Wie man mit diesen 6 Earned-, Owned- und Paid-Hacks die nächste virale Sensation erschafft

make content go viral
Wäre es nicht toll, wenn Dein nächster Beitrag viral gehen würde?

Was wäre, wenn Du dieses Ergebnis herbeiführen könntest?

Das ist der Traum eines jeden Unternehmens.

Du möchtest einen Artikel schreiben, diesen Artikel teilen und dann zusehen, wie er sich scheinbar von selbst verbreitet.

Du möchtest neue Kunden erreichen und mehr Produkte verkaufen.

Du willst mehr Traffic, neue Leads und mehr Conversions.

Du willst Inhalte produzieren, die so wirksam sind, dass die von tausenden oder gar Millionen von Menschen gesehen und geteilt werden.

Leichter gesagt als getan.

Jedes Unternehmen hofft auf die nächste virale Sensation, aber nur sehr wenige schaffen es.

Die meisten B2B-Unternehmen haben Schwierigkeiten mit der Erstellung interessanter Inhalte.

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Davon sind aber nicht nur B2B-Unternehmen betroffen, sondern auch B2C-Unternehmen. Sogar fast im gleichen Ausmaß.

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Ob nun B2B- oder B2C-Unternehmen, alle sitzen im gleichen Boot und kämpfen mit der Erstellung interessanter Inhalte für ihre Zielgruppe.

Das ist eigentlich nicht weiter verwunderlich.

Das Ziel des Content Marketings ist Interaktion mit der richtigen Zielgruppe und da jeder dieses Ziel verfolgt, hat man mit besonders viel Konkurrenz zu kämpfen.

Es wird also immer schwieriger seine eigene Zielgruppe anzusprechen, mehr Optionen bedeutet nämlich auch immer höhere Anforderungen an die Qualität.

Es scheint jedoch fast so, als hätten einige Unternehmen den Schlüssel zum Erfolg gefunden.

Dieses Quiz hat die sozialen Netzwerke im Sturm erobert:

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So auch dieser Artikel, der behauptet, dass Zweitgeborene mit höherer Wahrscheinlichkeit kriminell werden:

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Und auch dieser Beitrag der Huffington Post:

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Wie haben sie das angestellt?

Es liegt wohl zum Teil an den interessanten Überschriften. Sie gehen auf das Thema ein und weichen von der Norm ab.

Man möchte sie einfach lesen und teilen.

Gibt es eine Formel für den Erfolg?

Und sollte man dieser Formel folgen?

Zuerst möchte ich Dir zeigen, warum ein viraler Hit Deinem Unternehmen zugutekommen würde. Dann gehe ich auf Earned-, Owned- und Paid-Hacks ein, damit Du selbst virale Inhalte produzieren kannst.

Warum sollten meine Inhalte viral werden?

Das liegt doch eigentlich auf der Hand, oder?

Du möchtest natürlich, dass Deine Beiträge von möglichst vielen Leuten geteilt werden, denn wenn der Beitrag viral wird, ist das gut fürs Geschäft.

Wenn mehr Leute Deinen Beitrag sehen, besuchen auch mehr Leute Deine Webseite. Wenn mehr Leute Deine Webseite besuchen, sammelst Du mehr Leads. Und wenn Du mehr Leads sammelst, gewinnst Du mehr Kunden.

Ein viraler Inhalt führt demnach zu mehr Verkäufen und zu einem erfolgreichen Unternehmen.

Um virale Inhalte zu erstellen, muss man sich jedoch zuerst eine Frage stellen.

Warum teilen Nutzer Inhalte überhaupt?

Wenn der Inhalt nicht geteilt wird, dann kann er auch nicht zur viralen Sensation werden.

Wenn er jedoch von Tausenden oder gar Millionen von Menschen geteilt wird, dann geht das Wachstum des Unternehmens durch die Decke.

Die Antwort auf die Frage ist eigentlich ganz einfach.

Die Leute wollen gut aussehen, darum teilen Nutzer Inhalte, die sie in einem guten Licht darstellen.

Welchen der folgenden Beiträge würdest Du eher teilen?

Diesen?

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Oder diesen?

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Ich wette, es ist der erste Beitrag, denn es handelt sich um einen interessanten Artikel aus vertrauenswürdiger Quelle.

Der zweite sieht zwar schön aus, bietet aber keinen Mehrwert.

Eins solltest Du Dir merken. Die Leute wollen vor ihren Freunden gut dastehen.

