7 tolle Strategien, um Deinen Onlineshop auf die organische Suche vorzubereiten

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Was haben Laufschuhe, eine elektrische Zahnbürste und ein Geschenkkorb gemeinsam?

Letzte Woche habe ich nach diesen drei Produkten auf Google gesucht, weil ich sie kaufen wollte.

Wenn ich etwas brauche, ist mein erster Schritt fast immer die Google-Suche.

Und ich habe einfach nicht die Zeit oder die Geduld stundenlang die Suchergebnisse zu durchforsten.

Wenn Dein Onlineshop nicht in den Suchergebnissen auftaucht, dann existierst Du für die meisten Nutzer überhaupt nicht — und gewinnst natürlich auch keine neuen Kunden.

Wenn Du neue Kunden gewinnen willst, musst Du Deinen Onlineshop optimieren, damit Du ganz oben in den Suchergebnissen erscheinst, denn nur so kannst Du mehr Traffic gewinnen.

Und schon sind wir beim Thema SEO — drei Buchstaben, die vielen Leuten Angst einjagen.

Keine Sorge, der Algorithmus entwickelt sich ständig weiter. SEO ist mittlerweile gar nicht mehr so realitätsfremd und legt jetzt besonderen Wert auf den Nutzer, die Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen und Relevanz.

Ich zeige Dir jetzt, wie Du die SEO Deiner Seite verbessern kannst, um in den organischen Suchergebnissen Deiner Kunden aufzutauchen:

1. Keyword-Optimierung

Wenn Du gefunden werden willst, musst Du die richtigen Keywords benutzen, um ganz oben in den Suchergebnissen (SERPs) aufzutauchen.

Eine Keyword-Recherche durchführen

Als Erstes muss eine Keyword-Recherche durchgeführt werden, um die Begriffe zu finden, für die Deine Homepage, Deine Produktseiten und Blog-Beiträge platziert werden sollen.

Um die besten Keywords zu ermitteln, solltest Du vor allem auf deren Relevanz, das Suchvolumen und die Ranking Difficulty achten.

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Du musst Deine Zielgruppe kennen und solltest über eine Buyer Persona verfügen, damit Du mögliche Fragen zu Deinen Produkten und die Interessen Deiner potenziellen Kunden besser einschätzen kannst.

Du kannst Foren durchsuchen, um die Gespräche potenzieller Kunden zu verfolgen und mehr über sie zu erfahren.

Reddit und Quora sind geeignete Plattformen, um Trendthemen zu finden, die zu Deinen Produkten passen.

Als Nächstes musst Du die Suchbegriffe ermitteln, die ein potenzieller Kunde in die Suchmaschine eingeben würde.

Du solltest auch einen guten Mix zwischen “Body-” und “Long-Tail”-Keywords achten:

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Body-Keywords beinhalten in der Regel um die zwei bis drei Wörter und werden häufig gesucht. Sie sind aber besser geeignet als Single-Keywords, denn diese sind hart umkämpft, zu allgemein gehalten und konvertieren nicht gut.

Long-Tail-Keywords sind lange Suchbegriffe (über vier Wörter lang) und in der Regeln sehr genau formuliert.

Long-Tail-Keywords verfügen über ein geringeres Suchvolumen, generieren in Kombination miteinander jedoch häufig den meisten Online-Traffic.

Wenn Du ein Body-Keyword in die Google-Suchmaschine eingibst und nach unten scrollst, findest Du “verwandte Suchbegriffe” für dieses Keyword.

Hier kann man tolle Long-Tail-Keywords finden:

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Wenn Du ein paar gute Keywords gefunden hast, kannst Du diese mit dem Google Keyword-Planer überprüfen und validieren.

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Mit dem Keyword-Planer kannst Du jeden Suchbegriff auf sein Suchvolumen und mögliche Trends überprüfen. Du kannst auch neue Keyword-Ideen finden, um die Kaufkraft Deiner Keywords zu bestimmen.

