Das E-Commerce 1×1: Wie Du das Crowdsourcing benutzt, um Deine E-Mail-Liste wachsen zu lassen

crowd

Ich habe mich erst neulich mit einer Freundin unterhalten, die kürzlich ein neues E-Commerce-Unternehmen gestartet hat und ihre E-Mail-Liste ausbauen wollte. Sie sagte:

Neil, Deine Ideen sind super, aber ich hab einfach nicht das nötige Kleingeld wie diese Multi-Million-Dollar-Unternehmen, mit denen Du zusammengearbeitet hast. Vielleicht kannst Du mir ein paar Tipps geben, die ich dann auch umsetzen kann.

Ich habe über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen, nachgedacht, kam aber immer wieder auf das gleiche Ergebnis: Crowdsourcing.

Dieses Wort kann viele Bedeutungen haben, aber im Allgemeinen ist es die Auslagerung eines Problems an eine Gruppe Freiwilliger, die dann Vorschläge zur Lösung dieses Problems machen.

Du kannst zum Beispiel 99designs benutzen. In diesem Fall teilst Du Dein Designprojekt und Designer versuchen dann, Dir das bestmögliche Design zur Verfügung zu stellen.

Arcbazar ist eine Crowdsourcing-Seite, auf der Du Architekturwettbewerbe veranstalten kannst, um Feedback von Architekten und Innenausstattern aus der ganzen Welt zu bekommen.

Du wählst dann Dein Lieblingsdesign aus. Das Design, das am besten zu Deinem Projekt passt.

Die Entscheidungsgewalt zu haben, ist hierbei entscheidend.

Und genau aus diesem Grund halten viele Leute Wikipedia für ein gescheitertes Crowdsourcing-Projekt und eine unzuverlässige Informationsquelle.

Auf Wikipedia kann jeder nach Belieben Veränderungen vornehmen und es gibt keine übergreifende Instanz, die die Veränderung bereits korrekter Informationen verhindern könnte.

Stell Dir nur mal vor, ein Fan hatte den Wikipedia-Eintrag einer Band verändert und behauptete, mit einem der Bandmitglieder verwandt zu sein, um sich so Backstage-Zutritt zu einem Konzert in Melbourne, Australien, zu verschaffen.

Obwohl Wikipedia nicht das beste Beispiel ist, funktioniert Crowdsourcing und kann Dir dabei helfen, Dein E-Commerce-Unternehmen wachsen zu lassen.

Fragt sich nur: Wie?

Dieser Beitrag ist die ausführliche Version der kurzen Antwort, die ich meiner Freundin gegeben habe.

Legen wir also am besten sofort los. Ich zeige Dir jetzt, wie Du das Crowdsourcing benutzen kannst, um die E-Mail-Liste Deines E-Commerce-Unternehmens wachsen zu lassen.

Fangen wir zunächst mit den Produktnamen an.

1. Finde Produktnamen via Crowdsourcing

Bitte Deine Kunden darum, Namensvorschläge für Deine Produkte zu machen. Das heißt jetzt nicht, dass Dir die Ideen ausgegangen sind, aber wenn das der Fall ist, dann kann das Crowdsourcing sicher Abhilfe schaffen. Das Ganze hat noch weitere Vorteile:

Letztes Jahr hat Trader Joe’s einen Namensfindung-Wettbewerb für dieses Produkt veranstaltet:

Die Teilnehmer mussten ein Formular ausfüllen und u.a. ihre E-Mail-Adresse angeben. Das Formular ist nicht mehr auf der Webseite zu finden, Du kannst die Teilnahmebedingungen aber hier nachlesen.

Der Gewinner wurde per E-Mail benachrichtigt und später dann im Newsletter und auf der Webseite bekanntgegeben.

Aber das ist noch nicht alles.

Der Gewinner hat auch eine $ 100 Geschenkkarte von Trader Joe’s gewonnen. Der Gewinner hatte also was von der Teilnahme und Trader Joe’s konnte eine Menge E-Mails sammeln.

Du kannst viele dieser Namensgebungswettbewerbe im Internet finden. Viele Unternehmen verzichten aber auf eine E-Mail-Adresse und akzeptieren die Einreichungen hauptsächlich in den sozialen Medien.

Im Jahr 2014 konnten die Kunden von Leda Nutrition einen neuen Schokoladenkeks benennen. Die Vorschläge konnten nur auf Facebook eingereicht werden.

