SEO für “kleine” Webseiten, die kaum Besucher und kein Geld haben

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Ich habe schon unzählige Unternehmen beraten, von bekannten Großunternehmen bis hin zu lokal geführten Ladengeschäften.

Einer der am häufigsten gebrachten Einwände zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der folgende:

Meine Webseite ist zu klein für SEO.

Ich kann diesen Einwand durchaus verstehen, weil ich früher auch so gedacht habe. Wenn die Webseite eh keine Besucher hat, warum sollte man dann Zeit in die SEO investieren?

Das stimmt so aber nicht, denn die SEO lohnt sich besonders, wenn man keine oder nur sehr wenige Besucher hat.

Warum?

Weil die SEO die Reichweite Deiner Webseite erweitert, damit sie leichter gefunden wird. Ohne die Suchmaschinenoptimierung gewinnt man auch keine Besucher.

Mit SEO gewinnt man nicht nur Besucher, sondern auch potenzielle Kunden.

Es gibt aber noch einen Grund, und dieser Grund hat natürlich mit Geld zu tun. SEO ist die bei weitem kosteneffizienteste Marketingstrategie für Kleinunternehmen mit kleinem Budget.

Kleine Unternehmen können sich oft keine Werbung leisten, denn auch wenn Werbung zunächst zur Gewinnung neuer Kunden führt, ist das kleine Budget schnell verbraucht.

Nicht so bei der Suchmaschinenoptimierung. Der Effekt ist zwar nicht sofort zu spüren, dafür ist er jedoch langanhaltend. Ich gewinne noch immer Traffic mit alten Blogbeiträgen, die ich vor über 10 Jahren geschrieben habe!

Darüber hinaus ist der Traffic, den man mit SEO gewinnt, qualitativ hochwertiger als der einer PPC-Kampagne, weil organischer Traffic fast immer aus interessierten und engagierten Nutzern besteht.

Mit einer Werbekampagne gewinnt man nur so lange Besucher, wie man für jeden Klick bezahlt, außerdem sind diese Nutzer meistens weniger engagiert und gehören nicht immer zur richtigen Zielgruppe.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Webseite SEO betreiben sollte, Deine eigenen eingeschlossen, denn mit der richtigen SEO-Strategie können auch kleine Webseiten, die kaum Traffic haben, den Stein ins Rollen bringen.

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Bestandteil jeder modernen Marketingstrategie und darum immer meine erste Empfehlung für neue Kunden.

SEO ist weder kompliziert noch besonders zeitaufwendig. Ich zeige Dir, wie die Suchmaschinenoptimierung für eine kleine Webseite mit wenig Traffic durchgeführt werden kann.

Finde heraus, wie ich meiner „kleinen“ Webseite mit SEO zu 195.013 Besuchern verholfen habe. 

Die Entwicklung einer Content-Strategie

Ich möchte Dir zuerst eine Technik vorstellen, die etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, die Mühe aber definitiv wert ist.

Ich spreche natürlich von der Entwicklung einer Content-Strategie.

Die meisten kleinen Webseiten schrecken davor zurück, weil sie davon ausgehen, dass es die Entwicklung einer Strategie zu viel Arbeit und Aufwand verbunden ist. Versteh mich jetzt bitte nicht falsch, denn es ist durchaus mit Arbeit verbunden, Du musst aber auch nicht sofort ununterbrochen neue Blogbeiträge schreiben, um erfolgreich zu sein.

Ich möchte Dir zuerst erklären, warum Du die Entwicklung einer Content-Strategie überhaupt in Betracht ziehen solltest.

Die Nutzer im Internet suchen nach Antworten. Es gibt zwar viele Inhalte, aber nur wenige erfüllen die Qualitätsansprüche der Nutzer, darum suchen die Leute nach guten Antworten auf ihre Fragen.

Blogs wie Backlinko und Copyblogger haben ihren Erfolg sicherlich nicht der Fülle ihrer Inhalte zu verdanken, sondern in erster Linie der Qualität ihrer Artikel. Sie sind Experten auf ihrem Gebiet und werden auch als solche wahrgenommen.

