Der 8-Schritt SEO-Check bevor Du eine neue Webseite launchst

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Die meisten Unternehmer und Vermarkter konzentrieren sich bei der Erstellung einer neuen Webseite fast ausschließlich auf das Design.

Sie möchten ihre Kunden und Besucher beeindrucken, darum muss das Design besonders ansprechend und schön sein.

Ein schönes Design ist jedoch keine Garantie für mehr Traffic und Umsatz.

Beim Launch einer neuen Webseite bietet sich eine tolle Gelegenheit, um haufenweise organischen Traffic auf Deine neue Seite zu schicken.

Im heutigen stark überlaufenen Marktumfeld kommt man als Vermarkter nicht mehr um die SEO herum, darum darf man sich erst gar keine Fehler erlauben.

Es ist aber gar nicht so einfach eine Webseite für die Gewinnung von organischem Traffic zu optimiere, trotzdem darfst Du diese Aufgabe auf keinen Fall vernachlässigen.

Aus diesem Grund werde ich Dir acht wichtige SEO-Aufgaben vorstellen, um die Du Dich vor dem Launch Deiner neuen Webseite unbedingt kümmern musst. Fangen wir am besten mit der Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite an.

1. Eine schnelle Webseite ist der Schlüssel zum Erfolg

Du brauchst eine schnelle Webseite, um Deine Besucher zu halten, da sich eine hohe Absprungrate negativ auf die SEO auswirkt. Die meisten Webseiten sind jedoch viel zu langsam und wenn Du eine schnelle Webseite hast, bist Du Deinen Mitbewerbern bereits einen Schritt voraus.

Über 70% der Webseiten, die im Zuge einer Studie von Google überprüft wurden, brauchen sieben Sekunden um die ersten Inhalte im sichtbaren Seitenbereich zu laden.

Inhalte unterhalb des sichtbaren Seitenbereiches brauchen sogar zehn Sekunden.

Die meisten Webseiten brauchen sage und schreibe 22 Sekunden bis zum vollständigen Laden, allerdings verlassen über die Hälfte der mobilen Nutzer eine Webseite wieder, wenn diese nicht innerhalb von drei Sekunden lädt.

Das stellt natürlich ein großes Problem dar.

Wenn Deine Webseite nicht eine sondern sieben Sekunden braucht, um zu laden, verlierst bis zu Du 113 % Deiner Webseitenbesucher.

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Die Anzahl der Seitenelemente wirkt sich aber nicht nur auf die Ladezeit Deiner Webseite aus, sondern auch auf die Conversion-Rate, denn wenn die Anzahl der Bilder und Texte von 400 auf 6.000 steigt, kann die Conversion-Rate um bis zu 95,6 % fallen.

Zum Glück gibt es eine Lösung für dieses Problem, denn mit Ubersuggest kannst Du die aktuelle Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite testen und dann Veränderungen vornehmen, um die schneller zu machen.

Gib dafür zuerst Deine URL in die Suchbox ein, um herauszufinden, wie die Ladezeiten für Desktop-und Mobilgeräte optimiert werden können.

Klick auf „Suchen“, klick dann in der linken Seitenleiste auf „Seiten-Audit“ und scroll im folgenden Bericht nach unten bis zum Bereich „Webseitengeschwindigkeit“. Hier findest Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite für Desktop- und Mobilgeräte.

Deine Webseite bekommt jetzt eine Note von „ausgezeichnet“ bis „schlecht“.

In der detaillierten Übersicht findest Du die Probleme, die beim der Überprüfung Deiner Webseite aufgetreten sind und sich auf die Geschwindigkeit der Seite auswirken.

Falls Du die mobile Version Deiner Webseite nicht ernst nimmst, musst Du Deine Einstellung schleunigst ändern und zwar aus dem folgenden Grund.

2. Mobile hat Vorrang

Immer mehr Menschen greifen mit dem Handy aufs Internet zu. Das Handy wird mittlerweile sogar öfter benutzt als ein Desktop-Gerät oder das Tablet.

