4 einfache Wege, um E-Commerce-Umsatz mit Instagram zu machen

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Instagram gab kürzlich bekannt, dass sie 500 Millionen monatlich aktiver Nutzer haben. Davon loggen sich 300 Millionen Nutzer sogar täglich ein.

Das rückt die Social-Media-Plattform in den Vordergrund für das Social-Media-Marketing.

Das ist besonders bemerkenswert, da 68 % der Instagram-Nutzer regelmäßig mit Marken interagieren (verglichen mit nur 32 % der Nutzer auf Facebook).

Marktforschungen von TrackMaven haben ergeben, dass die Engagement-Rate (Interaktionen pro Post pro 1000 Followern) auf Instagram durchschnittlich 8-mal höher ist als auf anderen sozialen Plattform.

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Instagram ist darüber hinaus auch eine der wenigen Plattformen, die noch nicht gesättigt ist.

Du hast aber vielleicht vom Update gehört…

Es gab einen gewaltigen Aufschrei unter den Vermarktern, als Instagram seine Algorithmen verändert hat, Jetzt werden die besten Posts zuerst gezeigt und die Sichtbarkeit fällt.

Laut Instagram Co-Gründer, Kevin Systrom:

Durchschnittlich verpassen Leute etwa 70% der Posts im Instagram-Feed.

Diese Algorithmen zielen also darauf ab, den Nutzern die besten 30 % der Inhalte zu zeigen.

Das kann diverse Konsequenzen für Vermarkter (sowohl positive als auch negative) haben. TrackMaven fasst die Situation jedoch treffend zusammen: Marken müssen Inhalte erstellen, die der Bezahltwerbung auch würdig sind, um ein gutes Engagement zu erhalten.

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Ignoriere das bezahlte Marketing also nicht. Solange die Social-Media-Plattformen wachsen, werden sie unweigerlich minderwertige Inhalte aussortieren.

Man darf dabei aber auch nicht vergessen, dass Instagram einen ausgezeichneten ROI für Dein Unternehmen liefern kann, da Nutzer schon in Kaufstimmung sind. Der durchschnittliche Wert einer Bestellung auf Instagram liegt bei $65. Wenn Du mehr als 1.000 Follower hast, kannst Du jährlich £4.160 verdienen, indem Du Marken bewirbst.

Wenn Du als E-Commerce-Shop Produkte auf Instagram verkaufen willst, stelle ich Dir jetzt 4 Wege vor, um Dein Ziel zu erreichen.

Lade Dir diesen Spickzettel mit 4 einfachen Wegen, um mit Instagram, E-Commerce Umsatz zu machen, herunter.

1. Bündle Deine wichtigsten Instagram Marketingmaßnahmen, automatisiere sie und wiederhole dann alles…

Social-Media-Nutzer legen Wert auf Authentizität und mögen es, wenn Marken ein Teil der Konversation sind. Wenn Du aber täglich neue Inhalte für Instagram erstellst, kann das viel zu viel Zeit kosten.

Darüber hinaus ist es wahrscheinlich schwierig, gleichzeitig auf Kommentare zu reagieren und Beziehungen mit Influencern in Deiner Nische aufzubauen.

Wie wäre es mit einem Produktivitäts-Trick, um Dein Instagram-Marketing effizienter zu gestalten?

Ich präsentiere…

Batching.

Das Prinzip: Du kannst so viele Aufgaben wie möglich in einem Rutsch erledigen. Du musst sie nicht mehr in sporadischen Intervallen ausführen. Das verbessert Deine Produktivität, weil Du Übergangszeiten eliminierst und Dich auf Deine eigentliche Arbeit konzentrieren kannst.

Glücklicherweise gibt es viele Tools für die Automatisierung von Marketingaufgaben, die Dir bei der Ausführung Deiner täglichen Content-Marketing-Aktivitäten helfen.

Auf Instagram kannst Du diese Aufgaben zusammenfassen:

1. Inhalte für Deine Follower erstellen: Es ist wichtig, hochwertige Inhalte zu erstellen, denn Deine Inhalte sind die Währung für mehr Engagement auf Instagram. Mach Dich mit Canva/Pablo vertraut und erstelle Inhalte rund um Hashtags, die für Deine Produkte relevant sind.