Die Wettbewerbsanalyse

Wenn Du Deine Mitbewerber ausstechen willst, musst Du ihre Keywords kennen.

Du kannst die Page Authority (PA) und Domain Authority (DA) Deiner Konkurrenten in Erfahrung bringen. Wenn diese viel höher ausfällt als Die PA oder DA Deiner eigenen Webseite, wirst Du es schwer haben.

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In diesem Fall solltest Du Dich besser nach anderen Keywords für Deinen eigenen Onlineshop umsehen.

Keywords für jede Seite festlegen

Wenn Du die wichtigsten Keywords identifiziert hast, musst Du diese Deinen Seiten zuordnen.

Die meisten Onlineshops verfügen über viele verschiedene Produkte und folglich auch über sehr viele Produktseiten.

Du solltest auf keinen Fall dieselben Keywords für mehrere Seiten verwenden, weil Du damit Deinen SERPs schadest.

Um einen besseren Überblick zu erhalten, kannst Du Deine Seiten und Keywords in einer Tabelle zusammentragen, damit Du immer alles im Blick hast.

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2. On-Page SEO

Mit der On-Page SEO kannst Du relevanten Traffic generieren und die Besucher, die auf Deiner Seite landen, in qualifizierte Leads verwandeln.

Hier sind die wichtigsten Bestandteile der On-Page SEO:

Die Keywords

Du hast Deine Hausaufgaben ja bereits gemacht und die wichtigen Keywords gefunden. Und jetzt?

Um die SEO Deiner Webseite zu verbessern, musst Du diese Keywords jetzt an strategischen Stellen platzieren:

  • Seitentitel
  • Überschrift
  • Unterüberschrift
  • Absätze (vor allem in ersten Absatz)
  • Produktbeschreibung
  • Name der Bilddatei
  • Alt-Tags
  • Meta-Title und -Description
  • URLs

Viele Leute übersehen die URL, Meta-Title und die Meta-Description, weil diese Elemente nicht sofort „sichtbar“ sind.

Suchmaschinen greifen jedoch auf diese Faktoren zurück, um Dein Ranking zu bestimmen.

Darüber hinaus tauchen die in den Suchergebnissen auf und potenzielle Onlinekunden nutzen die zur Verfügung gestellten Informationen, um zu entscheiden, ob die Deine Webseite besuchen wollen.

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Die Seitenstruktur

Eine gut durchdachte Seitenstruktur hilft bei der Organisation Deiner Seiten und sorgt für Benutzerfreundlichkeit, ein gutes Ranking und mehr Kunden.

Darüber hinaus hilft sie Google dabei, Deine Seite besser zu verstehen. Das ist besonders wichtig, wenn Du über viele Produktseiten verfügst.

Eine “flache Struktur” liefert bessere Ergebnisse, weil der Nutzer weniger klicken muss, um von der Homepage auf die Produktseite zu gelangen.

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Darüber hinaus wird die übertragene “Authority” von der Homepage auf die Produktseiten mit Hilfe von internen Links maximiert.

Du musst Deine Sitemap unbedingt bei Google einreichen, damit sie durchsucht und indexiert werden kann.

Interne Links

Mit der richtigen Strategie für interne Verweise kannst Du Deine SEO verbessern, denn Google kann die Hierarchie und die wichtigsten Seiten Deiner Webseite sofort erkennen.

Du solltest unterschiedliche Ankertexte benutzen, um das Ranking Deiner besten Keywords zu verbessern.

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Du kannst interne Links zu relevanten Produkten setzen und auf Produktseiten verweisen, um mehr zu verkaufen. Darüber hinaus kannst Du Deine Produkte aus Deinen Blog-Beiträgen heraus verlinken.

Du darfst Deine Seiten jedoch nicht mit internen Verweisen vollstopfen, wenn sonst wird Google schnell misstrauisch.

