Wie man eine SEO-freundliche Homepage erstellt

seo homepage

Homepage-SEO.

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Du optimierst wahrscheinlich schon so lange Homepages, wie Du Keyword-Research betreibst.

Das gehört eben einfach zum SEO dazu. Keywords. Texte schreiben. Alles super. Eigentlich ganz einfach.

Halt, nicht so schnell.

Man streitet sich noch darüber, was eine effektive Homepage-Optimierung ausmacht.

Yoast hat sogar einen Artikel veröffentlicht, in dem die Existenz von Homepage-SEO in Frage gestellt wird. Hier ist ein Auszug aus dem Artikel, in dem erklärt wird, was es mit der Homepage-Optimierung auf sich hat.

Die Logik, die dahinter steckt, ist folgende: Da viele Seiten auf Keywords basierende Namen haben, ist es extrem schwer eine gute Platzierung zu erhalten, wenn Dein Markenname zufällig mit einem der Keywords identisch ist.

Und wenn Du mal so darüber nachdenkst, kann solch ein Markenname durchaus eine große Herausforderung darstellen.

Verstehst Du jetzt, warum das Ganze kompliziert sein kann?

Das ist keine aus der Luft gegriffene Theorie der SEO-Sprecher. Das ist ein echtes Problem, dem Du und Dein Unternehmen gerade gegenüberstehen könnten!

Obwohl Deine Homepage in den meisten Fällen sicher die autoritärste Seite auf Deiner Webseite ist, erreichst Du vielleicht nicht mal die erste Seite in den SERPs, wenn Du gegen starke Konkurrenten antreten musst.

Yoast ist der Meinung, dass Du nicht mal versuchen solltest Deine Homepage zu platzieren und auch kein Haupt-Keyword auswählen solltest.

Ich kann das sogar nachvollziehen. Wirklich.

Ich sehe das Ganze aber ein bisschen anders.

Obwohl ich auch der Meinung bin, dass der Versuch für ein einziges Keyword zu platzieren, zwecklos ist (je nach Konkurrenz), heißt das noch lange nicht, dass Du die weiße Flagge hissen und die Homepage-Optimierung einfach aufgeben solltest.

Du benötigst lediglich einen anderen Ansatz.

Als ich mich durch einen Beitrag im Q&A Forum von Moz gearbeitet habe, bin ich auf einen Kommentar zu diesem Yoast Artikel gestoßen.

Dieser Kommentar hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht.

Das trifft den Nagel wirklich auf den Kopf.

Meiner Meinung nach kann der Verzicht auf Homepage-Optimierung zum Verlust von hochqualitativem Traffic führen.

Darum solltest Du Dir Deiner Keywords bewusst sein und versuchen für bestimmte Keywords platziert zu werden.

Du solltest lediglich nicht all Deine Energie in den Versuch stecken, für ein einziges Keyword platziert zu werden – Dein Marken-Keyword.

Am Ende sollte das Ziel Deiner Homepage nicht sein, Google wissen zu lassen, welches Thema Deine Seite behandelt, sondern welches Produkt Du anbietest.

Da wird das jetzt geklärt und einen logischen Rahmen haben, will ich mich mit den Grundvorraussetzungen einen SEO-freundlichen Homepage auseinandersetzen.

Wie immer, basieren meine Vorschläge auf meiner eigenen Recherche und meinen eigenen Erfahrungen.

Wie ich mit SEO über 100.000 Besucher pro Monat gewinnen konnte.

Deine Hauptziele

Ich sehe das so. Du solltest immer drei Hauptziele im Hinterkopf behalten, wenn Du Deine Homepage baust.

  1. Google und den menschlichen Besuchern erklären, was Dein Unternehmen/Produkt macht.
  2. Die intuitive Navigation erleichtern – Eine effiziente Seitenstruktur hilft den Besuchern dabei zu finden, was sie suchen, und ist ein kritischer Aspekt des SEO.
  3. Die Beantwortung der Hauptfragen, die ein Besucher hat und die Ausräumung möglicher Zweifel oder Ängste – das kann hauptsächlich mit ausführlichen Inhalten und Social Proof erledigt werden.

