Wie Du PPC Werbung nutzen kannst, um Deinen Traffic zu diversifizieren und Dein Unternehmen zu schützen

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Suchst Du nach Wegen, um Dein Unternehmen schneller zu vergrößern?

Content Marketing und SEO sind gute Strategien, um Besucher auf Deine Seite zu locken. Das Problem dabei ist nur, dass diese Taktiken einige Monate oder sogar Jahre brauchen, um eine beeindruckende Menge an Traffic für die Seite zu generieren.

Es gibt einen anderen Weg, der viel schneller zum Erfolg führt.

Er beinhaltet jedoch auch einige Risiken.

Ich spreche natürlich von bezahlter Werbung, genauer gesagt von Pay per Click (PPC). Es bedeutet, dass Du jedes Mal bezahlst, wenn Deine Werbung angeklickt wird.

Mit bezahlter Werbung bekommst Du die Chance einen Teil Deiner Zielgruppe zu erreichen, die bisher unerreichbar war.

Willst Du lernen, wie Du Pay per Click verwenden kannst? Dann kannst Du diesen Quick Guide herunterladen.

Hast Du gewusst, dass die Top 3 der bezahlten Anzeigen auf der Seite der Google Suchergebnisse 41% der gesamten Klicks bekommen?

Wenn Du Dich ausschließlich auf traditionelles SEO konzentrierst, sehen diese 41% der Suchenden wahrscheinlich nie Deinen Inhalt, egal wie hoch du in den Suchergebnissen erscheinst.

Ich verstehe aber, dass Pay per Click beängstigend wirken kann.

Werbung kann teuer werden, besonders wenn Du Qualität anstrebst.

Hinzu kommt, dass es viele falsche Gerüchte über Pay per Click gibt, die den Leuten mehr Angst einflößen, als gerechtfertigt ist.

Fehleinschätzungen – der Spielraum ist hauchdünn: Die meisten Unternehmer und Vermarkter probieren Pay per Click einmal aus, verlieren dabei entweder Geld oder decken gerade so ihre Kosten. Sie schließen daraus, dass auf diese Weise kein Geld verdient werden kann.

Aber es gibt viel über Pay per Click zu lernen.

Wenn Du die Anfängerfehler und Hürden erst einmal überwunden hast, kannst Du mit soliden Gewinnspannen rechnen.

Um genau zu sein, ist bezahlte Suchmaschinenwerbung (die geläufigste Art von Pay per Click) einer der besten Marketingkanäle, wenn es um den ROI (Return on Investment) geht, sagen professionelle Vermarkter.

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Einer der Hauptgründe dafür, dass Du mit Suchmaschinenwerbung eine so guten ROI erzielen kannst, ist, dass Du Keywords mit einer hohen Kaufabsicht anvisieren kannst.

Bedenke, dass jede Suchanfrage mit Kaufabsicht üblicherweise mit extrem viel Werbung verbunden ist (z.B. “Kaufe einen Toaster” hat sicher mehrere Anzeigen).

Das bedeutet, dass SEO nur ca. 60% der Klicks für die besten Keywords (aus der Umsatz Sicht) erhält. Außerdem kämpft man mit harter Konkurrenz und hat es mit den teuersten Anzeigenplatzierungen zu tun.

Dies ist einer der Hauptgründe dafür, warum PPC Besucher mit 50% größerer Wahrscheinlichkeit etwas kaufen als diejenigen, die durch eine organische Suche auf die Seite kommen.

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Hinter Pay per Click steckt also offensichtlich mehr.

Und das möchte ich Dir heute zeigen.

Am Ende dieses Posts wirst Du, meiner Meinung nach, keine Angst mehr vor PPC haben. Stattdessen bist Du bereit und gespannt darauf , Pay per Click eine echte Chance zu geben, um Dein Unternehmen zu vergrößern.

Ich gehe das Hauptkonzepte von Pay per Click mit Dir durch. So bald Du es verstanden hast, musst Du Dich nur etwas eingehender mit den einzelnen Konzepten auseinandersetzen und sie dann auch tatsächlich ausprobieren.

Bist Du bereit, etwas zu lernen, was Dein Unternehmen zu mehr Rentabilität führen kann?

4 Gründe, warum Du Pay per Click ausprobieren solltest

Wie findest Du heraus, ob PPC Werbung das Richtige für Dich ist?