Sie möchten in einem guten Licht dastehen, darum überlegen sie sich ganz genau, welche Beiträge sie teilen, weil sie anhand dieser Beiträge von ihren Freunden beurteilt werden.

Das geht uns allen so, hab ich nicht Recht?

Bestimmt hast Du schon mal einen Beitrag auf Facebook gesehen und Dir sofort eine Meinung über die entsprechend Person gebildet.

Das ist die menschliche Natur.

Es gibt sechs Dinge, die uns in einem guten Licht dastehen lassen.

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Warum ist das so wichtig?

Du musst Inhalte produzieren, die dem Betrachter einen Nutzen, Information, Gesprächsstoff und Identität bietet dann steigen die Chancen, dass der Beitrag von dieser Person geteilt wird.

Wenn Du das nicht schaffst, bleibt er auf der Strecke.

Nutzer teilen den Beitrag nur dann, wenn er sie gut aussehen lässt und das hilft Deinem Unternehmen, steigert Deinen Umsatz und verbessert Deinen ROI.

Tipps für Earned Media

Was ist Earned Media?

Earned Media, also verdiente Medien, ist kostenlose Werbung, die Du Dir mit viel Hingabe, harter Arbeit und Schweiß selbst verdient hast. Du gewinnst die Aufmerksamkeit der Nutzer, weil Deine Inhalte einfach besser sind als die Inhalte der Konkurrenz.

Hier sind ein paar Tipps, um Deine hart verdienten Inhalte zur viralen Sensation zu machen.

1. Erstelle kurze Inhalte.

Kurze Inhalte werden mit höherer Wahrscheinlichkeit viral.

Das macht eigentlich auch Sinn, wenn man mal genauer darüber nachdenkt.

Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne der eines Goldfischs gleicht. Der Goldfisch erzielt in den meisten Studien sogar bessere Ergebnisse.

Darum funktionieren kurze Inhalte oft besser, denn der Nutzer ist nicht so schnell abgelenkt, liest den gesamten Inhalt und teilt diesen anschließend mit seinen Freunden, was die Chancen erhöht, dass der Beitrag zur viralen Sensation wird.

Lange Inhalte mögen zwar super sein, gehen aber vielleicht nicht viral.

Auch das lässt sich ganz einfach erklären.

Viele Nutzer brechen den Artikel oder das Video mittendrin ab, weil sie keine Zeit haben, alles zu lesen oder sich alles anzuschauen.

Hier ist ein Video von Volvo, in dem Jean-Claude Van Damme einen Spagat zwischen zwei rückwärts fahrenden Lastwagen macht.

Das Video ist nur eine Minute lang, also sehr kurz, um eine Botschaft zu übermitteln.

Dennoch stehen die Chancen gut, dass dieses Video häufiger geteilt wird und die Marke von Volvo stärkt, darum kannst Du Dir ein Beispiel daran nehmen.

Nicht nur Volvo setzt auf kurze Inhalte und eine virale Sensation zu erschaffen.

Die meisten viralen Inhalte sind sehr kurz.

Unternehmen wie Dove und Mr. Clean produzieren ebenfalls kurze Videos.

Warum?

Weil virale Videos fast immer kurz sind. Wenn Dein Video oder Dein Blogbeitrag kurz sind, hast Du automatisch bessere Chancen, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu halten.

Wenn Deine Inhalte zu lang sind, verlierst Du ihre Aufmerksamkeit jedoch schnell wieder.

Kleine Veränderungen können große Wirkung haben.

2. Erstelle visuelle Inhalte.

Kurze Inhalte erzielen im Hinblick auf „Viralität“ bessere Leistungen als lange Inhalte und visuelle Inhalte erzielen bessere Leistungen als Texte.

Macht auch Sinn.

Hast Du schon mal auf einen Link geklickt und festgestellt, dass der Artikel aus langen Textblöcken besteht, hattest keine Lust, das ganze Ding zu lesen und hast die Seite dann ganz schnell wieder geschlossen?

Das ist uns allen schon mal so ergangen.

Wenn der Artikel zu lang ist und keine Unterbrechungen aufweist, schüchtert er Deine Leser ein. Die Chancen, dass sie den Artikel lesen, sinken also.

Darum platziere ich so viele Bilder in meinen Blogbeiträgen, denn das fördert die Lesbarkeit und macht den Artikel ansprechender.

Videos auf einer Landingpage steigern die Conversion Rate um bis zu 86 %, denn 40 % aller Leute reagieren besser auf visuelle Informationen (z. B. Infografiken).

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Infografiken werden von allen Formaten am häufigsten geteilt.

most shared type of content Google Search

Woran liegt das?