Das tolle daran ist, dass diese Ziele zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Denk mal darüber nach.

Wenn Du die Hauptbestandteile wie Keyword-optimierte Überschriften, eine intuitive Navigation und ausführliche Inhalte optimierst, kannst Du Suchmaschinen und menschliche Besucher gleichermaßen ansprechen.

Das ist eine Win-Win Situation.

Wie setzt Du diese Ziele um?

Obwohl sehr viel zu einer SEO-freundlichen Homepage dazu gehört, ist es eigentlich ganz einfach, wenn Du es richtig anstellst.

Es gibt einen Whiteboard Friday auf Moz, der die Hauptbestandteile einer gut gestalteten Homepage anspricht.

Im Video werden die „alten“ und die „neuen“ Vorgehensweisen der Homepage-Gestaltung besprochen.

Hier ist eine Zusammenfassung des Whiteboards von Rand Fishkin, damit wir uns einen Überblick verschaffen können.

Du kannst die “alte Vorgehensweise” einfach ignorieren, weil sie in unserem Fall nicht wichtig sind.

Ich möchte mich stattdessen auf die fünf Hauptpunkte, A bis E, konzentrieren.

Wenn Du all diese Elemente berücksichtigst, sollte Deine Homepage eigentlich ziemlich SEO-freundlich sein und erfolgreich in den SERPs platziert werden.

Ich möchte jetzt jedes einzelne Element herunterbrechen und dann im Detail besprechen, indem ich relevante Beispiele zeige.

Logo und Navigation

Ich werde nicht viel Zeit für diesem Punkt brauchen, weil er im Grunde genommen selbsterklärend ist.

Natürlich willst Du Dein Logo auf der Homepage benutzen, weil es Deine Markenidentität untermauert.

Was die Navigation betrifft, hier solltest Du alle Hauptbereiche Deiner Webseite berücksichtigen.

Dann können die Besucher ihre Suche schnell eingrenzen und finden, was sie suchen. Außerdem versteht Google dann sowohl das Thema Deiner Seite als auch Deiner Marke.

Ich sehe keinen Grund, das Ganze unnötig zu verkomplizieren.

Deine Navigation sollte nur gut sichtbar und logisch angeordnet sein.

Schau mal, wie simpel die Quick Sprout Homepage aufgebaut ist.

Die Homepage von Sprout Social ist auch ein tolles Beispiel. Sie folgt dem gleichen Schema.

Erklär, was Dein Unternehmen macht.

Das ist wichtig.

Du musst klar und deutlich zeigen, was Dein Unternehmen macht und welche Produkte Du anbietest.

Du solltest dabei immer zwei wichtige Dinge im Hinterkopf behalten.

Zuallererst muss Dein Angebot kristallklar erkennbar sein.

Deine Besucher sollten keinerlei Zweifel daran haben, was Dein Angebot beinhaltet.

Hier ist ein tolles Beispiel von Cloud Bakers.

Man kann sofort erkennen, dass sie ein Cloud-basiertes System für E-Mail, Online-Dateispeicher, Datenaustausch, usw. anbieten.

Ich hab bei Quick Sprout dafür gesorgt, dass Besucher nicht verwirrt werden.

Du willst in kürzester Zeit Dein Alleinstellungsmerkmal, auch bekannt als Unique Selling Point (USP), herausstellen.

Darüber hinaus solltest Du eine angemessene Menge an ausführlichen Inhalten anbieten.

Auf diese Weise kannst Du Deinen USP weiter ausbauen, Dein Angebot noch verständlicher machen und Google dabei helfen, das Thema Deiner Seite und Deiner Marke zu verstehen.

Was also ist “eine angemessene Menge” an ausführlichen Inhalten?

Nun, Business 2 Community empfiehlt mindestens 400 Wörter an qualitativ hochwertigen Inhalten auf Deiner Homepage.