Wenn Du nach den Ergebnissen, die Pay per Click liefern kann, gesucht hast, ist es genau das Richtige für Dich.

Und meiner Erfahrung nach können die meisten Unternehmen, die nicht so schnell wachsen wie erhofft, bereits von einer kleinen Investition in Pay per Click profitieren.

Grund #1 – es ist vorhersehbar: Ich schreibe oft über SEO und Content Marketing, weil es sehr gute Möglichkeiten sind, um Traffic auf Deine Website zu bringen (und Leads zu generieren).

Einer der größten Nachteile beider Strategien ist, dass die Ergebnisse weitgehend nicht in Deiner Hand liegen.

Vielleicht schreibst Du einen Post, der sich wie ein Lauffeuer verbreitet und zehntausende Besucher auf Deine Seite bringt. Vielleicht schreibst Du aber auch einen Post, der 20 Ansichten bekommt. Man kann zwar einiges tun, um diese Abweichung mit der Zeit zu minimieren, sie sind aber immer da.

Des Weiteren kann sich Dein organischer Traffic in den Suchmaschinen zu jeder Zeit drastisch ändern. Vielleicht wirst Du auf der Rangliste bedeutender Keywords überholt oder bekommst eine Sanktion von Google.

Obwohl Du erwarten kannst, dass diese Traffic-Ressourcen wachsen, weißt Du nicht, wie schnell und wie stark. Und Du musst auf Rückschläge vorbereitet sein.

Bei Pay per Click hingegen, hängt die Anzahl Deiner Besucher unmittelbar damit zusammen, wie viel Du investierst.

Wenn Du mehr ausgibst, bekommst Du mehr Besucher.

Wenn Du genau 10.000 Besucher willst, kannst Du auch genau 10.000 Besucher bekommen.

Grund #2 – Du siehst schneller Ergebnisse als beim Inbound-Marketing: Ich habe das bereits kurz erwähnt. Auch wenn Du ein guter Vermarkter bist, dauert es 6-12 Monate, bevor Du mit Inbound-Marketing erste Erfolge einfährst. 

Mit Pay per Click kannst Du Besucher innerhalb von Stunden, nicht Monaten, auf Deine Webseite locken.

Grund #3 – Es ist extrem einfach zu messen: Wie misst man Content Marketing? Indem man mehr Inhalt erstellt.

Wenn Du Deine Inhalte selbst erstellst und bewirbst, bleibt Dir nicht viel Zeit noch mehr zu machen.

Du könntest jemanden einstellen, der Dir hilft, doch dann musst Du Dir darüber Gedanken machen, ob derjenige Deinen Qualitätserwartungen entspricht.

Im Falle von Pay per Click musst Du nur Dein Budget erhöhen (oder mehr Keywords bzw. Zielgruppen anvisieren), wenn Du gute Resultate erzielen und Deine Bemühungen verstärken willst.

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Grund #4 – Mehr Zeit, um sich auf das Produkt zu konzentrieren: Dieser Aspekt wird häufig übersehen. Eine PPC Kampagne nimmt nicht viel Zeit in Anspruch.

Du wirst merken, dass das Einrichten einige Zeit erfordert, vor allem, wenn PPC neu für Dich ist. Du wirst aber viel schneller, sobald Du Dich sicherer dabei fühlst Deine Kampagnen zu starten und zu verwalten.

Sobald Du die Kampagne zum Laufen gebracht hast und sie profitabel ist, braucht es nicht mehr als eine Stunde pro Tag, um sie aufrecht zu erhalten.

Daher kannst Du den Rest Deiner Zeit entweder damit verbringen Inhalte zu erstellen oder Dein Produkt zu verbessern.

Es gibt viel mehr als nur Adwords

Wenn Du nicht viel Erfahrung mit Pay per Click hast, setzt Du PPC Werbung wahrscheinlich mit Google Adwords gleich.

Damit liegst Du nicht ganz falsch, denn Adwords ist bei Weitem das größte Werbenetzwerk.

Google verdient über $100 Millionen pro Tag mit Adwords:

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Du kannst in so gut wie jeder Nische Traffic generieren, weil Google einfach so viel Traffic hat.

Google ist außerdem umwerfend was die Konversion betrifft, da Du Keywords mit hoher kommerzieller Absicht bewerben kannst.

Google ist allerdings nicht Deine einzige Option.