Benutzerfreundlichkeit und Interaktionsrate

Google benutzt die sog. “Dwell Time” als Ranking-Faktor, weil Deine Inhalte als relevanter eingestuft werden, je länger der Besucher auf Deiner Seite verweilt.

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Wenn Du die Benutzerfreundlichkeit Deiner Webseite verbesserst und Deine Besucher gewünschte Inhalte oder Produkte schneller finden können, dann bleiben sie auch länger auf der Seite und konsumieren Deine Inhalte.

Die interne Suchfunktion und ein optimierter Checkout-Prozess können die Benutzerfreundlichkeit verbessern und die Verweildauer der Besucher auf Deiner Webseite verlängern.

Du solltest eine Live-Chat-Funktion in Betracht ziehen und ausführliche Produktbeschreibungen verfassen. Weitere Funktionen wie Kundenbewertungen, 360-Grad-Ansichten oder Produktvideos sind auch zu empfehlen.

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Die Social-Media-Integration

Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine starke Präsenz in den sozialen Medien positive Auswirkungen auf die Platzierung in den Suchergebnissen hat.

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Mit einer starken Präsenz kann man nicht nur die Markenbildung fördern, man kann auch mehr Inbound Links generieren und wiederkehrende Besucher gewinnen, die dann mehr Zeit auf der Webseite verbringen.

Du solltest Deine Seiten in den sozialen Medien teilen und Social-Share-Buttons anbieten, damit auch Deine Fans gewünschte Seiten problemlos mit ihren Freunden teilen können.

3. Mobile-Optimierung

2016 hat die mobile Internetnutzung die Desktop-Nutzung überholt:

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Der Google-Algorithmus stuft mobil-freundliche Webseiten jetzt höher ein.

Wenn Dein Onlineshop keine einwandfreie, mobile Nutzererfahrung garantieren kann, wirst Du von Google bestraft und verzichtest auf einen guten SEO-Faktor. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Verweildauer Deiner Besucher und deren Absprungrate.

Du musst Deine E-Commerce-Seite für Mobilgeräte optimieren und Deinen Inhalten für die Darstellung auf kleinen Bildschirmen anpassen. Dabei sind folgende Dinge zu beachten:

Die Ladegeschwindigkeit

Wenn Deine Webseite länger als drei Sekunden braucht, um vollständig zu laden, springen 74 % der Nutzer wieder ab.

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Wenn Deine Seiten zu langsam laden, verlierst Du Besucher und das hat negative Auswirkungen auf Dein Ranking.

Wenn Du Deine Ladegeschwindigkeit verbessern willst, musst Du Deinen Code minimieren, Browser-Caching zulassen, Bilder optimieren und Weiterleitungen vermeiden.

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Das Webdesign

Du musst Dein Webdesign optimieren und mobile Seiten SEO-freundlich gestalten.

Google bestraft Webseiten, die aufdringliche Pop-ups auf mobilen Geräten ausspielen, und die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen.

Du solltest Dich also ausführlich mit dem Thema Pop-ups, Overlays und Modals beschäftigen, um nicht bestraft zu werden.
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Du solltest auf keinen Fall Flash benutzen, weil das auf Mobilgeräten nicht angezeigt werden kann. Wenn Du Spezialeffekte benötigst, kannst Du HTML5 benutzen.

Deine Webseite muss auch für große Finger geeignet sein, damit jeder Nutzer mobile Formulare ausfüllen und auf alle Schaltflächen klicken kann.

4. Verbesserungen auf der Webseite

Du musst nicht gleich Deinen gesamten Onlineshop überarbeiten, um bessere SEO-Ergebnisse zu erzielen.

Du solltest Veränderungen gezielt auswählen und aktuelle Probleme zuerst beheben.

Die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite

Google und Bing nutzen die Ladegeschwindigkeit als Ranking-Faktor.

Darüber hinaus springen Nutzer sofort wieder ab, wenn Deine Seite zu langsam lädt.