Das ist eine ganz gute Richtlinie.

Ich bin aber der Meinung, dass der Inhalt nicht ganz so umfangreich sein muss.

Einige der besten Homepages, die ich kenne, kommen mit viel weniger Wörtern aus.

Das wichtigste ist, dass Du Dein Unternehmen/Produkt angemessen erklärst und zeigst, was Du zu bieten hast.

Versuch nicht mehr Wörter zu benutzen, nur um eine bestimmte Wortzahl zu erreichen.

Es sollte immer alles seinen Sinn ergeben.

Keywords einbauen

Also, hier ist die Sache mit den Keywords.

Ich habe vorhin schon erwähnt, dass Du nicht versuchen solltest, für ein einziges Marken-Keyword platziert zu werden.

Obwohl man nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass Du am Ende nicht gut für dieses Keyword platziert wirst (was durchaus möglich ist), verpasst Du so definitiv eine Gelegenheit.

Meiner Meinung nach sollte man den Rat von Rand Fishkin beherzigen:

Konzentrier Dich auf eine sehr kleine Untergruppe an Keywords.

Ziel einfach auf eine Handvoll Keywords ab, für die Du platziert werden willst.

Sorg auch dafür, dass sie zum Thema Deiner Seite und Deiner Marke passen.

Auf diese Weise kannst Du Google wichtige Hinweise geben und das allgemeine SEO Deiner Homepage verbessern.

Meiner Meinung nach ist Business 2 Community ein tolles Beispiel dafür.

“Nutze logische Gelegenheiten, um Deine Keywords einzubauen. Bei der Webseite eines Heimwerkers könnten wir den Begriff „Neue Gemeinschaften“ gegen einen besseren Begriff, z.B. „Neue Heimatentwicklungsgemeinschaften in Toronto“, der öfter in den Suchergebnissen erschient, austauschen.”

Du musst nur dafür sorgen, dass sich die Keywords auf natürliche Art und Weise in die Inhalte einfügen und zu Deiner Marke passen.

Und eins muss ich ja wohl nicht extra erwähnen. Hände weg vom Keyword Stuffing.

Ist ja klar!

Wie kann ich eine Gruppe relevanter Keywords zusammenstellen?

Hier ist eine Formel, die bei mir funktioniert.

Benutze den Google Keyword Planer, um nach Keywords zu suchen.

Gib Dein Haupt-Keyword ein.

Wir benutzen jetzt einfach mal “Laptops” als Beispiel.

Hier sind ein paar der Ergebnisse.

Jetzt kannst Du die Ergebnisse in aller Ruhe durchgehen und ein paar relevante Keywords auswählen, um sie in Deine Homepage einzubauen.

Du solltest vor allem nach Long-Tail-Keywords Ausschau halten.

Ich könnte beispielsweise die Begriffe “Laptop Deals Online” und “Laptop Computer zu verkaufen” anvisieren.

Die Vorgehensweise ist relativ unkompliziert und sollte Dir dabei helfen, eine gute Gruppe relevanter Keywords zusammenzustellen.

Überschriften

Überschriften sind wichtig fürs SEO.

Darum willst Du auf Deiner Homepage natürlich auch in den Genuss ihrer Vorteile kommen.

Im Idealfall baust Du ein paar Deiner Haupt-Keywords auf natürliche Art und Weise in Deine Überschriften ein.

Meiner Meinung nach macht HubSpot das ganz gut.

Aber wie groß sollten die Überschriften sein?

Hier ist meine Empfehlung.

Benutz den H1-Tag nur ganz oben. Der muss zu Deiner Marke und Deinem Thema passen

Dann kannst Du H2-, H3- und sogar H4-Tags benutzen, solang Du einem logischen Fluss folgst und eine Hierarchie aufbaust.

Die Benutzung von Bildern

Wir alle wissen, dass Menschen besonders gut auf Inhalte mit Bildern und weniger auf rein textbasierte Inhalte ansprechen.

