Die besten Lernmanagementsysteme

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Eine Umgebung zu schaffen, in der Menschen online lernen und sich fortbilden können, ist selbst unter idealen Umständen eine Herausforderung, doch mit dem richtigen Lernmanagementsystem (LMS) ist diese Herausforderung viel einfacher zu bewältigen. Administratoren haben einen klaren Überblick über das Geschehen, Lehrer haben die Freiheit, die sie brauchen, um Schülern ihr Wissen zu vermitteln und Schüler erhalten relevante Informationen und machen eine gute Erfahrung.

Eine Lernplattform kann selbstverständlich nicht die harte Arbeit ersetzen, die für die Erstellung der Lektionen und des Unterrichtsmaterials nötig ist, wird Dir aber helfen, Dich besser auf den Unterricht zu konzentrieren, da Du Dich nicht ständig mit einer Software herumschlage musst, bei der immer etwas schief geht.

Hier sind die besten Lernmanagementsysteme für den Onlineunterricht:

Lernplattform Nr. 1 – Schoology — Das beste System für gemischtes Lernen im primären und sekundären Bildungsbereich

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Schoology hat sich als eine der flexibelsten Lernplattformen erwiesen. Die Plattform verbindet Schüler, Lehrer, Eltern, Fortbilder und Administratoren miteinander, um eine praktische, angenehme Lernumgebung zu schaffen.

Ausbilder können alle herkömmlichen Programme wie Turnitin und Khan Academy dank der über 200 Integrationen auch weiterhin verwenden und sich so voll und ganz auf ihren Unterricht konzentrieren. Zudem werden alle Vorgaben im Bereich SCORM, LTI, QTI und Common Cartridge eingehalten.

Lehrer können ihren Unterricht so gestalten, wie sie es gewohnt sind, ohne das Rad neu erfinden zu müssen. Du kannst Noten und Anwesenheit in einem Dashboard anzeigen lassen und Inhalte mit den Schülern teilen.

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Schüler können schnell auf alle benötigten Informationen zugreifen und sich melden, wenn sie Hilfe benötigen. Das System erinnert in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit an ein soziales Netzwerk.

Lehrer haben eine Menge Freiheit. Sie können einzigartige Inhalte für ihre Schüler erstellen, Bewertungen verfassen und auf Funktionen zugreifen, um den Fortschritt ihren Schüler zu verfolgen. Auf diese Weise können sie schnell ehrausfinden, was funktioniert und Inhalte bei Bedarf weiter personalisieren.

Gemischtes Lernen ist deshalb eine Herausforderung, weil nicht jeder Student den gleichen, einfachen Zugang zu Technologie hat. Schoology bietet verschiedene Arten von Prüfungen an, damit Schüler in ihrem eigenen Tempo arbeiten oder sogar offline auf Ressourcen zugreifen können, z. B. über die mobile App. Schoology gibt Lehrern und Schülern die Tools, die sie benötigen, um zu lernen und zu unterrichten.

Du erhältst Zugriff auf:

  • Designvorlagen für Kurse und Lektionen
  • Noten und Bewertungen
  • Kommentare und Video-Feedback
  • Tools zur Verfolgung des Fortschritts von Schülern
  • Online-Diskussionen

Für Administratoren bietet Schoology ein synchronisiertes Informationssystem, das den Arbeitsaufwand reduziert und verlässliche Informationen liefert. Dieses System lässt sich sehr gut in Kombination mit PowerSchool verwenden, da beide Programme vom selben Hersteller stammen.

Schüler, Lehrer, Eltern und Berater können ein kostenloses Konto erstellen, Schulen müssen sich jedoch an Schoology wenden, um Preise zu erfragen.

Die Vorteile dieses Systems bestehen darin, dass es sich mit Programmen kombinieren lässt, die Lehrer bereits nutzen, was eine stressfreie und angenehme Erfahrung für alle Beteiligten garantiert.

Lernplattform Nr. 2 – D2L Brightspace — Das beste System für höhere Bildung

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D2L steht für „Desire 2 Learn“. Dieses System hat sich auf den Bereich höhere Bildung spezialisiert und wird von vielen US-amerikanischen Universitäten verwendet. Es ist das ideale Programm für den Fernunterricht.

