15 WordPress-Plugins, ohne die kein Content-Vermarkter leben sollte

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Wenn es um Webseiten geht, wirst Du mir zustimmen, dass WordPress die am häufigsten von Content-Vermarktern und Bloggern gewählte Variante ist. Ich verwende es und viele der erfolgreichsten Vermarkter, Blogger und Geschäftsinhaber nutzen es auch.

In der Tat könnten Dich die Nutzungsstatistiken von WordPress überraschen. Mich haben sie gewiss überrascht.

Hier ist ein Beispiel dafür, was ich meine: Wusstest Du, dass über die Hälfte aller Webseiten, die ein bekanntes Content-Management-System (CMS) nutzen, von WordPress unterstützt werden?

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Laut Statistik unterstützt WordPress 24,8 % aller Webseiten – oder, groben Schätzungen zufolge, ungefähr 75 Millionen Seiten. Und es sind nicht nur private Blogger, die sich auf WordPress verlassen – 48 % der Technorati Top 100 Blogs sind mit WordPress erstellt worden.

Das ist ein riesiger Marktanteil. Und das macht auch absolut Sinn.

Wenn man die vielen Vorteile von WordPress betrachtet, kann man leicht verstehen, warum es so beliebt ist:

  • Es ist leicht anpassbar und veränderbar, indem man neue Themes installiert, um das Aussehen der Seite zu verändern.
  • Der Content ist immer gut organisiert.
  • Für die meisten Nutzer ist die Anwendung einfach und die Lernkurve relativ kurz.
  • Es gibt eine große und wirklich hilfsbereite Nutzer-Community.
  • Viele WordPress-Entwickler können bei komplexeren Aufgaben helfen.

Ich denke, dass einer der Hauptgründe für die Popularität von WordPress dessen Erweiterbarkeit ist. Mit anderen Worten, man kann einer WordPress-Seite mit der einfachen Installation von Plugins Unmengen an Funktionalitäten hinzuzufügen.

Plugins sind kleine Teile eines Codes , die der WordPress-Kerndatei hinzugefügt werden können, und der Seite spezielle Funktionen hinzufügen, entweder für die Nutzer oder für Dich selbst (z. B. in Deinem Dashboard).

Oftmals gibt es auch Tools von Drittanbietern, Applikationen und andere Lösungen, die das gleiche Ziel oder die gleiche Funktionalität erreichen.

Mal angenommen, Du erstellst Landing-Pages mit Leadpages.net – warum solltest Du dann stattdessen einen Plugin verwenden?

Natürlich hängt die Antwort ganz davon ab, wen du fragst. Aber, wie viele andere Blogger und Vermarkter auch, finde ich, dass Plugins einfacher anzuwenden sind, da sie speziell für WordPress entwickelt wurden, mit dem ich schon vertraut bin.

Generell kannst Du erkennen, wie gut getestet, entwickelt und nützlich ein Plugin ist, in dem Du einen Blick auf das Nutzerfeedback wirfst. Für einige Blogger und Seiteninhaber ist es einfach bequemer im WordPress-Dashboard zu bleiben.

Die Entscheidung liegt bei Dir. Aber wenn Du zu denen gehörst, die WordPress nützlich und leicht anzuwenden finden, wurde dieser Artikel für Dich verfasst.

Im Folgenden findest Du eine Liste mit 15 Plugins, die Deine Arbeit als Content-Vermarkter einfacher und Deine Inhalte effektiver machen. Ich zeige Dir, welche Plugins Dir die Arbeit abnehmen und warum sie für Content-Vermarkter wichtig sind.

Einige dieser Plugins funktionieren, indem sie Deine Conversion Rate erhöhen, während andere Deine Absprungrate verringern, Suchrankings verbessern oder eine höhere Bindung mit Deinen Lesern aufbauen.

Lade diesen druckbaren Spickzettel mit 15 essenziellen WordPress-Plugins herunter.

Die meisten dieser Plugins sind kostenlos, obwohl es einige Premiumversionen mit kostenpflichtigem Abonnement oder zum Kauf gibt. Sie sind Bestandteil der essentiellen Toolbox, ohne die, meiner Meinung nach, kein Content-Vermarkter leben sollte. 

1. Sicherheitstools

Warum es wichtig ist: Deine Webseite oder Dein Blog sind wertvolles Betriebskapital, das geschützt werden muss. 

Hacker können viel Schaden anrichten. Während WordPress an sich sicher ist, können WordPress-Seiten aus mehreren Gründen verwundbar sein.

Einer Statistik zufolge sind mehr als 70 % aller WordPress-Installationen verwundbar. Das ist ziemlich beängstigend.

Diese Statistiken werden von vielen WordPress-Experten hinterfragt. Es ist jedoch eine Tatsache, dass WordPress-Seiten regelmäßig zur Zielscheibe von Hackern werden.

Natürlich heißt „Zielscheibe“ nicht gleich, dass sie „unsicher“ sind. Aber keine Seite ist sicher, egal wie gut sie gebaut sein mag.

Ich weiß, dass eine der einfachsten Möglichkeiten für Hacker veralteten Kerndateien sind, um Zugriff auf Deine Seite zu bekommen. Dies ist der Grund, warum Du Deine Kerndateien immer updaten solltest, sobald ein neues WordPress Release rauskommt.

Ob Du es glaubst oder nicht, Plugins sind tatsächlich eine Hauptursache für Verwundbarkeit.

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Ich denke, Du wirst mir zustimmen, dass gehackte Seiten schlecht fürs Geschäft sind und Deiner Seite, Deiner Marke und Deinem Umsatz allerlei Schaden zufügen.

Ein bekanntes Ziel von WordPress-Hackern ist es zum Beispiel, Spamlinks für gefälschte Luxusgüter, Medikamente oder „leistungssteigernde“ Substanzen einzufügen.

Andere Hacker übernehmen die Kontrolle über die Domain und leiten dem gesamten Traffic auf Pornoseiten um.

Selbst wenn der erfolgreiche Hacker keinen Schaden anrichtet, den Deine Besucher sehen können, kann Deine Seite, Marke und Reputation darunter leiden.

Der schlimmste „unsichtbare“ Schaden, den Hacker auf Deinen Seiten anrichten können, ist, Deine Seite auf eine der schwarzen Listen von Googles Suchmaschine (SERP) zu befördern.

Anders ausgedrückt, ein Nutzer sucht bei Google nach Seiten wie Deiner. Aber anstatt eine unwiderstehliche Beschreibung und verlockende Überschrift zu finden, sieht er eine große, beängstigende Warnung, die ihm dazu rät, fernzubleiben.