Es ist also verständlich, dass Du zumindest ein paar Bilder in Deine Homepage einbauen willst.

Ich möchte aber auf eine Sache hinweisen.

Du solltest ein Bild immer in Kombination mit einem kleinen Text anbieten.

Hier ist ein tolles Beispiel von Quick Sprout.

Hier ist noch ein Beispiel vom Dollar Shave Club.

Wenn Du die Bilder zusammen mit einem kleinen Text anbietest, erreichst Du zwei wichtige Dinge:

  1. Du stellst den Besuchern einen Blickfang zur Verfügung und bietest gleichzeitig Details über Dein Unternehmen/Produkt an.
  2. Es ist eine tolle Gelegenheit, um zusätzlichen Rich Text zur Verfügung zu stellen.

Videos

Wenn Du noch einen Schritt weiter gehen willst, kannst Du ein Video in Betracht ziehen.

Das ist in letzter Zeit fast schon zum Standard geworden und auch ich biete ein Video auf der NeilPatel.com Homepage an.

Der Dollar Shave Club auch.

Und wenn das Video bei Deinen Besuchern gut ankommt (wie das vom Dollar Shave Club), kann es Dir sogar zu ein paar tollen Backlinks verhelfen.

Oder zumindest untermauert es Deinen USP und hilft den Besuchern dabei, die einzelnen Punkt miteinander zu verbinden.

Social Proof anbieten

Wie Rand im Whiteboard Friday bereits andeutet, sind Social-Proof-Signale (Glaubwürdigkeit) ein wichtiger Bestandteil Deiner Homepage.

Das können Testimonials, Bewertungen zufriedener Kunden oder Beispiele von Kunden, mit denen Du zusammengearbeitet hast, sein. Social Proof hat einen positiven Einfluss auf Deine Seite.

In einigen Fällen kann der Einfluss sogar dramatisch sein.

Ich möchte Dir jetzt ein paar Beispiele von Unternehmen, die den Social Proof nahtlos in ihre Homepage eingebaut haben, zeigen.

Da wäre zum Beispiel Cratejoy:

Und dann haben wir da noch Sprout Social.

Sie benutzen sogar die Logos von Unternehmen, mit denen sie zusammengearbeitet haben, und Testimonials.

Toll gemacht.

Das ist eine weitere Möglichkeit, Rich Text auf natürliche Art und Weise in die Seite einfließen zu lassen, um die Suchmaschinen glücklich zu machen, und Deinen potenziellen Kunden gleichzeitig zu beweisen, dass die Zusammenarbeit mit Deinem Unternehmen lohnenswert ist.

Links

Du fragst Dich jetzt sicher, was es mit den Links auf sich hat.

Genauer gesagt fragst Du Dich sicher, wie viele interne Verlinkungen Du haben solltest (oder ob Du überhaupt welche haben solltest).

Interne Verlinkungen sind ein wichtiger Bestandteil des SEO.

Hier ist meine Sicht der Dinge zu diesem Thema.

Meiner Meinung nach ist die Integration einer Handvoll relevanter Links durchaus eine gute Idee, solange es Sinn macht.

Diese Links werden in den meisten Fällen unten platziert und dienen Deinen Besuchern als Navigationshilfe.

HubSpot macht das wirklich super auf ihrer Homepage.

Sie haben ein tolles Menü in der Fußzeile, das einem genialen Zweck dient – den Besuchern dabei zu helfen, das Angebot zu erkunden und mehr über HubSpot zu erfahren.

Es ist nicht spam-artig und auch nicht nur dafür gedacht, ein bisschen mehr “SEO Juice” zu produzieren.

Hier ist ein weiteres Beispiel von MuleSoft.

Dieser Bereich enthält Verlinkungen zu unterschiedlichen Seiten der Webseite und Links zu den Produkten.

MuleSoft lässt diese Links ganz natürlich in die Seite einfließen und macht es den Besuchern leicht, mehr zu erfahren.

Und dennoch unterbricht es die Nutzererfahrung nicht.