Es ist leistungsfähig und anpassbar, zugleich aber auch extrem leicht zu bedienen. Die Navigation ist einfach und übersichtlich. Das Programm gibt Studenten die Möglichkeit, Noten, Aufgaben, Vorlesungen und Ankündigungen in ihrem Dashboard einzusehen.

Professoren und Dozenten werden nur einen Bruchteil der verfügbaren Fähigkeiten benötigten, um einen Kurs zu erstellen. D2L kann an die Anforderungen verschiedener Abteilungen und pädagogischer Ansätze ohne Probleme erfüllen.

Brightspace, die Benutzeroberfläche, ist einfach zu verwenden, unabhängig davon, wie man einen Kurs aufbauen oder Stundenten nachverfolgen möchte. Du kannst Deine Vorlesungen nach Deinen Wünschen gestalten und neue Ansätze entwickeln, um die gewünschten Informationen in Deinen Vortrag aufzunehmen.

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Studenten haben eine minimalistische Benutzeroberfläche, die trotzdem über viele kollaborative und soziale Funktionen für Diskussionen und den Austausch mit Kommilitonen verfügt. Das System bietet auch Videos und interaktive Arbeitsgruppen. Studenten erhalten eine saubere und zusammenhängende Oberfläche, die eine optimale Lernerfahrung garantiert. Dies nicht zuletzt dank der mobilen App, die sich automatisch an verschiedene Bildschirme anpasst. Studenten haben Zugriff auf einen Ort, der all ihre akademischen Bedürfnisse befriedigt, und können von überall auf die Plattform zugreifen.

Studenten können auf dem Campus auf das Programm zugreifen, sich am Fernunterricht beteiligen oder eine Mischung wählen, D2L Brightspace bietet alles, was Universitäten und Hochschulen benötigt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Du erhältst Zugriff auf:

  • virtuelle Klassenzimmer
  • Videounterricht
  • Dashboards für Schüler und Klassen
  • Single Sign-on (SSO)
  • Notfallwiederherstellung

Alle diese Funktionen sind in Brightspace Core enthalten. Zusätzliche Berichte und Funktionen zur Nachverfolgung des Lernfortschritts sind mit Performance Plus verfügbar. Diese Features helfen Dozenten dabei, gefährdete Studenten zu identifizieren, bevor es zu spät ist.

Engagement Plus ist eine Zusatzfunktion zur Verbesserung der digitalen Lernumgebung. Dozenten können durchsuchbare Videoinhalte bereitstellen, die sich hervorragend für Vorlesungen eignen und Gamification ermöglichen.

Der Preis ist nur auf Anfrage erhältlich. Nimm am besten Kontakt auf und lass ich von D2L beraten.

Lernplattform Nr. 3 – Tovuti — Die beste Plattform für den Verkauf von Kursen

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Tovuti ist eine flexible LMS-Softwareoption, die sich für Einzelpersonen und Institutionen eignet, die Online-Kurse verkaufen möchten. Die Plattform eignet sich aber auch für den Onlineunterricht.

Tovuti bietet eine Mischung aus E-Commerce-Funktionen gepaart mit Kursverwaltung, die sicherstellen, dass Kursleiter ihren Schülern immer das Beste für ihr Geld bieten.

Im Gegensatz zu anderen Plattformen sind Funktionen zum Erstellen von Kursen bereits innbegriffen. Du kannst bis zu 40 verschiedene Lerninhalte erstellen, z. B. interaktive Videos, Quizze und Gedächtnisspiele. Anschließend verwaltest Du die Anmeldung und verfolgst Deine Kursteilnehmer. Es gibt auch ein integriertes Content-Management-System, einen Blog und einen Webdesigner sowie zahlreiche Funktionen, mit denen Du ein optimales Erlebnis schaffen kannst, das zu Deiner Marke passt.

Erstelle erweiterte Lernpfade oder stelle Deine Inhalte im Microlearning-Format bereit, damit Lernenden frei aus einzelnen PDFs und Videos Deiner Inhaltsbibliothek wählen können. Sammle Feedback (diese Funktion ist optional), um Bewertungen für Deine Kurse zu erhalten. Dies könnte auch neue Teilnehmer von Deinem Kurs überzeugen.

