedrigem SD (Schwierigkeitsgrad für die organische Suche). Wenn Du diese Keywords auf Deiner Webseite benutzt, kannst Du gezielt die sichtigen Besucher ansprechen und Deine Rankings verbessern.

3. Optimiere Deine Title-Tags

Was ist ein Title-Tag? Der Title-Tag ist der Titel Deiner Seite. Er erscheint in den Suchergebnissen im Browser der Nutzer als Überschrift des Suchergebnisses. Der Title-Tag ist ein sehr wichtiger SEO-Faktor, was vielen Leuten jedoch nicht klar zu ein scheint. Du kannst Deine Title-Tags optimieren, indem Du ein Keyword einbaust und den Titel beschreibend machst, damit der Nutzer bereits vor den Klick weiß, worum es auf Deiner Webseite geht. Hier sind ein paar Beispiele:
  • Der Title-Tag für Deine Startseite könnte so aussehen: “Walter Schuster Immobilien GmbH: Der Spezialist für Immobilienkauf in Köln”
  • Der Title-Tag Deiner Über uns-Seite könne so lauten: “Walter Schuster: Seit 15 Jahren Immobilienmakler für Privatpersonen in Köln”
  • Der Title-Tag für eins der Häuser könnte folgendermaßen aussehen: “Paradiesweg, Köln-Lindental, 50935: Haus mit drei Schlafzimmern und zwei Bädern, mit Garage für zwei Autos”
Kannst Du Dir viel Traffic mit diesen Keywords erhoffen? Nein. Doch Nutzer, die diese oder ähnliche Keywords in die Suchmaschine eingeben und Deine Webseite finden, weil sie für diese Begriffe optimiert ist, nehmen höchstwahrscheinlich Kontakt zu Dir auf.

4. Optimiere die Namen Deiner Dateien

Suchmaschinen achten jedoch nicht nur auf die Title-Tags Deiner Webseite, sie achten auch auf die Namen der Dateien und Bilder auf Deiner Seite. Um die Dateien einer Seite zu optimieren, solltest Du zuerst das übergreifende Thema der Seite finden. Wenn ein Nutzer nach einem bestimmten Mitarbeiter sucht, zum Beispiel Walter Schuster, sollten alle Dateien und Bilder, die mit Walter Schuster zu tun haben, entweder “walter-schuster.html” oder “walter-schuster.jpg” heißen. Der Name Deiner Datei sollte aber möglichst kurz sein, denn wenn Du sie “walter-schuster-immobilien-koeln-nrw-haeuser.HTML” nennen würdest, ist das zwar sehr spezifisch, diese Datei hat aber weniger SEO-Potenzial und kommt dem Nutzer vielleicht komisch vor, außerdem kann man sich den Namen dieser Datei viel schlechter merken. Muss man Bindestriche benutzen? Ja, auf jeden Fall. Auf diese Weise ist der Name der Datei leichter zu lesen und angenehmer fürs Auge als beispielsweise Unterstriche.

5. Optimiere Deine Inhalte

Wenn Du Deinen Title-Tag optimiert und Deine Dateien umbenannt hast, musst Du Dich um den Inhalt Deiner Webseite kümmern. Übertreibe es aber nicht. Du würdest Google zwar auffallen, doch echte Nutzer würden schnell das Interesse an Deiner Webseite verlieren. Überladene Seite und übertriebene SEO-Strategien verscheuchen Deine Webseitenbesucher, darum sollten Deine Texte immer einfach geschrieben, ganz natürlich formuliert und leserlich sein. Du kannst Deine Keywords oft problemlos in Überschriften und Unterüberschriften einbauen, ohne den Leser zu überfordern, Verteile dann noch ein paar relevante Begriffe im Text und schon bist Du fertig. Vergiss aber nicht, dass auch hier Abwechslung zählt, benutze also unterschiedliche Long-Tail-Varianten Deines Hauptkeywords, denn auf diese Weise wird Dein Inhalt oder Dein Artikel für zusätzliche Suchbegriffe in den Suchergebnissen platziert.

6. Füge Deiner Webseite Meta-Tags hinzu

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Jetzt müssen wir uns nur noch um Deine Meta-Tags kümmern. Warum habe ich mir diesen Schritt bis zum Schluss aufgehoben? Weil Meta-Tags kein relevanter SEO-Faktor mehr sind und keinen direkten Einfluss auf Deine Rankings nehmen, sie sind aber trotzdem wichtig. Sie können aber trotzdem Einfluss auf Deinen Traffic nehmen, vor allem die Meta-Beschreibung. Die Meta-Beschreibung ist ein kleiner Textausschnitt, der unter dem Title-Tag und dem Link Deiner Seite in den Suchergebnissen angezeigt wird. Die Beschreibung muss auf den Nutzer geschrieben werden, weil es der erste Eindruck Deiner Webseite ist. Um den Nutzer vom Klick und somit vom Besuch Deiner Seite zu überzeugen, musst Du also einen kleinen Mini-Pitch schreiben. Dieser Pitch muss einzigartig, interessant und genaustens auf den Nutzer zugeschnitten sein. Du kannst Keywords benutzen, der Fokus sollte jedoch auf dem Vorteil für den Nutzer liegen. Nach dem Lesen Deiner Beschreibung muss der Nutzer denken: “Ja! Genau danach habe ich gesucht!” Die Meta-Beschreibung ist jedoch auf höchstens 160 Zeichen begrenzt, darum musst Du Deine Worte und Keywords bewusst wählen, da Du das Interesse des Nutzers sofort wecken musst. Wenn wir uns um die Meta-Tags gekümmert haben müssen wir… Warte mal. Wir sind ja fertig.

Gehört nicht eigentlich mehr zur SEO dazu?

Ja. Viel mehr. Gib SEO einfach mal bei Google ein und Du findest ganze Bücher, Kurse und Fallstudien, die sich ausschließlich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung beschäftigen. Es gibt hunderte von SEO-Strategien, die man umsetzten kann, um mehr Traffic auf eine Webseite zu schicken und wenn Du genug Zeit und Geld hast, solltest Du das definitiv in Betracht ziehen. Für den Anfang kannst Du Dich aber getrost um die Grundlagen kümmern, um Deine Webseite möglichst schnell online zu stellen und in den Suchergebnissen zu erscheinen, um Besucher zu gewinnen. Die sechs Schritte aus diesem Artikel kosten Dich höchstens 5 bis 15 Minuten pro Seite, und zwar ohne Durcheinander oder frustrierende SEO-Lernkurve. Min minimaler SEO gewinnst Du zwar nicht viele Kunden, wirst den Nutzern aber auf jeden Fall dabei helfen, die gewünschten Informationen und Inhalte schneller zu finden und das ist extrem wichtig. Über den Autor: James Chartrand ist der Geschäftsführer einer führenden Agentur für Werbetexte und Webdesign – Men with Pens.

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Neil Patel

source: https://neilpatel.com/de/blog/der-leitfaden-fur-minimalistische-seo-6-einfache-schritte/