7 schlechte SEO-Taktiken, die 2023 nicht mehr funktionieren

7 SEO tactics that won't live to see 2022

Die meisten dieser SEO-Taktiken sollten eigentlich niemanden mehr überraschen, dennoch gibt es immer wieder Unternehmen, die veraltete (und zum Teil wirklich riskante) SEO-Strategien verwenden. Ich stolpere fast jeden Tag über mindestens eine Webseite, die sich einer dieser schlechten SEO-Taktiken schuldig macht.

Noch schlimmer finde ich aber, dass diese Strategien noch nie funktioniert haben, ich kann mir also gar nicht erklären, warum sie überhaupt verwendet werden, da sie nur Schaden anrichten. Aus diesem Grund habe ich den folgenden Artikel geschrieben. Er enthält sieben schlechte SEO-Praktiken, die Du unbedingt vermeiden solltest.

Schlechte SEO-Taktik Nr. 1: Keyword-Stuffing

Es ist wie ein schlechter Witz, so wie der folgende aus The Atlantic:

Ein SEO-Copywriter betritt eine Bar, ein Restaurant, einen Pub, ein Wirtshaus, Irish, Barkeeper, Getränke, Bier, Wein, Spirituosen…

Dieser Witz ist so schlecht, dass er schon wieder gut ist. Das schlimmste ist jedoch, dass etwas Wahres dran ist.

Wenn Du den Begriff “SEO” hörst, denkst Du bestimmt als erstes Keywords.

Der Begriff “Keyworddichte” tauchte das erste Mal vor ca. zehn Jahren auf. Sie ist der Quotient aus absoluten Anzahl eines bestimmten Wortes oder einer Wortkombination und der Anzahl aller Wörter aus einer Seite. Angeblich gab es ein magisches Verhältnis, das man erreichen musste, um tolle Rankings zu erzielen.

Das ist natürlich absoluter Quatsch, dennoch haben es damals, wie auch noch heute, viele Leute geglaubt. Und was machen Vermarkter? Sie handeln nach dem Grundsatz: Mehr ist besser. Ich meine, wenn ein Prozent Keyworddichte gut ist, dann wären zehn Prozent doch besser, oder?

Das ist schnell aus dem Ruder gelaufen, wie Du Dir sicherlich denken kannst. Das Ergebnis war “Keyword-Stuffing”, eine Praxis, die den übermäßigen Gebrauch überflüssiger Keywords beschreibt, mit dem Versuch, für möglichst viele Suchbegriffe Platzierungen in den Suchergebnissen zu erzielen.

Hier ist ein Beispiel:

Google Keyword Stuffing Example Bad SEO Tactic

Googles Algorithmus war damals natürlich noch nicht so fortgeschritten und konnte aus diesem Grund leichter ausgetrickst werden, das ist heute aber nicht mehr der Fall. Nicht seit der Einführung von RankBrain und Textverarbeitung.

Die gute Nachricht ist, dass man seinen schönen Text nicht mit haufenweise überflüssigen Keywords verstümmeln muss.

Bad SEO Tactic keyword stuffing

Google wird immer klüger und erkennt Zusammenhänge, darum musst Du Deine Keywords heutzutage eher zu Themen, in Kategorien oder dem Sinn nach zusammenfassen.

Gehen wir davon aus, dass Du ein Long-Tail-Keyword pro Blogbeitrag hast. Super! In diesem Fall würdest Du dieses Wort nicht immer wieder wiederholen, sondern ähnliche Formulierungen und relevante Begriffe finden, um Dein Hauptthema mithilfe weiterer Unterthemen verständlicher zu machen und näher zu erläutern.

Dies würde dem Thema mehr Kontext geben und dem Leser hilfreiche Informationen zur Verfügung stellen, die ganz automatisch weitere Keywords enthalten. Lass mich das kurz anhand eines Beispiels erklären.

Hier ist das Inhaltsverzeichnis für den Wikipedia-Eintrag des Begriffs “Conversion Rate Optimization”:

Bad SEO Tactic table of contents

Das Inhaltsverzeichnis enthält Themen und Unterthemen, die mit dem Hauptthema in Zusammenhang stehen. Dieses könnte so als Überschriften und Unterüberschriften für einen Blogbeitrag fungieren. Oder besser noch, Du schreibst einen ausführlichen Beitrag zu jedem dieser Unterthemen.