Alle Marketing-, E-Commerce- und Inhaltserstellungsfunktionen, die ein Ausbilder benötigt, werden in einer intuitiven Benutzeroberfläche zentralisiert. Du erhältst Zugriff auf:

  • virtuelle Klassenzimmer
  • Personalisierte Lernportale
  • mobiles Lernen
  • Single Sign-on (SSO)
  • SCORM-Konformität
  • Importfunktion für PowerPoint
  • Gamifizierung

Um Tovuti als E-Commerce-LMS verwenden zu können, musst u ich für den Pro-Plan entscheiden. Dieser ist teurer als der Core-Tarif, dafür kannst Du Deine Kurse aber im Internet verkaufen. Pro bietet zudem eine Menge weiterführender Funktionen, z. B ein unterteilbares virtuelles Klassenzimmer. Deine Klasse kann sich in kleinere Gruppen aufteilen, um ein Thema zu besprechen und sich später wieder nahtlos der Diskussion anschließen.

Nimm am besten noch heute Kontakt zu Tovuti auf, um ein individuelles Angebot zu erfragen.

Lernplattform Nr. 4 – Looop — Das beste System für die Fortbildung von Mitarbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen

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Looop unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei der Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Dieses Lernsystem ist speziell auf die Bedürfnisse von Angestellten in Unternehmen ausgelegt.

Die meisten Menschen verwenden eine Suchmaschine, um Informationen zu finden, anstatt interne Unternehmensressourcen zu verwenden. Diese Informationen sind jedoch nicht immer zuverlässig. Mit Looop kannst Du die benötigten Informationen für Deine Mitarbeiter auf einer intuitiven Plattform bereitstellen, die auf Anfrage abgerufen werden kann. Erstelle im Handumdrehen ansprechende Schulungsmodule und andere Ressourcen.

Administratoren automatisierte Prozesse erstellen, um Inhalte direkt in den Posteingang oder das Slack-Konto bestimmter Mitarbeiter zu liefern. Diese Prozesse können personalisiert werden, um die Anforderungen des jeweiligen Mitarbeiters zu erfüllen. Admins können nachverfolgen, welche Nachrichten geöffnet und welche Schulungen abgeschlossen wurden, um dann automatisch das nächste Modul zu senden.

Außerdem kann das System auf Mobilgeräten dargestellt werden, sodass Mitarbeiter jederzeit und auch vom Handy aus auf ihre Ressourcen zugreifen können. Die integrierten Umfragen sammeln Feedback und stellen dieses in einem übersichtlichen Dashboard bereit. Optimiere Deine Inhalte kontinuierlich basierend auf der Reaktion der Lernenden.

Du erhältst Zugriff auf:

  • geführtes Training
  • unbegrenzte Ressourcen zur Erstellung Deiner Inhalte
  • Upload-Funktion für Videos und Screencasts
  • flexible Rollen und Berechtigungen
  • eine Inhaltsbibliothek
  • automatische Back-ups

Dieses Lernsystem eignet sich dank der flexiblen Preisgestaltung für Unternehmen jeder Größe. Der Preis richtet sich jeweils nach der Anzahl der Benutzer.

  • Small Businesses: 299 $/Monat, für bis zu 50 Benutzer
  • Mid Size Businesses: 699 $/Monat, für bis zu 250 Benutzer
  • Enterprise: 1.199 $/Monat, für bis zu 500 Benutzer
  • Enterprise Plus: Preis auf Anfrage, für über 500 Benutzer

Du kannst Benutzer archivieren, um Deinen Preis niedrig zu halten. Auf diese Weise bleiben Deine Aufzeichnungen erhalten, der Benutzer wird dem Limit aber nicht angerechnet. Falls keiner dieser Tarife Deinen Anforderungen gerecht wird, kannst Du Kontakt aufnehmen und ein individuelles Angebot anfordern.

Ich mag dieses System, weil es sich den Anforderungen wachsender Unternehmen problemlos anpassen kann und trotzdem nicht so teuer ist wie viele andere Unternehmenslösungen. Für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich auf die Schulung ihrer Mitarbeitern konzentrieren möchten, ist Looop eine gute Wahl. Die Lernenden erhalten die notwendige Unterstützung und Administratoren können ihren Fortschritt überwachen.