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Früher hat Google die Desktop-Seiten einer Webseite indexiert, heute achtet die Suchmaschine jedoch vor allem auf die mobile Nutzererfahrung, die die Webseite bietet und nimmt diese stattdessen als Kriterium.

Falls die Desktop und mobile Version Deiner Webseite auf dem neusten Sand sind, musst Du Dir keine großartigen Gedanken machen.

Im unteren Screenshot siehst Du die mobile und die Desktop-Version einer Webseite im Vergleich. Der Inhalt ist identisch.

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Der Mobile-first Index könnte sich jedoch negativ auf Deine Webseite auswirken, falls sich die Inhalte Deiner mobilen und Desktop-Version zu stark voneinander unterscheiden.

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Um das Ranking einer Webseite zu bestimmen, nimmt Google die mobile Version der Seite als Grundlage, und wenn hier Inhalte fehlen, können diese natürlich nicht in die Bewertung mit einbezogen werden.

Du brauchst ein responsives Design.

Dafür müssen eventuell einige Veränderungen an Deiner Webseite vorgenommen werden.

Die mobile Version wirkt sich aber nicht nur auf das Ranking aus, sondern auch auf dem Umsatz.

Nahezu 76 % aller Nutzer, die mit dem Handy nach Informationen suchen, besuchen das Unternehmen, das sie während ihrer Suche gefunden haben, innerhalb eines Tages und 28 % dieser Nutzer kaufen etwas.

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Konzentriere Dich also auf die Verbesserung Deines mobilen Designs, denn wenn die mobile Version Deiner Webseite einfach zu navigieren ist, steigt Deine Conversion-Rate.

HubSpot hat einen Test durchgefügt, um eine vereinfachte Version einer mobilen Webseiten zu testen. Die neue Version war übersichtlicher und führte zu einem Rückgang der Absprungrate um 27 %.

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Damit hat sich das KISS-Prinzip (keep it simple, stupid) wiedereinmal bewahrheitet. Alle Elemente, darunter auch das Menü, die Suchfunktion, Links und Filter, müssen sofort zugänglich und einfach zu nutzen sein.

Weniger ist mehr, das gilt vor allem für Webseiten, auf denen man Zahlungen durchführen kann.

Ich meine, wer hat schon Zeit eine 16-stellige Kreditkartennummer einzugeben? Niemand. Und was passiert, wenn der Kunde die Kreditkarte grad nicht zur Hand hat?

Mit der Funktion „Swipe to Buy“ kannst Du wiederkehrenden Kunden den Kauf erleichtern.

Amazon ermöglicht mobilen Kunden mit der Schaltfläche “Jetzt kaufen” den Kauf mit nur einem Klick.

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Auf Wish heißt die Schaltfläche “Slide to Pay”.

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Eine solche Funktion führt automatisch zu mehr Conversions, weil der Kauf schneller und reibungsloser abgeschlossen werden kann.

Um Deine SEO zu verbessern, solltest Du bereits vor dem Launch Deiner Webseite Blogbeiträge vorbereiten.

3. Blogbeiträge vorbereiten (und nach dem Launch regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen)

Um organischen Traffic auf Deine Webseite zu schicken, solltest Du aufs Contentmarketing setzen.

Außerdem kannst Du nur dann spezifische Keywords auf Deiner Webseite platzieren, wenn Du die richtigen Inhalte dafür erstellst. Ein Blog ist die wohl einfachste und schnellste Lösung.

Bereite Deine Blogbeiträge am besten schon vor dem Launch Deiner Webseite vor. Schreib dafür am besten mehrere Beiträge und optimiere diese mithilfe der richtigen Keywords.

Warum? Weil die Nutzer dann sofort erkennen, dass Deine Webseite aktiv und vertrauenswürdig ist.

Webseiten ohne Inhalt tun sich schwer damit das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und werden außerdem oft gar nicht erst gefunden.

Daten von HubSpot zeigen ganz klar, dass Unternehmen, die jeden Monat mindestens 16 Blogbeiträge veröffentlichen, nahezu viermal so viel Traffic haben wie Unternehmen, die höchstens vier Blogbeiträge pro Monat schreiben.