Auf diese erstellst Du ein “Netzwerk” aus hilfreichen Inhalten, die relevante Keywords enthalten, ohne Dir jemals Gedanken, um eine mögliche Google-Strafe oder das nächste Algorithmus-Update machen zu müssen.

Schlechte SEO-Taktik Nr. 2: Spam-Kommentare

Diese Strategie ist extrem nervig und gehört zu den schlimmsten dummen SEO-Taktiken aller Zeiten.

Man liest einen tollen Blogbeitrag und freut sich schon auf die hilfreichen Kommentare, um in interessante Diskussionen über das Thema einzutauchen, weil man im Kommentarbereich oft weitere tolle Tipps und Tricks findet.

Man scrollt also nach unten, um eventuell selbst einen Kommentar zu schreiben, findet aber nur Spam, so wie im folgenden Screenshot:

spam comments Bad SEO Tactic

Solche Kommentare bringen das Gespräch komplett zum Stillstand. Sie sind nicht nur nervig, sondern auch völlig nutzlos.

Kommentare bieten eine exzellente Möglichkeit, um sich mit Fans und Lesern auszutauschen, Kontakte zu Pflegen und Ideen zu teilen, aber ganz bestimmt nicht auf diese Weise.

Ich kannte mal einen Typen, der solche Links erstellte und Auftragnehmern einen Euro pro erfolgreichem Kommentar zahlte.

Kannst Du Dir denken, was passiert ist?

Derselbe Kommentar wurde einfach kopiert und immer wieder eingefügt, um den Prozess zu beschleunigen, was den Blog dann mit Hunderten nutzloser Kommentare pro Tag überhäufte.

Viele Anbieter wie Disqus bekamen davon schnell Wind und versuchten dem entgegenzuwirken, indem bestimmte Account geblockt wurden.

Wenn Deine Webseite groß genug ist, wirst Du früher oder später leider den ein oder anderen Spam-Kommentar bekommen. Das lässt sich leider nicht verhindern. Aus diesem Grund setzen Plattformen wie WordPress automatisch das “nofollow“-Attribut.

Nofollow ist eine Anweisung, die Suchmaschinen anweist, Verweise mit diesem Attribut nicht in die Berechnung der Linkpopularität einzubeziehen, was wiederum bedeutet, dass Spam-Kommentare völlig nutzlos sind! Dieses Problem lässt sich jedoch relativ leicht vermeiden.

Du kannst ein WordPress-Plug-in installieren, das Spam-Kommentare automatisch erfasst und filtert. Titan Anti-spam & Security ist ein solches Plugin. Du kannst auch festlegen, dass Nutzer ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse angeben müssen, bevor sie einen Kommentar schreiben können. Auf diese Weise müssen sie sich erst in WordPress anmelden, um an der Diskussion teilnehmen zu können.

Bad SEO Tactic spam comments

Oder Du kannst Kommentare vor ihrer Veröffentlichung manuell überprüfen, auf diese Weise kannst Du Spam sofort löschen.

Nutzer, die immer wieder gegen die Regeln verstoßen und trotzdem Spam teilen, können blockiert werden. Der Kommentar eines geblockten Nutzers landet sofort im Papierkorb.

Bad SEO Tactic how to prevent spam comments

Schlechte SEO-Taktik Nr. 3: Schlechte Nutzererfahrung (UX)

Google zieht nicht nur Keywords und Links in Betracht. Die Suchmaschine greift auf verschiedene Daten zurück, um das Ranking zu bestimmen, unter anderem Deine Nutzungsdaten.

Es handelt sich um eine Methode, die zeigt, wie Nutzer mit Deiner Seite interagieren, um deren Relevanz zu bewerten. Hohe Absprungraten können zum Beispiel ein Hinweis darauf sein, dass die Seite nicht den gewünschten Inhalt bietet und die Besucher sie aus diesem Grund sofort wieder verlassen. Daraufhin wird die Seite als ‘nicht hilfreich’ eingestuft und verliert Rankings.

Das ist aber nicht der einzige Faktor, der einer Suchmaschine etwas über Deine Seite verrät. Deine SEO kann auch unter einem veralteten Design leiden. Warum? Weil sie an Glaubwürdigkeit verliert.

Das Google-Panda-Update richtete sich damals gegen Webseiten von minderer Qualität und mit wenigen Inhalten. Früher wurden zur Bestimmung der Rankings nur harte Fakten in Betracht gezogen, mit dem Update wurde jedoch ein Fragebogen eingeführt, der Google nun auch Hinweise zur Qualität der Inhalte liefern konnte.