Über 40 % aller US-Kleinbetriebe wurden, einer im Jahr 2013 von der National Small Business Association durchgeführten Studie zufolge, gehackt. Die durchschnittlichen Sanierungskosten betragen dabei rund $ 8.700 pro Betrieb.

“Sanfte Kosten,” also Kosten wie entgangene Profite oder der entstandene Markenschaden, sind deutlich schwerer zu beziffern.

Das Fazit: Du und ich können es uns nicht leisten, unsere Seiten für Hacker offen zu lassen. Während WordPress generell ziemlich sicher ist, gibt es viele Dinge, die wir tun können, um die Sicherheit zu erhöhen.

Ein solides Sicherheits-Plugin ist ein Muss. Füge ein Plugin hinzu, dass die Anzahl von Login-Versuchen limitiert, und Du hast eine Sicherheitskombination, die es Hackern schwerer macht, Deine wertvolle Webseite zu übernehmen und all Deine harte Arbeit zu ruinieren.

Spezielle Plugins: Limit Login Attempts ist ein Plugin, das Dich gegen brutale Angriffe schützt, in dem die Anzahl der Login-Versuche limitiert werden und es für die Hacker somit schwieriger wird, Dein Login-Passwort zu erraten.

Allerdings wurde dieses Plugin seit 2012 nicht mehr upgedatet, sodass es möglicherweise nicht so gut mit den aktuellen WordPress-Updates funktioniert.

Schau Dir stattdessen WP Limit Login Attempts an. Es macht das Gleiche, ist jedoch aktueller und kann mit den aktuellsten Kerndatei-Updates zusammen erneuert werden. Es hat ein positives Rating mit 4,3 von 5 möglichen Sternen.

Wordfence ist ein umfassendes Plugin, dass all die kritischen Sicherheitsaspekte Deiner Seite steuert. Es kann sowohl IPs und IP-Bereiche verbannen, als auch Deine Dateien nach Problemen durchsuchen, automatisch oder auf Anfrage. Es gibt eine Premiumversion, die mehr Kontrolle und Sicherheit bietet, wobei auch die kostenfreie Version alles hat, was Du brauchst.

iThemes Security (früher Better WP Security) ist ein weiteres, umfangreiches Sicherheitsplugin. Es gibt sowohl eine freie als auch eine Premium-Pro-Version. Es bietet auch eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung an, die Experten nach als eine „Best Practice“-Lösung ist, und einen soliden Passwortgenerator. Du kannst sogar temporäre Login-Daten für Entwickler erstellen, die Du anheuerst, um auf Vertragsbasis mit Dir zusammen zu arbeiten.

2. Caching

Warum es wichtig ist: Ein Cache-Plugin kann die Ladezeit Deiner Seite deutlich senken. Dies erhöht Deine Übertragungsrate und liefert eine besseres Nutzererlebnis.

Wenn Du der Geschwindigkeit Deiner Seite Aufmerksamkeit schenkst, hilft es Dir auch dabei, besser in den Suchrankings abzuschneiden und Dein Unternehmen wachsen zu lassen. 

Für die meisten Vermarkter und Blogger ist es keine Überraschung, dass die Nutzer heutzutage sehr schnell eine Entscheidung über die Seiten treffen, die sie besuchen. In der Tat besagen die Statistiken, dass eine Durchschnittsperson heutzutage eine Aufmerksamkeitsspanne von nur 8 Sekunden hat – kürzer als die eines Goldfisches!

Die Aufmerksamkeitsspanne Deiner Nutzer ist bei Weitem nicht so groß, wie du glaubst.

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Deine Nutzer haben also bestimmte Erwartungen an Dich und Deine Seite. Eine aktuelle Studie sagt, dass 47 % der Nutzer erwarten, dass eine Seite in weniger als zwei Sekunden lädt.

Das gilt übrigens nicht nur für Seiten, die sie vorher noch nie gesehen haben. Radware berichtet, dass über die Hälfte aller US-Onlineshopper zustimmen, dass sie den Kaufprozess verlassen – sogar wenn sie schon mitten im Bestellvorgang sind – wenn die Seite zu langsam ist.

Über die Zeit kann das wirklich zu einem Problem für Deine Verkäufe und Einnahmen werden.

Wie ich bereits sagte, Seitenladezeit ist einer der Rankingfaktoren, die von Suchmaschinen wie Google beim Bewerten Deiner Seiten in den Suchmaschinenergebnissen verwendet werden. Amit Singhal, leitender Ingenieur des Google Search Quality Teams, sagt, dass die Relevanz einer Seite wichtiger ist, aber die Geschwindigkeit definitiv auch zu den Rankingfaktoren gehört.

Die gute Nachricht ist, dass bereits kleine Verbesserungen der Geschwindigkeit große Vorteile haben. Das Erhöhen der Geschwindigkeit Deiner Seite um nur zwei Sekunden kann Deine Zugriffe mehr als verdoppeln. 

Eins der besten Dinge, dass Du für Deine Content-Vermarktungsstrategie und Dein Unternehmen tun kannst, ist das Erhöhen Deiner Seitengeschwindigkeit. Hier kommt ein gutes Cache-Plugin ins Spiel.

So funktioniert es: Wie viele CMS, wird auch WordPress von einer Datenbank unterstützt, die ziemlich groß werden kann, je länger Deine Seite online ist und Du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichst.

Jedes Mal, wenn ein Nutzer auf Deine Seite kommt, wird der Inhalt dynamisch generiert. Wenn derselbe Nutzer später auf dieselbe Seite zurück kommt, wird diese Seite wieder frisch generiert – auch wenn sich auf der Seite nichts geändert hat.

Das ist eine unnütze Verschwendung von Ressourcen.

Du kannst die Ladezeit der Seite signifikant reduzieren, indem Du eine statische Version der Seite kreierst – d. h. eine Version, die nicht jedes Mal neue Anfragen an die Datenbank rausschickt, wenn ein Besucher auf dieser Seite landet.

Caching-Plugins erstellen solche statischen Versionen Deiner Seiten, die Dir helfen können, Deine Seite schneller zu machen. Ein gutes Cache-Plugin kann die Geschwindigkeit Deiner WordPress-Seite tatsächlich um den Faktor Zehn vergrößern.

Spezielle Plugins: Die zwei bekanntesten Cache-Plugins sind W3 Total Cache und WP Super Cache. Beide Plugins liefern einen entscheidenden Geschwindigkeitsimpuls für Deine Seite und helfen dabei, die Ladezeit zu verringern.

