So findest Du die E-Mail-Adressen jedes Unternehmens

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Das Internet hat die geschäftliche Kommunikation einfacher und effizienter gemacht. Anfragen können mit einem einzigen Mausklick verschickt werden, vorausgesetzt, man hat die richtige E-Mail-Adresse.

Doch manchmal stellt einen das Finden der E-Mail-Adresse des richtigen Ansprechpartners vor eine echte Herausforderung.

Du musst Dir aber nicht länger Kopfzerbrechen bereiten, denn ich zeige Dir jetzt, wie man die E-Mail-Adressen jedes Unternehmens findet, professionelle Anfragen verschickt und dann nachfasst.

Mit den richtigen Programmen ist es wirklich ganz einfach.

Warum muss man die richtige E-Mail-Adressen finden?

Das Verschicken von ungewolltem Spam ist eine ganz schlechte Idee, warum solltest Du also gezielt nach der E-Mail-Adresse bestimmter Ansprechpartner im Unternehmen suchen?

Vielleicht möchtest Du Kontakt zu einer sonst nur schwer zu erreichenden Person aufnehmen, zum Beispiel zum CEO, einem Manager oder einem Investor. Oder suchst nach einem Experten für ein bestimmtes Projekt. Es könnte auch sein, dass Du einen Webseitenbetreiber oder Blogger erreichen musst, um ihn um einen Link zu bitten.

Einige der oben genannten Beispiele fallen in die Kategorie ‚E-Mail-Prospektion‚, ein Prozess, bei dem man versucht, potenzielle neue Leads ausfindig zu machen. Du könntest aber auch andere Ziele verfolgen, z. B. die Suche nach Informationen, eine mögliche Zusammenarbeit oder eine Produktbewertung.

Du könntest die Programme, die ich Dir gleich vorstellen werde, zwar auch für unseriöse Zwecke nutzen, beispielsweise zum Verschicken von Spam, es gibt aber auch legitime Gründe für das Suchen nach der E-Mail-Adresse bestimmter Ansprechpartner innerhalb eines Unternehmens.

Du kannst Dein Schicksal in die eigene Hand nehmen und musst nicht untätig rumsitzen, immer in der Hoffnung, dass jemand Deine Webseite findet und Kontakt zu Dir aufnimmt. Mit der richtigen Strategie findest Du auf diese Weise potenzielle Partner und neue Leads.

Die Kaltakquise ist ein strittiges Thema, kann aber sehr ergiebig sein, wenn man weiß, wie es gemacht wird. Leider machen es viele Leute falsch.

Möchtest Du nicht zu diesen Leuten gehören? Dann lies jetzt weiter.

Wie man die Programme zum Finden von E-Mail-Adresse nicht benutzen sollte

Es gibt natürlich gute Gründe zum Senden ungefragter E-Mails, Du musst jedoch sehr vorsichtig sein, weil Du ja keinen Spam verschicken willst.

Warum so vorsichtig? Weil ein Fehler die Zustellbarkeit Deiner E-Mails negativ beeinflussen kann. Wenn Deine Domain regelmäßig als Spam markiert wird, dann landen irgendwann sogar Deine legitimen E-Mails im Spamordner.

Zudem ist das Verschicken von Spam in einigen Ländern sogar illegal. In den Vereinigten Staaten wird Spam durch den CAN-SPAM Act geregelt und jede Spam-E-Mail könnte Dich bis zu 43.280 USD kosten, genug, um die meisten Kleinunternehmen in den Ruin zu treiben.

Mal ganz abgesehen von den hohen Strafen wird Spam zudem einfach ignoriert. Spam funktioniert nicht.

Kaltakquise und Spam sind nicht dasselbe. Spam ist eine “ungewollte Massen-E-Mail”. Kaltakquise ist personalisiert und dient der ersten Kontaktaufnahme zum Aufbau einer geschäftlichen Beziehung.

Die Grenze ist schnell überschritten, darum musst Du aufpassen, da Verbraucher in Deutschland durch die neue Regelung im neuen Telemediengesetz gegen den unlauteren Wettbewerb geschützt werden.