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Mit steigender Anzahl der veröffentlichten Blogbeiträge steigt auch der Inbound Traffic.

Unternehmen mit 400 Blogbeiträgen gewinnen doppelt so viel Traffic wie Unternehmen mit lediglich 301 bis 400 Blogbeiträgen.

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Lange und ausführliche Inhalte erzielen zudem bessere Ergebnisse, darum sollte jeder Blogbeitrag mindestens um die 1.900 bis 2.000 Wörter enthalten.

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Als Nächstes solltest Du ein Google Analytics-Konto einrichten und Deine Webseite mit der Search Console verknüpfen.

4. Google Analytics und Google Search Console

Mit Kennzahlen optimiert man seine SEO, denn wenn Du nicht weißt, wie es um Deine Webseite steht, kannst Du mögliche Probleme auch nicht beheben.

Und wenn Du nicht weißt, welche Strategien gute Leistungen erzielen, kannst Du diese Strategien nicht auf der gesamten Webseite anwenden.

Du musst herausfinden, wo Dein organischer Traffic und Deine Links herkommen, richte darum ein Google Analytics-Konto ein, um Deine Webseitenbesucher zu verfolgen und Daten zu sammeln.

Google Analytics verfügt über tolle Berichte, die Dir zeigen, wo Deine Besucher herkommen, wie viele Seiten sie aufrufen und wie die prozentuale Verteilung Deines Traffics über alle Kanäle aussieht.

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Diese Informationen können dann genutzt werden, um die Inhalte Deiner Webseite mit Hilfe bestimmter Keywords zu optimieren, Fehler zu beheben und Strategien, die funktionieren, zu verfeinern.

Installiere Google Analytics bereits vor dem Launch Deiner neuen Webseite, um von Angang an Daten zu sammeln und Deine Webseite bei Bedarf sofort optimieren zu können.

Öffne Google.com/Analytics und melde Dich mit Deinen Google-Konto an.

Du erhältst eine Tracking ID, mit der Du Deine Webseite mit Deinem Analytics Konto verknüpfen kannst.

Falls Deine Webseite mit WordPress gebaut wurde, kannst Du das Google Analytics Plug-in von MonsterInsights benutzen.

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Wenn Deine Webseite mit Deinem Google Analytics-Konto verknüpft wurde, musst Du sie noch mit der Google Search Console verknüpfen.

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Dieses Programm erstellt weitere detaillierte Berichte, die Daten zum Such-Traffic, zu externen Links, Deinen am häufigsten verlinkten Inhalten und andere hilfreiche Informationen enthalten.

Du kannst sogar sehen, über welche Suchbegriffe die Besucher auf Deine Webseite zugreifen und die Durchklickrate zu jedem Keyword ermitteln.

Hier ist der Link zur Search Console: Google.com/Webmasters

Falls Deine Webseite bereits mit Google Analytics verknüpft ist, ist die Search Console sofort einsatzbereit.

Jetzt sammelt Google Daten zu den Keywords, die Traffic auf Deine Seite schicken, und stellt diese in der Search Console bereit. Du solltest diesen Bericht jede Woche überprüfen und nach neuen Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung Ausschau halten.

Als nächstes kümmern wir uns um die On-Page SEO.

5. Die On-Page SEO

Bei einer komplett neuen Webseite macht es keinen Sinn, eine vollständige Webseitenprüfung durchzuführen.

Wähle stattdessen ein Hauptkeyword für jede Seite aus. Das können ruhig Keywords mit einem niedrigeren Suchvolumen sein, weil wir das Interesse der Zielgruppe später steigern können.

Füge dieses Keyword dann in den Title-Tag der Seite ein. Jede Deiner Seiten muss ihren eigenen Title-Tag haben und dieser darf sich nicht wiederholen. Zusätze wie eine Jahreszahl oder “das beste” verwandeln Dein Keyword in ein Long-tail-Keyword.

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Der Title-Tag darf aus höchstens 55 Zeichen bestehen, damit er nicht automatisch abgeschnitten wird.