Du kannst diese Links also ruhigen Gewissens auf Deiner Homepage nutzen. Sie machen Deine Seite sogar noch SEO-freundlicher.

Eins solltest Du aber wissen.

Du musst unbedingt dafür sorgen, dass sie zum Thema Deiner Seite und Deiner Marke passen und Deine Fußzeile nicht überfluten.

Mit anderen Worten, diese Links sollten für eine bessere Übersicht sorgen.

Die Meta-Beschreibung

Wir dürfen ein kleines aber wichtiges Detail nicht vergessen – die Meta-Beschreibung Deiner Homepage.

Du solltest den Namen Deines Unternehmens wenigstens einmal erwähnen. Außerdem musst Du kurz und knapp erklären, was Dein Unternehmen zu bieten hat.

Du solltest darüber hinaus auch herausstellen, was Deine Kunden vom Kauf Deiner Produkte haben.

Hier ist die Meta-Beschreibung von Quick Sprout als Beispiel:

Und hier ist die Meta-Beschreibung von Crazy Egg:

Du kannst ganz klar erkennen, dass beide einen guten Überblick des Themas der Seite bereitstellen.

Das hilft den Suchmaschinen dabei, das Thema Deiner Seite besser zu verstehen und gewährt potenziellen Besuchern einen kurzen Einblick in die Vorteile, die sie beim Besuch Deiner Seite erwarten.

CTA (Handlungsaufforderung)

Und zu guter Letzt ist da noch der CTA.

Obwohl es sich beim CTA um ein simples Element Deiner Webseite handelt, solltest Du ihm genügend Aufmerksamkeit schenken.

Du kannst nicht einfach einen halbherzigen CTA auf Deine Seite klatschen, der die Handlung, die Deine Besucher durchführen sollen, nicht klar herausstellt.

Welches sind die Merkmale eines guten CTAs?

  • Er muss auffällig sein
  • Er muss direkt sein
  • Er muss klar sein
  • Du solltest einen A/B Test durchführen, um zu bestimmen, welche Farben, Positionen, usw. am besten funktionieren.

Slack macht das super auf seiner Homepage.

Wenn möglich (und sinnvoll), solltest Du Wörter in Deiner Handlungsaufforderung benutzen, die zum Thema Deiner Webseite passen.

Bei Quick Sprout lautet der CTA zum Beispiel “Analysiere die Webseite”.

Wenn Du mehr über die Erstellung von tollen Handlungsaufforderungen erfahren willst, solltest Du Dir diesen Beitrag auf NeilPatel.com ansehen.

Ist es noch immer wichtig, die Hauptinhalte im sichtbaren Bereich der Seite zu platzieren?

Du hast es bestimmt schon oft gehört: “Platziere die Inhalte im sichtbaren Bereich”.

Wenn Du die wichtigsten Inhalte zu weit unten platzierst, können sie von zu vielen Besuchern übersehen werden.

Aber Rand Fishkin bringt ein interessantes Argument in einer Folge des Whiteboard Friday.

Er sagt, dass die Leute heutzutage viel mehr scrollen als früher, was hautsächlich an der weiten Verbreitung der mobilen Geräte liegt.

Denk einfach mal darüber nach.

Wenn Du ein Smartphone oder ein Tablet benutzt, öffnest Du eine Homepage und schaust Dir dann nur die sichtbaren Inhalte an, ohne nach unten zu scrollen?

Wahrscheinlich nicht.

Ich bin ein “zwanghafter Scroller” und arbeite mich immer bis zum unteren Ende der Webseiten durch, die mich interessieren.

Wenn ich das nicht mache, dann werde ich das Gefühl, etwas verpasst zu haben, einfach nicht los.

Rand hat einen tollen Ratschlag in Bezug auf die Positionierung Deiner Hauptinhalte parat und sagt auch, ob diese im sichtbaren Bereich platziert werden sollten.

Die Leute scrollen auf jeden Fall nach unten. Sorg einfach nur dafür, dass Deine Seite unwiderstehlich ist, um die Blicke nach unten zu ziehen.