Solche Wettbewerbe in den sozialen Medien sind ja schön und gut, aber wenn Du wirklich E-Mails sammeln willst, solltest Du über die sozialen Netzwerke hinausdenken. Du kannst Tool wie Sleeknote, Infusionsoft und WPforms benutzen und ein Teilnahmeformular für Deine Seite zu entwickeln, das dann mit Deinen E-Mail-Anbieter synchronisiert werden kann.

Du solltest aber wissen, dass die Namensfindung von Produkten mit Crowdsourcing nicht so leicht ist. Dich durch hunderte oder tausende von Vorschlägen zu arbeiten, ist extrem viel Arbeit.

Je nachdem, wie gut Dein Wettbewerb ankommt, kannst Du abertausende Vorschläge erhalten.

Kraft Down Under hat nach Namensvorschlägen für eine Vegimite-Version gesucht und musste den Gewinner dann aus 48.000 Vorschlägen ermitteln!

Neben der Beschränkung auf die sozialen Medien, machen viele Unternehmen immer wieder dieselben Fehler, wenn sie so einen Wettbewerb durchführen:

Sie bieten den falschen Gewinn an. So ein iPad ist cool und ich bin mir sicher, dass viele Leute an jeder Art von Wettbewerb teilnehmen würden, um eins zu gewinnen. Das ist aber oft der falsche Preis.

Wenn Du eine Tierhandlung hast und einen Namen für Deine neuen Katzenschuhe finden willst, führt so ein iPad als Gewinn natürlich zu extrem vielen Teilnehmern.

Aber was passiert, wenn der Wettbewerb vorbei ist?

Wenn diese neuen Abonnenten dann Angebote und Rabatte für den Kauf von Katzenschuhen bekommen, werde sie die E-Mails entweder ignorieren oder sich vom Newsletter abmelden.

Liegt das daran, dass sie keine Angebote oder Rabatte mögen? Sicher nicht. Laut der Direct Marketing Association, sagen 38 % der Leute, dass sie sich in eine E-Mail-Liste eintragen, um solche Angebote zu erhalten.

Aber warum öffnen sie die E-Mails mit dem Sonderangebot für Katzenschuhe dann nicht?

Ganz einfach. Sie haben keine Katze oder sie würden ihrer Katze keine Schuhe anziehen. Sie haben nur am Wettbewerb teilgenommen, um das iPad zu gewinnen.

Würdest Du dich anmelden, um ein iPad zu gewinnen, oder um Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln zu bekommen?

Du kannst den gleichen Wettbewerb durchführen, solltest aber die Katzenschuhe als Gewinn anbieten.

Natürlich nehme ich nicht an so einem Wettbewerb teil, wenn ich selbst keine Katze habe. Das gilt für die meisten Leute. Wenn der Preis die Katzenschuhe sind, dann sind die Teilnehmer höchstwahrscheinlich Katzenbesitzer – Deine idealen Kunden.

Wenn Du so einen Wettbewerb zur Namensfindung für Produkte durchführst, dann solltest Du diese Produkte auch als Gewinn anbieten. Und wenn das nicht möglich ist, solltest Du ein anderes Nischenprodukt zum Gewinn anbieten.

Dann sind die Teilnehmer auch wirklich am Gewinn interessiert und Deine idealen Kunden. Es gibt einige wenige Ausnahmen, dazu aber später mehr.

Hier ist ein Wettbewerb von Night Rider Jewelry.

Ich würde nicht an diesem Wettbewerb teilnehmen, weil ich so einen Ring nicht mal geschenkt haben wollte.

Vielleicht würde ich eine Teilnehme in Betracht ziehen, wenn man etwas anderes gewinnen könnte, aber in diesem Fall bin ich nicht die richtige Zielgruppe, weil ich mich nicht für Schmuck interessiere.

Du musst Deinen Gewinn gut auswählen, weil er zu Deiner Zielgruppe passen muss.

2. Produktideen auslagern

Wenn Du Produktideen auslagerst, musst Du nicht länger erraten, was Deine Kunden kaufen wollen. Auf diese Weise kannst Du Deine E-Mail-Liste ausbauen und eine Fangemeinde aufbauen.

Mit dem Crowdsourcing kannst Du Deine Kunden direkt fragen, welche Produkte Du verkaufen solltest.