Google verfügte über ein Team, das Webseiten manuell prüfte, um herauszufinden, ob sie die Antwort auf die gestellte Suchanfrage enthielt. Das Dokument zur Bewertung enthielt mehrere Fragen, unter anderem: „Vertrauen Sie den Informationen auf dieser Seite?“, oder „Enthält der Inhalt Fehler?“

Die Experten bewerteten jede Seite anhand verschiedener Kriterien, um Muster zu erkennen. Deine alten Sünden in Bezug auf Webdesign und minderwertige Inhalte können Dich noch heute heimsuchen.

Ein jüngeres Beispiel ist “Mobilegeddon”. Webseiten, die nicht mobil-freundlich oder responsiv sind, und nicht einwandfrei auf mobilen Geräten dargestellt werden konnten, wurden bestraft und verloren ihre Rankings. Mobile-First wurde entwickelt, weil immer mehr Menschen mit einem mobilen Gerät oder ihrem Handy aufs Internet zugreifen.

Wenn Deine Webseite nicht richtig dargestellt wird, schadet es nicht nur dem Endergebnis, sondern auch Deiner SEO-Präsenz, darum solltest Du den Test für Optimierung auf Mobilgeräte nutzen und herausfinden, wie Deine Webseite auf mobilen Geräten dargestellt wird. Der Bericht enthält auch wertvolle Tipps zur Optimierung Deiner Ergebnisse.

bad SEO tactics mobile speed test

Die Ladezeit nimmt ebenfalls Einfluss auf Deine Rankings, darum solltest Du diese mit PageSpeed Insights prüfen. Dieser Bericht enthält hilfreiche Daten und Einblicke zur Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite.

Falls anschließend noch Fragen offen sind, solltest Du die Benutzerfreundlichkeit Deiner Webseite einem weiteren Test unterziehen, um herauszufinden, in welchen Bereichen Deine Besucher sonst noch Schwierigkeiten haben.

Ganz früher haben einige Webseitenbetreiber Keywords in weißer Schrift auf einem weißen Hintergrund versteckt. Kein Witz!

Nutzer konnten die Wörter nicht sehen, sie wurden aber dennoch von Suchmaschinen erfasst. Das haben viele Betreiber ausgenutzt und ihre Webseiten auf Teufel komm raus mit Keywords vollgestopft.

Verrückt, oder?

Kein Wunder, dass Google diese Strategie schnell leid war und dagegen vorging, eine abgewandelte Strategie derselben Taktik wird jedoch auch heute noch verwendet.

Googles Muttergesellschaft Alphabet wurde sogar dabei erwischt, wie sie versteckte Links im Quellcode der Webseite versteckte. Welch Ironie!

hidden links Bad SEO Tactic

Versteckte Links sind mit versteckten Keywords zu vergleichen und ebenfalls völlig nutzlos.

Manchmal werden “überflüssige” Links aber nicht mal versteckt. Widget-Links können Dich beispielsweise ebenfalls in Schwierigkeiten bringen. Das Webspam-Team von Google betrachtet diese als unnatürliche Links, mit denen der PageRank der Seite manipuliert werden soll.

Diese Links werden aber oft in Widgets oder anderer Software versteckt, sodass Du sie gar nicht auf Anhieb sehen kannst. Wenn Du das Programm dann auf Deiner Webseite installierst, verlinkst Du ohne Dein Wissen auf den Hersteller zurück.

Wir sehen eine ähnliche Strategie oft in WordPress-Themes. Diese Links werden normalerweise in der Fußzeile platziert, so wie in diesem Beispiel:

tracks footer text Bad SEO Tactic

Links in der Fußzeile sind zwar nicht verboten, da man den Besucher aber nicht verlieren will, möchte man natürlich nicht, dass er auf einen dieser Links klickt und die Seite verlässt. Du möchtest, dass er Nutzer auf Deiner Seite bliebt, um Dein Produkt zu kaufen.

Die gezielte Platzierung von Links in der Fußzeile oder Seitenleiste einer Webseite zum Zweck des Linkaufbaus kann Dich jedoch in Schwierigkeiten bringen. Diese Links sollten immer mit dem nofollow-Attribut versehen werden, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

Zudem solltest Du niemals Links kaufen oder an einem Linkaustauschprogramm teilnehmen.

