Wie Du die Backlinks Deiner Konkurrenten stiehlst (und sie dann auch noch im Ranking schlägst)

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Hast Du es satt, dass Deine Konkurrenten immer bessere Rankings erzielen als Du?

Du hast viel Zeit in die Optimierung Deiner Webseite gesteckt und trotzdem wird sie nicht so gut platziert, wie Du es Dir erhofft hattest.

Was haben Deine Mitbewerber, was Du nicht hast?

Warum erzielen sie bessere Platzierungen in den Suchergebnissen?

Die Antwort:

Das liegt wahrscheinlich an ihren Backlinks – extrem viele Backlinks.

Die kann man nicht kaufen und man kann sie sich auch nicht ausleihen. Man muss sie sich verdienen.

Zum Glück kannst Du die Seite Deiner Mitbewerber als Vorlage benutzen, um sie auf lange Sicht in den Suchergebnissen auszustechen.

Ich zeige Dir jetzt, was Du machen musst, um Deine Strategie zu verbessern und Deine Konkurrenz auszustechen.

Mit wem konkurrierst Du um Links?

Oftmals sind Deine Konkurrenten nicht die, die Du Dir vorgestellt hast.

Hört sich komisch an, ich will es Dir aber gern erklären.

Wenn Du ein Unternehmen mit einem festen Standort hast, kommt Dir bestimmt sofort das Geschäft auf der anderen Straßenseite in den Sinn. Wenn Du ein Onlineunternehmen führst, denkst Du bestimmt an ein Großunternehmen.

Das bringt Dich aber keinen Schritt weiter.

Erstere haben oft keine ausreichend große Onlinepräsenz. Sie haben nicht genug Links, um ausreichend Daten für eine Analyse zu liefern. Sie haben sich über die Jahre hinweg immer mal wieder hier und da einen Link verdient, indem sie guten Service geleistet haben.

Dann sind da noch die Großunternehmen.

Um es einfach auszudrücken: Dir fehlt das nötige Kleingeld, die Markenbekanntheit und die Bekanntheit, um es mit einem Großkonzern aufzunehmen.

Bekannte Marken ziehen Backlinks geradezu magisch an und müssen sich nicht mal anstrengen, um von potenziellen Kunden gefunden zu werden.

Du musst einem anderen Ansatz folgen.

Es ist am Anfang gar nicht so einfach, herauszufinden, wer zu Deinen Mitbewerber gehört.

Ich werde Dir jetzt zeigen, wie Du das herausfindest.

Ubersuggest ist eines meiner Lieblingsprogramme. Öffne die Webseite, gib die Domain eines Deiner Mitbewerber ein und klick auf „Suchen“.

Jetzt gelangst Du in eine Übersicht. Klick als nächstes im linken Seitenmenü auf „Backlinks“, um den folgenden Bericht zu öffnen.

Dieser Bericht enthält das Linkprofil Deines Mitbewerbers und hilfreiche Daten, u. a. den Domain Score, die Anzahl der Backlinks, die Anzahl der verweisenden Domains und die Entwicklung des Linkprofils im Zeitverlauf (18 Monate).

Weiter unten im Bereich „Backlinks“ erfährst Du mehr.

Wenn einer meiner Mitbewerber hinter denselben Links her ist, könnte er diese Liste mit über 3 Millionen Backlinks als Grundlage nutzen. Die Liste enthält nicht nur den Seitentitel und die URL der verweisenden Webseite, sondern zusätzlich folgende Daten:

  • Domain Score – Die allgemeine Stärke der Webseite auf einer Skala von 1 (schwach) bis 100 (stark)
  • Linktyp – Bild oder Text
  • Zuerst gesehen/Zuletzt geprüft – Wann der Link zum ersten Mal von Ubersuggest registriert und wann er das letzte Mal bestätigt wurde

Bei der Analyse des Linkprofils Deiner Mitbewerber solltest Du nach Webseiten mit einem Domain Score (DS) von über 50 Ausschau halten, damit Du Deine Zeit nicht verschwendest, denn die Backlinks einer Webseite mit einem hohen DS sind mehr wert.

Jetzt weißt Du, welche Webseiten auf die Webseite Deines Mitbewerbers verweisen und musst nur noch herausfinden, auf welche Inhalte sie verweisen.

Beantworte dafür die folgenden Fragen:

  1. Welche Inhalte scheinen besonders beliebt zu sein?
  2. Listenartikel? Lange und ausführliche Blogbeiträge?
  3. Wie setzt der Mitbewerber Bilder ein?
  4. Produziert er Infografiken?
  5. Sind Trends zu erkennen?
  6. Sind die Artikel in etwa gleich lang?

Halte die vielversprechendsten verweisenden Webseiten dann in einer Tabelle fest und prüfe, ob die verlinkten Inhalte zu Deinem Produkt oder Deiner angebotenen Dienstleistung passen.

Inhalte, die zu Deinem Angebot passen, können auf der Liste bleiben.

Öffne dafür am besten eine neue Googletabelle und halte alle potenziellen Linkmöglichkeiten in dieser Tabelle fest.