Es liegt daran, dass wir uns Dinge lieber anschauen und nicht so gerne lesen.

Wenn ein Artikel mit schönen Bildern und interessanten Videos unterbrochen wird, dann lesen wir ihn auch gerne.

Wenn Du willst, dass Deine Artikel zur viralen Sensation werden, und das willst Du, dann musst Du sie mit visuellen Hinweisen füllen.

Wenn Du das nötige Kleingeld hast, kannst Du auch Videos oder Infografiken produzieren.

3. Verschenke Produkte oder Produktproben.

Eine weniger verbreitete aber sehr effektive Methode für virale Inhalte sind sog. Give-aways.

Nutzer lieben Geschenke und sie spielen gerne.

Ein Give-away vereint beides miteinander und zeiht so die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich, erzeugt also Markenbewusstsein und Engagement.

Qwertee verschenkt ein T-Shirt.

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Warum verschenkt das Unternehmen ein T-Shirt?

Aus Spaß, weil sie gerade die Spendierhosen anhaben?

Natürlich nicht. Das Unternehmen will Geld verdienen. Es möchte die Bekanntschaft seiner Marke steigern und ein positives Markenimage erzeugen.

Nutzer, die der Marke vertrauen, kaufen später mit höherer Wahrscheinlichkeit eins ihrer Produkte und das weiß das Unternehmen.

Give-aways werden zudem sehr oft geteilt.

Hier ist der berühmte Beitrag eines Badeanzuges auf Instagram:

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Die Aktion geriet dermaßen außer Kontrolle, dass das Unternehmen mit dem Versand kaum noch hinterher kam.

Hier ist das Bild eines glücklichen Kunden mit Badeanzug.

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Mit dieser Strategie kannst Du die Nutzer auf Dein Unternehmen aufmerksam machen.

Jeder liebt Geschenke, darum solltest Du Produkte oder Produktproben verschenken, denn so lenkst Du die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf Dein Unternehmen.

Tipps für Owned Media

Jetzt möchte ich auf Owned Media eingehen.

Owned Media sind Werbekanäle, die Deinen eigenen Unternehmen gehören. Dazu gehört unter anderem Deine Webseite, ein Newsletter und weitere Kanäle, die Du kontrollierst.

Die Nutzung dieser Kanäle nimmt großen Einfluss darauf, ob Dein Inhalt viral wird oder nicht.

1. Verschicke Newsletter

Dein Newsletter und Deine E-Mails haben sehr viel Potenzial, zu einer viralen Sensation zu werden.

Du hast richtig gelesen. Selbst Newsletter mit kleiner Reichweite, niedrigen Öffnungsraten oder schlechten Klickraten können effektiv genutzt werden, um die richtigen Leute anzusprechen, nämlich die Leute, denen Dein Unternehmen am Herzen liegt.

Diese Leute teilen Deine Inhalte mit höherer Wahrscheinlichkeit.

Sie mögen Dein Unternehmen, darum solltest Du mit ihnen anfangen.

Buzzfeed ist dafür bekannt, regelmäßig virale Inhalte zu produzieren.

Hier ist einer ihrer Newsletter:

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Wenn Du einen Inhalt produzierst, willst Du diesen Inhalt anschließend natürlich mit jemandem teilen.

Dein Inhalt kann noch so gut sein, wenn niemand Zugang zum Inhalt hat, dann kann er auch nicht viral werden, es macht also Sinn, den Inhalt zunächst mit den Kontakten auf Deiner E-Mail-Liste zu teilen.

InVision verschickt Newsletter.

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Cook Smarts auch.

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Wenn Du eine Liste mit E-Mail-Adressen hast, musst Du diese Chance nutzen und Deine Inhalte an Deine Kontakte schicken, denn diese Kontakte haben bereits Interesse an Deinem Unternehmen gezeigt.

Newsletter sind ein guter Nährboden für virale Inhalte.

2. Teile nutzergenerierte Inhalte

Ich selbst nutze diese Strategie zwar nicht so oft, weiß aber, dass sie für viele Unternehmen bereits wahre Wunder bewirkt hat.

Was sind nutzergenerierte Inhalte?

Der Name sagt eigentlich schon alles. Es sind Inhalte die von Nutzern erstellt und dann von Dir zu Werbezwecken eingesetzt werden.

Das hat zwei Vorteile:

  1. Du musst die Inhalte nicht selbst produzieren.
  2. Sie werden mit höherer Wahrscheinlichkeit viral.

Das liegt wohl an der besonders großen Auswahl toller Inhalte, außerdem kannst Du Dich von der Kreativität Deiner Fans überraschen lassen.