Manche Unternehmen haben mit Adwords viel Erfolg, während es anderen schwer fällt Profit zu machen. Wenn sie dann ein anderes PPC Netzwerk ausprobieren, sind sie sehr erfolgreich.

Welches das beste Netzwerk für Dich und Dein Unternehmen ist, hängt von Deinem Wissen, Deiner Kategorie, Deiner Zielgruppe, Deinem Produkt und vielen anderen Faktoren ab. Der einzige Weg, um das beste Netzwerk für Dich zu finden, ist, Verschiedene auszuprobieren.

Bleib offen für verschiedene Optionen.

Hier sind einige der anderen großen Netzwerke, die verhältnismäßig anfängerfreundlich sind und einen Versuch wert sein könnten.

Bing: Bing ist zwar nicht annähernd so groß wie Google, aber gemessen an normalen Maßstäben ist Bing/Yahoo! immer noch riesig.

Das Werbenetzwerk ist gut entwickelt und viele der angebotenen Leistungen sind dieselben wie bei Adwords.

Bing hat einen niedrigeren Cost per Click (CPC) und konvertiert oft genauso gut. Selbstverständlich macht das eine profitable Kampagne einfacher.

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WordStream hat kürzlich festgestellt, dass es fast alle ihrer Kunden einen niedrigeren CPC auf Bing bekommen konnten (ca. 33% billiger).

Wenn Dir die hohe Kosten von Adwords Probleme bereiten, hast Du bei Bing viel weniger Konkurrenz, ohne große Opfer bringen zu müssen.

Facebook Ads: Die gigantische Social-Media-Seite hat ihre eigene Werbeplattform, die relativ einfach zu verwenden ist.

Du kannst Anzeigen schalten, die direkt zu Deinem Inhalt oder Deiner Landing-Page führen, oder um “Likes” zu bekommen.

In diesem Artikel gehe ich davon aus, dass Du den Traffic direkt auf Deine Seite leiten willst.

Bezahlte Werbung auf Social Media basiert nicht auf Keywords. Du kannst die Leute nicht im exakten Moment erreichen, in dem sie einen Toaster kaufen wollen. Aber Du kannst ihre Interessen und demographischen Informationen ansehen, um so eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe aufzubauen.

Wenn Du Content Marketing mit Facebook Advertising kombinierst, kannst Du einen starken Kanal aufbauen, der verkauft.

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LinkedIn Ads: Zwar funktionieren LinkedIn Ads ähnlich wie die auf Facebook, jedoch verhalten sich die Nutzer anders.

Da es sich um ein “professionelleres” Netzwerk handelt, besuchen Nutzer die Seite meist in Verbindung mit ihrer Arbeit. Sie suchen nach Möglichkeiten, um sich mit anderen Leuten zu verbinden, jemanden einzustellen, selbst eingestellt zu werden oder ihre Unternehmen zu vergrößern.

Auch wenn LinkedIn nicht so groß ist wie Facebook, haben Fallstudien gezeigt, dass LinkedIn bei Weitem das beste Netzwerk ist, wenn Du Deine B2B Verkäufe fördern willst.

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LinkedIn Ads bieten eine einzigartige Möglichkeit, um mit den Leuten in Verbindung zu treten, die für den Einkauf in anderen Unternehmen zuständig sind.

Adroll: Adroll ist ein Third-Party-PPC-Netzwerk, das sich auf Remarketing/Retargeting spezialisiert hat (darauf kommen wir in diesem Artikel später zurück).

Adroll bietet Dir auf einer einzigen Plattform Zugang zu allen großen Werbenetzwerken. Das spart Dir sehr viel Zeit.

Wie ich später noch erkläre, wird Remarketing immer wichtiger, da mehr und mehr Vermarkter erkennen, wie nützlich es sein kann:

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Das sind die “großen” Alternativen zu Adwords. Es gibt aber auch viele kleinere Netzwerke, die für bestimmte Unternehmen großartig sind.

Sie haben normalerweise nicht das gleiche Nutzervolumen, dafür sind die Kosten aber meistens viel geringer.

Ich würde vorschlagen, mit einem der oben genannten Netzwerken zu beginnen, und sobald Du besser mit PPC Werbung vertraut bist, kannst Du auch die kleineren Netzwerke ausprobieren, die Dir gefallen.