Das hat negative Auswirkungen auf die Verweildauer Deiner Besucher, erhöht die Absprungrate und reduziert die Anzahl der aufgerufenen Seiten — das ist natürlich schlecht fürs Such-Ranking.

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Du kannst die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite verbessern, indem Du:

  • Elemente zusammenfasst und HTTP-Anfragen minimierst
  • Die Antwortzeit des Servers reduzierst
  • Kompression und Browser-Caching zulässt
  • Ressourcen minimierst
  • Bilder optimierst (das gilt vor allem für Produktseiten mit vielen Fotos)
  • Inhalte im sichtbaren Seitenbereich zuerst lädst
  • Die Anzahl Deiner Plug-ins und Weiterleitungen reduzierst

Fehler auf der Webseite

Kaputte Links und eine schlechte Nutzererfahrung schaden Deinen Platzierungen in den Suchmaschinen, weil diese Zeichen auf die mangelnde Instandhaltung einer Webseite hinweisen.

Du musst Deine Links regelmäßig überprüfen, um möglichst wenige 404-Fehler auf Deiner Webseite zu haben.

Es gibt noch weitere Fehler, die Deiner SEO schaden:

Die Fehlermeldungen 500 Internal Server Error und 403 Forbidden Response weisen darauf hin, dass die Suchmaschinen Deine Seiten nicht durchsuchen können.

Wenn diese Fehler nicht behoben werden, könnte Google Deine Seite aus dem Index entfernen.

Zum Glück musst Du nicht jede Seite manuell durchsuchen, um kaputte Links und Fehlermeldungen zu finden.

Es gibt unterschiedliche Tools und Apps, z. B. Screaming Frog SEO Spider, um diese Probleme schneller zu finden.

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Layout und Formatierung

Google zeiht die auf der Seite verbrachte Zeit Deiner Besucher als Faktor heran, um die Relevanz Deiner Webseite zu bestimmen.

Mit der richtigen Formatierung und einem benutzerfreundlichen Design kannst Du Besucher länger halten.

Hier sind ein paar Tipps, um Deine Inhalte besser zu formatieren:

  • Leserfreundliche Schriftarten und -größen benutzen
  • Spärlich auf Fettschrift und farbenfrohe Texte zurückgreifen. Texte sollten strategisch hervorgehoben werden, um nur die wichtigsten Informationen hervorzuheben.
  • Kurze Ansätze und viel Freiraum
  • Aufzählungszeichen verwenden
  • Hilfreiche Funktionen wie Slider, Tabs, progressive Layouts, strukturierte Gitter, modale Fenster, Rollover-Elemente oder Drop-down-Menüs verwenden, um Inhalte besser zu organisieren

Duplizierte Inhalte auf der Homepage

Vielleicht gibt es viele Versionen Deiner Homepage und Du weißt es nicht einmal. Dieses Problem wird von Google als duplizierter Inhalt gewertet und kann negative Auswirkungen auf Dein Ranking haben.

Ich erkläre Dir jetzt, wie Du herausfindest, ob Du dieses Problem hast.

Wenn Du “http://www.deinewebseite.com” und “http://deinewebseite.com” in den Browser eingibst und keine der beiden URLs weitergeleitet wird, besitzt Du zwei Webseiten mit identischen Inhalten.

Du könntest sogar über weitere Versionen verfügen, z. B. “http://deinewebseite.com/index.php” oder “http://deinewebseite.com/index.html.”

Dieser Fehler kann zum Glück leicht behoben werden. Du kannst eine 301-Weiterleitung einrichten, um alle Varianten auf eine einzige URL zu verweisen.

Dafür kannst Du das Google Webmaster Tool benutzen und Deine “bevorzugte Domain” auswählen:

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Informationen zu lokalen Unternehmen

Wenn Du ein Ladengeschäft besitzt, musst Du dafür sorgen, dass Name, Adresse und Telefonnummer (NAP) überall im Internet gleich angezeigt werden.

Google vermischt lokale und organische Suchergebnisse. Wenn Du lokale Informationen zu Deinem Unternehmen angibst, kannst Du Dein lokales Geschäft besser platzieren und wirst schneller gefunden.