  • Wenn Deine E-Mail eine einfache Korrespondenz ist und keine Werbung enthält, solltest Du keine irreführenden Betreffzeilen verwenden.
  • Wenn es sich um Werbung handelt, musst Du die E-Mail als solche kennzeichnen und dem Empfänger die Möglichkeit geben, sich aus dem Verteiler auszutragen.
  • Empfänger, die sich austragen, müssen innerhalb von 10 Tagen aus dem Verteiler entfernt werden. (Natürlich solltest Du niemanden ohne seine Erlaubnis einem solchen Verteiler hinzufügen.)
  • Nenne die physische Adresse Deines Unternehmens, damit Du kontaktiert werden kannst.

Die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen dienen dazu, das Vertrauen des Empfängers zu gewinnen, da dieser sofort weiß, warum es in der E-Mail geht, weil er sich auf Wunsch aus dem Verteiler austragen kann und weil er jederzeit Kontakt zu Dir aufnehmen kann.

Nicht nur Werbung verschicken

Du musst eine echte Beziehung zum Empfänger aufbauen, nicht nur Werbung schicken, denn das schreckt potenzielle Geschäftspartner sofort ab.

Außerdem solltest Du keine identischen Massennachrichten an Dutzende Empfänger versenden.

Vom Kauf von E-Mail-Adressen würde ich Dir ebenfalls abraten, das ist zwar nicht verboten, gemäß § 7 Abs. 2 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist es jedoch untersagt, ohne ausdrückliche Zustimmung des Empfängers unaufgefordert E-Mails zu versenden.

Und es ist extrem nervig. Niemand bekommt gerne unaufgeforderten Werbespam. So machst Du Dir nur Deinen guten Ruf kaputt und schadest Deiner Durchklickrate.

Mach es lieber richtig, dann werden Deine E-Mails auch nicht ignoriert.

Wie man die E-Mail-Adressen bestimmter Ansprechpartner herausfindet

Zuerst musst Du die E-Mail-Adresse des richtigen Ansprechpartners innerhalb des Unternehmens in Erfahrung bringen.

Wie macht man das? Ganz einfach, man benutzt ein Programm. Mit einem solchen Programm findet man die Kontaktinformationen von Leuten, die mit einfachen Mitteln nicht einsehbar sind.

Dafür musst Du nur den Namen der entsprechenden Person und die URL des Unternehmens eingeben und schon bekommst Du sie E-Mail-Adresse. Manchmal findet das Programm die E-Mail-Adresse im Internet und manchmal stammt sie aus einem Mitarbeiterverzeichnis.

Die besten Programme für die gezielte Suche nach E-Mail-Adressen

Du brauchst ein gutes Programm, weil eine hohe Fehlerquote aufgrund unbekannter E-Mail-Adressen ebenfalls zu Problemen mit der Zustellbarkeit Deiner Nachrichten führen könnte. Ich empfehle das Programm Hunter, weil es bis zu 50 kostenlose Suchanfragen pro Monat enthält.

Du kannst die Domain-Suchfunktion von Hunter benutzen, um die E-Mail-Adressen bestimmter Domains zu finden und den Email Finder, um die Kontaktinformationen bestimmter Personen ausfindig zu machen. Das probieren wir jetzt einfach mal aus.

Öffne den Email Finder und gib den Namen einer Person sowie die dazugehörige Domain ein. Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten.

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Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass Hunter seine Quellen nennt. Du kannst sofort erkennen, wo die Information herkommt und Dich selbst davon überzeugen, ob diese korrekt ist.

Du solltest unterschiedliche Programme ausprobieren, da jedes auf unterschiedliche Quellen zugreift und somit unterschiedliche Kontaktinfos finden könnte. Ich empfehle FindThatLead und VoilaNorbert.

FindThatLead ist auf B2B-Unteernehmen ausgerichtet. Das Programm findet Leads, ermöglicht die gezielte Suche anhand von Kundensegmenten oder die Suche nach E-Mails über Social Media.

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Der Email Sender von FindThatLead ist eine tolle Zusatzfunktion. Sie ermöglicht die Automatisierung zur gezielten Leadansprache Deiner E-Mail-Kampagnen.