Die Kunst des Pay per Click – Teil 1: Inspiriere Deinen inneren Werbetexter (oder Du verlierst Geld)

Wenn Du ein Netzwerk gefunden hast, auf das Du Dich konzentrieren möchtest, musst Du als Nächstes Dein erstes Projekt vorbereiten.

Das kann zwar je nach Netzwerk variieren, generell besteht der Aufbau eines PPC Projekts aber aus 3 Elementen:

  • Werbung – Was den Umfang Deines Projekts angeht, haben individuelle Anzeigen den kleinsten Anteil. Du musst physischen Anzeigen kreieren, welche dem Nutzer angezeigt werden.
  • Werbegruppen – Um die Dinge auseinanderhalten zu können, musst Du mindestens eine Gruppe für das Produkt erstellen, das Du verkaufen willst. Innerhalb dieser Gruppe testest Du, welche Werbung am besten ankommt.
  • Kampagnen – Eine Kampagne kann so viele Werbegruppen enthalten, wie Du magst. Sie umfasst Deinen Pay Per Click Aufwand für all Deine Produkte. Ein Beispiel: Du könntest eine Kampagne zu Weihnachten starten und verschiedene Werbegruppen für jedes Deiner Produkte erstellen.

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Es ist eine einfache Hierarchie. Du kannst es mit Ordnern auf Deinem Computer vergleichen. Du hast einen Hauptordner auf Deinem Desktop und verschiedene Unterordner für jedes Produkt (Werbegruppen). In diesem Ordner befinden sich wiederum die png Dateien für jede Anzeige, die Du erstellst.

Beginne mit den Einstellungen der Kampagnen und der Werbegruppen: Beim Aufbau eines Pay per Click Projektes, fängst Du immer oben an und arbeitest Dich nach unten durch.

Hier kommt es wieder darauf an, welches Netzwerk Du benutzt, aber generell gibt es nur ein paar einfache Felder, die Du ausfüllen musst. Und du kannst sie normalerweise auch später noch ändern.

Zuerst geht es um Deine Gebotsstrategie und das Budget, das Du ausgeben willst (normalerweise pro Tag). Generell ist es besser, manuell zu bieten, aber Du kannst auch die integrierte Optimierungseinstellung ausprobieren (die die maximalen Klicks aus Deinem Budget rausholen soll).

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Ich schlage vor, dass Du ganz klein anfängst. Auch ein paar Dollar pro Tag sind am Anfang genug, um die Besonderheiten der Plattform kennenzulernen.

Wenn Du verschiedene Werbeanzeigen ausprobierst und profitable Anzeigen kreierst, kannst Du Dein Budget erhöhen.

Als Nächstes geht es um die fortgeschrittenen Einstellungen, die es nicht in allen Netzwerken gibt.

Du kannst ein Datum für den Beginn und das Ende der Kampagne festlegen (oder sie permanent laufen lassen).

Bei Adwords hast Du auch die Option, Werbeanzeigen innerhalb einer bestimmten Gruppe rotieren zu lassen. Das solltest Du tun, um einen Split Test für verschiedene Variationen von Anzeigen durchführen. Das erläutere ich gleich näher.

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Die wesentlichen Elemente der meisten Werbeanzeigen: Die Anzeigen bestehen normalerweise aus bis zu 4 Teilen.

  • Überschrift – Der Titel des Inhalts/der Landing-Page (muss nicht zwingend übereinstimmen, es wäre aber von Vorteil)
  • Beschreibung – Warum der Nutzer auf Deinen Link klicken soll
  • URL/Link – Wo Du den Nutzer hin schickst, wenn er klickt
  • Netzwerkspezifische Elemente – Dinge wie Verlinkungen (siehe Bild #4 unten), Likes und Shares.

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Manche Werbenetzwerke, wie Suchmaschinen, sind eher textorientiert, während Social Media PPC Netzwerke mit Bildern arbeiten (die eine bessere Click-Through-Rate erzielen):
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Deine Click-Through-Rate hängt stark von Deiner Überschrift und der Beschreibung Deiner Anzeige ab.

Es gibt 2 Ansätze:

  • Relevanz – Bei Suchergebnissen bekommt die Anzeige, die für die Suchanfrage des Nutzers am relevantesten ist, die beste Click-Through-Rate.
  • Neugier – Auf sozialen Netzwerken bekommt die Anzeigen, die am ehesten Neugier hervorruft, die beste Click-Through-Rate (Relevanz spielt keine Rolle, da die Nutzer nicht nach etwas Bestimmtem suchen).