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Die NAP-Informationen müssen auf Deiner gesamten Webseite zugänglich sein, sollten lokale Keywords enthalten (Meta-Description nicht vergessen) und müssen in möglichst vielen lokalen Verzeichnissen eingetragen werden.

5. Bloginhalte

Google legt besonderen wert auf frische Inhalte, denn dann ist Deine Webseite immer schön aktuell.

Wenn Du regelmäßig neue Blogbeiträge veröffentlichst, wird Deine Seite von den Suchmaschinen bemerkt. Darüber hinaus haben Besucher immer einen guten Grund, um wieder auf Deine Webseite zurückzukehren.

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Wenn die Beiträge hilfreich sind, verbringen Deine Nutzer gerne mehr Zeit auf Deiner Seite. Das ist ein gutes Zeichen für die Suchmaschinen.

Mit einem Blog kann man hervorragend neuen Traffic generieren und Long-Tail-Keywords platzieren, die, wie wir ja bereits wissen, 70 % des Suchvolumens ausmachen.

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Long-Tail-Keywords sind sehr spezifisch und wahrscheinlich kannst Du nicht alle auf Deinen Produktseiten benutzen.

Mit Blog-Beiträgen kannst Du Dich auf ganz bestimmte Themen konzentrieren und strategisch Long-Tail-Keywords in Deine Webseite einbauen.

Jeder neue Blog-Beitrag ist eine neue Seite, die von Google und anderen Suchmaschinen platziert werden kann.

Du kannst Deinen Blog auch benutzen, um über aktuelle Trendthemen zu berichten, beispielsweise Angebote zur Ferienzeit oder Spezialthemen zur Weihnachtszeit, um so mehr Traffic zu gewinnen.

Nutzer teilen Blog-Artikel gerne in den sozialen Medien und diese positiven sozialen Signale verschaffen Deiner SEO einen extra Schub.

Wenn Du Blog-Beiträge für Deinen Onlineshop schreiben willst, solltest Du:

  • Jeden Beitrag für ein einziges oder wenige ausgewählte Keywords optimieren, besonders die Keywords, die nicht auf den Produktseiten benutzt werden können.
  • Jeden Beitrag gut lesbar und benutzerfreundlich gestalten.
  • Keyword-Stuffing vermeiden, weil das zu einer Google-Strafe führen kann.
  • Das Teilen der Beiträge mittels Social-Sharing-Buttons erleichtern, damit Nutzer Deine Artikel mit nur einem Klick mit ihren Freunden teilen können.
  • Interne Links setzen, um das Ranking Deiner Webseite zu verbessern und den Suchmaschinen das Crawling und die Indexierung zu erleichtern.
  • Content Upgrades in Betracht ziehen, um mehr Leads zu generieren.pasted image 0 1085

6. Link-Building

Man kann das Link-Building nutzen, um die SEO zu verbessern, indem man den Suchmaschinen zu verstehen gibt, welche Inhalte wichtig sind.

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Du kannst auf relevante externe Webseiten verweisen und diese können im Austausch einen Link auf Deinen Inhalt setzen.

Inbound Links

Wenn externe Webseiten auf Deinen Inhalte verweisen, wird dieser Verweis als Inbound Links bezeichnet.

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Du solltest aber wissen, dass nicht jede Inbound Link gleichwertig ist.

Die Qualität des Inbound Links hat Auswirkungen auf Deine SEO-Ranking.

Qualitativ hochwertige Verweise stammen in der Regel von Webseiten, die über eine gute Autorität, ein gutes SEO-Ranking, optimierte Seiten und relevante Ankertexte verfügen.

Platziere bitte keine Verweise auf minderwertigen Webseiten, um Zeit zu sparen. Diese Links generieren keinen Traffic und Du könntest sogar von Google bestraft werden.