3. Analysen

Warum es wichtig ist: Wenn Du die richtigen Entscheidungen für Deine Marke, Dein Unternehmen und Dein Online-Marketing treffen willst, brauchst Du Daten.

Erfahrungsgemäß sind zuverlässige, harte Daten über Deine Nutzer und darüber, wie sie sich verhalten und auf Deiner Seite interagieren, entscheidend, um clevere Marketingentscheidungen zu treffen. Alles was Deine Online-Marketingstrategie und Taktik betrifft, hängt von genauen Nutzerdaten ab.

Ohne diese Daten kannst Du nicht wissen, was auf Deiner Seite funktioniert – und vielleicht noch wichtiger, was nicht funktioniert. Gute, zuverlässige Daten sind eins der wichtigsten Werkzeuge in der Content-Marketing-Toolbox. 

Analysen verraten Dir so viele nützliche Dinge über Deine Seite, Deinen Inhalt und Deine Nutzer:

  • Wo befinden sich Deine Nutzer und andere demographische Daten
  • Welche Geräte nutzen sie, um auf Deine Seite zu gelangen
  • Auf welchen Seiten landen sie meistens
  • Welche Seiten führen dazu, dass sie Deine Webseite schnell verlassen

Wenn es um die analytischen Daten Deiner Seiten und Nutzer geht, haben WordPress-Nutzer, Du und ich viele Quellen, aus denen wir wählen können. Google Analytics ist eine der populärsten Möglichkeiten für Content-Vermarkter und Blogger und ich glaube, es ist überraschend robust für einen kostenfreien Service.

Es ist ziemlich einfach zu installieren, aber es ist noch einfacher mit einem Plugin. Du wirst außerdem sehen, dass die Daten, die Google Analytics liefert, einfach zu erreichen, zu nutzen und zu verstehen sind.

Neben den Basics bekommst Du eine große Vielfalt an Daten-Link-Tracking, Übertragungsraten und Zielsetzung, A/B-Testing und sogar Echtzeit-Einblicke Deiner Nutzer.

Du musst Dich nicht mit verschiedenen Konten registrieren, wenn Du die Daten für mehr als eine Webseite verfolgen willst. Ein einziges Dashboard lässt Dich verschiedene Seiten verfolgen und hinzufügen.

Es gibt jedoch einige spürbare Nachteile. Da es von Google ist, teilst Du Deine Daten mit Google. Einige Unternehmen wollen das aus unterschiedlichen Gründen nicht.

Je komplexer Dein Unternehmen ist, desto größer ist die Lernkurve, die Du zu meistern hast, wenn Du alleVorteile der fortgeschrittenen Funktionen von Google Analytics nutzen willst.

Wie dem auch sei, bei Kennzahle wie Absprungraten und Traffic-Quellen, haben die meisten Nutzer von Google Analytics kaum Probleme.

Spezielle Plugins: Google Analytics by YoastGoogle Analyticator und Google Analytics Dashboard sind beliebte Möglichkeiten für Blogger und Seiteninhaber, die in die Kennzahlen von Google Analytics eintauchen wollen.

4. A/B-Testing

Warum es wichtig ist: Lass uns ein kleines Quiz machen. Beantworte die folgenden Fragen:

  • Was ist die beste Hintergrundfarbe für Deine Call-To-Action-Buttons?
  • Bevorzugen Deine Nutzer eher die How-To-Artikel oder eher tiefer gehende, ausführliche Artikel?
  • Was ist der beste Platz, um Dein E-Mail-Abonnement-Formular auf Deiner Webseite zu platzieren?

Wenn Du vorher einige meiner ausführlichen Artikel über Content Marketing gelesen hast, weißt Du vielleicht, dass das alles Fangfragen sind. Die Antwort ist immer dieselbe: „Der einzige Weg das alles herauszufinden ist ein Test.“

Den Test auf durchdachte, strategische Art aufzuteilen, hilft Dir zu wissen, welche der zwei oder mehr Möglichkeiten das beste Ergebnis produziert. Bei zwei zu testenden Optionen heißt das Verfahren A/B-Test. Wenn Du drei oder mehr Optionen testest, handelt es sich um ein multivariates Testverfahren.

Tests sind nicht so einfach, wie manche Blogger und Vermarkter zu glauben scheinen. Es ist tatsächlich leicht Fehler bei A/B-Tests oder bei multivariaten Tests zu machen, sodass, wenn Du nicht aufmerksam bist, diese zu Designveränderungen führen können, die Deine Conversion Rate nicht wirklich verbessern oder Dein Unternehmen nicht wachsen lassen.

Plugins vereinfachen den Prozess des A/B-Testings von WordPress-Blogs, sodass Du Dich auf die Strategie und die Eigenschaften Deines Tests konzentrieren kannst.

Spezielle Plugins: Nelio AB Testing ist ein Premium-Plugin, das immer wieder in den „Best Of“-Listen von WordPress-Bloggern landet. Eine vollständige Liste mit seinen Features ist auf der Webseite des Unternehmens verfügbar.

Simple Page Tester verfügt sowohl über eine freie, als auch eine Premium-Version. Die Premium-Version bietet vollständiges Tracking und statistische Analysen.

Title Experiments Free testet nur Artikelüberschriften. Das Unternehmen hat eine Premium-Version, WP Experiments Pro, die fortgeschrittene Möglichkeiten für das Testen Deiner Inhalte bietet.

Marketing Optimizer für WordPress ist speziell für Nutzer sinnvoll, die den Marketing Optimizer Software Service nutzen, aber Du musst das nicht tun, um die Vorteile zu genießen. Es ist mit Gravity Forms integrierbar und kompatibel mit allen großen Cache-Plugins.

5. E-Mail-Abo Formular-Management

Warum es wichtig ist: Wie oft hast Du schon den Satz: „Das Geld steckt in der Liste“, oder eine andere Version davon, gehört? Nun, es gibt einen Grund für diese Phrase: Es ist wahr.

HubSpot’s Marketing Statistics besagt, dass Unternehmen, die ihre Leads mithilfe einer Mailingliste pflegen, 50 % mehr kaufbereite Leads generieren und dabei ihre Kosten um 33 % reduzieren.

Dein Job als Content-Vermarkter ist es, unwichtige Kennzahlen zu ignorieren und Dich darauf zu konzentrieren, potenzielle Käufer in den Verkaufstrichter zu bekommen. Der Anfang dieses Trichters ist Deine Mailing-Liste.

Es gibt also einen Grund dafür, dass es extrem wichtig ist Deine Besucher zu E-Mail-Abonnenten zu machen.