Es ist nicht leicht, gute Überschriften und Beschreibungen zu erstellen. Deshalb verdienen gute Werbetexter so viel Geld. Du kannst aber Fortschritte machen, wenn du übst starke Überschriften und gute Beschreibungen zu schreibst.

Letztendlich gibt es oft Einschränkungen, was den verfügbaren Platz angeht. Bei Adwords hast Du zum Beispiel ein 25 Zeichenlimit für die Überschrift:

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Finde immer das Zeichenlimit des Netzwerkes heraus, das Du verwendest.

Mit der Zielsetzung wird Geld gemacht oder verloren: Okay, ich habe einen Schritt übersprungen. Ich weiß, Du denkst jetzt: “Was ist mit den Werbegruppen passiert?”

Wenn Du Werbegruppen erstellst, gibt es 2 Hauptkomponenten: die Namensgebung und die Entscheidung, wen Du mit der Werbung ansprechen willst.

Ich gehe davon aus, dass Du Dir Namen für Deine Werbegruppen überlegen kannst, aber die Ausrichtung der Zielgruppe etwas schwieriger ist.

Wenn Du die falschen Leute ansprichst, ist es egal wie gut Deine Werbung ist. Du wirst kein Geld verdienen.

Für die Suchmaschinen musst Du Keywords aussuchen, um Deine Werbung anzuzeigen. Es gibt 3 Hauptarten von Keywords (mit einigen Unterschieden).

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Wenn Du die genauen Keywords bestimmst, für die Deine Werbung angezeigt werden sollen, erzielst Du die höchste Conversion Rate.

Du könntest allerdings ein paar hilfreiche Keywords verpassen. Deshalb solltest Du eventuell auch Keywords für Wortgruppen verwenden.

Dann wird Deine Werbung immer angezeigt, wenn eine Suchanfrage das Keyword beinhaltet, das Du ausgewählt hast.

Es kann aber auch schlecht funktionieren, wenn Deine Seite z.B. bei der Suche nach “Reinigungsmittel für Kaffetisch kaufen” vorgeschlagen wird, weil Dein Keyword “Kaffetisch kaufen” ist. Wenn Deine Landing-Page Kaffetische verkauft, wäre das niemals rentabel. 

Hier ist eine Anleitung dafür, wie man gute Keywords für PPC Werbung auf Suchnetzwerken aussucht.

Was ist mit sozialen Netzwerken? Da es hier keine Keywords gibt, werden Nutzer über Interessen und Demographie erreicht.

Wenn jemand eine Seite mit Kaffetischen “liked”, könnte er daran interessiert sein, einen neuen Kaffetisch zu kaufen.

Wenn du hingegen Handbücher zum Fahrtraining verkaufst, macht es Sinn, 15- oder 16-Jährige anzusprechen, da sie bald das Auto fahren lernen.

Auf allen großen sozialen Netzwerken ist es relativ einfach, die demographischen Werte und Interessen auszuwählen:

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Interessen auszuwählen ist nicht schwer, die Richtigen auszuwählen hingegen schon. Du brauchst etwas Übung, bis Du das meisterst. Hier ist ein Handbuch zur Auswahl von Demographie und Interessen, mit dem Du anfangen kannst.

Die Kunst des Pay per Click – Teil 2: Deine Werbung ist nur die halbe Miete

So, Du hast jetzt eine tolle Kampagne. Und nun bist Du fertig, stimmt’s?

Nicht ganz.

Wenn Du den ersten Schritt richtig befolgt hast, klicken sich die Leute jetzt durch Die Landing-Page, die Du mit Deiner Werbeanzeige verlinkt hast. Und das hoffentlich zu relativ geringen Kosten.

Wenn Du auf einer Suchmaschine wirbst, willst Du dem Suchenden die für ihn ideale Landing-Page präsentieren, die oft eine Verkaufsseite ist, wenn Du die richtigen Keywords ausgesucht hast.

Wenn Du z.B. mit dem Keyword “Kaffeemaschine kaufen” wirbst…

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Es ist offensichtlich, dass der Besucher eine Kaffeemaschine kaufen will. Wahrscheinlich wird er eine große Auswahl zu schätzen wissen.