Du kannst Looop sieben Tage lang kostenlos testen und eine Demo anfordern. Die Demonstration dauert nur 20 bis 30 Minuten und verschafft Dir eine bessere Vorstellung vom System.

Lernplattform Nr. 5 – Docebo — Das beste Lernsystem für große Unternehmen

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Docebo ist ein Lernmanagementsystem für große Unternehmen. Die Plattform ist einfach zu navigieren und zu verwalten. Probleme oder Herausforderungen können schnell behoben werden.

Das Wichtigste zuerst: Docebo ist Latein und steht für „ich werde lehren“, der Name ist also Programm.

Dieses Programm eignet sich am besten für Unternehmen, die jeden Monat mindestens 300 oder mehr Mitarbeiter schulen müssen. Du kannst Kurse für Mitarbeiter, Kunden oder Partner anbieten, ganz einfach neue Inhalte erstellen. Die flexible Umgebung und hervorragenden Berichte ermöglichen es Unternehmen, Menschen innerhalb und außerhalb des eigenen Unternehmens weiterzubilden.

Das System kann in folgenden Bereichen zum Einsatz kommen:

  • Compliance-Schulungen
  • Kundenschulungen
  • Mitarbeiterschulungen
  • Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Partnerschulungen
  • Fortbildungen

Docebo wurde so entwickelt, dass Administratoren und Ausbilder ihren Schülern immer die Informationen zur Verfügung stellen können, die sie benötigen, zudem kann die laufende Ausbildung stets verfolgt werden. Teamleiter können sehen, wie die einzelnen Mitarbeiter vorankommen und wer möglicherweise zusätzliche Hilfe benötigt.

Manager und Administratoren können nicht nur neue Lehrmaterialien zusammenstellen, sie können auch die Benutzererfahrung anpassen und einen Lernbereich für Schüler erstellen, der den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entspricht und alle relevanten Ressourcen enthält.

Über die einfache Drag-and-drop-Oberfläche können jederzeit neue Widgets wie Kalender, Aktivitäten, Berichte und andere Funktionen hinzugefügt werden. Du erhältst Zugriff auf:

  • unbegrenzter Cloud-Speicher
  • SSO & Integration
  • Unterstützung in über 40 Sprachen
  • ROI-Dashboard
  • E-Commerce-Funktionen
  • Konformität mit SCORM, AICC und xAPI

Unternehmen, die mehrere Sprachen brauchen, werden diese Funktion besonders zu schätzen wissen. Docebo verfügt über ein Lokalisierungstool, das sicherstellt, dass Inhalte immer in der richtigen Sprache dargestellt werden.

Für den Preis musst Du Dich an Docebo wenden. Dieses System erfüllt mit Sicherheit die Bedürfnisse großer oder schnell wachsender Unternehmen, wenn Du jedoch nur eine begrenzte Anzahl kleinerer Kurse für wenige Mitarbeiter anbieten willst, wäre diese Lösung übertrieben. Es gibt keine Preisstufen für weniger als 300 Benutzer pro Monat, darum ist es kleinen und mittelständischen Unternehmen ohnehin zu teuer.

Dieses System eignet sich nicht für den Einsatz im primären oder sekundären Bildungsbereich. Das wird auf der Webseite extra hervorgehoben.

Wenn Du eine unternehmensweite LMS-Software in großem Maßstab benötigst, ist Docebo die beste Wahl. Unternehmen wie Bose, Amazon Web Services und WalMart nutzen das System aus gutem Grund. Nimm am besten noch heute Kontakt zu Docebo auf und lasse Dich beraten.

Lernplattform Nr. 6 – Sensei — Das beste LMS-Plug-in für WordPress

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Sensei ist ein Premium-Plug-in, das von WooCommerce entwickelt wurde, damit Kunden Onlinekurse verkaufen können.

Das Plug-in ist mit wenigen Klicks einsatzbereit. Anstelle eines Blogs hast Du jetzt ein System mit zahlreichen Funktionen für den Unterricht, Quizze, Noten und die Verwaltung Deiner Kurse. Falls Du Dein Wissen lieber in einem geschlossenen System und nicht auf einem Blog teilen willst, bist Du bei Sensei genau richtig.

Es handelt sich um eine Erweiterung für WooCommerce und lohnt sich nur dann, wenn Du Onlinekurse verkaufen willst und eine WordPress-Webseite betreibst, kann aber von so ziemlich jedem genutzt werden, sei es ein Klavierlehrer, Tutor, Professor oder Blogger.