E-Mail-Marketing ROI ist ziemlich spektakulär. Die Direct Marketing Association hat tatsächlich herausgefunden, dass E-Mail-Marketing im Durchschnitt $40 pro ausgegebenen Dollar einbringt.

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E-Mail übertrifft Display-Werbung und Social-Media-Werbung. Es funktioniert sogar besser als beide zusammen.

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Du kannst Deine Mailing-Liste nur wachsen lassen, wenn Du es den Lesern so leicht wie möglich machst sich anzumelden.

Spezielle Plugins: WP Subscribe Pro ist ein Plugin, das MailChimp, Aweber und Feedburner unterstützt. Es bietet Pop-Up-Animationen und Farbkontrolle, verlängert die Ladezeit der Seite nicht und ist für alle Plattformen geeignet, auch für mobile, ohne dass zusätzliche Kodierung nötig wird.

Mailbag scheint nur für die Nutzer von MailChimp und Campaign Monitor zu funktionieren, kann aber mit CSS vollständig angepasst werden. Du kannst auch Deine eigenen Formulare verwenden oder die eher minimalistischen Stiloptionen nutzen, die mit dem Download geliefert werden. Mit kleinen Codeanpassungen kannst Du es überall auf Deiner Seite platzieren.

Blogger und Vermarkter, die das Standard-WordPress-Kommentarformular nutzen, lieben vor allem das Newsletter Sign-up, das die Nutzer dazu auffordert, sich für Deine Mailingliste zu registrieren, wenn sie einen Kommentar verfassen. Newsletter Sign-up funktioniert mit den meisten E-Mail-Marketing-Diensten, wie Campaign Monitor, Mailchimp, Aweber, iContact und mehr.

6. SEO & Sitemaps

Warum es wichtig ist: Einfach gesagt, Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ausschlaggebend für Content-Vermarkter, die Traffic mit organischen Suchergebnissen erzielen wollen. 

Als cleverer Vermarkter musst Du die aktuellen SEO Best-Practice-Ansätze aufmerksam verfolgen und die Mythen von der Realität unterscheiden.

Ein Großteil Deiner SEO-Bemühungen findet auf der Seite selbst statt – On-Page-SEO.

Auch wenn einige der On-Page-Techniken, die früher einen großen Einfluss auf das SEO hatten, nicht mehr so wichtig sind, können sie immer noch einen Einfluss auf Deinen Traffic haben.

Meta-Tags haben viele Anwendungsmöglichkeiten, einige davon beeinflussen Deine Nutzer. Die Seitenbeschreibung wird den Suchmaschinenergebnissen hinzugefügt. Das ist eine großartige Möglichkeit, um Nutzer anzulocken und sie dazu zu bringen, Deine Seite anzuklicken!

Laut Survey Monkey klicken 43,2 % der Menschen ein Ergebnis allein aufgrund der Meta-Beschreibung an. Tags in Überschriften sind ebenso wichtig.

WordPress selbst liefert keine einfachen Möglichkeiten diese und andere Aspekte des On-Page-SEO zu kontrollieren. Einige Premium-Oberflächen fügen die SEO-Kontrollinstrumente zur Post-einfügen-Seite hinzu, aber wenn das bei Dir nicht der Fall ist, benötigst Du ein SEO-Plugin.

Seiten- und Suchoptimierung führte zu einer im Schnitt 15%igen Steigerung des Wertes von Café Britt, einem B2C-Unternehmen für Kaffee- und Schokoladenspezialitäten.

Du willst auch die Vorteile von Sitemaps nutzen. Sitemaps helfen zwar nicht dabei Deine Seiten in den Rankings steigen zu lassen, aber sie helfen dabei, Deine Seiten schneller sichtbar werden zu lassen.

Stell Dir Sitemaps als Wegweiser vor, die mehr Informationen über Deine Seite an Google weitergeben und außerdem dabei helfen, dass alle Deine URLs für ein leichtes Durchstöbern richtig indexiert werden.

Casey Henry hat ein wenig herumexperimentiert, um herauszufinden, welchen Effekt Google Sitemaps auf den Suchindex haben. Er installierte das Google XML Sitemaps Plugin auf der Webseite. Dann verglich er die Zeit, die Google benötigte, um die neuen Seiten vor und nach der Installation des Plugins zu indexieren.

Überraschenderweise war einen signifikanter Unterschied festzustellen.

Vor der Installation benötigte Google 1.375 Minuten, um die neue Seite zu indexieren:

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Danach brauchte Google nur 14 Minuten, um die neuen Seiten zu indexieren:

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Je schneller Google Deine Seiten indexiert, desto schneller kann es damit beginnen, Traffic zu Dir zu schicken.

Spezielle Plugins: Ohne Zweifel sind die zwei größten Anbieter Yoast SEO und All In One SEO Pack. Du benötigst nicht beide, eins ist genug, um Deine Bedürfnisse als Content-Vermarkter und Blogger zu befriedigen. Beide sind kostenlos.

Squirrly bietet sowohl eine freie, als auch eine Premiumversion. Die freie Version ist ausreichend für Blogs, die ca. fünf Artikel pro Monat veröffentlichen. Wenn Du häufiger veröffentlichst, benötigst Du die Premium-Pro-Version, die für eine monatliche Gebühr angeboten wird.

Google XML Sitemaps ist die Wahl vieler Blogger und WordPress-Seiteninhaber die Sitemaps nutzen. Es automatisiert den Prozess der Sitemap-Generierung mit nur wenigen Klicks.

LinkPatrol überwacht alle ausgehenden Verlinkungen, um Dich wissen zu lassen, ob eine Seite, zu der Du verlinkst, Spam ist, was Deinen SEO-Bemühungen schaden kann. Es gibt eine einmalige Gebühr, die ein Jahr Kundenbetreuung und Updates beinhaltet.

7. Mobiles Responsiveverhalten

Always on the phone.

Warum es wichtig ist: Wenn Mobilität die Zukunft ist, dann ist die Zukunft hier und jetzt.

65 % aller Amerikaner besitzt und benutzt Smartphones. Diese Zahlen sind überall auf der Welt kaum anders. Die We Are Social Studie zeigt, dass 50 % der Weltbevölkerung ein Mobiltelefon hat und pro Sekunde neun neue Mobiltelefonnutzer dazukommen.

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Menschen mit mobilen Geräten surfen nicht einfach nur. Sie kaufen auch ein. Mobiles E-Commerce ist im Aufstieg.