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Die Qualität ihrer Inhalte hat sie bekannt gemacht.

Backlinko und Copyblogger lehren uns eine wichtige Lektion. Wenn man die brennenden Fragen der Nutzer beantwortet, wird man dafür belohnt.

Das kann sogar nachgewiesen werden. Unternehmen, die das Contentmarketing nutzen, erzielen sechsmal höhere Conversion-Rates als Unternehmen, die kein Contentmarketing betreiben. Das klingt fast wie Magie und vielleicht ist es das auch.

Wie stellt man eine Content-Strategie zusammen?

In zwei einfachen Schritten:

  • Zuerst findet man ein Thema, über das man schreiben möchte,…
  • …und dann schreibt man Blogbeiträge.

Mehr gehört eigentlich nicht dazu.

1. Finde die Verbindung zwischen 1) Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung und 2) den Suchanfragen potenzieller Kunden.

Beginne also nicht mit einer traditionellen “Keywordrecherche”, sondern betrachte die Aufgabe zunächst aus einer breiteren Perspektive.

Finde die Verbindung zwischen Deinem Angebot und der Suchanfragen Deiner potenziellen Kunden.

Diese Verbindung bildet dann die Grundlage Deiner Content-Staregie.

Auf diese Weise sprichst Du die immer richtige Zielgruppe an, in den meisten Fällen also Nutzer, die entweder kaufbereit sind oder Dein Produkt bereits in Betracht ziehen.

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Falls Du eine lokale Zahnarztpraxis betreibst, könntest Du Leute ansprechen, die nach folgenden Informationen suchen:

  • Wie finde ich den richtigen Zahnarzt?
  • Wie spare ich Geld bei der Zahnbehandlung?
  • Wie bezahle ich Zahnbehandlungen, für die meine Krankenversicherung nicht aufkommen will?
  • Wie vermeide ich zu teure Zahnbehandlungen?
  • Wie läuft der Zahnarztbesuch ab?
  • Ist Bohren schmerzhaft?
  • Wie bereite ich mein Kind auf den Zahnarztbesuch vor?

Es gibt unzählige Themen, über die ein Zahnarzt schreiben könnte. Such Dir die besten raus und schreibe dann ausführliche Blogbeiträge dazu.

Lokale Unternehmen finden häufig sehr gute Ideen auf Plattformen wie Yelp.

Das geht so:

Öffne die Webseite Yelp.com.

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Suche nach Deiner Branche in Deiner Region, z. B. Zahnarzt in Seattle.

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Finde ein Unternehmen mit besonders vielen positiven Bewertungen und klick auf den Namen.

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Scroll auf der folgenden Seite nach unten, bis Du die Kundenbewertungen findest.

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Suche jetzt gezielt nach schlechten Bewertungen, um herauszufinden, warum die Erwartungen der Kunden nicht erfüllt wurden und nutze die gewonnenen Erkenntnisse, um Deinen eigenen Service zu verbessern.

Die folgende Bewertung enthält gleich mehrere ernst zu nehmende Beschwerden über die Praxis.

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Aus dieser Bewertung könnte man die folgenden Themen ableiten:

  • Wie man Probleme mit der Krankenversicherung vermeidet
  • Sollte ich eine zweite Meinung für meine geplante Zahnbehandlung einholen?
  • Werde ich von meinem Zahnarzt übers Ohr gehauen?
  • Wie finde ich heraus, ob die geplante Zahnbehandlung wirklich notwendig ist?

Positive Bewertungen stecken aber auch oft voller guter Ideen.

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Das obere Beispiel verrät mir folgende Dinge, die dem Patienten wichtig zu sein scheinen:

  • Eine schnelle Zahnbehandlung für den Notfall im nahen Umfeld
  • Notfallzahnbehandlungen
  • Wie man schnell einen Zahnarzt findet
  • Wie man ohne Termin eine Sprechstunde bekommt

Suche gezielt nach Fragen, die mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleitung zu tun haben, und von Dir beantwortet werden können.