Sensei wurde von Automattic entwickelt, darum ist es kinderleicht zu nutzen. Es basiert auf einem verlässlichen System, das seinen Kunden bereits seit Jahren erstklassige Produkte liefert. Wie alle anderen Produkte ist auch Sensei perfekt ausgeglichen. Es gibt viele Funktionen, dennoch ist die Plattform nicht zu überwältigend.

Schüler profitieren ebenfalls von der Benutzerfreundlichkeit und einer einladenden Benutzeroberfläche, damit sie sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Kurse können wie bei einem ganz normalen Onlineshop einfach in den Warenkorb gelegt werden. Der Kurs selbst erinnert an die Navigation eines Blogs.

Die Funktionen sind nicht so umfangreich wie bei einigen anderen Lernsystemen, trotzdem hat die Software alles, was sie braucht, damit Du Deine Kurse schnell und unkompliziert verkaufen kannst.

Du erhältst Zugriff auf:

  • Baukasten für Kurse, Lektionen und Quizze
  • Funktion zum Hochladen von Bildern und Videos
  • Integration mit WordPress-Themes
  • Noten
  • Kursverwaltung und Analyseberichte
  • Private Nachrichten

Sensei bietet vier Lösungen an:

  • Sensei LMS: kostenlos
  • Sensei Blocks: 49 $/Jahr
  • Sensei Pro: 149 $/Jahr
  • Sensei Agency: 349 $/Jahr

Der Preis liegt deutlich unter dem vieler anderer LMS-Softwareoptionen, von denen die meisten auch noch schwer einzurichten sind. Und falls Du Deine Kurse nicht verkaufen willst, kannst Du Sensei sogar kostenlos nutzen.

Egal, ob Du mit Deinen Kursen Geld verdienen willst oder nicht, mit Sensei kannst Du Deinen Blog in ein Klassenzimmer verwandeln. Und wer weiß, vielleicht verdienst Du schon bald gutes Geld mit Deinem Fachwissen. Du musst nur interessierte Schüler finden.

Worauf bei der Wahl einer LMS-Software zu achten ist

Es gibt Hunderte von Anbieter für LMS-Software. Um uns die Suche zu erleichtern, sollten wir uns auf die Menschen konzentrieren, denen die Software dient:

  • Schüler
  • Lehrer
  • Administratoren

Was wollen sie? Was brauchen sie? Denke darüber nach, wie jeder Nutzer vom System profitieren kann und was er vom System erwartet. Letztendlich entscheidet der Nutzer darüber, ob das System etwas taugt.

Sehen wir uns die einzelnen Nutzer mal genauer an. Dies wird Dir Deine eigene Situation sicherlich klarer machen und Dir helfen, Dich für das richtige Produkt zu entscheiden.

Zum Abschluss möchte ich noch schnell einen Blick auf einige der technischen Überlegungen werfen, die Deine Auswahl beeinflussen sollten.

Benutzererfahrung

Die Benutzererfahrung ist wichtig und hängt direkt mit dem von Dir gewählten Lernmanagementsystem zusammen. Einige Plattformen richten sich eher an junge Schüler, andere an Studenten und wiederum andere an Personen mit Berufserfahrung

Die Lernumgebung und der Lernstil spielt auch eine entscheidende Rolle. Lernsysteme unterstützten normalerweise einen oder mehrere der folgenden Modelle:

  • Fernunterricht – Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der der Lehrende und der Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind.
  • Vorübergehender Fernunterricht – Wenn der Lehrende und der Lernende dem Unterricht mit persönlich beiwohnen kann.
  • Gemischtes Lernen – Eine Mischform aus Präsenzunterricht und Fernunterricht.
  • Unterricht mithilfe mobiler Geräte, z. B. über Smartphones, Tablets oder Laptops.
  • Gruppenunterricht – Gruppenprojekte, Diskussionen und aktiver Austausch zu Themen und Lektionen
  • Virtuelles Klassenzimmer – Ein in sich geschlossener Online-Bereich, in dem Lernende und Lehrende in Echtzeit miteinander interagieren, Materialien austauschen und in Gruppen zusammenarbeiten können.