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Bei diesen Zahlen ist es kein Wunder, dass Google die Web-Welt auffordert „mobilfreundlicher“ zu werden. Google hat angekündigt, dass es Anfang April 2015 einen Anstieg bei den Suchergebnissen für Seiten geben wird, die „bereits mobil“ oder „responsiv“ sind.

Was bedeutet es, ein responsives Seitendesign zu haben? Google gibt uns eine Definition:

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Eine responsive Seite ist also eine Seite, die auf den vielfältigen mobilen Geräten mit einem Minimum an Anpassungen gut dargestellt wird (z. B. Größe ändern, scrollen, schwenken und zoomen).

Warum hat Google diese Veränderung im Algorithmus durchgeführt? Nun, Google weiß, dass das Nutzererlebnis auf den mobilen Geräten ohne responsives Design sehr leidet und wir wissen bereits, dass Google sehr um seine Nutzer besorgt ist.

Für den Inhaber einer nicht responsiven Seite bedeutet das einen Anstieg der Absprungsrate und eine geringere Conversion Rate, was eventuell zu niedrigeren Rankings in den Suchergebnissen und zu einer Verringerung des Suchtraffics führen kann.

Immer mehr Themes, sowohl kostenfreie als auch Premium-Versionen, sind so konzepiert, dass sie responsiv sind. Es ist ziemlich einfach zu sehen, ob Deine aktuelle Theme dazu gehört oder, ob Du die Hilfe eines guten Plugins benötigst.

Geh zuerst auf MobileTest.me und wähle eins der Bilder aus, um ein mobiles Gerät zu testen.

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Als nächstes füge die URL Deiner Seite in die Suchbox ein und klick auf „Go“.

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Wenn Du den „mobil-freundlich“-Test bestehst, siehst Du folgendes:

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Wenn Deine Seite bei Mobiletest.me durchfällt, mache Dir keine Sorgen! Es gibt eine einfache Möglichkeit das zu ändern – WPTouch.

WPTouch ist ein Plugin, dass Dir eine schnelle und einfache Möglichkeit gibt, Deine Seite für viele mobile Geräte responsiv zu machen und das mobile Nutzererlebnis zu verbessern.

Es gibt kostenfreie und Premium-Versionen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Premium-Version einen höheren Grad an Kontrolle über die ästhetischen Elemente Deiner Seite erlaubt.

Spezielle Plugins: WPTouch ist das Plugin für Dich, wenn Dein Theme noch nicht responsiv ist.

8. Redaktionsplan

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Warum es wichtig ist: Eins der wichtigsten Dinge, die Du tun kannst, um Dein Marketing zu verbessern und die Nutzerbindung zu erhöhen, ist, eine schriftliche Content-Strategie zu erstellen.

Laut dem Content Marketing Institute haben nur 27% der B2C Content-Vermarkter eine dokumentierte Content-Strategie. Du kannst den Dokumentationsprozess starten, indem Du einen Redaktionsplan erstellst.

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Ein Redaktionsplan ist ein Dokument (z. B. eine Kalkulationstabelle, Kalender, leere Textdatei etc.), das es Dir ermöglicht vorab zu wissen, welchen Inhalt Du an bestimmten Tagen für einen bestimmten Zeitraum veröffentlichen wirst – z. B. für eine Woche, einen Monat oder länger. 

Der Plan sagt Dir, welches Thema Du recherchieren musst und welche Fakten, Daten und Fallstudien für diesen Inhalt zusammengetragen werden müssen.

Der Redaktionskalender ist eine gute Möglichkeit um sicherzustellen, dass Du den richtigen Content veröffentlichst und dabei einer bewussten, durchdachten Strategie folgst.

Merkt Dir, je mehr Inhalte regelmäßig veröffentlicht werden, desto mehr Möglichkeiten hast Du, Dein Zielpublikum zu erreichen und davon zu überzeugen, bei Dir zu kaufen. Redaktionspläne erhöhen in der Tat Deine Produktivität und Deine Wirkung durch beeindruckende Deadlines und Strukturen.

Ein guter Redaktionsplan, der regelmäßig gepflegt und aktualisiert wird, gibt Dir die Übersicht über all Deine Vermarktungsbemühungen und hilft Dir, all Deine Inhalte auf einen Blick zu sehen.

Garrett Moon von CoSchedule hat es gut zusammengefasst:

Ein Content-Marketing-Redaktionsplan liefert Dir den Rahmen, um zu lernen, wie Du Vertrauen zu Deinem Publikum aufbauen kannst. Auf der einen Seite ist es ein strategisches Marketing-Tool. Auf der anderen Seite ist es ein Ort, um Dein Team zu organisieren und auf dem aktuellsten Stand zu halten. Beides ist sehr wichtig, wenn Du vorwärts kommen willst. 

Meiner Meinung nach, ensteht besserer Content, wenn man sich dessen bewusst ist, was die Wünsche und Bedürfnisse des Publikums sind. Smart Tools, das einen Redaktionsplan beinhaltet, hilft Dir dabei, Deine Ziele zu erreichen.

Spezielle Plugins: Editorial Calendar ist ein Plugin, das ich Bloggern und Content-Vermarktern empfehle, die nach einer Komplettlösung suchen, die in der WordPress-Umgebung funktioniert. Es hat im WordPress-Plugin-Magazin sehr gute Bewertungen mit 4,9 von 5 Sternen.

Mit Editorial Calendar kannst Du Elemente via Drag & Drop im Kalender verschieben und sogar Deine Posts in der Kalenderumgebung editieren. Du kannst eine Demo-Version des Plugins bei Zach’s WordPress Sandbox sehen.

Eine andere Option, der Content Scheduler, hilft Dir herauszufinden, wann der Inhalt „abläuft“, welche Events wann stattfinden und was nach Ablauf mit dem Inhalt passiert. Du kannst Content Scheduler auch verwenden, um Teammitglieder und zahlende Nutzer zu benachrichtigen, wenn der Content verfällt.

9. Social Sharing

Warum es wichtig ist: Wusstest Du, dass 76 % der US-Internetnutzer sagen, dass Social Media ihre Kaufentscheidungen beeinflusst?

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Auch wenn Du absoluter Anfänger im Social-Media-Marketing bist, weißt Du vielleicht schon, dass Du eine Social-Media-Strategie brauchst, die funktioniert.

Das bedeutet, dass Du Social Media nicht ignorieren und darauf hoffen kannst, dass Du eine Onlinepräsenz erreichst, die Deine Marke wachsen lassen und Deinen Umsatz verbessern wird.

Jede funktionierende Social-Media-Marketingstrategie sollte Möglichkeiten beinhalten, es den Nutzern so leicht wie möglich zu machen, den von Dir erstellen Content zu teilen.