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Soweit alles klar? Gut.

Jetzt verfügst Du über das nötige Grundwissen, um die besten Inhalte Deiner Konkurrenten und potenzielle Linkziele zu finden.

Jetzt zeige ich Dir, wie Du dieses Wissen gezielt einsetzt.

Denk immer daran, dass wir die Links nicht einfach nur nachmachen wollen. Wir wollen herausfinden, wie die Konkurrenz diesen Link bekommt und sie dann ausstechen.

Dafür haben wir uns Webseiten mit einem Domain Score von über 50 rausgesucht. Auf der oberen Liste finden wir u. a. Webseiten wie Mashable und Social Media Examiner.

Diese Webseiten verfügen über sehr wenige Mitarbeiter, die für das Schreiben von Artikeln zuständig sind. Es gibt also keinen festen Mitarbeiter, der ausschließlich Artikel schreibt.

Diese Webseiten verfügen über ein Netzwerk aus freiwilligen Mitwirkenden. Lass uns herausfinden, wer den Artikel geschrieben hat!

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Der Name der Autorin ist im Artikel vermerkt. Ein Klick auf die Verfasserangabe führt mich zur Biografie.

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Hier finde ich nicht nur den Twitter- und LinkedIn-Account, sondern auch die Webseite der Autorin.

Wir können also davon ausgehen, dass diese Autorin auch auf unsere Webseite verlinken würde, weil sie ja bereits auf Konkurrent XYZ verwiesen hat.

Du musst sie aber zunächst auf Dich aufmerksam machen. Dafür sind Twitter und LinkedIn ganz gut geeignet.

Du könntest auch MailShake benutzen, um die E-Mail-Adresse herauszufinden und zu verwalten.

Mit dem Programm kannst Du sogar Follow-Ups schicken (falls die Person nicht auf Deine erste E-Mail reagiert).

Du kannst dem Follow-Up einen persönlichen Touch geben, indem Du die Person wissen lässt, dass Du bereit bist den Gefallen zu erwidern (Du willst schließlich keine kostenlose Werbung haben).

Mit der Funktion zur Automatisierung von E-Mails kannst Du viel Zeit sparen.

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Redaktionelle Links sind nur sehr schwer zu bekommen und darum so heiß begehrt.

Das ist aber nur eine der zahlreichen Arten von Backlinks.

Wir schauen uns jetzt noch ein paar weitere an.

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Als Beispiel dient uns jetzt das Hard Rock Hotel in San Diego.

Öffne das Linkprofil im Open Site Explorer von Moz. Dir sollten sofort zwei Backlinks auffallen.

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Beim ersten hervorgehobenen Link handelt es sich um den Verweis vom Rock ’n‘ Roll Marathon. Sieht fast so aus, als sei das Hotel ein offizieller Sponsor der Veranstaltung, darum hat es ein paar hochwertige Backlinks ergattert.

Du bist zwar wahrscheinlich nicht in der Lage mal eben so das nötige Kleingeld für so eine riesige Veranstaltung zusammenzukratzen, Du könntest aber den kleineren SD Halb-Marathon oder den La Jolla Marathon sponsern.

Schau mal was ich noch gefunden habe: Triple Crown!

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Warum ist das gut? Weil Du jetzt drei weitere Veranstaltungen hast, die Du sponsern könntest.

Der zweite obere Link stammt von NBC News und hat mit dem Black Friday zu tun.

Denk mal kurz darüber nach.

Jedes Hotel bietet Spezialpakete an. Aber wie viele dieser Hotels schaffen es wohl auf die Webseite von NBC News?!

Du könntest ein Spezialangebot zusammenstellen und etwas Außergewöhnliches zu PR-Zwecken anbieten.

Das Hard Rock Hotel in San Diego schmeißt an Feiertagen fast immer eine wilde Party.

Man hat an Silvester Zutritt zum Gebäude von NBC News, weil das Hard Rock Hotel dort eine wilde Party mit DJs und Bars auf verschiedenen Ebenen veranstaltet.

Wenn Du Gast auf dieser Party wärst, könntest Du Dir eine gute Zeit machen. Du müsstest nicht extra Schlange stehen oder noch mehr Geld ausgeben.

Das Hard Rock Hotel bietet seinen Gästen eine außergewöhnliche Erfahrung, die die Angebote der Mitbewerber in der näheren Umgebung komplett in den Schatten stellen. Die ungewöhnliche Veranstaltung passt perfekt zu ihrer Zielgruppe, darum müssen sie sich keine neuen Aktionen einfallen lassen.

Die Gäste haben genügend Gesprächsstoff und eine tolle Erfahrungen, die sie dann mit ihren Freunden in den sozialen Medien teilen, und über die in der Presse berichtet werden kann.

Hier ist ein weiteres Beispiel, dieses mal von einem Unternehmen, das Produkte verkauft.

Wie man Links mit Giveaways & Produktbewertungen bekommt

Einer der einfachsten Wege, um als Produktunternehmen Links zu sammeln (neben Traffic und Verkäufen), ist der kostenlose Versand von Produkten an bekannte Blogger, damit diese Produktbewertungen verfassen.