VoilaNorbert ist ein raffinierter Rundumservice. Du kannst nicht nur eine Domain eingeben, Du kannst sogar Massen-E-Mails verschicken und das Programm über API-Schnittstellen und Integrationen mit anderen Programmen verknüpfen.

VoilaNorbert ist als Monatsabo erhältlich, Du kannst aber auch Kredit kaufen. Die ersten 50 Leads sind kostenlos.

Hunter ist die beste Wahl, wenn Du nur E-Mail-Adressen finden willst. FindThatLead ist die beste Option für B2B-Unternehmen und VoilaNorbert ist ein Komplettprogramm mit zahlreichen Funktionen, das jedoch seinen Preis hat.

Andere Wege, um E-Mail-Adressen herauszufinden

Bevor Du jetzt Geld für ein E-Mail-Programm ausgibst, möchte ich Dir noch andere Wege vorstellen, um die E-Mail-Adressen potenzieller Ansprechpartner zu finden.

Gib den Namen der Person bei Google ein und prüfe, ob er oder sie eine persönliche Webseite hat. In diesem Fall findest Du die E-Mail-Adresse auf der Kontaktseite oder im Impressum. Falls Du nur die Webseite des Unternehmens findest, könntest Du über das Kontaktformular Kontakt aufnehmen und um die Weiterleitung an die entsprechende Person bitten.

Prüfe auch die sozialen Profile auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Instagram und so weiter. Mit etwas Glück findest Du hier die E-Mail-Adresse.

Oder probiere die erweiterte Suche auf Twitter aus.

Gib den Namen der Person unter “Accounts” ein und kombiniere Deine Suche mit Wörtern wie “Kontakt” oder “E-Mail”.

Setze einen Haken bei “Nur Antworten anzeigen”, um irrelevante Beiträge zu überspringen und direkt zu früheren Kontaktanfragen zu gelangen.

Das probieren wir jetzt mal anhand meines Twitter-Profils aus.

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Das ist meine E-Mail-Adresse. So einfach ist das.

Die richtige Kontaktaufnahme

Wenn Du die E-Mail-Adresse gefunden hast, musst Du Kontakt aufnehmen. Das ist nicht so einfach, wenn man zuvor noch nie mit dieser Person zu tun hatte, weil ungewollte E-Mails oft ignoriert werden, darum musst Du ganz klar sagen, worum es geht.

Du willst es ja nicht vermasseln, darum musst Du eine Nachricht verfassen, die nicht ignoriert, sondern beantwortet wird.

Mustervorlagen, die der Inspiration dienen können

Ich zeige Dir jetzt ein paar Beispiele, die Du als Vorlage benutzen kannst. Im Internet findest Du zahlreiche weitere Ideen.

Du solltest diese Vorlagen aber auf keinen Fall eins zu eins übernehmen und ohne Personalisierung an alle Deine Kontakte verschicken. Der Empfänger merkt das sofort.

Vorlagen können als Inspirationsquelle dienen, sollten aber immer angepasst werden. Das Versand nicht personalisierter Massen-E-Mails bringt Dich nicht weit, denn diese E-Mails werden einfach ignoriert und die meisten E-Mail-Empfänger merken sofort, wenn eine E-Mail an mehrere Personen verschickt wurde.

Nutze die Mustervorlage als Grundlage und schneide sie dann auf den jeweiligen Empfänger und das Unternehmen zu.

Die Personalisierung von E-Mails zur Kaltakquise

Die Personalisierung Deiner E-Mails erzeugt Ergebnisse, darum müssen E-Mails, die der Kaltakquise dienen, immer personalisiert werden.

Und wie personalisiert man eine E-Mail? Mit einer gründlichen Recherche! Abonniere den Newsletter des Unternehmens, lies die Blogbeiträge, die von der entsprechenden Person geschrieben wurden, und schau Dir weitere Inhalte, z. B. veröffentlichte Bücher an. Du musst einen gemeinsamen Nenner finden, um das Gespräch in Gang zu bringen.