Nutzer dazu zu zwingen, einen neuen Tab oder ein neues Fenster zu öffnen, Dir bei Twitter oder Facebook nachzujagen, die URL zu kopieren und einzufügen etc., wird nur Deine Social Shares senken.

Diese Social Shares – oder soziale Signale – sind wichtig, um Deine Marke zu entwickeln und Dein Zielpublikum zu erreichen. Sie leiten Links vielleicht nicht direkt auf Deine Seite, aber sie sind für Deine Content-Marketingstrategie sehr wichtig.

Von allen Social-Media-Tools, die von Experten empfohlen werden und die Du im Social-Media-Marketing verwendest, ist ein Set von attraktiven, funktionalen Social-Sharing-Buttons auf all Deinen Seiten entscheidend.

Spezielle Plugins: WordPress Blogger und Content-Vermarkter haben eine Vielzahl von Plugins, aus denen sie auswählen können, wenn es um Social Sharing geht. Jedes von ihnen hat Fans und Kritiker. Du musst eventuell etwas herumexperimentieren, um das Plugin zu finden, das für Dich am besten funktioniert.

Share Buttons von AddToAny erlaubt es Dir, Share-Buttons sowohl in der Sidebar als auch über oder unter jedem Inhalt zu positionieren. Du kannst auch die Anzahl der sozialen Netzwerke anpassen, die Du Deinen Besuchern anzeigen willst.

Floating Social Bar erlaubt es Dir, Display-Buttons für Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn, and Pinterest einzufügen. Es hat minimalen Einfluss auf die Ladezeit Deiner Seite, da es die Social Media Skripte nicht neu lädt, sondern nur eine Replikabbildung anzeigt.

Digg Digg war lange Zeit eine beliebte Variante. Wie dem auch sei, es gab seit zwei Jahren keine neuen Updates mehr.

AA Digg Digg Alternative behauptet schneller als Digg Digg zu sein, basierend auf den Tests, die der Entwickler auf mehreren Seiten durchgeführt hat. Es unterstützt Shares auf Facebook, Pinterest, LinkedIn, Twitter, Google+ und Reddit.

10. Social-Account-Buttons

Warum es wichtig ist: Clevere Content-Vermarkter, die Social-Media-Marketing verstanden haben, wissen, dass es nicht genug ist, Inhalte auf Social Media teilen zu können.

Du willst den Lesern auch einen einfachen Zugriff auf Deine Social Media Profile geben, damit sie noch mehr Deiner Inhalte finden können.

Idealerweise willst Du ihnen diesen Zugriff ermöglichen, wenn sie ihn allermeisten wollen – nachdem sie einen langen Beitrag gelesen und diesen hoffentlich als hilfreich empfunden haben.

Das Vergrößern Deiner Fans auf Facebook oder Deiner Follower auf Twitter erhöht Deine Reichweite dynamisch, indem Du Deinem Publikum gezeigt wirst.

Das gibt Dir wiederum die Möglichkeit mit Deiner Community zu interagieren und soziale Signale zu kreieren, die zu mehr Traffic auf Deiner Webseite führen.

Spezielle Plugins: The Social Links deckt alle Hauptnetzwerke ab – Google+, Facebook, Twitter, Pinterest, LinkedIn, YouTube, Instagram. Du kannst auch den Zugang zu 20 weiteren Netzwerken für $5 mit dem The Social Links Pack kaufen.

Simple Follow Me Social Buttons Widget prahlt mit Dutzenden von unterstützten Netzwerken. Es hat auch einen Farbpicker, um den Hintergrund an die Farbe der Icons anzupassen. Du kannst die Farbe sogar beim Schweben mit der Maus über die Oberfläche des speziellen Effektes ändern.

Social Profile Linking integriert mit über 20 Seiten, inklusive der “Big 7” (Facebook, Twitter, Pinterest, Google+, Instagram, YouTube, LinkedIn). Du kannst die Buttons mit Shortcode, PHP oder mithilfe eines Widgets überall dort hinzufügen, wo ein Widget unterstützt wird.

11. Kommentar-Management

Warum es wichtig ist: Ich denke, dass Kommantar-Plugins für Content-Vermarkter nicht erforderlich sind, da WordPress bereits ein perfektes und angemessenes Kommentar-System hat.

Es ist aber wichtig sie zu erwähnen, weil sie dem Content-Vermarkter zwei wertvolle Dinge bieten: mehr Nutzereinblicke und ein besseres Nutzererlebnis.

Kommentar-Systeme funktionieren auf Kontobasis – nicht nur Deins als Blogger oder Seiteninhaber, sondern auch dem Deiner Nutzer/Kommentarverfasser.

Du kannst mit Disqus rausfinden, welche Kommentare die Nutzer auf anderen Seiten hinterlassen haben. Wenn welche davon für Dich relevant sind, könntest Du den Nutzer bezüglich eines Gastbeitrages kontaktieren.

Ein anderes Plugin, das Mehrwert bietet, ist eine spezielle Unterkategorie von „Kommentar-Plugins“. CommentLuv ist die bekannte “Goldenen Regel” in Aktion.

Wir alle kennen die Goldene Regel, richtig? Sie sagt uns, andere so zu behandeln, wie wir gern behandelt werden würden. Das ist immer ein großartiger Rat, gilt aber insbesondere für Content-Vermarkter.

Als Content-Vermarkter wollen wir, dass Menschen unsere Inhalte teilen. CommentLuv findet Nutzer, die sich die Mühe geben, einen Kommentar zu hinterlassen, in dem sie ihren letzten Blog-Post in Deiner Kommentarsektion hinterlassen. Im Gegenzug muntert dies andere Nutzer dazu auf, sinnvolle Kommentare auf Deinen Seiten zu hinterlassen..

Das nimmt nur ganz wenig Platz auf der Seite ein, während es gleichzeitig Deinen kommentierenden Nutzern und allen anderen einen Mehrwert bietet, indem ihnen andere Blogger und Content-Ersteller vorgestellt werden, von denen sie sonst nicht gehört hätten.

Es ist eine nette Art den Nutzern etwas Anerkennung zu zeigen, die sich extra Mühe machen und einen nützlichen Kommentar auf Deiner Seite zu hinterlassen. Es erhöht Dein Engagement, liefert einen Social Proof und hilft Dir, ein loyaleres Publikum anzuziehen.

Spezielle Plugins:

Die zwei bekanntesten Plugins sind Disqus und LivefyreBeide Plugins synchronisieren alle Kommentare mit Deiner Datenbank, sodass sie nicht verschwinden, wenn Du Dich entscheidest, das Plugin zu deaktivieren oder eine andere Option auszuprobieren.