Wir schauen uns jetzt ein paar Links an, die auf Speck Products (die machen u. a. iPhone-Hüllen) verweisen.

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Es handelt sich in erster Linie um Produktbewertungen auf Geek.com. Das Produkt wird nicht nur in den höchsten Tönen gelobt (das hoffen wir jedenfalls), das Unternehmen gewinnt auch hochwertige Backlinks, Referral-Traffic und Glaubwürdigkeit.

Denk mal an das Potenzial.

Du könntest doch bestimmt 100 Blogs finden, die schon mal Bewertungen für iPhone-Hüllen verfasst haben.

Führe eine Recherche durch (indem Du die Tipps, die wir zuvor besprochen haben, anwendest), um geeignete Blogs zu finden und finde heraus, ob sie besondere Richtlinien für Produktbewertungen haben.

Jetzt musst Du Dein Produkt nur noch hübsch verpacken und wegschicken, oder?!

Du könntest aber noch einen Schritt weitergehen. Schau Dir mal diese URL an:

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Kannst Du das lesen? Es handelt sich um einen Artikel von Engadget (94 DA). Die Webseite verlost ein iPhone.

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Der Artikel wurde 1.729 Mal geteilt!

Jetzt weißt Du, was du machen musst.

Warum also nicht gleich zehn iPhones verschenken?

Warum nicht einfach Influencer auf unterschiedlichen Plattformen finden, z. B. Instagram, um eine riesige Geschenkaktion zu starten?

Du könntest den Influencern die Teilnahme am Gewinnspiel mit einem Sonderrabatt für ihre Fans und einer Gewinnbeteiligung schmackhaft machen.

Du könntest sogar Werbung schalten, um noch mehr Teilnehmer zu gewinnen, sobald Du ein paar Top-Influencer an Land gezogen hast.

Verstanden?! Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Du kannst auch auf Verbands- und Unternehmenspatenschaften zurückgreifen

Das Hard Rock Hotel und der Rock ’n‘ Roll Marathon sind Dir sicherlich noch frisch im Gedächtnis.

B2B-Unternehmen können diesen Ansatz ebenfalls nutzen.

Hier sind die Links eines Unternehmens, das Buchhaltung anbietet:

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Der erste Link scheint ein Bild zu sein. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um das Logo des Unternehmens. Der Link scheint von einem Verein für Buchhalter zu stammen. Der zweite Link auch.

Wenn Du Veranstaltungen sponserst, auf Events auftrittst oder als freiwilliger Mitarbeiter an Veranstaltungen mitwirkst, kannst Du ein paar Links ergattern.

Warum also nicht einfach an mehr Veranstaltungen teilnehmen oder selbst einen Event organisieren?

Auf diese Weise verschaffst Du Dir Zutritt zu Deiner Zielgruppe und sammelst Daten, z. B. die E-Mail-Adressen potenzieller Kunden, um ihnen anschließend Werbung für Deine Produkte zu schicken.

Zum Glück musst Du Deine Konkurrenz nicht manuell ausspionieren.

Du kannst die Backlinks Deiner Mitbewerber automatisch verfolgen, indem Du Ahrefs Alerts oder LinksSpy benutzt.

Du kannst Benachrichtigungen für Markenbegriffe einrichten.

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Dann kannst Du Dir Benachrichtigungen zu bestimmten Mitbewerbern schicken lassen, um zu erfahren, wo sie ihre Backlinks herbekommen.

Die Seite verfügt über eine Funktion für Markennennungen, damit Du benachrichtigt wirst, wenn der Markenname eines Deiner Konkurrenten erwähnt worden ist.

Wenn Du die automatische Benachrichtigung der Backlinks Deiner Konkurrenten eingerichtet hast, solltest Du als nächstes eine Benachrichtigung für Dein eigenes Unternehmen erstellen.

Du bekommst jede Woche einen ausführlichen Bericht mit den Markenerwähnungen und neuen Backlinks Deiner Webseite.

Füge auch diese Seiten Deiner Outreach-Liste hinzu. Wenn sie Dich einmal erwähnt haben, dann erwähnen sich Dich wahrscheinlich auch ein zweites Mal.

Fazit

Stehlen ist nicht unbedingt etwas Schlimmes, besonders dann nicht, wenn man öffentlich zugängliche Informationen „klaut“.

Du kannst die Strategie Deiner Konkurrenten imitieren und den Prozess dann individualisieren, um ihn auf Dein Unternehmen oder Dein Produkt zuzuschneiden.

Das nimmt zwar etwas Arbeit und Zeit in Anspruch, die gewonnenen Backlinks sind die Mühe aber wert (zudem unterstützen sie alle anderen Marketingaktionen, Inhalte und Werbemaßnahmen).

Es gibt keine Methode, die zu jedem Unternehmen passt.

Es kommt immer auf den kreativen Ansatz an. Du musst jeder Strategie Deine ganz persönliche Note geben.

Welche Marketingstrategien hast Du von Deinen Mitbewerbern gelernt, kopiert oder geklaut?

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