Deine potenziellen und bereits bestehenden Kunden können dann für ihr Lieblingsprodukt abstimmen. Dann stellst Du das Produkt mit den meisten Stimmen her und bietest es zum Verkauf an.

Die Produkte, die Deine Kunden kaufen wollen, müssen nicht immer Produkte aus Deiner Branche oder physische Produkte sein.

Auf der Seite IdeaStorm von Dell kann man seine Ideen einreichen. Wenn eine Idee genug Stimmen bekommt und dem Dell-Team gefällt, wird sie vielleicht umgesetzt.

Ich bin ein paar der über 550 umgesetzten Ideen durchgegangen und eins sticht immer wider heraus. Vielfalt.

Ein Nutzer hat Dell gebeten, den Onlineshop besser zu organisieren. Diese Idee wurde umgesetzt.

Ein anderer Nutzer hat vorgeschlagen, Produkte in unterschiedlichen Farben, nicht nur grau und schwarz, anzubieten. Diese Idee ist auch umgesetzt worden.

Habe ich schon erwähnt, dass Du eine E-Mail-Adresse angeben musst, bevor Du eine Idee einreichen kannst. Okay, das war ja klar.

Du kannst so nicht nur neue Abonnenten und Produktideen sammeln, Du kannst auch Deine bereits bestehenden Produkte verbessern.

Zeig Deinen Kunden Produktbeispiele und frag sie dann, welches sie gerne kaufen würden.

Du kannst Dich dann von ihrem Feedback beeinflussen lassen.

Vergiss aber nicht nach ihrer E-Mail-Adresse zu fragen.

Die Produkte mit vielen Stimmen sind besonders gefragt und Du kannst Dir sicher sein, dass Du sie auch verkaufen kannst. Da Du die E-Mail-Adressen der interessierten Kunden hast, kannst Du sie benachrichtigen, sobald das Produkt vorrätig ist.

LEGO hat eine erfolgreiche Community aufgebaut, die Ideen für neue Produkt-Sets vorschlägt.

Auf der Seite LEGO Ideas können Kunden neue Ideen für Produkt-Sets einreichen. Wenn die Idee 10.000 Stimmen gesammelt hat, überprüft das LEGO-Team, ob die Produktion möglich ist. Du musst natürlich Deine E-Mail-Adresse hinterlassen, um eine Idee zu teilen.

Und es kommt noch besser.

Wenn das Spielzeug dann hergestellt wird, stehen dem Kunde, der die Idee hatte, 1% der Umsätze aus dem Verkauf zu.

Hier ist eine Idee, die umgesetzt worden ist:

Du kannst Dir tausende von weiteren Produktideen hier ansehen.

Du kannst Deine E-Mail-Liste auch ausbauen, indem Du verschiedene Produkte herstellst und Deine Kunden dann entscheiden lässt, welches in den Verkauf gehen soll.

LEGO hat das schon öfter so gemacht. Das Beispiel unten hat dem Unternehmen dabei geholfen zu bestimmen, welches der Produkte sich am schnellsten verkaufen lassen würde. Ein Teilnehmer, der nach dem Zufallsprinzip bestimmt wurde, hat das LEGO-Set gewonnen.

Im folgenden Beispiel konnte sich der glückliche Gewinner seinen Gewinn aussuchen.

Erinnerst Du Dich noch daran, was ich über die Auswahl des richtigen Gewinns gesagt habe? Die Preise von LEGO sind perfekt.

Ich will noch mal betonen, dass Du die totale Kontrolle hast, wenn Du Produktbeispiele zeigst und Deine Kunden dann wählen lässt.

Dann musst Du Dir auch keine Gedanken darüber machen, dass die Kunden ein Produkt auswählen, dass nicht zu einen Unternehmenszielen passt.

Und wenn Deine Kunden eigene Produktvorschläge machen können, solltest Du in den Teilnahmebedingungen genau festlegen, welche Produktideen eingereicht werden können.

Viele Unternehmen wollen keine Produkte, die etwas mit der Spielerei, Pornographie oder dem Rauchen zu tun haben. Du weißt schon, wovon ich spreche.

Auch ich habe schon Beträge in Millionenhöhe angelehnt, weil sie Idee dahinter nicht zu meiner Marke passte. Du kannst hier mehr darüber erfahren. Du solltest Deine Markenwerte nicht mit Füßen treten, nur um die schnelle Mark zu machen.