Hier ist ein Beispiel:

Sehr geehrter/e {Name},

Ich habe Ihr Buch {Buchtitel einfügen}, gelesen und möchte Ihnen an dieser Stelle mitteilen, dass ich es sehr hilfreich fand. {hier solltest Du ein konkretes Beispiel nennen.}

Ich selbst bin in der {Branche einfügen} tätig und habe ein paar weitere Fragen, die ich Ihnen gerne stellen würde. Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich Sie dazu kontaktiere?

Mit freundlichen Grüßen,

{Dein Name}

Du kannst die Frage auch direkt in der E-Mail stellen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nennung eines konkreten Problems, mit dem der Empfänger zu kämpfen hat, so wie im folgenden Beispiel:

Sehr geehrter/e {Name},

Ich habe mir Ihre Webseite angeschaut und dabei sind mit ein paar Fehler aufgefallen. {hier den Link der Seite einfügen und die Rechtschreibfehler nennen.}

Ich arbeite für {Name des Unternehmens einfügen}. Wir bieten kostengünstige Dienstleistungen für Blogger an. Rechtschreibfehler machen einen schlechten Eindruck auf Ihre Leser, darum würden wir Ihnen gerne unsere Dienste anbieten. Hier ist eine Übersicht unseres Angebotes {Link}.

Mit freundlichen Grüßen,

{Dein Name}

In der oberen E-Mail wird ein konkretes Problem angesprochen und sofort eine Lösung geboten. Falls Du über Daten verfügst, die Dein Angebot unterstreichen, kannst Du diese auch nennen.

Bilder in E-Mails – empfohlene Vorgehensweise

Bilder sind ein Muss für Newsletter und E-Mail-Marketing, aber wie sieht es mit professionellen, geschäftlichen E-Mail-Anfragen aus?

Ich habe schon sehr viel kreative Ansätze für die Nutzung von Bildern bei der Kaltakquise gesehen. Mit dem richtigen Bild bleibt die E-Mail dem Empfänger länger im Gedächtnis.

Und Bilder bringen das Gespräch in Gang.

Die richtige „Verpackung“ ist zwar wichtig, dennoch sollte Dein Angebot für sich sprechen.

Falls der simple Ansatz keine Wirkung zeigt, kannst Du es gern mit Bildern versuchen, vielleicht treibst Du Deine Interaktionsrate so nach oben.

Eine Verbindung aufbauen

Kaltakquise kann zwar funktionieren, besser wäre es jedoch, wenn Du vorher schon mal Deine Fühler ausstreckst und eine Verbindung zum Empfänger aufbaust.

Du könntest vor der E-Mail-Kampagne über die sozialen Medien Kontakt aufnehmen, beispielsweise per Direktnachricht über Twitter, LinkedIn und so weiter. Auf diese Weise ist die entsprechende Person später empfänglicher für Dein Angebot.

Leider werden viele E-Mails trotz stundenlanger Vorarbeit, Recherche und Vorbereitung einfach ignoriert.

Doch was wäre, wenn Du Dir zuerst die Zeit nimmst, um die Person richtig kennenzulernen? Du könntest sie auch direkt um ihre E-Mail-Adresse bitten, anstatt im Internet danach zu suchen.

Auf diese Weise erzielst Du sicherlich bessere Ergebnisse.

Fazit

Das Finden der E-Mail-Adresse des richtigen Ansprechpartners ist ein wichtiger Bestandteil jeder Outreach-Strategie, jedoch nur die halbe Miete.

Zuerst musst Du die E-Mail-Adresse herausfinden, dann musst Du recherchieren und anschießend musst Du eine personalisierte E-Mail schreiben und dabei auch noch kreativ sein, damit die E-Mail nicht sofort im Papierkorb landet.

Du solltest nicht nur Dein Angebot anpreisen, Du musst eine echte und für beide Seiten profitable Geschäftsbeziehung aufbauen.

Setze die gefundenen E-Mail-Adressen sinnvoll und gewissenhaft ein. Nimm Kontakt auf und arbeite am Aufbau einer geschäftlichen Partnerschaft. Verschicke auf keinen Fall nervigen Spam oder ungewollte Angebote.

Mit welchen Strategien der Kaltakquise hast Du die besten Ergebnisse erzielt?

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