CommentLuv wurde von Andy Bailey entwickelt und verfügt über eine kostenlose und eine Premium-Version.

12. Verwandte Beiträge

Warum es wichtig ist: Eins der größten Probleme, mit dem viele Blogger und Content-Vermarkter kämpfen, ist der verlorene Leser.

Das passiert jedes Mal, wenn ein neuer Nutzer auf Deine Seite kommt, Deinen Inhalt liest, ihn mag und nützlich findet – und dann die Seite verlässt, ohne zu kommentieren, Dich zu abonnieren, sich den Rest Deiner Inhalte anzuschauen oder etwas zu kaufen.

Das ist ein Absprungsratenproblem und passiert, wenn Du dem Nutzer keine Alternativen bietest.

Um es einfach zusammenzufassen, ein „Verwandte Beiträge“-Plugin gibt dem Nutzer etwas, wo er hingehen könnte.

Je länger Du den Nutzer auf Deiner Seite halten kannst, desto höher sind Deine Chancen ihn als E-Mail-Abonnenten oder Kunden zu gewinnen. Das macht Sinn, oder?

Es ist ein bisschen wie das Platzieren interner Links in Deinen Inhalten, die auf Deine eigenen Seiten führen. Es zeigt mehr Deiner Inhalte, macht aber noch mehr.

Am wichtigsten ist, dass verwandte Beiträge die Absprungsrate reduzieren.

Die Absprungsrate kann als „der Prozentsatz der einmaligen Seitenbesuche“ gemessen an allen Besuchen definiert werden .

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Anders ausgedrückt, ist es die Anzahl der Besuche, bei denen der Nutzer auf eine Deiner Seiten kommt und diese dann verlässt, ohne sich etwas anderes auf Deiner Webseite anzusehen.

Oder wie Avinash Kaushik es formuliert hat: “Ich kam, ich spuckte, ich ging.”

Google sieht eine hohe Absprungsrate als Indikator dafür, dass die Nutzer auf der Seite keine relevanten Informationen finden, was dann Deine Suchrankings verschlechtern kann.

Es gibt viele Möglichkeiten die Absprungsrate zu verringern. Die einfachste ist jedoch, den Nutzern am Ende des Artikels die Möglichkeit zu geben woanders hinzugehen.

Diese Plugins fügen eine handvoll vorgeschlagener Beiträgen ans Ende des Artikels hinzu, basierend auf dem Inhalt des Artikels und der Theorie, dass, wenn der Nutzer an diesem Thema interessiert ist, er vielleicht auch an anderen Artikeln zu diesem Thema interessiert sein könnte.

Das ist das Gleiche wie Amazon’s „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“ Karussell und funktioniert nach demselben Prinzip.

Hast Du Dich je gefragt, warum Amazon das tut? Sicher, weil Sie ihren Nutzer helfen wollen, aber auch, weil es ihren Kunden andere Optionen gibt, die Käufe und Einnahmen steigern.

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Der Treffer der „verwandten Beiträge“ ist nicht immer perfekt. Wenn Du Dir jedoch die Zeit nimmst, immer die besten Überschriften zu schreiben, wirst Du den Nutzer überzeugen zu bleiben und mehr zu lesen. 

Spezielle Plugins: Yet Another Related Posts Plugin wurde im Mai 2015 zuletzt aktualisiert. Es ist nicht so aktuell wie andere dieser Liste, und hat eine Bewertung von 4,1 von 5 Sternen. Es hat jedoch auch einige Ein-Stern-Bewertungen, also musst Du es testen, um zu sehen, ob es für Dich geeignet ist.

Contextual Related Posts hat tolle Bewertungen, mehr positive Rezensionen und wurde auch häufiger aktualisiert.

Editorial Assistant von Zemanta ist definitiv einen Blick wert. Es zieht sowohl verwandte Beiträge aus Deinem Blog, als auch aus anderen seines Netzwerks, also pass auf, dass einige der Ergebnisse zu anderen Seiten führen könnten und nicht zu Deiner eigenen. Es unterstützt jedoch eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen, die nützlich sein könnten, z.B. das Teilen Deiner Links auf den Blogs anderer Autoren, und die Bereitstellung einer Bibliothek mit frei verfügbaren Bildern, die Du Deinem Inhalt hinzufügen kannst.

13. Rich Snippets

Warum es wichtig ist: Es ist kein Geheimnis, dass Google immer nach neuen Wegen sucht, den besten, hilfreichsten und wichtigsten Content für seine Nutzer bereitzustellen. Rich Snippets gehört definitiv in diese Kategorie.

Eingeführt in 2009, Rich Snippets sind kleine Teile eines Markierungscodes für Deine Webseite, der als zusätzliche Information in den Suchergebnissen angezeigt wird.

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Sie können Deinen Eintrag verbessern und den Suchtraffic erhöhen, indem sie das Auge des Nutzers auf den Eintrag lenken und sofort signalisieren, das Deine Seite besser zu ihren Bedürfnissen passt.

Rich Snippets werden aktuell für folgende Inhalte unterstützt:

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Die folgenden Plugins kümmern sich um die Codierung des Rich Snippets. Die letzendliche Entscheidung, ob die Rich Snippets für Deine Seite angezeigt werden, liegt jedoch bei Google. Das Plugin kann dies also nicht garantieren.

Spezielle Plugins: Drei Rich Snippets Plugins, die Du ausprobieren kannst, sind WPReview, Rich Snippets WordPress Plugin und Google SEO Pressor for Rich Snippets.

Alle drei können sich um den Markierungscode kümmern, jedoch solltest Du aufpassen, denn die Rich Snippets sind nicht kostenfrei (derzeit kosten sie $ 12) und der Google SEO Pressor hat es sehr gemischte Bewertungen.

14. Handlungsaufforderungen (Call-To-Action)

Call to Action

Warum es wichtig ist: Rund 70% aller B2B-Webseiten von Kleinunternehmen haben keine einzige Handlungsaufforderung auf Ihrer Webseite. Sie verpassen wirklich was.

Calls-To-Action(CTAs) sind für Unternehmen nicht mehr optional. Du musst Deinem Publikum sagen, was Du willst und was sie tun sollen, egal ob es das Abonnieren des Newsletters, das Anmelden für eine Probebehandlung oder ein Kauf ist. 

Der effektivste Weg eine Handlungsaufforderung auf Deiner Seite einzufügen, ist das Erstellen eines anklickbaren Buttons mit einem klaren, prägnanten Text, der dem Leser sagt, was als Nächstes zu tun ist.