Beim Beispiel von LEGO ist mir aufgefallen, dass Kunden nicht nur Produktideen einreichen, sie entwerfen sie auch.

Du kannst Deine Kunden um eine Designvorlage bitten, oder Du kannst ein neues Produkt mit verschiedenen Designs zur Verfügung stellen, aus denen sie dann ihre Lieblingsdesign auswählen. Du solltest die Kunden (oder die potenziellen Kunden) dann für ihre Mühe belohnen. Du könntest:

  • Das Produkt mit den meisten Stimmen herstellen.
  • Den ersten 50 oder 100 Teilnehmern einen Rabatt anbieten.
  • Einem zufällig ausgewählten Gewinner das Produkt, oder die Designvorlage mit den meisten Stimmen, schenken.

3. Marktforschung auslagern

Das ist ganz einfach.

Du kannst Umfragen nutzen, um Deine Kunden zu fragen, welche Funktionen sie vermissen. Du kannst die E-Mail-Adressen der Teilnehmer sammeln. Du solltest einem zufällig ausgewählten Gewinner einen (relevanten) Preis anbieten.

Select Legal Systems, ein Rechtsanwaltsmanagementsystem von LAWFUSION, hat eine Umfrage unter Rechtsanwaltskanzleien gestartet.

Sie haben nicht nur einen, sondern gleich 100 Preise verschenkt!

Ja, Select Legal Systems ist kein E-Commerce-Unternehmen, aber so eine Umfrage kann ganz leicht von jedem E-Commerce-Unternehmen umgesetzt werden.

Select Legal hat E-Mails gesammelt.

Okay. Das war der einfache Teil. Es gibt aber noch mehr.

Je nachdem, welche Fragen Du stellst, kannst Du Deine E-Mail-Liste später dann auch segmentieren. Ich hab schon mal einen Artikel über E-Mail-Segmentation geschrieben.

Warum ist die Segmentierung Deiner E-Mails wichtig?

MailChimp hat herausgefunden, dass Nutzer, die ihre E-Mails segmentieren, viel erfolgreicher sind als Nutzer, die Kampagnen ohne Segmentierung durchführen.

Die Segmentierung Deiner E-Mail-Adressen kann zu einer besseren Öffnungsrate und einer niedrigeren Absprungrate führen.

Eine alte Studie von Lyris aus dem Jahr 2010 zeigt, dass Unternehmen, die E-Mail-Segmentierung nutzen, Ergebnisse in den folgenden Bereichen sehen:

Bessere Öffnungsraten, eine verbesserte Relevanz und eine niedrigere Absprungrate sind die drei Top-Ergebnisse der Segmentation.

Du hast sicher bemerkt, dass die Ergebnisse der beiden Studien fast identisch sind, obwohl viele Jahre dazwischen liegen. Die E-Mail-Segmentation ist auch heute noch so wirksam wie eh und je.

Du kannst Deine E-Mails nach folgenden Kriterien segmentieren:

  • Geschlecht. Das ist besonders wichtig für die Unternehmen, die unterschiedliche Produkte für Männer und Frauen anbieten.
  • Standort. Du solltest Deinen Kunden keine Wintersonderangebote schicken, wenn bei ihnen grad Sommer herrscht. Dieses Beispiel trifft vielleicht nicht auf Dein Unternehmen zu, Du weißt aber, worauf ich hinaus will.
  • Frequenz. Diese Segmentation hilft Dir dabei, zu entscheiden, ob Du täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen oder jeden Monat eine E-Mail an Deine Kunden verschickst.
  • Produktinteressen. Die meisten E-Commerce-Stores verfügen über Produktkategorien. Die Kunden sollten selbst auswählen können, über welche Produkte sie mehr Informationen erhalten.
  • Wie der Kunde auf Dich, oder Deine Umfrage, aufmerksam geworden ist. So erfährst Du mehr über ihre Interessen. Wenn der Kunde über Facebook auf Dich aufmerksam wird, dann ist er in den sozialen Netzwerken sehr aktiv oder Deine Präsenz auf Facebook ist sehr stark. So viel ist offensichtlich.
  • Die Art der E-Mail. Manchmal sind Kunden nur an Sonderangeboten interessiert. Andere wollen mehr über Sonderangebote und Deine neusten Beiträge erfahren. Du solltest die Kunden entscheiden lassen.