Die URLs sollte möglichst kurz sein und muss ebenfalls ein Keyword enthalten. Die URL www.deinewebseite.com/spezifisches-keyword ist demnach immer dieser URL www.deinewebseite.com/2334905 vorzuziehen.

Die Meta-Beschreibung wirkt sich auf die Durchklickrate aus und sollte aus höchstens 160 Zeichen bestehen, um vollständig in den Suchergebnissen angezeigt zu werden.

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Du solltest die Bilddateien Deiner Webseite optimieren, damit sie in der Google-Bildsuche erscheinen. Deine Webseite muss Bilder enthalten. Mit Programmen wie Canva oder Stencil kannst Du Deine eigenen Grafiken für Deine Blogbeiträge erstellen.

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Der Name der Datei sollte ebenfalls ein Keyword enthalten. Jedes Bild auf Deiner Webseite braucht zudem einen Alt-Text, der mit einem Keyword optimiert werden kann.

Ein gut gewählter Seitentitel, der auf das Thema der jeweiligen Seite hinweist, reduziert die Absprungrate. Platziere Dein Hauptkeyword in den ersten 100 Wörtern der Seite und füge, wenn möglich, weitere Keywords zu den Überschriften und Unterüberschriften der Seite hinzu.

Verlinke auf jeder Seite und aus jedem Blogbeitrag auf mindestens zwei externe Webseite mit hoher Domain Authority.

Verlinke aber auch auf interne Seiten. Jede Deiner Seiten sollte mindestens zwei bis drei interne Links enthalten, die auf hilfreiche Blogartikel oder eine andere Seite verweisen.

Sorge dafür, dass Deine Webseite mit einem Klick in den sozialen Medien geteilt werden kann, um dem Leser das Teilen Deiner Inhalte so leicht wie möglich zu machen.

Benutze dafür am besten Social Sharing Buttons, wie die auf der Webseite vom Search Engine Journal.

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WordPress verfügt über zahlreiche Plug-ins für Social Sharing.

Prüfe Deine SEO anschließend ein letztes Mal mit dem SEOptimer.

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Mit Long-Tail-Keywords kann man mehr Kunden gewinnen, darum solltest Du eine Keywordrecherche durchführen, denn auf diese Weise kannst Du Dir einen Vorteil gegenüber Deiner Konkurrenz verschaffen.

6. Die Keywordrecherche für Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Keywords sind Suchbegriffe, die aus mehreren Wörtern bestehen. Diese Keywords sind oft sehr spezifisch und genau.

Kunden, die einen langen Suchbegriff in die Suchmaschine eingeben, suchen meistens nach einem ganz bestimmten Produkt und wenn Du diese Long-Tail-Keywords im Inhalt Deiner Webseite benutzt, sprichst Du potenzielle Kunden an, die bereits kaufbereit sind.

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Im Jahr 2017 habe ich pro Monat 173.336 qualifizierte Besucher mit Hilfe von Long-Tail-Keyword für meine Webseite gewinnen können. Gegenüber dem Vorjahr war dies eine Steigerung um 91 % und Du kannst ähnliche Ergebnisse erzielen.

Mit Ubersuggest kannst Du gezielt nach geeigneten Long-Tail-Keywords für Deine Webseite suchen. Gib ein Keyword oder einen Suchbegriff ein und klick auf „Suchen“.

Klick dann auf „Keyword-Ideen“ und schau Dir die Ergebnisse genau an.

Du erhältst das Suchvolumen, den SEO-Schwierigkeitsgrad (SD) und die Kosten pro Klick (CPC) zu jedem gefundenen Keyword. Suche jetzt gezielt nach Keywords mit einem hohen Suchvolumen von über 1.000, einem hohen CPC und einem möglichst niedrigen SD von unter 40.

Baue diese Keywords anschließend in Deine Inhalte ein, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

7. SEO für Landingpages

Landingpages dienen der Umsatzsteigerung und dem Sammeln neuer Leads.

Je mehr Landingpages eine Webseite hat, desto besser stehen die Chance mehr Traffic zu gewinnen.

Doch nur wenige Landingpages sammeln die Daten der Nutzer.

Laut MarketingSherpa werden 44 % der Besucher von B2B-Unternehmen auf die Startseite weitergeleitet, nicht auf eine Landingpage.