In diesem Fall ist die Landing-Page perfekt, weil auf der Verkaufsseite Kaffeemaschinen angezeigt werden. Hier machst Du Besucher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Käufern.

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Aber wie wir vorhin gesehen haben, haben Social-Media-Nutzer keine offensichtliche Kaufabsicht.

Wenn Du Kaffeemaschinen verkaufst, kannst Du hier nicht direkt auf die Verkaufsseite weiterleiten.

Stattdessen ist es besser, Social Pay per Click und E-Mail-Marketing miteinander zu kombinieren.

Biete einen Lead-Magneten auf Deiner Landing-Page an, um an die E-Mail-Adresse der Zielperson zu gelangen. Dann schick ihm hochwertige Inhalte, um ihn in Richtung Deines Produktes zu bewegen.

Es gibt zwei potenziell erfolgreiche Wege, die Du ausprobieren kannst.

In der ersten Variante, verwendest Du eine ganz normale, einfache Landing-Page. Biete den Kunden in Deiner Anzeige einen Bonus an, wenn sie sich in Deine Mailingliste eintragen. So solltest Du hohe Conversion Raten erzielen, wenn Deine Landing-Page gut und die Zielgruppenausrichtung solide ist (30%+):

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Der Nachteil dieser Methode ist, dass sich viele Leute sofort wieder abmelden oder vergessen, wer Du bist.

Eine Alternative wäre, dem Nutzer einen Deiner beliebtesten Posts zu schicken. Wenn Du Content Upgrades benutzt, hast Du womöglich einen Post, der 10-20% konvertiert, und der für diesen Fall perfekt geeignet ist.

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Da der Nutzer Deinen Content bereits gelesen hat, wird er zu einem späteren Zeitpunkt wahrscheinlich leichter konvertieren.

Du solltest aber beide Methoden ausprobieren, da, abhängig von Deiner Zielgruppe und der Art Deines Unternehmens, beide Ansätze Früchte tragen können.

Der Traum vom “Einstellen und vergessen” ist ein Mythos

Manche Vermarkter haben gar keine Angst vor PPC Werbung.

Ganz im Gegenteil – sie sind zu optimistisch.

Sie glauben, dass man eine profitable Kampagne entwerfen und das Budget erhöhen muss, um dann Millionen damit zu verdienen.

In Wirklichkeit ist es nicht ganz so einfach (auch wenn diese Resultate durchaus möglich sind).

ROI steht immer an erster Stelle: Fakt ist, wenn Du keine profitable Werbung hast, kannst Du Dein Geschäft nicht vergrößern. Wenn Du viel Geld für Werbung ausgibst, die einen schlechten ROI hat, verlierst Du schnell einen Haufen Geld.

Eine profitable Werbeanzeige zu erstellen, ist der schwierigste Teil. Viele schaffen es nicht über diese Stufe hinaus.

Alle Netzwerke haben ein Reporting Dashboard, das anzeigt, wie viel Du pro Klick und eventuell auch pro Konversion bezahlst.

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Sowohl Suchnetzwerke, als auch Social PPC Netzwerke:

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Um Deinen ROI zu bestimmen, musst Du Deinen Gewinn (Ertrag pro Verkauf) durch die für diesen Verkauf entstandenen Kosten teilen.

Wenn Du pro Konversion $10 verdienst und $5 für eine Konversion ausgibst, bist Du in Topform und solltest so viel wie möglich in diese Kampagne investieren.

Wenn eine Konversion aber $15 kostet, kannst Du keinen Gewinn machen. Dein Ziel für Deine ersten Werbeanzeigen sollte sein, den Break-even Point ($9.5-10.5 pro Konversion) zu erreichen und Dich dann zu verbessern (bald mehr dazu).

Wenn Du eine profitable Kampagne hast, gibt es noch einen Haken. Du kannst sie nur bis zu einem bestimmten Maximum ausbauen, bevor Du einen Rückgang der Gewinne feststellst. Das liegt daran, dass es immer nur eine gewisse Anzahl an Leuten gibt, die etwas bestimmtes suchen oder einen spezifischen Interessenbereich haben.

Dann musst Du neue Keywords und Interessen festlegen. Sobald Du zu stark von Deinen optimalen Keywords und Interessengruppen abweichst, nimmt Deine Conversion Rate immer weiter ab (weil sich die Nutzer weniger angesprochen fühlen).