Die empfohlene Bildgröße für Instagram ist 1080 x 1080 Pixel. Und Deine Bildunterschrift, inklusive Deines Instagram-Namens, kann bis zu 2.200 Zeichen lang sein (obwohl sie in der Feed-Ansicht nach drei Zeilen abgeschnitten wird).

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Chris Jones hat stolze 12 Monate Instagram-Inhalte mit ansprechenden Fotos im voraus produziert. Hier ist sein Leitfaden, in dem Du nachlesen kannst, wie er das kostenlos geschafft hat – an einem einzigen Nachmittag, ohne die Kamera anzufassen oder Geld auszugeben.

Du könntest ebenfalls in Betracht ziehen, die Arbeit auf Upwork an einen Freelancer abzugeben.

2. Einen Monat mit Inhalten vorprogrammieren: Warum solltest Du Zeit damit verschwenden, Dich alle paar Stunden auf Instagram einzuloggen? Du kannst Deine Inhalte im voraus mit einem Tool wie Latergramme hochladen. So stellst Du sicher, dass Du nicht vergisst, regelmäßig Deine Timeline mit hochwertigen und relevanten Inhalten zu füllen.

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Beachte aber, dass Du das Update aus der mobilen App selbst abschicken musst. Das Tool kann das nicht automatisch für Dich posten.

Buffer verfügt über intuitive Funktionen, mit denen Du das Maximum an Traffic aus Deinen Inhalten herausholen kannst, indem Du sie mehr als einmal teilst.

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Unglücklicherweise erlaubt Instagram Buffer und anderen Services nicht, für Dich zu posten.

Natürlich kannst Du Deinen Terminplan auch anpassen, wenn Du etwas wichtiges mit Deinen Fans teilen möchtest.

Hier ist eine kostenlose Vorlage von HupSpot, um Deinen eigenen Instagram-Redaktionskalender mit Videos und Fotos zu erstellen.

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Chris Jones empfiehlt, zwischen den folgenden Produktfoto-Kategorien hin und her zu wechseln: Bearbeitetes Produktfoto, zufällig ausgewähltes/cooles Foto, unbearbeitetes Produktfoto (oder Action Shot) und Meme.

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3. Plane die Zeit zum Interagieren mit Deinen Followern ein – Ansprechende Inhalte zu teilen ist nicht genug. Instagram ist eine soziale Plattform. Du musst also auf Nutzerkommentare antworten.

Mach jetzt aber nicht den Fehler, Dich alle paar Minuten einzuloggen und auf Benachrichtigungen zu warten. Solche Zufallsüberprüfungen sind sinnlos.

Stattdessen empfehle ich Dir den Aufbau eines Systems was Dir ein tägliches Beantworten von Kommentaren innerhalb Deines persönlichen Zeitrahmens erlaubt.

Wenn Dein E-Commerce-Shop aber viele Produkte verkauft, solltest Du den Kundendienst in Deine Social-Media-Marketing-Strategie integrieren. Stelle dann Kundenbetreuer nur für das Bearbeiten von Anfragen auf den sozialen Medien ein.

Anmerkung: Ich würde davon abraten, Software zu kaufen, die Instagram-Konten automatisch folgt. Das verstößt gegen die Nutzungsbedingungen und darüber hinaus werden die Follower, die Du auf diese Weise gewinnst, nicht mit Dir interagieren – von den unangenehmen Kommentaren und Schäden für Deinen Feed ganz zu schweigen. Lies hier mehr über eine solche Erfahrung mit Automatisierung.

2. Mach es für Deine Follower so einfach wie möglich, Produkte zu KAUFEN

Okay… Jetzt teilst Du tolle Inhalte und bekommst viel Engagement. Herzlichen Glückwunsch zur Aufmerksamkeit Deiner Follower und dem Füllen ihrer Feeds mit hochwertigen Beiträgen.

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Aber wie wirken sich Deine Bemühungen auf Dein Unternehmen aus?

Viele Follower zu haben, ist gut. Mehr Engagement bedeutet auch mehr Markenbekanntheit. Aber… 

Das sind alles Eitelkeits-Kennzahlen. Um ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen, musst Du Deinen Verkaufstrichter optimieren und Deine Marketingaktivitäten in Umsatz verwandeln.

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Prüfe die Reise Deiner Nutzer vom Instagram-Profil bis hin zum Bezahlvorgang sorgfältig.

  • Ist es möglich, die Anzahl der Schritte bis zum Kauf zu reduzieren?
  • Kannst Du Vertrauen gewinnen und die Einwände Deiner Nutzer durch die Änderung Deiner Strategie reduzieren?