Der Linkaufbau erfordert viel Arbeit und Mühe, ist aber besten geeignet, um die richtige Zielgruppe zu erreichen.

Hier sind ein paar Ideen, um Inbound Links zu sammeln:

  • Gastbeiträge auf angesehenen, autoritären Webseiten veröffentlichen.
  • Influencer um Produktbewertungen und einen Verweis auf Deine Produktseite bitten.
  • Die “Broken-Link-Building”-Strategie benutzen.
  • Influencer kontaktieren und im das Teilen Deiner Inhalte in den sozialen Medien bitten.
  • HARO (Help a Reporter Out) benutzen, um in der Presse zu erscheinen.
  • Vielseitige Ankertexte benutzen und nicht immer auf dieselben Seiten verweisen.

Outbound Links

Links, die von Deiner Webseite auf andere Seiten verweisen, senden Google positive SEO-Signale, weil diese Kontext liefern, um die Relevanz Deiner Seiten besser einschätzen zu können.

Du kannst Deine Inhalte noch hilfreicher gestalten, indem Du auf zusätzliche Quellen verweist, die mehr ausführliche Informationen zum selben Thema liefern.

Wenn diese Quellen mit dem Thema und mit Deinem Produkten in Zusammenhang stehen, ist das gut für die SEO.

Wenn Du auf autoritäre Webseiten verweist, kannst Du die Seitenbesitzer darüber informieren. Vielleicht teilen diese Deinen Inhalt dann sogar mit ihre Fans und bringen so noch mehr Besucher auf Deine Seite.

Du kannst diese Strategie auch nutzen, um Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Mit guten Beziehungen kann man seine Produkte und Inhalte besser bewerben.

Weniger ist aber manchmal mehr. Du viele Verweise auf externe Webseiten können Deine Besucher ablenken. Wenn Du nicht aufpasst, ist der Besucher dann weg.

7. Google Shopping

Wenn Du ein Produkt in die Google-Suchmaschine eingibst, werden sofort passende Produktbilder gezeigt. Diese werden sogar über den bezahlten Werbeanzeigen platziert.

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Wenn Du Deine Produkte in Google Shopping platzierst, kannst Du mehr Kunden ansprechen, die an Deinen Produkten interessiert sind.

Um Deine Produkte in Google Shopping einzutragen, musst Du einen kostenloses Konto im Google Merchant Center einrichten:

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Jetzt kannst Du Informationen zu Deinen Produkten bereitstellen und neue Onlinekunden gewinnen.

Du kannst die vielfältigen Funktionen von Google nutzen, um Laufkundschaft für Dein Ladengeschäft zu gewinnen.

Wenn Du Fotos hochlädst, müssen diese qualitativ hochwertig sein und den Richtlinien von Google entsprechen.

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Du kannst Deinen Produkt-Feed optimieren, indem Du möglichst viele und ausführliche Produktinformationen zur Verfügung stellst.

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Die gelisteten Produkte sollten immer vorrätig sein.

Wenn Du den Prozess automatisieren willst, kannst Du einen Feed hochladen, damit Deine Informationen immer aktuell sind.

Fazit

Da sich die Suchmaschinen immer weiterentwickeln, stützt sich die SEO zunehmend auf die gute Benutzererfahrung.

Wenn Du die Platzierung Deiner Seiten verbessern willst, um mehr Traffic zu gewinnen, solltest Du Dein Webdesign und Deine Inhalte auf die ideale Zielgruppe zuschneiden.

Die Optimierung eines Onlineshops für die Neukundengewinnung ist ein Langzeitprojekt. Du musst stetig Verbesserungen vornehmen, um Deine Nutzer zu befriedigen.

Du solltest Deine Keywords und Suchbegriffe regelmäßig überprüfen und Deine Kennzahlen immer im Blick haben, um Deine SEO-Strategie ggf. anpassen zu können.

Welche SEO-Strategie ist Deiner Meinung nach am wirksamsten, um organischen Traffic für einen Onlineshop zu gewinnen?

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