Je ausführlicher Deine Recherche ausfällt, desto besser kannst Du später über die gefunden Themen schreiben.

2. Produziere Inhalte zu den gefundenen Themen.

In der zweiten Phase geht es um die Ausführung der Content-Strategie.

Was muss jetzt gemacht werden? Jetzt schreiben wir Blogbeiträge und Artikel für unsere Webseite.

Denk immer daran, dass lange und ausführliche Artikel immer bessere Ergebnisse erzielen. Die Zeiten kurzer Beiträge mit unter 300 Wörtern sind längst vorbei.

Um Deine Webseite ganz oben in den Suchergebnissen zu platzieren, Besucher anzulocken und ihr Vertrauen zu gewinnen, musst Du gut recherchierte und tolle Inhalte produzieren.

Und was ist mit der Keywordrecherche?

Die “Keywordrecherche” hat sich ebenfalls verändert.

Heutzutage geht es in erster Linie um den Nutzer und die Nutzerabsicht, nicht um die Keywords. Immer um den Nutzer.

Was will der Nutzer? Wonach sucht er? Wofür interessiert er sich?

Die Keywordrecherche wird zwar auch weiterhin durchgeführt, sie ist aber immer auf den Nutzer ausgerichtet, denn man möchte herausfinden, wonach potenzielle Kunden suchen und wie man ihre Bedürfnisse befriedigen kann.

Mit Ubersuggest findest Du heraus, wonach Deine Kunden suchen.

Gib ein Keyword in die Suchbox ein und klick auf „Suchen“.

Klick dann auf „Keyword-Ideen“, um die folgende Übersicht aufzurufen:

Hier findest Du eine lange Liste mit Keyword-Vorschlägen zum eingegebenen Begriff. Da wir uns in erster Linie für die Absicht des Nutzers interessieren, klicken wir jetzt auf „Fragen“.

Jetzt sehe ich, welche Fragen die Nutzer in die Suchmaschine eingeben. Sie möchten anscheinend wissen, warum das Contentmarketing so wichtig ist. Sie möchten auch wissen, wie man mit Contentmarketing den Umsatz steigert. Und sie suchen nach praktischen Beispielen.

Du hast das Prinzip sicherlich bereits verstanden. Keywords sind zwar wichtig, die Absicht des Nutzers, die hinter dem eingegebenen Suchbegriff steckt, ist aber noch wichtiger.

Tipps für die erfolgreiche Umsetzung einer Content-Strategie

Ich möchte Dir jetzt ein paar Tipps geben, damit Du Deine Strategie erfolgreich umsetzen kannst, ohne Dich dabei zu übernehmen.

Erstens: Nimm Dir nicht gleich zu viel vor. Du musst nicht sofort einen Blog einrichten, dutzende Autoresponder programmieren und jede Woche ein neues Webseminar durchführen.

Du solltest Dich stattdessen zuerst auf eine Strategie konzentrieren und Dich für ein Format entscheiden.

Ich würde mit einem Blog anfangen. Ein Blog ist ganz einfach und schnell eingerichtet und sehr kosteneffizient.

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Die obere Infografik stammt von AdEspresso.

Wenn Du einen Blog führen möchtest, musst Du nach geeigneten Long-Tail-Keywords für Deine Blogbeiträge suchen. Dieser Schritt darf nicht übersprungen werden, weil er superwichtig ist. Das ist wie normale Keywordrecherche auf Speed.

Plane Deine Themen im Voraus und veröffentliche dann ein oder zwei Blogbeiträge pro Woche. (Du solltest die Blogbeiträge schon vorher schreiben und Dir zuerst einen kleinen Puffer zulegen, damit Dir die Artikel nicht ausgehen, falls Du mal nicht zum Schreiben kommst.)

Zweitens: Halte Dich an einen Zeitplan. Wenn Du zwei Beiträge pro Woche veröffentlichen willst, dann musst Du Dich auch an Deine eigene Vorgabe halten. Lass Dich nicht so schnell vom Ziel abbringen.

Drittens: Weite Deine Strategie auf neue Formate aus. Wenn Du das erste Format beherrscht, kannst Du ein weiteres Format dazu nehmen.