Die Startseite ist zwar ebenfalls wichtig, jedoch nicht der beste Ort um eine langanhaltende Beziehung zum Webseitenbesucher aufzubauen.

Hier ist der Screenshot einer “Produktseite” von Kissmetrics.

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Der Nutzer wird mithilfe des professionellen Designs, des gewählten Farbschemas und des modernen Layouts vom Produkt überzeugt.

Weiter unten findet man eine Funktionsübersicht und ein Video.

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Zudem enthält die Seite eine klare Handlungsaufforderung.

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Falls ich Dich noch immer nicht von der Wichtigkeit der Landingpage überzeugen konnte, solltest Du jetzt gut aufpassen.

Das Unternehmen Moz hat mit einer einzigen Landingpage und dem Versand einiger E-Mails eine Millionen US-Dollar verdient.

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Unternehmen mit über 40 Landingpages gewinnen bis zu 500 % mehr Kunden.

Eine Landingpage kann aber auch aus mehreren Seiten bestehen, so wie die von KlientBoost:

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Die Landingpage ist interaktiv und stellt dem Besucher ein paar Fragen. Zuerst muss er sein Ziel und seinen aktuellen Werbeplattformen angeben.

Dann folgen weitere Fragen, die dazu dienen, den Nutzer als potenziellen Lead zu qualifizieren.

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Anschließend muss der Nutzer seine Kontaktinformationen eingeben, um ein kostenloses Angebot zu erhalten.

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Einige Nutzer springen jetzt wahrscheinlich ab, weil sie nicht kontaktiert werden möchten, die wirklich interessierten Nutzer schließend diesen Schritt jedoch ab.

Mit einer solchen Landingpage, die aus mehreren Schritten besteht, könnte man jeden Monat potenziell tausende qualifizierte Leads sammeln, darum zeige ich Dir jetzt, wie die Suchmaschinenoptimierung für Landingpages funktioniert.

Finde zuerst ein passendes Long-Tail-Keywords, wie unter Punkt 6 beschrieben, und platziere es dann mehrmals im Inhalt der Seite.

Bearbeite dann den Title-Tag, die Meta-Beschreibung und füge der Seite anschließend weitere ergänzende Keywords hinzu.

Achte darauf, dass der Text hilfreich und zielgerichtet ist. Benutze sinnvolle Überschriften, damit die die Seite überflogen werden kann.

Jeder Satz und jede Überschrift sollte den Leser zum nächsten Satz führen und somit auf der Seite halten.

Wenn Du eine treffende Überschrift gefunden hast, musst Du Unterüberschriften formulieren und den Text optimieren.

Ein paar Testimonials können sicherlich auch nicht schaden. Füge dann ein paar Bilder, ein paar Links und einen Catt-to-Action (CTA) hinzu. Diese Informationen sollten möglichst im sichtbaren Seitenbereich platziert werden. Du musst Deine Seite nicht unbedingt in mehrere Schritte unterteilen.

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Hier sind die wichtigsten Elemente einer guten Landingpage noch mal in der Übersicht:

  1. Eine Überzeugende Überschrift, die das Hauptkeyword enthält
  2. Eine gute gewählte Unterüberschrift
  3. Ein interessanter und hilfreicher Text, der ebenfalls sinnvolle Keywords enthält
  4. Testimonials oder eine andere Form des Social Proof
  5. Eine Handlungsaufforderung (z. B. zum Kauf eines Produktes, zum Abonnement eines Newsletters, zum Herunterladen einer Datei, usw.)
  6. Eine Schaltfläche für den CTA
  7. Inbound und Outbound Links, damit die Seite in den Suchergebnissen steigt
  8. Qualitativ hochwertige Bilder
  9. Kein Navigationsmenü (damit der Nutzer die Seite nicht verlässt!)

Jetzt musst Du nur noch eine XML-Sitemap erstellen.

8. XML-Sitemap erstellen

Was ist eine XML-Sitemap?

XML steht für “Extensible Markup Language”. Es handelt sich um ein Dokument, das eine Liste mit allen URLs Deiner Webseite enthält.