Selbst das Ändern der Hintergrundfarbe Deines CTA-Buttons kann einen großen Unterschied ausmachen, wie Performable herausfand – das Ändern ihrer CTA-Buttonfarbe von Grün zu Rot hat einen Anstieg der Conversion Rate um 21 % gebracht.

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Du musst kein toller Designer sein, um einen dynamischen und attraktiven Button einzufügen. Installiere stattdessen eins dieser Plugins, um Buttons für jede Seite anzufertigen.

Es gibt keine Regel für das Erstellen effektiver CTAs – nur Richtlinien und Beispiele, die Du ausprobieren kannst. Wie ich zuvor gesagt habe, der beste Weg ist es, Variationen auf Deiner Seite auszuprobieren.

Plugins haben auch den Vorteil, dass sie es Dir möglich machen, Farben und Texte zu ändern, damit Du verschiedene Variationen testen kannst um herauszufinden, welche für Dich und Deine Marke am besten funktioniert.

Spezielle Plugins: MaxButtons ist eins der beliebtesten CTA-Plugins. Mit ihm kannst Du attraktive CSS3-Buttons überall auf Deiner WordPress-Seite verwenden. Es hat einen nutzerfreundlichen Button-Editor, der es einem ganz leicht macht, wunderschöne CTA-Buttons zu erstellen.

Kontakt-Formular und Calls-To-Action von vCita ist bei Weitem nicht so viel getestet und bewertet worden wie Max Buttons, aber dennoch eine solide Wahl. Es hilft Dir dabei, Deine Seitennutzer aktiv dazu aufzufordern, sich mit Dir zu vernetzen, ist mobil responsiv und kann die Anzahl der generierten Leads sogar verdoppeln.

WP Calls-To-Action hilft nicht nur dabei, CTA zu kreieren, sondern lässt Dich auch deren Conversion Rate überwachen und verfolgen, lässt Dich einen A/B-Test machen und generiert mehr Leads.

15. Landing-Pages

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Warum es wichtig ist: Wenn Du mehr Leads generieren willst, als Du durch Dein E-Mail-Marketing und andere Teile Deines Verkaufstrichters erzeugen kannst, dann musst Du konvertierende Landing-Pages erstellen.

Eine Landing-Page ist eine Zielseite, die speziell dafür gemacht ist, den „Vertrag abzuschließen“ – z.B. den Leser dazu zu bringen, Deine E-Mails zu abonnieren, sich für eine Probebehandlung anzumelden oder einen Kauf zu tätigen.

Anders ausgedrückt, Landing-Pages sind nur für Konversionen konzepiert.

Nach Landing Page Course, “Landing-Pages sind unabhängig von Deiner Webseite und darauf ausgerichtet Kampagnen-Traffic zu empfangen. … Dieser Trennung macht es möglich, sie auf ein einziges Ziel auszurichten und macht Analysen, Reports und Tests zu einfachen Aufgaben.”

Zielseiten helfen dabei, die Aufmerksamkeit des Nutzers durch einen schnellen, positiven ersten Eindruck sehr schnell auf eine bestimmte Handlungsaufforderung zu lenken.

Laut der Eye-Tracking-Studie von ConversionXL benötigen die Augen des Nutzers 2,6 Sekunden, um auf dem entscheidenden Teil Deines Seitendesigns zu landen.

Ion Interactive sagt sogar, dass das noch schneller passiert – 1/20 einer Sekunde.

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Du hast nicht viel Zeit Nutzer davon zu überzeugen, den nächsten Schritt zu machen. Darum sind Landing-Pages so nützlich.

Landing-Pages sind ein essentielles Tool in Deiner Content-Marketing-Toolbox. Wenn Du die potenziellen Kunden nicht in Deinen Verkaufstrichter bekommst und zu echten Kunden machst, verschwendest Du Deine Zeit, egal wie nützlich Dein Inhalt ist.

Conversion Rate Experts generierte $ 1.000.000 mit einer einzigen Landing-Page und ein paar wenigen E-Mails.

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Es gibt viele Tools, die Dir helfen können, konvertierende Landing-Pages zu erstellen, zu veröffentlichen und zu verbessern.

Plugins können Dir helfen, den Prozess zu vereinfachen und kümmern sich um den Erstellungsprozess der Landing-Pages direkt aus Deinem WordPress-Dashboard.

Spezielle Plugins: Zedity kreiert alle möglichen Seiten ohne jegliches Codieren. Perfekt für alle, für die WordPress neu ist oder diejenigen, die CSS und HTML nicht kennen. Du kannst Zedity auch nutzen, um Boxen oder Call-Outs auf Deiner Seite einzubauen, auch wenn Deine ursprüngliche Umgebung das eigentlich nicht unterstützt.

Fazit

Denke daran, dass es gewisse Risiken gibt, wenn Du Plugins zu Deiner WordPress-Seite hinzufügst, vor allem wenn Du das unbekümmert machst.

Es gibt immer ein Potential für Konflikte zwischen dem neuen Plugin und denen, die du bereits nutzt. Hinzu kommt, dass Plugins, die nicht regelmäßig aktualisiert werden, Deine Seite kaputt machen können, indem sie hässliche Fehlermeldungen erstellen, die Besucher verwirren und verscheuchen können.

Darüberhinaus gibt es immer das Risiko eines heimtückischen Codes in einem Plugin. Spammer und Hacker nutzen Plugins oft, um Zugriff zu Deiner Seite zu bekommen und Schaden mit Malware, Spamlinks oder bösartigen Umleitungen anzurichten.

Plugins können Deine Seite auch verlangsamen, manchmal sogar sehr stark. Ich überprüfe immer die Ladezeit meiner Seite nach der Installation eines Plugins. So weiß ich genau, ob das neue Plugin meine Seite verlangsamt.

All diese Risiken können bewältigt werden, indem Du mit Sorgfalt recherchierst, sei es durch das Lesen unvoreingenommener Reviews und oder durch die Auswahl getesteter und positiv bewerteter Plugins für Deine Seite.

Plugins, die von verantwortungsvollen Entwicklern aktiv entwickelt und gepflegt werden und die gut mit anderen Plugins und Kerndateien zusammenarbeiten, sind unverzichtbar für Content-Vermarkter.

Die hier erwähnten Plugins können Dir helfen, Deine Conversion Rate zu erhöhen, Deine Absprungsrate zu senken und mehr Suchtraffic und soziale Signale zu erhalten.

Hast Du ein Lieblings-Plugin, das hier nicht erwähnt wurde?

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