Diese Lernumgebungen sind miteinander verbunden. Lehrer, die den Unterricht leiten, können beispielsweise sowohl eine mobile App als auch ein virtuelles Klassenzimmer nutzen. Wichtig ist, dass Du eine Plattform findest, die Deine bevorzugte Lernumgebungen unterstützt.

Darüber hinaus solltest Du darauf achten, welche Lernstile unterstützt werden. Vielleicht möchtest Du Deinen Schülern auch mehrere verschiedene Lernoptionen zur Verfügung stellen.

  • Synchron: Lehrer und Schüler befinden sich zur gleichen Zeit am selben Ort, auch wenn es sich um eine digitale Umgebung handelt. Die Lektionen werden gemeinsam durchlaufen und abgeschlossen.
  • Asynchron: Schüler können ihre Arbeit zu unterschiedlichen Zeiten abschließen und den Kurs in ihrem eigenen Tempo durchlaufen. Dies wird manchmal auch als „Selbstlernen“ bezeichnet.
  • Auf Anfrage: Schüler haben jederzeit Zugriff auf Kurse und Unterrichtsmaterialien. In einigen Fällen sie ihre Kurse sogar selbst wählen.
  • Zugänglich: Schüler mit besonderen Anforderungen erhalten Unterstützung in Form von Untertiteln, Sprachfunktionen oder Übersetzungen.

Gestaltungsfreiheit

Es gibt keine Lektion, die sich gleichermaßen für jeden Schüler eignet. Lehrer müssen in der Lage sein, bei Bedarf Änderungen vorzunehmen und ihre Methoden anzupassen. Wenn die Plattform dies nicht zulässt, ist der Lehrer am Ende mehr damit beschäftigt Probleme zu lösen als Unterricht zu geben.

Finde ein System, das dem Kursleiter alle nötigen Funktionen bietet, die er braucht, um seine Ziele zu erreichen. Dies kann in jeder Branche und jedem Bildungsgrad unterschiedlich sein. Achte insbesondere auf die Kursverwaltungsfunktionen und darauf, ob sie es dem Kursleiter ermöglichen, eine gesunde Lernumgebung zu schaffen. Dazu gehören:

  • Quizze und Noten
  • Lernprofile und Dienstpläne
  • Berichte und Analysen
  • Diskussionsforen und Chats
  • Online-Bibliotheken
  • Upload-Funktion für Dateien und Unterrichtsmaterialien

Mit Ausnahme eines neuen Lehrers werden die meisten Kursleiter das neue LMS mit vorhandenen Ressourcen oder Programmen verknüpfen wollen, z. B. Inhalte aus alten Kursen oder Dienste zur Erkennung von Plagiaten.

Lehrer sollten in der Lage sein ihre aktuellen Kursinhalte (sei es auf dem Papier oder aus einem anderen LMS) in die neue Plattform übertragen zu können. Das Scannen von Handschriften ermöglicht es Dir, jede Art von Dokument hochzuladen und im Programm zu verwenden.

Auch hier spielt die Benutzerfreundlichkeit eine wichtige Rolle. Nicht jeder Ausbilder möchte die Feinheiten der LMS-Software ausnutzen. Viele wünschen sich eine einfache Lösung, damit sie sich auf den Unterricht konzentrieren können.

Du musst Online-Lernressourcen zur Verfügung zu stellen, ohne die Lehrer zu überfordern. Wenn es lästig oder einschränkend ist, bestimmte Funktionen zu verwenden, werden sie es nicht tun.

Du musst Deinen Lehrern genügend Ressourcen zur Verfügung zu stellen, ohne sie zu überfordern, denn wenn das System zu kompliziert ist, wird es nicht benutzt.

Verwaltung und Kontrolle

Die meisten Lernplattformen sind Cloud-basiert. In diesem Fall bist Du nicht für die Wartung der IT-Infrastruktur verantwortlich. Trotzdem muss das System von einer verantwortlichen Person verwaltet werden. Du musst Deinem Administrator die notwendige Sicherheit und Kontrolle geben, um das System am Laufen zu halten.

Die meisten Softwarelösungen Verfügen über eine Funktion, die Teilnehmer identifiziert und persönliche Informationen erfasst und speichert. Dies macht die Verwaltung der Schüler erheblich einfacher.