Schlechte SEO-Taktik Nr. 5: Duplizierte Inhalte

Duplicate Content (doppelte Inhalte) sind identische Textpassagen oder ganze Seiten, die unter mehr als einer URL zu finden sind.

duplicate content Bad SEO Tactic

Diese Inhalte werden einfach nur kopiert und dann auf verschiedenen Seiten eingefügt.

Es gibt sogar eine Schreibtechnik, Article Spinning, die einen neuen Inhalt aus einem bereits Vorhandenen erstellt. Dieser Inhalt könnte dann mit einen Backlink zum Original auf einer anderen Seite veröffentlicht werden. Diese Täuschung fliegt aber schnell auf. Hinzu kommt, dass der Inhalt oft gestohlen wurde.

Es sollte eigentlich jedem klar sein, dass das nicht in Ordnung ist.

E-Commerce-Seiten kopieren oft Produktbeschreibungen und erstellen so ungewollt doppelte Inhalte. Du hast bestimmt auch mit diesem Problem zu kämpfen, obwohl Du Dir dessen gar nicht bewusst bist. Deine Inhalte können unbewusst und ungewollt an verschiedenen Stellen Deiner Webseite auftauchen.

Das könnte zu Problemen führen, weil Google nicht weiß, welchem Inhalt die Autorität zusteht, daraufhin wird diese “aufgeteilt” und einfach mehreren Seiten zugewiesen, was nachteilig sein kann. Du weißt vielleicht gar nicht, dass Deine Seiten ebenfalls von diesem Problem betroffen ist.

Ein Designproblem vieler Blogs, die mit WordPress gebaut wurden, führt oft zu duplizierten Inhalten, wie das untere Beispiel von der Homepage des Primer Magazine zeigt.

Bad SEO Tactic duplicate content example

Der Teaser des Blogbeitrages enthält einen kleinen Textausschnitt, der dem Besucher zwar einen Eindruck vom Artikel verschafft, aber auch als doppelter Inhalte gewählt werden kann, wenn man nicht aufpasst.

Und wenn ich dann auf den Blogbeitrag klicke, um diesen zu lesen, passiert Folgendes:

Bad SEO Tactic duplicate content example

Das ist der exakt gleiche Inhalt.

Es gibt ein paar technische Vorkehrungen, die Du treffen kannst, um dieses Problem zu vermeiden. Du könntest zum Beispiel Änderungen am Quelltext vornehmen, es gibt aber auch eine einfachere Lösung.

Verzichte einfach auf die kleine Vorschau.

SEO tactics - Neil Patel Blog Feed

Verwende eine kanonische URL, um die Originalressource klar auszuweisen. Google ist zwar klüger geworden und erkennt duplizierte Inhalte mittlerweile selbst, dennoch sollte man kein unnötiges Risiko eingehen.

Schlechte SEO-Taktik Nr. 6: Aufdringliche Interstitial Ads

Interstitials sind Werbebanner, die geladen werden, sobald der Nutzer eine Webseite lädt.

Das “Intrusive Interstitial Update” sollte Bannern, die den Bildschirm verdecken und den Inhalt blocken, entgegenwirken, da dies vor allem auf mobilen Geräten ein großes Problem darstellte.

Du kennst das bestimmt. Du möchtest einen interessanten Artikel lesen, um ein bisschen Wartezeit zu überbrücken, klickst auf einen Link und gelangst auf eine Webseite. Du kannst aber nicht auf den Inhalt zugreifen, weil er von einem nervigen Pop-up überlagert wird, das sich nicht schließend lässt.

Bad SEO Tactic annoying ads

Diese Unterbrechung sorgt für eine schlechte Nutzererfahrung und schlecht gelaunte Webseitenbesucher und können Dich in echte Schwierigkeiten bringen.

Google erteilt Inhalten, die aufgrund eines solchen “nervigen Interstitials” nicht einfach zugänglich sind, ein niedrigeres Ranking. In der offiziellen Ankündigung zu Änderungen vom 10. Januar 2017 heißt es:

Ab heute erhalten Seiten, auf denen die Inhalte für Nutzer nach Auswahl der mobilen Suchergebnisse nicht einfach zugänglich sind, möglicherweise ein niedrigeres Ranking.