Die Sitemap zeigt die Struktur und den Aufbau einer Webseite, darum auch der Name Sitemap.

Suchmaschinen crawlen Webseiten, um die Inhalte der Seite zu indexieren und die gefundenen Informationen zu organisieren, darum brauchst Du eine Sitemap.

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Der Suchbot durchsucht jeden Tag haufenweise Webseiten und verarbeitet extrem viele Daten und mit Hilfe der Sitemap kann Deine Webseite schneller und effizienter durchsucht werden. Sie ist sozusagen die “Inhaltsangabe” Deiner Webseite.

Das wirkt sich natürlich auch positiv auf Deine Rankings aus.

Erstelle also zunächst eine XML-Sitemap und reiche sie dann bei Google ein, damit Deine Webseite schneller gecrawlt wird.

Die Sitemap kann auf XML-Sitemaps.com erstellt werden. Die kostenlose Version umfasst bis zu 500 Seiten, der Pro Account kostet 3,49 USD pro Monat.

Reiche die fertige Sitemap anschießend bei Bing und Google ein, damit Deine Webseite möglichst schnell indexiert wird.

Falls Du bereits ein Google-Konto hast, musst Du nur die Search Console öffnen, um Deine Sitemap einzureichen.

Klick im linken Seitenmenü auf „Sitemap“ und wähle dann “neue Sitemap hinzufügen” aus.

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Fazit

Die meisten Unternehmen kümmern sich fast ausschließlich um das Design ihrer neuen Webseite, was selbstverständlich auch sehr wichtig ist.

Das Design ist jedoch nicht immer die treibende Kraft hinter dem Traffic und dem Umsatz, darum solltest Du Dich vor dem Launch einer neuen Webseite auch immer um die SEO kümmern.

Die Ladegeschwindigkeit ist extrem wichtig, denn wenn Deine Webseite nicht innerhalb von drei Sekunden lädt, verlierst Du Traffic und potenzielle Kunden.

Benutze Google PageSpeed Insights, um die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite zu testen und nimm dann ggf. Veränderungen vor.

Die mobile Nutzererfahrung ist ebenfalls wichtig. Seit der Einführung des Mobile-first Index wird die mobile Version einer Webseite zur Bestimmung des Rankings genutzt, nicht mehr die Desktop-Version, aus diesem Grund müssen auf der mobilen Webseite dieselben Inhalte zu finden sein.

Schreibe bereits vor dem Launch haufenweise ausführliche und hilfreiche Blogbeiträge und veröffentliche nachher auch weiterhin regelmäßig neue Inhalte. Für optimale Ergebnisse musst Du jeden Monat mindestens 16 Blogbeiträge schreiben die zwischen 1.900 und 2.000 Wörter enthalten.

Verknüpfe Deine Webseite anschließend mit Google Analytics und der Google Search Console, um Daten zum Traffic und Informationen über Deine Nutzer zu sammeln.

Führe dann eine Webseitenprüfung durch, um Dein SEO-Profil zu optimieren. Jede Deiner Seiten muss einen einzigartigen Title-Tag, eine Meta-Beschreibung und hochwertige Bilder haben.

Führe dann eine Keywordrecherche durch, um geeignete Long-Tail-Keywords zu finden und füge sie Deinen Inhalten hinzu, um Deine Conversion-Rate zu steigern.

Außerdem brauchst Du eine SEO-optimierte Landingpage, oder gleich mehrere Landingpages, die jeweils auf eine bestimmte Zielgruppe oder ein bestimmtes Bedürfnis ausgerichtet sind.

Platziere wichtige Elemente wie keywordreiche Überschriften, informative Texte, Social Proof, externe und interne Links sowie Handlungsaufforderungen nach Möglichkeit immer im sichtbaren Seitenbereich.

Erstelle dann eine XML-Sitemap und reiche sie bei Bing und Google ein, damit Deine Webseite schneller gecrawlt und indexiert werden kann.

Um welche dieser SEO-Aufgaben hast Du Dich bereits vor dem Launch Deiner neuen Webseite gekümmert?

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