Der Trick liegt ein einer festen Routine und einem gut durchdachten Arbeitsablauf. Sobald Du Dich ans Blogging gewöhnt hast (oder ein anderes von Dir gewähltes Format), darfst Du nicht nachlassen.

Viertens: Teile Deine Inhalte! Es heißt zwar “Content Marketing”, trotzdem kümmern sich die meisten Leute nur um den „Content“, nicht ums „Marketing“.

Ich kenne so viele Webseiten, die über hervorragende Inhalte verfügen, diese aber nie teilen. Diese Webseiten bekommen darum natürlich kaum Traffic und wenig organische Besucher aus den Suchergebnissen.

Long-Tail-Keyword-Strategien sind aber völlig nutzlos ohne Contentmarketing, darum solltest Du alle Deine Artikel auf den größten sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook teilen.

Kleinere soziale Plattformen und Nischenwebseiten sollten aber ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Quora eignet sich zum Beispiel hervorragend für die Bewerbung Deiner Inhalte.

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Die Webseite Medium auch.

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So sieht eine gute Content-Strategie aus. Wenn Du mehr über das Thema erfahren willst, solltest Du Dir diese ausführliche Anleitung zum Contentmarketing durchlesen.

Noch schnell ein letzer Hinweis, bevor wir zum nächsten Punkt übergehen: Versuche bitte nicht Zeit zu sparen, indem Du versuchst, die Zusammenstellung einer soliden Strategie zu überspringen.

Gute Planung und eine solide Strategie sind der wichtigste Bestandteil erfolgreicher SEO, denn wenn die SEO zu schnell oder halbherzig umgesetzt wird, ist sie reine Zeit- und Geldverschwendung.

Wenn Du Dir im Vorfeld jedoch genug Zeit nimmst, um Dir eine gut überlegte Strategie zurechtzulegen und diese zu verfeinern, verfügst Du über eine solide Grundlage, die Dir jahrelang dienen wird.

Widme Deiner Strategie die Zeit, die sie verdient hat, dann hast Du auch besonders lange was davon.

Die Pflege von Kontakten und Kundenbeziehungen

Hier machen die meisten Leute Fehler.

Das Marketing war jahrelang ein eher einseitiges Geschäft. Unternehmen haben entweder Anzeigen in der Zeitung aufgegeben oder Werbung im Fernsehen geschaltet. Unternehmen mit genügend Geld haben riesige Werbekampagnen auf die Beine gestellt, die jedoch fast immer einseitig sind.

Diese Strategie funktioniert heute nicht mehr.

Marketing muss interaktiv sein. Marken tauschen sich mit ihren Fans in den sozialen Medien aus und viele Blogger beantworten die Kommentare ihrer Leser.

Ich weiß, was Du jetzt denkst: “Was hat das denn mit SEO zu tun?”

Alles. Es hat alles mit der SEO zu tun.

Hier sind die drei häufigsten Zielsetzungen der Suchmaschinenoptimierung:

  • Traffic steigern
  • Mehr Leads gewinnen
  • Authority steigern

Meiner Meinung nach sind das die wichtigsten Ziele der SEO.

Wenn Du eine Fangemeinde aufbaust, wirst Du diese Ziele natürlich viel schneller erreichen.

Nutzer, die Dir vertrauen, besuchen Deine Webseite öfter und teilen Deine Inhalte mit ihren Freunden. Viele dieser Freunde werden dann ebenfalls zu Kunden. So gewinnt Deine Webseite an Autorität.

Du musst Dich nicht mal großartig anstrengen, um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf Dich zu lenken. Vertrauen führt automatisch zur Vergrößerung des Publikums.

Arbeite also aktiv am Ausbau Deines Publikums, denn wenn Du ein paar treue Fans dazu bringen kannst, Deiner Marke zu vertrauen, hat dies bereits Auswirkungen auf den Erfolg Deines Unternehmens.

Ich möchte kurz darauf eingehen, wie man sich ein treues Publikum aufbaut.