Ich persönlich platziere die allerwichtigsten Informationen im sichtbaren Bereich und erkläre sie dann weiter unten genauer.

Wenn die Besucher auf Quick Sprout weiter nach unten scrollen, sehen sie das hier:

Halte Dich kurz und knapp

Ich möchte noch eine wichtige Sache zur Erstellung einer SEO-freundlichen Webseite sagen.

Wie bei den meisten anderen Dingen im Web-Design (und Design im Allgemeinen), ist weniger oft mehr

Darum solltest Du es bei Deiner Homepage auch nicht gleich übertreiben.

Drück Dich verständlich aus und komm auf den Punkt.

Du willst keinesfalls lange, komplexe oder unnötig komplizierte Sätze benutzen.

Obwohl ich ein Verfechter von Langform-Inhalten bin, ist das dennoch nicht unbedingt ein Ansatz, den Du auf Deiner Homepage nutzen solltest.

Signal v. Noise hat sogar eine Design-Studie für das CRM-Unternehmen Highrise durchgeführt.

Sie haben einen A/B Test für zwei unterschiedliche Designs gemacht.

Das erste Design war ganz schön “unruhig” und hatte viele Informationen.

Das zweite Design war viel schlichter und beinhaltete das Bild einer lächelnden Frau.

Hier sind die Ergebnisse der Studie:

Das zweite Design verzeichnete 102,5 % mehr Anmeldungen!

Das zeigt uns einmal mehr, wie wichtig es ist, die Dinge schlicht zu halten.

Du solltest das also immer im Hinterkopf behalten, wenn Du Deine Homepage strukturierst.

Fazit

Ich weiß, ich habe Dir in diesem Artikel eine ganze Menge Informationen zugemutet. Lass mich das Ganze darum noch mal kurz zusammenfassen.

Du solltest auf Deiner Homepage auf keinen Fall nur ein einziges Marken-Keyword anzielen.

Stattdessen solltest Du unterschiedliche Keywords anzielen, um das übergreifende Thema Deiner Seite und Deiner Marke darzustellen.

Du solltest alles in Deiner Macht stehende tun, um den Suchmaschinen dabei zu helfen, Dein Unternehmen und Deine Produkte zu verstehen, und Deinen Besuchern gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal (USP) präsentieren und die am häufigsten gestellten Fragen (FAQs) beantworten.

Das kannst Du schaffen, indem Du ausführliche Inhalte bereitstellst und Dich an die gängigen SEO-Praktiken (z.B. die Nutzung von Überschriften, eine tolle Meta-Beschreibung, die Bereitstellung relevanter Verlinkungen, usw.) hältst.

Bilder und Videos, in Kombination mit kurzen Texten, können der Übersichtlichkeit Deiner Homepage zugutekommen, den Besuchern dabei helfen, alle Punkte miteinander zu verknüpfen, und Dir dabei helfen, noch ausführlichere Inhalte zu erstellen.

Darüber hinaus solltest Du mindestens einen sozialen Beweis (Social Proof) in die Homepage einbauen und einen wasserdichten CTA anbieten.

Die Platzierung der wichtigsten Inhalte im sichtbaren Bereich ist nicht zwingend erforderlich, solange Deine Inhalte unwiderstehlich genug sind, um den Besucher vom Scrollen zu überzeugen.

Und wenn Du Dich um alles gekümmert hast, musst Du nur noch dafür sorgen, dass Deine Homepage visuell ansprechend und nicht mit Informationen überladen ist.

Letztendlich ist das Erscheinungsbild alles.

Sorg dafür, dass die Suchmaschinen zufrieden sind, indem Du ihnen alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellst, um Dein Unternehmen/Produkt zu verstehen, und verhilf Deinen Besuchern zu einer tollen Erfahrung, indem Du ihre Fragen beantwortest.

Welches ist, Deiner Meinung nach, das wichtigste Element einer SEO-optimierten Homepage?

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