Darüber hinaus müssen Administratoren in der Lage sein, Berichte abzurufen, sei es für einen einzelnen Schüler, eine Klasse oder einen ganzen Schulbezirk. Ist dies mit dem von Dir gewählten System problemlos möglich?

Technische Überlegungen

Das von Dir gewählte LMS muss zu Dir passen, da es den ganzen Tag im Einsatz ist. Wenn es sich nicht mit anderen Systemen kombinieren lässt, stehst Du früher oder später vor einem Problem. Dies gilt natürlich für jede Software, aber bei einem Lernmanagementsystem musst Du besonders darauf achten.

Schnittstellen und Integrationen sind auch wichtig. Kannst Du Dein neues System problemlos mit Deinem Schülerverzeichnis, Cloud-Speicherdienst oder Plagiaterkennungssystem verknüpfen?

Direkte Integrationen sind Schnittstellen vorzuziehen, da sie in der Regel besser funktionieren. Viele Programme werden aber wahrscheinlich mit APIs ausgestattet sein, damit sie einfacher personalisiert werden können. Das funktioniert natürlich, Du solltest aber sicherstellen, dass sie Deine Anforderungen erfüllen.

Achte auch darauf, dass das von Dir gewählte System alle Vorschriften und Standards einhält. Zu diesen gehören unter anderem SCORM, LTI, AICC und weitere. SCORM-Konform bedeutet, dass Ausbilder Inhalte problemlos importieren können. Das ist wichtig, es sei denn, der Kursleiter soll alle Materialien von Grund auf neu erstellen.

Zusammenfassung

Unterrichten ist harte Arbeit. Ausbilder, Trainer, Mentoren und Führungskräfte wissen das nur zu gut.

Wie lange kommt ein neuer Mitarbeiter ohne Fortbildung aus? Wie lange muss ein Student auf seinen neuen Kurs warten? Ist es an der Zeit, Deine Führungskräfte zu einem Seminar zu schicken?

Es ist eine Herausforderung die idealen Bedingungen für das Lernen zu schaffen, mit der richtigen LMS-Software aber durchaus möglich. Hier ist eine vollständige Liste meiner Empfehlungen:

  1. Schoology – Das beste System für gemischtes Lernen im primären und sekundären Bildungsbereich
  2. D2L Brightspace – Das beste System für höhere Bildung
  3. Tovuti – Die beste Plattform für den Verkauf von Kursen
  4. Looop – Das beste System für die Fortbildung von Mitarbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen
  5. Docebo – Das beste Lernsystem für große Unternehmen
  6. Sensei – Das beste LMS-Plug-in für WordPress

Mit dem richtigen Produkt kann sich jeder auf seine Arbeit konzentrieren, und muss sich nicht mit dem System herumschlagen. Lehrer haben ohnehin schon genug zu tun.

Mit Schoology können sich Lehrer aus dem primären und sekundären Bildungsbereich auf ihren Unterricht und ihre Schüler konzentrieren.

Universitäten und Hochschulen können sich auf D2L Brightspace verlassen. Professoren haben die Flexibilität, die sie brauchen, um Vorlesungen ganz nach ihren Vorstellungen zu gestalten, ohne die Studenten zu überfordern. Administratoren erhalten die Transparenz und Kontrolle, die sie benötigen, um eine sich ständig ändernde Lernumgebung zu verwalten.

Looop ist die beste Wahl für kleine und mittelständische Unternehmen, während sich Docebo eher für große Unternehmen und Konzerne eignet. Looop ist leichter, aber leistungsstark, und kostet nicht zu viel. Docebo kann mit dem Unternehmen wachsen, lohnt sich aber erst ab 300 Benutzer.

Mit Tovuti kannst Du Deine Kurse verkaufen. Erstelle ansprechende Unterrichtsmodule und biete diese anschließend als Paket oder einzeln an. Diese Plattform verfügt auch über Marketingfunktionen, mit denen Du neue Kunden gewinnen kannst.

Wer WordPress verwendet, kann Sensei benutzen, um seinen Blog in ein virtuelles Klassenzimmer zu verwandeln. Dieses Plug-in ist mit wenigen Klicks einsetzbar und für WordPress optimiert.

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Neil Patel

source: https://neilpatel.com/de/blog/lernmanagementsysteme/