Wenn Du nur ein einziges Produkt anbietest, kannst Du es direkt von Deinem Profil aus verlinken. FoundrMag.com macht das auf seinem Instagram-Profil und arbeitet gleichzeitig daran, potentielle Kunden vom Klicken zu überzeugen.

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Hier ist die personalisierte URL des Profils. Du kannst einen ähnlichen Link mit Pretty Link erstellen.

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Du solltest eine personalisierte Landing-Page (optimiert für mobile Geräte, da der Instagram-Traffic hauptsächlich von Smartphones kommt) erstellen. FounderMag konnte seine E-Mail-Liste mit Instagram auf 100.000 Abonnenten ausweiten.

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Wenn Du keine E-Mail-Liste aufbauen willst, kannst Du stattdessen den Weg zum Bezahlvorgang einfacher machen.

Lilly Pulitzer verwendet das Instagram Location Feature. Es dient als dezente Erinnerung, die Homepage zu besuchen und dem Link zum E-Commerce-Shop zu folgen.

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Zu viele direkte Produktfotos in Deinem Feed, können den Eindruck erwecken, dass es Dir nur ums Verkaufen geht und so Deine Integrität zerstören… Aber nicht, wenn Du kreativ bist.

Im Beispiel unten, zeigt Asos sein Produkt auf ansprechende Art und Weise und löst so eine größere Nachfrage aus.

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Hier ist ein weiteres künstlerisches Beispiel von Converse. Das Kunstwerk aus Schnürsenkeln bewirbt das Produkt auf beeindruckende Art und Weise.

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Den Lifestyle und die Kultur um Deine Produkte herum vorzustellen, ist eine weitere kreative Vermarktungsmöglichkeit. Nike ist bekannt dafür, Inhalte zu teilen, die für positive Assoziationen mit der Marke sorgen – eine brillante Marketingstrategie.

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Außerdem kannst Du auch Tools, wie Like2Buy, verwenden, um Deinen Instagram-Feed für den Verkauf von Produkten zu benutzen. Nordstrom verlässt sich auf Like2Buy, um alle Instagram-Fotos aus verwandten Produktseiten von ihrer Webseite anzuzeigen.

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Mit diesem Link können sie ihren Verkaufs-Traffic überwachen und gleichzeitig das Flair ihrer Marke auf der E-Commerce Landing-Page aufrechterhalten. Du kannst auch Deine Produktgalerie anpassen und Retargeting-Tools nutzen, um Produkt-Updates zu verschicken und Deine potentiellen Kunden zu binden.

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3. Verbessere Deine Instagram-Verkäufe mit Wettbewerben und nutzergenerierten Inhalten

Obwohl es durchaus funktionieren kann, direkt auf Instagram zu verkaufen, ist es wichtig, dass Deine Fans sich wie etwas Besonderes fühlen und Deine Community immer engagiert bleibt. Die Stärke der sozialen Plattform liegt im generieren von mehr potentiellen Kunden am oberen Ende des Verkaufstrichters, indem Du einen künstlerischen und inspirierenden Feed erschaffst.

Ich habe vergessen unter Punkt 1 drei tolle Inhalte, die Vertrauen schaffen und ein gewaltiges Engagement auf Instagram erhalten, zu erwähnen.

1. Produktfotos hinter den Kulissen – Sieh Dir mal den Instagram-Feed von Megan of Peppermintpine an. Sie teilt regelmäßig persönliche Fotos, die den Arbeitsprozess ihrer gestrickten und gehäkelten Produkte zeigen. Als Fan wirst Du wegen diesem Blick hinter die Kulissen emotional gebunden.

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Weißt Du noch, dass ich vor einer Weile die Glossier Content-Marketing-Story geteilt habe?

Emily Weiss hat ihr Publikum einen Monat lang neugierig gemacht, indem sie Hinter-den-Kulissen-Fotos zeigte. So hat sie den Instagram-Account von Glossier auf 15.000 Follower gebracht. Das Publikum wusste vor ihrer Ankündigung nicht einmal, was Glossier war.

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Deine Nutzer werden ebenfalls eine enge Bindung mit Deiner Marke eingehen, wenn Du exklusive Videos und Fotos von Live Events zeigst. Vergiss nicht, Deine Insiderfotos mit Geotags zu versehen. Es handelt sich dabei um ein unterschätztes Tool (nur 5% aller Posts nutzen es), aber Beiträge mit Geotags weisen bis zu 79% mehr Engagement auf.