Viele Webseiten verfügen bereits über ein Publikum, wissen es aber nicht.

Andere Unternehmen versuchen es jedem Recht zu machen. Seth Godin sagt:

Die meisten Marken, Unternehmen und selbständigen Unternehmer scheitern, weil sie immer versuchen es jedem Recht zu machen, was dazu führt, dass sie es niemandem Recht machen können.

Wie findet man den goldenen Mittelweg? Ganz einfach. Indem man zuerst die demografischen und psychografischen Merkmale seiner Zielgruppe in Erfahrung bringt. Du musst wissen, wer Dein idealer Kunde ist und welche Bedürfnisse er hat.

Um das herauszufinden, kannst Du Google Analytics (GA) benutzen. Den entsprechenden Bericht dazu findest Du unter Zielgruppe > Demografische Merkmale > Übersicht.

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Der Bericht sieht so aus:

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Hier findest Du die Altersgruppen und Angaben zum Geschlecht Deiner Webseitenbesucher.

Doch nur wenige Leute wissen, dass man in Google Analytics sogar die Interessen seiner Webseitenbesucher findet.

Klick dafür auf Zielgruppe > Interessen > Übersicht.

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Dieser Bericht sieht so aus:

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Verschaffe Dir mit Hilfe dieser Einblicke einen besseren Überblick über die Themen, an denen Deine Kunden interessiert sind.

Im Bereich „Kategorie gemeinsamer Interessen (Reichweite)“ findest Du die Hobbies Deiner Besucher (z. B. Reisen, Kochen, usw.).

Im Bereich „Segment mit kaufbereiten Zielgruppen“ findest Du Angaben, die Dir dabei helfen, die Besucher einer Phase des Kundenzyklus zuzuweisen. Besucher in dieser Kategorie sind am Produktkauf interessiert.

Der letzte Bereich „Andere Kategorie“ liefert die spezifischste Sicht auf Deine Nutzer, zum Beispiel Nutzer, die sich insbesondere für die „Ostasiatische Küche“ interessieren.

Die Übersicht ist aber trotzdem nur sehr oberflächlich, vor allem der Bereicht der Interessen Deiner Nutzer. Wenn Du wirklich in die Zielgruppenanalyse eintauchen willst, solltest Du diesen Beitrag lesen.

Wenn Du herausgefunden hast, welche Nutzer zu Deiner Zielgruppe gehören, musst Du sie nur noch gezielt ansprechen und auf Deine Webseite locken.

Webseiten tun sich am Anfang immer sehr schwer damit, doch sobald der erste Schritt getan ist und der Besucher die Webseite aufgerufen hat, musst Du ihn nur noch halten.

Dafür brauchst Du ein überzeugendes Wertversprechen. Welche Vorteile kann sich der Leser von Deinem Blog erhoffen? Warum sollte er auf Deiner Webseite blieben?

Diese Vorteile werden in der Regel mit Deiner Content-Strategie übermittelt und ganz nebenbei baut man sich dann ein treues Publikum auf.

Zu meinen Lieblingsstrategien gehört das Schreiben von Gastbeiträgen für andere Webseiten und das Schalten von Werbeanzeigen. Wenn Du weißt, wie Deine Zielgruppe aussieht und für welche Themen sie sich interessieren, ist dieser Schritt ganz einfach.

Der Aufbau einer persönlichen Beziehung zu Deiner Zielgruppe ist besonders wichtig.

Die Nutzer sollen sich an Dein Unternehmen erinnern, weil Du ihnen geholfen hast. Wenn Du Dir die Zeit nimmst, um Deinen Nutzern bei all ihren Fragen zur Seite zu stehen, werden sie Dich im Gegenzug schnell als Experte auf Deinem Gebiet wahrnehmen und Dir vertrauen.

Wenn Du Dir eine kleine aber treue Fangemeinde aufbauen kannst, hast Du alles richtig gemacht, weil diese kleine Fangemeinde mit der Zeit ganz automatisch größer wird.

Optimiere Deine Webseite für die mobile Nutzung

Viele Leute denken, dass die Erstellung einer mobilen Webseite und eine mobilfreundliche Webseite ein und dasselbe sind. (Das stimmt aber nicht.)