Viele bekannte Unternehmen teilen regelmäßig Inhalte, die von ihren Fans erstellt wurden, so auch Red Bull, BMW und Starbucks.

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Das machen sie bestimmt nicht aus Spaß an der Freude.

Sie machen es, weil es funktioniert.

Und wenn es für diese Unternehmen funktioniert, dann sollte es auch bei Dir funktionieren. Du musst Dir nur etwas Gutes einfallen lassen.

Was sollen sie produzieren?

Lass Dir eine interessante Herausforderung einfallen, dann machen die Nutzer auch gerne mit.

Hier ist ein Beitrag von Aerie. Das Foto des Kunden wurde auf Instagram veröffentlicht.

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Und hier ist ein solcher Beitrag von Buffer.

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Wer kann schon dem Fotos eines Welpen widerstehen?

Der ist wirklich süß.

Du musst die Strategie ausprobieren, um herauszufinden, ob sie für Dein Unternehmen geeignet ist.

Denk Dir ein Thema und eine interessante Herausforderung für Deine Zielgruppe aus, rufe Deine Fans zur Teilnahme auf und suche Dir dann die besten Bilder zur Veröffentlichung aus.

Mit dieser Strategie werden Deine Beiträge vielleicht zur viralen Sensation.

Tipps für Paid Media

Jetzt müssen wir uns noch um die bezahlten Medien kümmern. Diese Medien kosten Geld.

1. Schalte Werbung.

Bezahlte Werbung gibt es schon so lange wie es Unternehmen gibt.

Es gibt zwar immer wieder neue Formate, die Grundlagen verändern sich jedoch nicht.

Unternehmen zahlen viel Geld, um ihre idealen Kunden zu erreichen. Sie erhoffen sich dadurch mehr Umsatz und zahlende Kunden, um die Investition wieder reinzuholen.

Bezahlte Werbung ist aus einem Grund so beliebt und hat aus einem einzigen Grund bereits so lange Bestand.

Sie funktioniert.

Sie dient jedoch nicht nur der Bewerbung Deiner Produkte, sie kann auch dazu führen, dass Deine Inhalte viral werden.

Nur weil die überwiegende Mehrheit aller Facebook-Anzeigen so aussieht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch so aussehen müssen.

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Die meisten Werbeanzeigen preisen Produkte an, weil Unternehmen etwas für ihre Investition zurückbekommen wollen und nicht mit leeren Händen dastehen möchten.

Sie geben Geld aus, um Geld zu verdienen.

Aus diesem Grund sind viele Leute der Meinung, dass man ein Produkt bewerben muss, das stimmt aber nicht.

Ich habe ja bereits gesagt, dass virale Inhalte automatisch zu mehr Traffic und mehr Kunden führen.

Hier ist ein tolles Beispiel der New York Times:

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Hier wird kein Produkt verkauft.

Hier wird ein erfolgreicher Beitrag beworben, um das Markenbewusstsein zu stärken und auf diese Weise neue Abonnenten zu gewinnen.

Hier ist eine ähnliche Werbeanzeige von Bustle:

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Werbung eignet sich hervorragend für den Verkauf von Produkten.

Sie eignet sich aber auch für das Erschaffen einer viralen Sensation und, um Nutzer auf Deine Inhalte aufmerksam zu machen.

Verfügst Du über einen tollen Artikel oder ein tolles Video, das Du bewerben willst?

Dann schrecke nicht vor bezahlter Werbung zurück.

Fazit

Du willst also eine virale Sensation erschaffen, aber nicht, weil Du die Aufmerksamkeit brauchst oder weil es cool wäre.

Nein, natürlich nicht.

Cool wäre es zwar, aber das ist ein zusätzlicher Bonus.

Du möchtest einen viralen Inhalt produzieren, weil diese Inhalte großes Umsatzpotenzial haben.

Mit meinen sechs Tipps zu Earned, Owned und Paid Media, ist Dein Ziel bereits in Reichweite.

Produziere kurze Inhalte mit zahlreichen visuellen Elementen, führe ein Giveaway durch, verschicke Deine Inhalte an Deine E-Mail-Kontakte, teile nutzergenerierte Inhalte und schalte bezahlte Werbung.

Mit diesen Strategien werden Deine Inhalte im Nu zu einer viralen Sensation.

Lass mich wissen, ob es geklappt hat.

Hast Du Tipps zu Earned, Owned und Paid Media, um eine virale Sensation zu erschaffen?

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