Deine Umfrage sollte Dir zumindest dabei helfen, Deine E-Mail-Liste nach den oben dargestellten Elementen zu segmentieren.

Um die anderen Segmente, z.B. die Rate der stehengelassenen Einkaufswagen, die Öffnungsraten, den Bestellwert und die Kaufhäufigkeit kannst Du Dich später noch kümmern.

Es gibt immer ein paar Teilnehmer, die nur an der Umfrage teilnehmen, um etwas zu gewinnen.

Auch wenn Du spezielle Branchenpreise anbietest, wirst Du diese Leute nicht immer von einer Teilnehme abhalten können.

Nehmen wir einfach mal an, Du hast einen Onlineshop, in dem Klamotten verkauft werden, und bietest ein Kleid als Gewinn an. Der Preis ist zwar durchaus angemessen, dennoch wird es die Serienteilnehmer nicht von einer Teilnahme abhalten.

Die meisten Frauen, und einige Männer, tragen Kleider. Was kannst Du also tun, um diese Serienteilnehmer auf ein Minimum zu begrenzen?

Wie Du die Qualität der E-Mails und der Daten, die Du sammelst, beurteilen kannst

Jedes, oder alle, der folgende Elemente, können Dir dabei helfen, die Qualität der Antworten, und somit auch die Qualität der gesammelten E-Mail-Adressen zu bewerten:

  • Timing: Einige Umfragen zeigen Dir, wie lange ein Teilnehmer braucht, um alle Fragen zu beantworten. Manchmal kannst Du sogar sehen, wie lange ein Teilnehmer auf jeder Seite verweilt.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Antworten präziser sind, je länger er braucht.

  • Antwortmuster: Wenn Du die gleichen Antworten auf alle Fragen erhältst, kann das ein Zeichen dafür sein, dass der Teilnehmer nur den Preis abgreifen will.
  • Konsistenz: Stell die gleiche Frage in unterschiedlicher Form gleich zwei Mal in derselben Umfrage. Wenn die Antworten voneinander abweichen, gibt sich der Teilnahme nicht besonders viel Mühe.
  • Falsche Antworten: Wenn der Teilnehmer bei offenen Fragen nur ein einziges Wort schreibt, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass er nicht an der Umfrage interessiert ist. Es kann auch darauf hinweisen, dass die anderen Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet wurden.
  • Fangfragen: Du solltest eine Fangfrage benutzen, um herauszufinden, wer nur aus Spaß an der Umfrage teilnimmt. Eine Frage wie: “Winter oder Sommer, welche Jahreszeit ist heißer?”

Wenn der Teilnehmer diese Frage falsch beantwortet, dann hat er sicher auch andere Fragen falsch beantwortet.

Du kannst SurveyGizmo, Campaign Monitor GetFeedback und SurveyMonkey benutzen, um eine Umfrage durchzuführen. Hier kannst Du eine detaillierte Übersicht und Zusammenfassung der unterschiedlichen Tools für die Durchführung von Umfragen finden.

Fazit

Um das Crowdsourcing effektiv nutzen zu können, müssen beide Parteien gleichermaßen davon profitieren — das Unternehmen und der Kunde.

Dir ist sicher aufgefallen, dass in den oben aufgeführten Beispielen beide Parteien vom Wettbewerb profitiert haben.

Du kannst selbst entscheiden, welche Preise Du anbieten willst. Du solltest einen guten Kompromiss finden, der sowohl Dich, als auch Deinen Kunden, glücklich macht.

So kannst Du die E-Mails Deiner Kunden sammeln. So baust Du Deine E-Mail-Liste aus. So lässt Du Dein Unternehmen wachsen.

Statistiken zeigen, dass das E-Mail-Marketing im Jahr 2015 für 25 % der Verkäufe am Black Friday verantwortlich war. Du kannst im Durchschnitt $ 4.425 verdienen, wenn Du $ 100 ins E-Mail-Marketing Deines E-Commerce-Unternehmens investierst.

Da bleibt nur eine Frage offen: Bist Du bereit dafür, die Früchte des E-Mail-Marketings für Dein E-Commerce-Unternehmen zu ernten?

Aber sicher doch! Darum ließt Du diesen Artikel.

Setze diese Tipps um und finde heraus, was für Dein Unternehmen funktioniert.

Welche E-Mail-Strategien hast Du benutzt, um mehr Kunden für Dein E-Commerce-Unternehmen anzusprechen?

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