Die Optimierung einer Webseite für die mobile Nutzung geht jedoch über die Erstellung einer mobilen Webseite hinaus. Möglicherweise müssen viele Veränderungen an Deiner aktuellen Webseite vorgenommen werden.

Hier sind ein paar Tipps:

“Das Design muss für fette Finger gemacht sein”, sagt Moz. Damit ist gemeint, dass die mobile Version Deiner Webseite mehr Freiraum zwischen den Elementen der Seite lassen muss, damit man nicht ständig aus Versehen auf die falschen Schaltflächen klickt.

Mobilgeräte werden zwar immer größer, achte aber trotzdem auf die Größe Deiner Seitenelemente und passe sie gegebenenfalls an.

Bitte keine Pop-ups (oder Interstitials) benutzen. Google achtet verstärkt auf nervige Unterbrechungen, auch als Interstitials bekannt. Pop-ups können oft nur mit einem Klick auf das X geschlossen werden, was auf kleinen Bildschirmen jedoch nicht immer möglich ist.

Verzichte lieber ganz auf Pop-ups, um kein Risiko einzugehen. Platziere lieber ein Formular auf der Seite, um die E-Mail-Adressen der Nutzer zu sammeln. Das Unternehmen Sumo verwendet sog. Klickauslöser für die mobile Erfassung von E-Mails-Adressen. In diesem Fall wird das Pop-up nur dann ausgelöst, wenn der Nutzer auf einen Button oder eine Schaltfläche klickt.

Hier sind Interstitials, die Google nicht gerne sieht:

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Jetzt musst Du Deine Webseite nur noch testen.

Dafür kannst Du das Mobile SEO Tool von Varvy benutzen. Es überprüft die mobile Nutzerfreundlichkeit Deiner Webseite.

Ich überprüfe jetzt einfach mal meine eigene Webseite NeilPatel.com. Ich gebe die URL in die Box ein und klicke auf „Test“. Jetzt erstellt das Programm einen Analysebericht.

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Ich bekomme sogar eine Liste mit Vorschlägen, die ich umsetzen kann, um meine mobile Webseite zu optimieren.

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Ich kann Dir diesen Bericht wirklich wärmstens empfehlen, falls Du Deine mobile SEO verbessern möchtest.

Fazit

Deine Webseite braucht gar nicht viele Besucher, um von der Suchmaschinenoptimierung zu profitieren. Fang einfach an und arbeite Dich dann langsam weiter nach oben.

Als ich vor vielen Jahren meine erste Webseite gebaute, wusste ich noch nicht mal, was SEO ist. Ich habe damals extra eine Marketingagentur eingestellt, um mir dabei zu helfen, musste jedoch schnell feststellen, dass sie nur an meinem Geld interessiert war, darum habe ich mich letztendlich dazu entschieden es lieber selbst zu lernen.

Die Mühe und meine neuen Kenntnisse haben sich wirklich ausgezahlt, denn heute verdiene ich meinen Lebensunterhalt damit.

Man kann eigentlich gar nicht früh genug (oder zu spät) damit anfangen. Eigne Dir die Grundlagen am besten sofort an. Es ist wirklich nicht kompliziert und dauert auch nicht lange.

SEO ist wie Wasser für eine Hauspflanze, denn Deine Webseite braucht die SEO, um zu wachsen. Die Suchmaschinenoptimierung ist eine wichtige Grundlage, um die Du Dich sofort kümmern musst, denn sonst könnte Dein Unternehmen scheitern und das wollen wir natürlich nicht!

Falls Du Dich jetzt überfordert fühlst, solltest Du ganz locker bei den SEO-Grundlagen beginnen. Nutze diese Gelegenheit, um Dich endlich um die SEO Deiner Webseite zu kümmern.

Ich verspreche Dir, dass die ersten Ergebnisse nicht lange auf sich warten lassen werden.

Hast Du Dich um die SEO einer Webseite mit wenig Traffic gekümmert? Hat es funktioniert?

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