Selbst Pop-ups können zum Problem werden. Der Unterschied zwischen einer SEO-Taktik und einer Conversion-Taktik ist oft verschwindend gering. Pop-ups können die Konversionen steigern, wenn sie den Inhalt jedoch überlagern und sich nicht schließen lassen, können sie Deiner Seite schaden.

Bad SEO Tactic annoying ads

Schlechte SEO-Taktik Nr. 7: Übermäßiger Gebrauch genau passender Ankertexte

Der Text, der mit einem Hyperlink versehen ist und auf eine Zielseite oder einen anderen Inhalt verweist, wird als “Ankertext” bezeichnet. Eigentlich ganz einfach, oder?

Du würdest einen Ankertext verwenden, wenn Du mit einem internen Link auf einen anderen Artikel Deines Blogs verweisen möchtest – “mit einem externen Link” ist in diesem Fall mein Ankertext.

Der Ankertext sollte dem Nutzer zusätzlichen Kontext oder wichtige Hinweise geben, damit dieser entscheiden kann, ob er auf den Link klicken will oder nicht. Das ist meistens kein Problem, solange man es nicht übertreibt.

Suchmaschinen lesen den Linktext, um zu verstehen, worum es auf der verlinkten Seite geht und um zu bestimmen, zu welchen Themen diese Seite als Autorität angesehen werden kann, aus diesem Grund sollte der Ankertext im Idealfall immer ein Keyword enthalten.

“Genau passend” bezieht sich darauf, wie genau Du Dich an dieses Keyword hältst. Hier ist das Beispiel eines genau passenden Ankertextes, der wie Spam wirkt:

spammy anchor text Bad SEO Tactic

Wo liegt das Problem?

Der Text klingt einfach nicht natürlich! Normale Webseiten würden ihre Links nicht so setzen. Suchmaschinen werfen einen Blick auf diese Links und erkennen sofort ein Muster.

Du kannst das sogar selbst überprüfen. Öffne den Ahrefs Site Explorer, um herauszufinden, wie andere Webseiten auf Deine Seite verweisen.

Bad SEO Tactic fix anchor text

Bestenfalls findest Du eine gesunde Mischung aus verschiedenen Ankertexten. Wenn jedoch immer wieder derselbe Begriff auftaucht, könnte Google den Eindruck gewinnen, dass Du versuchst, Dein Ranking zu manipulieren.

Man sollte immer eine gesunde Balance anstreben.

Ahrefs hat mal eine Studie durchgeführt, um das gesunde Verhältnis von “teilweise” und “genau passenden” Ankertexten zu bestimmen.

Bad SEO Tactic partial and anchor text

Die obige Grafik zeigt das Verhältnis der Ankertexte für Seiten, die auf unterschiedlichen Positionen in den Suchergebnissen platziert werden.

Dies zeigt uns, dass eine Domain nach Möglichkeit nur 10-20 Prozent teilweise und genau passende Ankertexte besitzen sollte, weil die natürliche Balance sonst nicht eingehalten werden kann. Vermeide demnach den übermäßigen Gebrauch von Markennamen oder allgemeinen Formulierungen wie “Hier klicken”.

Das Ganze ist keine exakte Wissensschaft, Du solltest Dir also nicht den Kopf zerbrechen und musst Dir normalerweise keine Gedanken machen, wenn Du natürlichen Linkaufbau betreibst. Wenn jedoch auf 90 Prozent Deiner Seiten immer derselbe Ankertext zu finden ist, könnte das früher oder später zu Problemen führen.

Fazit

Eine erfolgreiche SEO-Strategie wird auch in den kommenden Jahren weiterhin Erfolge erzielen. Man sollte neue Trends und Strategien zwar immer im Auge behalten, darf es jedoch nicht übertreiben.

Du kannst Deinen Ankertexten ruhig relevante Keywords hinzufügen, das ist in der Regel kein Problem, musst aber aufpassen. Dasselbe gilt für Keywords in Blogbeiträgen oder Texten. Du kannst gerne Keywords verwenden, jedoch immer mit Bedacht.

Pop-ups sind in begrenztem Maße auch okay, dürfen dem Nutzer aber nur beim ersten Besuch gezeigt werden und sollten den Inhalt auf keinen Fall überlagern. Bombardiere Deine Besucher nicht mit nervigen Werbebannern. In kleiner Dosis sollten Banner jedoch kein Problem darstellen.

Lasse Dich aber nicht in Versuchung führen, um kurzfristig mehr Besucher zu gewinnen, langfristig wirst Du es nämlich bereuen.

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