Ab einem gewissen Punkt kann die steigende Anzahl Deiner Klicks Deinen Gesamtertrag nicht mehr erhöhen. Das ist der Grund, warum Du nicht unendlich aufstocken und Millionen machen kannst.

Split Tests sind nicht optional: Wenn es um PPC Werbung geht, kann eine Reduzierung der Kosten um nur ein paar Prozentpunkte einen riesigen Unterschied machen.

Bei Split Tests werden zweier identische Werbeanzeigen erstellt, bei denen Du nur ein Element änderst, z.B. die Überschrift oder Beschreibung. Auf diese Weise kannst Du herausfinden, ob diese Veränderung Deine Ergebnisse beeinflusst. Es kann sich genauso gut gar nichts ändern.

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Split Tests helfen Dir dabei, Deine Click-Through-Rate (CTR) zu optimieren. Die meisten Werbenetzwerke kalkulieren Deine Click-Through-Rate in den Preis mit ein, den Du pro Klick zahlst. Es ist einer der Faktoren in der Adwords Qualitätswertung.

Du solltest nicht nur Split Tests für Deine Werbung, sondern auch für Deine Landing-Pages durchführen.

Wenn ein Besucher auf Deiner Seite landet, hast Du die besten Chancen, ihn zu einem Kunden oder Abonnenten zu machen.

Wenn Du noch nie mit Split Tests gearbeitet hast, brauchst Du einige Zeit, um es zu lernen. Aber die Ergebnisse sind es wert.

Wenn Du erst einmal weißt, was Du tun musst, nehmen kontinuierliche Split Tests nicht viel Zeit in Anspruch. Wenn Du gut planst und effizient arbeitest, verbringst Du nur ein paar Minuten pro Tag damit, Split Tests zu machen.

Jede Werbung hat ein Verfallsdatum: Nehmen wir an, Du optimierst eine Anzeige so gut wie möglich und Deine Werbekampagne bringt einen guten Ertrag. Bist Du dann auf ewig versorgt?

Das funktioniert leider nicht.

Mit der Zeit wird Deine Pay per Click Kampagne schal und Dein ROI sinkt.

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Der Grund ist, dass Dich Deine Konkurrenten einholen (und manchmal sogar Deine Werbung kopieren) und Du somit eine immer kleinere Auswahl an Zielpersonen hast. Wenn Du wieder und wieder dieselben Nutzer ansprichst, wird Deine Werbung weniger effektiv.

Du kannst nicht viel tun, um dagegen anzukämpfen, außer proaktiv neue Werbekampagnen zu erstellen, wenn Deine Bisherigen an Effektivität verlieren.

Wie Du Remarketing einsetzen kannst, um Dein Geschäft boomen zu lassen

Welche Conversion Rate hast Du auf Deiner Webseite erreicht?

Wenn Du Dich bei der Conversion Optimierung angestrengt hast, kannst Du eine Conversion Rate von bis zu 10 % erreichen (was wirklich super ist).

Das Problem ist, dass 90% der Besucher, die sich für Dein Produkt interessieren, Deine Seite verlassen, ohne jemals etwas zu kaufen.

Wäre es nicht toll, wenn Du Deine Werbung genau auf diese 90% ausrichten könntest, die Deine Marke und Produkte bereits kennen?

Das ist Remarketing. Du setzt einen Pixel auf Deine Website, um zu verfolgen, wer Deine Seite besucht. Wenn der Besucher am Ende nichts kauft, kannst Du diese Information dazu verwenden, ihm zielgerichtete Anzeigen auf einem Pay per Click Netzwerk (Adwords, Facebook, etc..) zu zeigen.

Und wenn ich zielgerichtet sage, meine ich das auch so. Wenn Du eine Verkaufsseite für Kaffetische hast, könntest Du durch Werbung Besucher auf Deine Seite locken, die noch keinen Kaffetisch gekauft haben.

Einige Unternehmen erreichen mithilfe von Remarketing einen unverschämt hohen ROI. Watchfinder z.B. erzielte durch Remarketing einen ROI von 1.300% in ihrer ersten Kampagne. Das ist kein Tippfehler – 1.300%.

Das nächste Mal, wenn Du auf Buchungsportalen nach Flügen und Hotels suchst und dann eine Werbung mit Hotel Deals in Deinem Facebook Feed siehst, ist genau das passiert.