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2. Teile von Nutzern generierte Inhalte – Willst Du ein zugängliches, bodenständiges und menschliches Markenimage kultivieren?

Dann teile Bilder von Kunden, die Deine Produkte zeigen. Das führt zu einem positiven Grundgefühl und gibt den Leuten einen Eindruck davon, wie Deine Produkte im Einsatz aussehen.

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Außerdem hat eine Studie von Iconosquare gezeigt, dass 65% der Konsumenten sich geehrt fühlen, wenn eine Marke ihren Beitrag liked. Du versetzt Deine Fans in Hochstimmung, wenn Du sie beachtest. Eventuell kannst Du auch in Deiner Profil-Beschreibung bekanntgeben, dass Du Deine Nutzer unterstützt, wie z.B. bikiniluxe.

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Mit einem Tool wie Instafeed, kannst Du sogar mit Deinem Produkt verwandte Hashtags finden und sie auf Deiner Produktseite zeigen.

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Frank Body schwört auf den Wert von nutzergenerierten Inhalten. Sie haben es auf ganze 20 Millionen Dollar pro Jahr gebracht (und das hauptsächlich mit Instagram).

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3. Mach einen Wettbewerb und verlose exklusive Coupons – 41% der Instagrammer folgen einer Marke nur, weil sie Rabatte haben und an Verlosungen teilnehmen wollen. Darüber hinaus hat eine Studie von Iconosquare gezeigt, dass 70% der Instagram-Nutzer schon mal an einem Wettbewerb teilgenommen haben.

Einfach ausgedrückt ist Instagram ein toller Ort, um Deine Kunden gut zu behandeln und Deine Konversionen zu steigern.

Kündige Deine Rabatte visuell mit ansprechenden Grafiken und klaren Texten an. image13

Buried Diamond benutzt Instagram, um den Verkauf neuer Produkte und Sonderangebote anzukündigen. Der Onlineshop gehört Martha Potter. Sie gewährt ihren Fans gern einen Blick auf ihre kreativen Schöpfungen. Wenn sie beliebte Artikel veröffentlicht, ist der Shop schnell ausverkauft.

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4. Konsumenten trauen der Empfehlung einer echten Person mehr als Deiner… Rekrutiere diese einflussreichen Leute

Ich habe mit Instagram in 3 Monaten $332.640 eingenommen, indem ich mich auf Instagram-Stars verlassen habe. Uwheels hat über eine Millionen Dollar mit der gleichen Strategie gemacht.

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FoundrMag hat ebenfalls Influencer angeheuert und eine “Share for Shares” Aktion durchgeführt. So haben sie sich in einem Jahr auf eine halbe Millionen Follower katapultiert.

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Abhängig von der Anzahl der Follower des Influencers, kannst Du gesponserte Posts für 20 Dollar oder mehr kaufen. Mit diesen Shout-Outs kannst Du unglaublich viel Engagement erhalten.

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Du kannst sogar wie Madmen einen “Instagram Flash Mob” organisieren. Sie arbeiteten mit 500 Angestellten, Mode-Bloggern und den Redakteuren von Marie Claire und Elle zusammen, um eine Kampagne aufzuziehen, die die Benutzer zum Nachdenken über Denim in ihrem Alltag anregen sollte.

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Das Ergebnis von #denimmadewell und #flashtagram?

Insgesamt wurden 1.600 Beiträge erstellt, 160.000 Likes erzeugt und das Unternehmen brachte es auf 8,5 Millionen Impressionen insgesamt.

Fazit

Für Instagram brauchst Du kein großes Budget, um Verkäufe zu generieren. Das Instagram-Publikum kauft bekanntlich gerne ein. Wenn Du Inhaber einer E-Commerce-Webseite bist, solltest Du sofort eine der vier vorgestellten Taktiken anwenden.

Vergiss aber nicht, Deine Performance zu überwachen. In etwa 30 Tagen sollten Dir Daten über die von Dir generierten Verkäufe vorliegen. Komm dann doch noch mal auf diesen Beitrag zurück und lass mich wissen, ob die Strategie was gebracht hat.

Gibt es noch andere Wege, um mit Instagram Verkäufe für Dein E-Commerce-Unternehmen zu generieren?

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