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Im Wesentlichen hast Du zwei Optionen. Du kannst eine Remarketing Kampagne auf einem Pay per Click Netzwerk Deiner Wahl starten oder eine Remarketing Kampagne auf einem Netzwerk wie Adroll führen, um mehrere Netzwerke gleichzeitig anzuvisieren.

Der Vorteil der zweiten Option ist, dass nicht alle Deiner Besucher Facebook verwenden. Es besteht aber eine große Wahrscheinlichkeit, dass sie entweder Facebook oder Twitter oder LinkedIn oder… verwenden. Du verstehst, was ich meine. Da Zeit ein wichtiger Faktor ist, kann es effektiv sein, ein breites Netz auszuwerfen.

Ich möchte die Basics für Remarketing auf Adwords und Facebook durchgehen, damit Du einen Eindruck davon bekommst, was alles dazugehört.

Remarketing auf Adwords: Obwohl der Begriff für unerfahrene Werber oft neu und beängstigend erscheint, ist es eigentlich ganz einfach.

In Adwords klickst Du auf “Shared Library” auf der linken Sidebar, dann wählst du “Audiences” aus. Klick auf den blauen “Set up remarketing”-Button und los geht’s:

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Wenn Du auf den Button klickst, ist die erste Anweisung den Remarketing Tag (den Tracking Pixel) zu installieren. Kopiere ihn und füge ihn in jeder Seite Deiner Webseiten ein, so wie mit Deinem Google Analytics Script.

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Wenn Du das getan hast, kannst Du spezifische Werbeanzeigen Teilen Deines Publikums zuordnen (z.B. Personen, die eine bestimmte Seite angeschaut haben).

Remarketing auf Facebook: Facebook ist eine der besten Plattformen für Remarketing, weil es so viele Nutzer hat.

Viele Unternehmen erzielen sehr gute Resultate mit Facebook Remarketing. Eine Kosmetikfirma hat ihren Pay per Click ROI mit Remarketing insgesamt um das 2,5 Fache gesteigert.

Facebook hat eine fantastische Schritt-für-Schritt Anleitung, um eine Remarketing Kampagne zu erstellen.

Geh wie üblich zu Deinem Ad Manager. Klick dann auf “audiences” im linken Menü und erstell ein Zielpublikum. Du kannst anhand der Personen, die Deine Seite besucht haben, ein Zielpublikum.

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Füge den Tracking Pixel wieder auf allen Seiten Deiner Webseite ein.

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Wenn das erledigt ist, kannst Du ein Zielpublikum einrichten. Du kannst die Leute auswählen, die auf einer spezifischen Seite waren oder auch diejenigen, die sich keine bestimmten Seiten angeschaut haben.

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Sobald du ein Zielpublikum hast, kannst Du Deine Werbung ganz normal erstellen.

Ein sehr cooles Feature, ist die Möglichkeit ein “Lookalike Audience” zu erstellen. Im Wesentlichen kann sich Facebook Dein Publikum anschauen und dann Leute finden, die dieselben Interessen und Demographischen Merkmale haben.

So kann Facebook wiederum ein Publikum erstellen, das ebenfalls Interesse an Deinen Produkten hat. Im Grunde ist es ein fast unendlicher Vorrat neuer Perspektiven.

Fazit

Ich kann verstehen, warum PPC Werbung zu Beginn beängstigend wirkt. Aber das ist sie nicht.

PPC Werbung zu verwenden, um Traffic auf Deine Website zu lenken, ist eine gute Möglichkeit, um die Quellen Deines Traffics zu erweitern und Dich vor den Schwankungen zu schützen, die Dir beim organischen SEO oder Content Marketing begegnen.

Wenn Du bereit bist und es gar nicht erwarten kannst, mit Pay per Click zu beginnen, empfehle ich Dir, mit einem Netzwerk anzufangen. Mache Dich damit vertraut und stell Nachforschungen an, damit Du häufige Pay per Click Fehler, die Geld kosten, vermeidest.

Und letztendlich musst Du geduldig sein.

Eine profitable Kampagne zu erstellen ist eine Fähigkeit. Es braucht Zeit und Übung, ist die Mühe aber wert.

Falls Du etwas an Pay per Click noch nicht ganz verstanden hast, lass es mich wissen, indem Du Deine Frage in einen Kommentar schreibst.

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